Bombenstimmung bei Josef Ackermann

8. Dezember 2011 in Archiv

Laut diversen Medienberichten soll Josef Ackermann, seines Zeichens oberster Bankster der Deutschen Bank AG, eine Briefbombe erhalten haben, die sogar scharf gewesen sein soll, was ja auch der eigentliche Zweck einer solchen Briefbombe sein sollte.

Der Absender war laut Briefumschlag die Europäische Zentralbank, nur so recht zu dem Anschlag will sich keiner. Auch die sogenannte Occupy-„Bewegung“ geht auf Distanz zu dem Vorfall. Man will zwar das System überwinden, hat dabei aber offenbar noch Angst vor dem eigenen Schatten und noch nicht gemerkt, dass irgendwelche Sitzproteste in städtischen Parks niemanden wirklich beeindrucken. In New York gingen Bankster sogar soweit ihre eigene Sitzblockade zu veranstalten, bei der sie den Occupylern mit Champagner zuprosteten. Man weiss halt, dass friedliche Proteste im höchten Fall zwar zu ein paar kosmetischen Korrekturen führen könnten aber dem System an sich nichts anhaben werden.

Das Problem ist systemimmanent und jeder gute Administrator weiß, daß wenn ein System von Grund auf fehlerhaft ist, man dieses System abschaltet und das geht nunmal nur, wenn man den Stecker zieht.

Bezüglich Ackermann sollte man auch nicht allzu viel um das Gejammer der Medien geben, daß ein Ackermann seine Post nicht selbst öffne und höchstens ein einfacher Angestellter betroffen gewesen wäre. Das mag nämlich zutreffen, wenn Lieschen Müller an einen der hohen Herren schreibt, aber nicht wenn der Absender die Europäische Zentralbank ist und der Brief möglicherweise vertrauliche Informationen enthält. Jeder, der in einer größeren Firma arbeitet kann selbst bei dem Angestellten seines Vertrauens nachfragen, wie Briefe von vertrauenswürdigen Absendern mit möglicherweise internen Informationen gehandhabt werden.

Ein Ackermann sollte sich jedenfalls über derartige Fanpost nicht wundern. So bekommt nämlich langsam aber sich auch der Letzte mit, daß Typen wie Ackermann weder von Politik noch Justiz für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Während wir einen derartigen Anschlag freilich alleine schon rein rechtlich nicht gutheißen, können wir eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Personen wie Ackermann nicht leugnen, wenn wir betrachten wieviele Menschen unter dem derzeitigen System leiden. Im Endeffekt ist Ackermann aber auch nur ein Läufer und das Spiel ist erst zu Ende, wenn der König fällt.

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4 responses to Bombenstimmung bei Josef Ackermann

  1. Die Ackermäner und sonstige EZB-Ganoven sanieren die Staatsfinanzen und “Bankenverluste” auf Kosten von Millionen Kleinsparern. Denen wird die Senkung des Leitzinses sofort aufs Auge gedrückt und ihr bescheidenes Guthaben verliert real mindestens 2 % an Kaufkraft pro Jahr.

    Derweil feiert der Staat Schuldenmachen bei 1%. Wer etwas mehr Geld auf dem Konto hat, wird vom Fiskus trotz Realverlusten durch Inflation mit Hilfe der Ab(Ver)geltungssteuer zusätzlich abgezockt.

    Wann merkt die manipulierbare Masse endlich, was gegen sie gespielt wird?

    Ich befürchte, erst dann wenn sie nur noch Kohlrüben fressen muß.

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  2. Ja, aber vielleicht wollen die auch erst Kohlrüben fressen müssen bis sie überhaupt was merken, denn so Dumm ist nicht mal Stroh, denn das kann Schimmeln.

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  3. gustav** sagte::

    Wann merkt die manipulierbare Masse endlich, was gegen sie gespielt wird?

    Vielleicht hatte Thomas Jefferson recht, wenn er verkündete: “die wahrheit braucht nur auf dem Marktplatz ausgesetzt zu werden, um sich durchzusetzen!”

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  4. Ackermänner fühlen sich in einer auspress- und niedergedrückten OMF-BRD in ihrem Element! Daher seine Freundlichkeitsaktivitäten gegenüber Hochverräterin im Namen Kanzlerin zur Zerstörung aller Völker: Kaanaiter, Phillister, Mohabiter… Richard Perle, einiger von vielen einflussreichen fanatischen Befürwortern israelischer Machenschaften mit Sitz im “weißen” Haus und Einfluß im Pentagon, widern das alte Europa (der Vaterländer, der Tradition) an! Das Widerstreben aufzuzählender Völker, in Form von Staaten gegen die NATO, gegen die UNO, welche sowieso nur den Militärisch-Industriellen-Komplex zur Ausraubung aller Völker anstrebt und den Machern zudem gehört (so darf der Leser des 66jährigen Jubilämsblattes Süddeutsche oder “frei” nach seiner Wahl) längst nix wissen, oder wird mit einer Hunzinger, “Lady” Gaga schamlos abgelenkt.

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