n-tv zur Euro-Einführung: “Das Volk hatte die Wahl”

Die Wahl hatten die Bundesbürger also immer wieder. Der Euro war nicht das Ergebnis einer Nacht-und-Nebel-Aktion, sondern stand bereits 1970 mit dem so genannten Werner-Plan erstmals ganz konkret auf der langfristigen politischen Agenda. 1992 wurde die Einführung des Euro mit dem Vertrag von Maastricht auf europäischer Ebene auf den Weg gebracht. Am 23. April 1998 stimmte schließlich der Bundestag der Einführung zu. In all diesen Jahren waren die Wähler in Deutschland immer wieder gefragt, den Bundestag zu wählen. Über 16 Jahre, von 1982 bis zum Ende der Legislatur 1998, bescherten sie dabei der Koalition aus Union und FDP einen Wahlsieg nach dem anderen und Helmut Kohl die längste Kanzlerschaft Deutschlands. Wie kein zweiter in Deutschland setzte sich jedoch just Helmut Kohl für die europäische Einigung und eine gemeinsame europäische Währung ein. Wer Kohl wählte, entschied sich also gleichsam auch für den Euro.

Selbst als die Einführung immer konkreter wurde, regte sich bei der Bundestagswahl 1998 an den Wahlurnen kein nennenswerter Widerstand. So entschieden sich damals gerade einmal 430.000 Wähler für die Partei “Pro DM”, die damit auf einen Anteil von 0,9 Prozent der gültigen Stimmen kam. Der “Bund freier Bürger”, der die Maastricht-Verträge ablehnte, kam auf 0,2 Prozent.

Wenn es nach dem Gusto von n-tv geht, hatte das deutsche Volk die Wahl bezüglich des Euro, auch wenn es freilich nicht direkt gefragt wurde. Damit bestätigt n-tv allerdings nur, was wir auf dieser Seite schon seit Jahren erzählen: Alle paar Jahre darf der Bürger die durch die Parteien vorgeschlagenen Abgeordneten wählen und ansonsten die Schnauze zu halten und sich nicht einzumischen, was die da oben machen. Wir nehmen nicht für uns in Anspruch die Intelligentia per se gepachtet zu haben und glauben deshalb auch, daß eigentlich jeder wissen müsste, was es mit Wahlen und mit dem Blockparteienkartell in der BRD auf sich hat. Insofern haben sich diejenigen, die jahrelang genau diese Politik gewählt haben auch nicht über die derzeitigen Zustände zu beklagen. Sie haben es ja gewählt, also sollen sie die Suppe auch auslöffeln. In dieser Hinsicht gehen wir sogar mit n-tv konform – wer dumm genug ist das etablierte Parteienkartell zu wählen, der hat kein Recht sich über dessen Politik zu beschweren.

Rente mit 70? Ihr habt es gewählt! Steuern rauf? Ihr habt es gewählt! Milliardenzahlungen an Pleiteländer? Ihr habt es gewählt! Milliardenzahlungen an Banken? Ihr habt es gewählt! Deutsche Beteiligung an Angriffskriegen? Ihr habt es gewählt! Die Liste ließe sich lange fortsetzen, aber sie zeigt vor allen Dingen, daß egal wer von den Blockparteien an der Macht ist, sich in der Politik außer den Gesichtern gar nichts ändert. Wer selbst nach jahrzehntelanger Beweisführung immer noch nicht in der Lage ist das zu verstehen, der will es offenbar nicht verstehen und soll gefälligst mit den Konsequenzen leben ohne sich zu beklagen. Daß selbst mittlerweile n-tv so offen zugibt, daß der Wille des Volkes in dieser Republik die da oben einen Dreck schert, dürfte zu denken geben, wie sicher man sich ist, daß selbst Offenheit in diesen Angelegenheiten keine große Wende herbeiführen dürfte. Insofern darf man sich getrost fragen, ob Wahlen überhaupt noch der richtige Weg sind dieses System abzuschalten.

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19 Kommentare zu “n-tv zur Euro-Einführung: “Das Volk hatte die Wahl””

  1. BRDigung sagt:

    Natürlich sind die Wahlen NICHT der richtige Weg, als wenn die wirklichen Eliten die die MACHTFÄDEN in den Bezatzungszonen des Deutschen Reiches haben, diese durch Wahlen aus der Hand geben würden, wer dies glaubt, der Glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen zusammen.

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  2. gustav** sagt:

    die Halunken fälschen “die sog. Wahlen”, da bin ich mir sicher …

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  3. Di$$ident sagt:

    Gegen “DämokRat(t)en” helfen nur Granaten …

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  4. Sympathieträger sagt:

    Daß ich so einem vergammelten Bordellsender wie “n-tv” mal zustimmen würde, hätte ich auch nicht gedacht – aber, wenn einer die Wahrheit sagt, kann man ihm nicht widersprechen.

    Dumm nur, daß ich nun die Suppe mit auslöffeln muß,
    obwohl ich ganz genau weiß, daß ich unschuldig bin.
    (Das läßt alle Unschuldigen an dieser Suppe würgen.)

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  5. Kara Ben Nemsi sagt:

    Der überwiegende Teil des Wahlvolkes ist saudumm und gehörte entmündigt! Insofern braucht man die verdammten Wahlen nicht einmal fälschen, die gehen meines Erachtes tatsächlich so absolut widersinnig selbstzerstörerisch aus.

    Kann mich noch genau an die Euro – Einführung erinnern, die z.T. rührend romantischen Kommentare der Bunzelbürger und die glitzernden, naiven Dumm- Äugelein angesichts des “doch so schön funkelnden neuen Geldes”.

    Dümma geht´s nimma!

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  6. Herr Soundso sagt:

    Wie schrieb einst der letzte deutsche Politiker:

    Es ist nicht das Ziel unseres heutigen demokratischen Parlamentarismus, etwa eine Versammlung von Weisen zu bilden, als vielmehr eine Schar geistig abhängiger Nullen zusammenzustellen, deren Leitung nach bestimmten Richtlinien um so leichter wird, je größer die persönliche Beschränktheit des einzelnen ist. Nur so kann Parteipolitik im heutigen üblen Sinne gemacht werden. Nur so aber ist es auch möglich, daß der eigentliche Drahtzieher immer vorsichtig im Hintergrund zu bleiben vermag, ohne jemals persönlich zur Verantwortung gezogen werden zu können. Denn nun wird jede der Nation auch noch so schädliche Entscheidung ja nicht auf das Konto eines allen sichtbaren Lumpen kommen, sondern auf die Schultern einer ganzen Fraktion abgeladen werden.


    Oder eben auf die der Wähler.

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  7. Flandria sagt:

    @ Herr Soundso:
    “…ohne jemals persönlich zu Verantwortung gezogen werden zu können..”

    Das ist die Vorgehensweise welcher Feuchtwanger in Jud Süss beschreibt, immer hinter die Schirmen.

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  8. JensN sagt:

    @Herr Soundso

    Ich muss Ihnen an dieser Stelle mal meinen Dank aussprechen. Sie haben mit Ihren Beiträgen und den angeführten Zitaten unseres “Führers” auch mitgeholfen, mir die Augen zu öffnen über den NS, der manchmal leider auch in nationalen Kreisen zu kritisch beäugt wird. Je mehr man sich mit dem Thema befasst und sich allmählich von den geschichtlichen Falschdarstellungen befreit, umso mehr wird einem bewusst, welch einer infame Lüge das deutsche Volk aufsitzt und (auch ich früher) aufgesessen war. Habe mich zwar immer irgendwie als “rechts” oder “national” eingeordnet, war aber immer im Grunde für die parlamentarische Demokratie als solches. Den NS habe ich damals konsequent abgelehnt, aus den “üblichen Gründen”, darauf muss ich nicht mehr näher eingehen. Heute weiss ich, das der nationale Sozialismus wenn er richtig ausgeführt wird, der Überlebensgarant für jedes Volk ist.

    PS: Der Text unseres letzten richtigen Politikers beschreibt auch die heutige Situation mehr als zutreffend.

    @alle

    Erlaube mir mal einen Kommentar aus dem “Spiegel” zu kopieren zum Thema “Deutschland – Zahlmeister Europas”. Personen mit schwachem Herzen bitte Herztabletten schlucken…

    “Es muss sich doch endlich mal jemand trauen, die Wahrheit zu sagen. Lange genug sind wir beschummelt worden, an der Nase herumgeführt und eingelullt, aber jetzt ist es an der Zeit, Tacheles zu reden – bevor es zu spät ist. Bevor die Europäische Union, der Euro, die gesamte europäische Idee unwiderruflich zerstört ist.

    Also gut: Griechenland ist pleite. Griechenland braucht Geld, um weiterhin seine Beamten zu bezahlen und seine Schulden zu bedienen. Und woher soll das Geld kommen? Von uns, den deutschen Steuerzahlern.

    Wie bitte? Wir sollen Milliarden in dieses griechische Fass ohne Boden werfen? Wir sollen dafür aufkommen, dass die Griechen keine oder kaum Steuern bezahlt haben? Wir sollen “das Weiter-Existieren der ägäischen Schlamassel-Republik” (“Bild”) mit unserem sauer erarbeiteten Geld finanzieren? Sollen wir denn etwa direkt in die Transferunion marschieren?

    Die griechische Filiale des Europa-Konzerns rentiert sich nicht

    Ja, das sollen wir. Denn nichts anderes ist die europäische Idee: Solidarität unter eng befreundeten und wirtschaftlich verflochtenen Staaten. Die einen haben Geld, die anderen haben keines – also helfen die Reichen den weniger bemittelten.

    Wer die aufgeregten Kommentare angesichts der fortschreitenden Griechenland-Krise liest, wer den FDP-Chef Philipp Rösler reden hört, kann den Eindruck bekommen, die Europäische Union sei im Grunde nichts anderes als ein Konzern, entstanden aus der Fusion einer Anzahl größerer und kleinerer Firmen. Und nun, da sich ein Firmenzweig nicht rentiert, soll er abgestoßen werden, beziehungsweise freigestellt, wie es auf neudeutsch so schön verlogen heißt, wenn Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

    Wer sich jetzt darüber echauffiert, dass deutsches Geld für griechische Versäumnisse ausgegeben werden soll, hat den Grundgedanken Europas nie begriffen. Europa ist in erster Linie eine ideelle Gemeinschaft, die auf gemeinsamen kulturellen Werten basiert, wenn man so will: eine Familie. Wenn ein Familienmitglied in Schwierigkeiten gerät, und seien es auch selbstverschuldete, dann wirft man es nicht aus dem Haus. Man muss es ermahnen und auch Druck ausüben, den unguten Lebenswandel zu ändern. Vor allem jedoch muss man ihm helfen. Aber nicht etwa aus sentimentalen Erwägungen, sondern aus der Einsicht heraus, dass nur ein vereintes Europa den Frieden und den Wohlstand sichern kann.

    Ein Rückfall in die Kleinstaaterei wäre ein zivilisatorischer Rückschritt. Kurzfristig würde die Illusion nationaler ökonomischer Stärke befördert, langfristig bliebe davon nichts übrig.

    Denn anders als vielfach angenommen funktioniert der Kapitalismus nach wie vor hervorragend: Die unsichtbare Hand schaufelt weiter und immer schneller das Geld in die Taschen der Wettbewerbsfähigsten, nur sind es eben nicht mehr die Taschen der westlichen Industrienationen. Wir erleben gerade eine gigantische Umverteilung nach China, und das ist erst der Anfang. Indien wird folgen, Lateinamerika, und irgendwann auch Afrika.

    Um in dieser neuen, sich gerade bildenden Weltordnung bestehen zu können, muss Europa einig sein. Und wenn diese Einigkeit nur erreicht werden kann, indem Deutschland dafür bezahlt, dann ist das erstens gut angelegtes Geld. Und zweitens nicht zu ändern.

    Soll Deutschland der Zahlmeister Europas sein? Ja, bitte. Aus Überzeugung.”

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 6 Daumen runter 3

  9. Herr Soundso sagt:

    JensN sagte::

    Ich muss Ihnen an dieser Stelle mal meinen Dank aussprechen. Sie haben mit Ihren Beiträgen und den angeführten Zitaten unseres “Führers” auch mitgeholfen, mir die Augen zu öffnen über den NS, der manchmal leider auch in nationalen Kreisen zu kritisch beäugt wird

    Gut zu wissen, daß meine Beiträge nicht ungehört in den Weiten des Universums verhallen.

    JensN sagte::

    Je mehr man sich mit dem Thema befasst und sich allmählich von den geschichtlichen Falschdarstellungen befreit, umso mehr wird einem bewusst, welch einer infame Lüge das deutsche Volk aufsitzt und (auch ich früher) aufgesessen war.

    Und es ist entscheidend, daß diese Lüge, bzw. Lügen, aufgedeckt werden und vor allem auch, daß die Gründe für diese Lügen verstanden werden. Deutschland hat nämlich einen dritten Weg neben dem Kommunismus und dem Kapitalismus geschaffen.

    JensN sagte:

    Habe mich zwar immer irgendwie als “rechts” oder “national” eingeordnet, war aber immer im Grunde für die parlamentarische Demokratie als solches.

    Ironischerweise hätte ich mich früher eher als “links” und zeitweise, während meiner frühen Jugend, sogar als dem Kommunismus zugeneigt beschrieben.

    Ich glaube, daß Problem liegt in der Verwirrung über den Begriff “Demokratie”. Es ist mittlerweile meine Überzeugung, daß der Nationalsozialismus weitaus demokratischer war, als die sogenannten “Demokratien”. Denn er, der Nationalsozialismus, hat die Interessen des Volkes, also des Demos, vertreten und erwiesenermaßen zum Aufblühen Deutschlands geführt, wohingegen die sogenannte “Demokratie” die Interessen kleiner Minderheiten (und letztlich einer Minderheit!) vertritt und erwiesenermaßen zum Absterben Deutschlands (und auch anderer Nationen) führt. Allein die Statistiken über Staatsverschuldung, Geburtenrate, Arbeitslosigkeit, Ausländeranteil usw. sprechen für sich. Wo es im Nationalsozialismus hieß: “Gemeinnutz geht vor Eigennutz”, heißt es heute: “Eigennutz geht vor Gemeinnutz”. Demnach handelt es sich bei der sogenannten “Demokratie” in Wirklichkeit um die Verfallsform derselben, nämlich Ochlokratie.

    Ein weiteres Problem scheint zu sein, daß viele Errungenschaften des Nationalsozialismus als Errungenschaften der Demokratie oder gar des Sozialismus marxistischer Prägung wahrgenommen bzw. dargestellt werden. Wer weiß denn schon, daß es der Nationalsozialismus war, der die Arbeiterschaft erstmals auf dieser Welt am Wohlstand beteiligt hat? Dort wo andere Länder nachgezogen sind, haben sie es erst später und gezwungenermaßen getan. Die “Kraft durch Freude”-Kreuzfahrtschiffe, auf denen Arbeiter, die zuvor oft noch nichtmal über einen Umkreis von 100 km von ihrem Geburtsort hinauskamen, an Bord hatten, durften teilweise nicht an ausländischen Häfen anlegen, da man befürchtete, daß die dortigen Arbeiter anfangen könnten, ähnliches zu fordern.

    JensN sagte::

    Den NS habe ich damals konsequent abgelehnt, aus den “üblichen Gründen”, darauf muss ich nicht mehr näher eingehen. Heute weiss ich, das der nationale Sozialismus wenn er richtig ausgeführt wird, der Überlebensgarant für jedes Volk ist.

    Sie sagen richtig: nationaler Sozialsmus. Denn Nationalsozialismus ist ein auf Deutschland und die Deutschen zugeschnittener nationaler Sozialismus, der sich so nicht auf andere Völker übertragen läßt, da jedes Volk eben anders ist und andere Stärken sowie Schwächen hat.

    Der Spiegel Kommentator sagte::

    Ja, das sollen wir. Denn nichts anderes ist die europäische Idee: Solidarität unter eng befreundeten und wirtschaftlich verflochtenen Staaten. Die einen haben Geld, die anderen haben keines – also helfen die Reichen den weniger bemittelten.

    Bei soetwas frage ich mich immer, wie wollen Menschen, die nicht einmal in der Lage sind, Solidarität mit dem eigenen Volke zu fühlen und zu leben, diese auf europäischer oder gar weltweiter Ebene verwirklichen?

    Der Spiegel Kommentator sagte:

    Wer die aufgeregten Kommentare angesichts der fortschreitenden Griechenland-Krise liest, wer den FDP-Chef Philipp Rösler reden hört, kann den Eindruck bekommen, die Europäische Union sei im Grunde nichts anderes als ein Konzern, entstanden aus der Fusion einer Anzahl größerer und kleinerer Firmen.

    Aber genauso ist es und war es von Anfang an. Man redet natürlich nicht von “Firmen”, sondern von Standorten. Und wir, das Volk, sind das Personal…

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  10. JensN sagt:

    In einigen Wochen jährt sich der Tag zum zehnten mal, an dem der Euro auch als Bargeld eingeführt wurde. Zehn Jahre sind zwar keine extrem lange Zeit, aber doch schon eine Hausnummer. Da ich ein Mensch bin, der gerne mal Bilanz zieht und hin und wieder in Erinnerungen schwelgt, fällt mir immer wieder diese Silvesternacht 2001/ 2002 ein, an dem um Punkt Mitternacht unsere “Gemeinschaftswährung” frenetisch begrüsst wurde. Eigendlich mit eine der schönsten Silvesterfeiern die ich je erlebt habe, nur dieses “WELCOME EURO” was überall zu hören und zu lesen war, hat die Stimmung etwas gedrückt. Das Starterpaket von ich glaube 10,23 Euro für 20 DM hatten bereits die meisten bei ihren Banken eingetauscht – viele wissen es bestimmt noch. Ich erinnere mich noch gut an die Euphorie, die damals bei einigen anderen Gästen auf der Feier herrschte, Europa “wächst” zusammen welch ein Ereigniss…

    Teilen konnte ich die Begeisterung schon damals nicht so richtig, natürlich ohne zu ahnen das es mal so knüppeldick kommen würde. Damals, mit Anfang 20 war ich politisch nicht so stark interessiert wie es heute der Fall ist, aber irgendwie war mir klar, das alles was im weitesten Sinne mit Europa/ EU zu tun hat, für die jeweils einzelnen Länder nicht gut sein konnte, für uns Deutsche schon gar nicht. Das Abschied nehmen von der D- Mark war für mich eher ein Verlust staatlicher und finanzpolitischer Eigenständigkeit, aber alles andere als ein freudiges Ereignis.

    Die Begeisterung von damals dürfte bei vielen mittlerweile verflogen sein, nur engstirnige Narren und Ideologen bezeichnen den Euro heute noch als Erfolg. Was ich damit sagen will ist: “Wahrheiten” können sich also hin und wieder auch mal ändern, vielleicht auch irgendwann auf anderen Themengebieten als der Währung!

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  11. Unzufriedener sagt:

    Die BRD gleicht einem Passagierschiff auf hoher See.Kapitän u. Mannschaft bestehen zu 100% aus Schwerverbrechern,die Passagiere zu über 90% aus Vollidioten:Die paar Wissenden können das Ruder nicht herumreißen-alles nimmt seinen Lauf-wir können unserem Schicksal nicht entrinnen

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  12. JensN sagt:

    @Unzufriedener

    Apropos Schwerverbrecher: Es gibt neue Nachrichten aus der Gruft! Ex- Kanzler Helmut Schmidt lässt verlautbaren, das Merkels “Nein” zu Eurobonds Deutschland isolieren würde und eine Vergemeinschaftung der Schulden unumgänglich sei. Überhaupt leide Deutschland Zitat: An einem Wahn sich aufzuspielen” und müsse solidarischer handeln, im Interesse eines friedlichen und geeinten Europas…

    Allem Anschein nach leidet der sendungsbewusste Tattergreis Schmidt an einem Wahn seine Umwelt mit seinen Ergüssen zu nerven. In völliger Verkennung der Tatsachen vergleicht er das jetzige Auftreten der Merkel- BRD mit der Politik des deutschen Kaiserreiches vor dem 1. WK, so als ob Merkel radikal und standhaft für deutsche Interessen einstehen würde. Die Tatasache, das die BRD bereits jetzt für einen Grossteil der europäischen Schuldenkrise bürgt obwohl dieses laut dem Maastricht- Vertrag generell verboten ist, hat der senile Klugscheisser wohl vergessen. Es soll ja Zeitgenossen geben, die in Helmut Schmidt so etwas wie eine “moralische Instanz” sehen und verklären seine damalige Kanzlerschaft zur guten alten Zeit. Mein Rat an Helmut Schmidt: Du hast, wie alle Verräter des Nachkriegs- Deutschlands, genug Schaden angerichtet. Sieh zu, dass du deiner Loki in die ewigen Jagdgründe folgst!

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  13. Flandria sagt:

    EU-Union, die Kreuzzug für ein total neues Europa ist eine schreckliche Krankheit, es befreit den Geist von der objektiven Wahrheit und das Herz von der objektiven Gut. Ein Crusade für alles und jeden, für ein Verbot von Tabak ( aber die Freiheit für Heroin) für ein Verbot für die Todesstrafe (aber die Freiheit für Ausführung an die wirksame Rechten) für ein Verbot von Tyrannen ( aber die Freiheit um jedes Land in die Demokratie zu bombardieren) für die Heiligkeit des Menschen ( aber die Freiheit ab zu treiben).

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  14. TOBIB sagt:

    Dass es um den EURO schlecht steht, bewies mal wieder Schmidt-Schnauze bei seinem letzten Auftritt vor
    versammelter SPD-Mannschaft. Natuerlich durfte die Auschwitz-Keule nicht fehlen in dem SS (Schmidt-Schnauze)
    die juengeren Deutsche auch noch mitverantwortlich fuer die grossdeutsche Politik machte. Der Jubel der SPD-
    Genossen bei diesen Worten bewies wieder einmal dass die SPD ihren historischen Auftrag, Deutschland zu
    vernichten, sehr ernst meint. Vielleicht oeffnet Griechenland mal die schlaefrigen Augen der Zipfelmuetzenmi-
    chels, bevor diese ihren letzten Sparpfennig geopfert haben.

    TOBIB

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  15. flandria sagt:

    JensN sagte::

    Soll Deutschland der Zahlmeister Europas sein? Ja, bitte. Aus Überzeugung

    Bart De Wever, Vorsitzer der N-VA sagt (29.06) in die flämische Media:

    Deutschland muß zahlen, aber kann nicht bestimmen!
    Auf europaischer Ebene spielt jetzt was bereits seit 1830 in unserem Land geschieht. Deutschland muß der Flamen europas spielen.

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  16. gustav** sagt:

    Das ist ja das tolle an dieser Gesinnungs-”Demokratie”, alle echten Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen.
    Da kann dann ein Büchsenspanner vder Merkel was in die Presse werfen und kein Mikro war dabei, um es zu bestätigen oder Details zu verzeichnen.
    Dann steht halt die ERPRESSUNG im Raum und der Hosenanzug gleich viel besser da, weil sie der “Erpressung” ja nicht völlig erlegen ist, es gibt ja keine Euro-Anleihen, nur das “kleinere” Übel.

    Daher darf jeder spekulieren, womit die ERIKA erpreßt wurde
    IM,
    2+4 Vertrag ist doch kein “Friedensvertrag” + Feindstaatenklausel = einziehen aller deutschen Gelder im Ausland, sofortige Pleite aller PIIGS und daher Verlust der Bürgschaften + Target II + IWF-Kredite; …).
    Merkel hat einen Auftrag. Sie ist der Garant für die Finanzwelt, dass Deutschland bis zu seinem wirtschaftlichen Zusammenbruch die maraoden Staaten um uns herum finanziell unterstützen muss. Nach dem millitärischen im 1. und 2. WK, folgt dann der wirtschaftliche Sieg über Deutschland.

    Die wirtschaftliche und physische Vernichtung hat nur einen Haken, die, die das forcieren, haben dann ebenfalls keine Zukunft mehr, da “die Kuh”, die sie bis zum Exitus gemolken haben, auch von ihnen geschlachtet wurde!
    Das bedeutet das Ende der gesamten Finanzolegarchie!
    Ja, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass damit der Untergang der Zivilisation besiegelt wird.
    Ohne die Leistung der Deutschen hat diese “westliche” Welt keine Chance mehr.

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  17. gustav** sagt:

    Vier dubiose Gestalten befinden sich, durch eine sehr glückliche Fügung, vor der Himmelspforte.

    Ein grauselig anzuschauender Hosenanzug, ein satanisch grinsender Krüppel, ein aufgeblasener Schwuler und ein deppernder Asiate.

    Petrus mustert die Typen argwöhnisch und fragt:”wer seid ihr”,
    die antworten “wir sind die deutsche Regierung”.

    Petrus:”die deutsche Regierung ist hier, dahinten am Tisch bei dem Herren mit dem Schnautzbart – ihr kommt hier nicht rein, versucht es mit einem Asylantrag einige Etagen tiefer”

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  18. flandria sagt:

    gustav** sagte::

    Ohne die Leistung der Deutschen hat diese “westliche” Welt keine Chance mehr.

    “Van Rompuy und die seinen, wollen das belgische Modell (Transferzahlungen von Flandern nach Wallonien) auf ganz Europa anwenden, mit Deutschland in der Rolle von Flandern. Nur wird das Resultat nicht belgisch sein, aber jugoslawisch.” Theodore Dalrymple

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  19. flandria sagt:

    Nachtrag:
    Theodore Dalrymple englische Arzt und Essayist in “De Standaard” vom 3. Juli 2012

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