Eine Kapitalismuskritik – Haben wir zu wenig Kapitalismus?

Von allen Seiten, rechts wie links, wird immer wieder auf dem vermeintlich bösen Kapitalismus eingedroschen. Wenn man bei aller berechtigten Kritik aber einmal genauer hinschaut, stellt man recht schnell fest, dass nicht der Kapitalismus das Problem ist, sondern der Polit-Kapitalismus, der Bestechung hinter so neumodischen Anglizismen wie “Lobbying” versteckt.

Der Kapitalismus war es, der uns Deutschen nach dem 2. Weltkrieg wieder Wohlstand gebracht hat. Dieser Kapitalismus war so wie Kapitalismus ursprünglich gedacht war – der Markt hat faire Löhne, faire Arbeitszeiten und in den meisten Fällen einen respektvollen Umgang zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern geregelt. Wer mit seiner Arbeit nicht zufrieden war, konnte dank freien Wettbewerbs leicht eine andere Stelle finden.

Statt diesen zweifelsohne erfolgreichen Weg weiter zu gehen, hat die Politik den Kapitalismus politisiert und damit in den politischen Sumpf aus Vetternwirtschaft, Bestechung, Lüge und Intrige hineingezogen und dabei den Kapitalismus immer weiter abgeschafft. Es ist nicht etwa der Kapitalismus, der all unsere Steuergelder zweckentfremdet um Banken und Griechen mit Rettungspaketen zu überhäufen, es ist die Politik, welche dies tut. Im Kapitalismus wären die Banken genauso wie die Griechen pleite gegangen, was zwangsläufig zu einer Korrektur des Marktes führt.

Natürlich tragen die Großkonzerne eine gewisse Verantwortung für die herrschende Politik, aber hätte die Politik nicht die Macht diese Dinge zu beeinflussen, hätten die Großkonzerne auch gar kein Interesse daran die Politik zu kaufen. Darum geht es schlußendlich – die Politik hat zuviel Macht weit über die Grenzen dessen hinaus, welche der Auftrag der Politik sind – für die innere und äußere Sicherheit zu sorgen und die Infrastruktur bereitzustellen. Allein der Name Wirtschaftspolitik erklärt schon, daß sich hier Menschen mit Dingen befasen, wovon sie nicht den blassesten Schimmer haben und deshalb immer genau so abstimmen, wie ihre Auftraggeber es ihnen vorschreiben. Im Kapitalismus sind Gewinne und Verluste privatisiert, im Polit-Kapitalismus sind Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert, solange derjenige sich die Gunst der Politik kaufen kann. Wieviel ist eine Demokratie überhaupt noch wert, wenn nicht der Volkswille entscheidet, sondern die schwarzen Koffer der Lobbyisten?

Natürlich ist Kapitalismus nicht gerecht – Kapitalismus ist Konkurrenzkampf und Konkurrenzkampf kann und wird nicht gerecht sein – er ist der Sieg des Stärkeren. Im Kapitalismus ist der Stärkere derjenige, der das beste Produkt zum besten Preis herstellt. Ein Mercedes ist weitaus teurer als ein Toyota und trotzdem gehört Mercedes zu den größten und renommiertesten Automarken weltweit, weil Mercedes statt Toyota Markenqualität zu einem Preis herstellt, den die Konsumenten zu zahlen bereit sind – Qualität “Made in Germany” hat noch einen Namen und ein deutscher Arbeitnehmer verdient weitaus mehr als ein Beschäftigter bei Toyota und hat zudem die weitaus besseren Vergünstigungen, wie etwa 30 Tage bezahlten Urlaub. Die Reallöhne und Vergünstigungen in Deutschland begannen erst zu sinken, als die Politik sich dem Kapitalismus annahm und sich Lohnsklaven aus dem Ausland importierte um die nationalen Löhne zu drücken.

Genauso erging es den USA. Ein einfacher Arbeiter in den USA hat seit den 70er Jahren einen Reallohnverlust von über 30% hinnehmen müssen und er kann froh sein noch 5 Tage bezahlten Urlaub zu bekommen. Nun sollte man meinen die Realausgaben der Arbeitgeber seien in diesem Zeitraum ebenso drastich gefallen, dem ist aber nicht so. Vielmehr sind durch die Überregulierung des Arbeitsmarktes in den USA ebenso wie in Deutschland soviele zusätzliche Kosten entstanden, daß die Verdienste der Arbeitnehmer schlichtweg auf die Politik umverteilt wurden.

Gerade kleine Unternehmen spornen den Kapitalismus und den Wettbewerb an, aber insbesondere in Deutschland sind die Hürden ein eigenes Geschäft zu starten mittlerweile so hoch, daß man sich fragt, ob man trotz etwaiger Sprachbarrieren nicht lieber im Ausland etwas anfängt, wo es nicht so Dinge wie Vorsteuer und Gewerbeverbände gibt, die einem noch bevor man die erste Mark oder den ersten Euro verdient hat, das Geld aus der Tasche ziehen. So trägt derjenige, der sich ein Unternehmen aufbauen will, nicht nur das Risiko des Marktes, sondern hat auch noch das Handicap der Überregulierung.

Die Linke glaubt nun mit höheren Steuern für Mehrverdiener den Kapitalismus gerechter machen zu können, aber der einzige Effekt einer solchen Maßnahme wäre noch mehr Geldverschwendung durch die Politik, oder kann sich jemand daran erinnern, wann eine Steuererhöhung mal dem Volk zugute kam? Was eine Steuererhöhung allerdings zur Folge haben dürfte, ist leicht abzusehen – die Mehrverdiener investieren ihr Geld im Ausland statt ihr Geld im Inland zu re-investieren. Dies ist ein Problem, das Deutschland heute schon plagt.

Was würde denn ein mittelständischer Unternehmer machen, der ab einem Einkommen von 1 Millionen Euro plötzlich 65% Steuern zahlen soll? Er wird seine Inlands-Produktion soweit herunterfahren, dass er knapp unter 1 Millionen verdient und wenn das bedeutet ein paar Angestellte zu entlassen, dann dürfen sich die nun Arbeitssuchenden bei der Politik bedanken, die dem Willen des Unternehmers sein Geschäfts zu expandieren einen Riegel vorgeschoben haben.

Höhere Steuern bedingen weniger Investitionen, ganz einfach aus dem Grund, weil niemand für weniger Geld arbeiten möchte. Die Politik braucht keine Arbeitsplätze zu schaffen um Geld einzunehmen, jeder Arbeitnehmer und jeder Arbeitgeber leistet unfreiwillige Sklavenarbeit für die Politik; wenn die Politik mehr Geld will erhöht sie einfach die Steuern und wenn wir uns die allgemein vorherrschende Lethargie in Deutschland anschauen, dürfte die Schmerzgrenze für die meisten Arbeitnehmer wohl nicht vor 100% Abgabenlast erreicht sein. Der Arbeitgeber hingegen, wenn er mehr Geld machen möchte, muss in sein Unternehmen investieren und neue Leute einstellen.

Gerade weil die Arbeitnehmer einen großen Anteil am Unternehmenserfolg haben, ist es im Sinne des Arbeitsgebers, daß seine Angestellten zufrieden sind. Das heißt dann im Umkehrschluss aber auch, daß der Arbeitgeber mit seinen Angestellten zufrieden sein muss und dann auch die Möglichkeit haben muss statt einem unterqualifizierten Quoten-Arbeiter lieber eine qualifiziertere Person einzustellen. Das mag zwar nach heutigem Verständnis nicht politisch korrekt sein, ist aber durchaus kapitalistisch, weil eben nur derjenige die Arbeit bekommt, der dafür auch geeignet ist und den der Arbeitgeber nach eigenen Gutdünken auswählt.

Aus allen diesen Gründen ist es zwingend erforderlich den Einfluß der Politik auf die Wirtschaft wenn schon nicht ganz abzuschaffen, dann doch wenigstens stark einzugrenzen, damit wir einen funktionierenden Kapitalismus mit einer wachsenden Wirtschaft haben können, die nicht nur sich selbst und der Politik, sondern zugleich auch dem Volk dient.

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16 Kommentare zu “Eine Kapitalismuskritik – Haben wir zu wenig Kapitalismus?”

  1. Nordmann sagt:

    Nicht nur die Verbindung von Politik auf Wirtschaft, das Kaufen von Ministerposten von “Lobbyisten”, ist zu beenden sondern auch die unnatürliche Umerziehung des Volkes durch solch eine Pseudo-Politik.Aggressive Wirtschaftsflüchtlinge ungezählt und unvorbereitet herein zu holen, mediale Beeinflussung der Bevölkerung bis hin zum “Geiz-Ist-Geil” (der Tod der Binnenwirtschaft),Volksverdummung durch ständig “neue Pädagogik-Experimente” obwohl hunderte von Generationen mit dem “althergebrachten” super zurrecht kamen usw. Es ist auch nicht nur das Politik einfluß nimmt , vielmehr welche Politik gemacht wird und dass diese bereits unnatürlich genug ist.

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  2. Reinhardt Brunner sagt:

    Den Kapitalismus reformieren? Unmöglich! Er ist und bleibt genau das, was er im Grunde immer schon war: Ein unberechenbares und gefräßiges Raubtier, das man einzig nur erlegen kann, um letztlich nicht selbst gefressen zu werden.

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  3. Ralf sagt:

    Der Kapitalismus hat vor ungefähr drei Jahrzehnten aufgehört zu existieren. Der tatsächlich vollzogene Exodus dieser Ideologie kam dann mit der Deutschen Wiedervereinigung.

    Analog wurden “neue” Technologien wie der Heim-Computer und in der Folge das Internet dem Pöbel vor die Füße geworfen, weil der Ost-West-Konflikt (auch “Kalter Krieg” genannt) einschließlich seiner Handelsembargos ebenfalls aufgehört hat zu existieren. Das Internet existierte zum Zeitpunkt der Wiedervereinugung bereits über mehrere Jahre. Wenige Jahre nach der Vereinigung sprießen die Computershops in Europa aus dem Boden.

    Ebenfalls analog kamen die Abrütungsverträge empor, gefördert und gefordert von den Amerikanern, weil diese nach Beendigung des Kalten Krieges auf atomare Waffen nicht mehr angewiesen waren, und sich auf konventionelle Landnahme durch Luft-Boden-TRUPPEN spezialisierten.

    Alle das aber nur, um der Globalisierung die Steigbügel zu halten. Totales Krisenmanagement, Totaler Konsum, Totale Demokratie. Totaler Krieg.

    Dem klassischen Kapitalismus sollte keine Träne nachgeweint werden, und auch das Nachfolgekontrukt Neoliberalismus wird sich selbst verschlingen. Wobei es nicht an den Ideologien per se liegt, sondern an jenen, die die Ideologien zum vereinbarten Zeitpunkt gesellschaftfähig machen. Komischerweise scheint es, als ginge den Regisseuren die Ideen aus. Aber auch das könnte ein Teil deren Strategie sein.

    Es bleibt interessant.

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  4. flandria sagt:

    Der Kapitalismus, eine internationael Macht als “Finanziell” umschrieben, aber es wäre besser es “die Wucherkratie” zu nennen.
    Scheinbar dienen neue Auseinandersetzungen dazu die Aufmerksamkeit von der zu Grunde liegenden Verbrechen des Kapitalismus ab zu lenken: Wucher.
    Kapitalismus hat angefangen mit der Gründung der Bank of England in 1694, mit dem offen erklärten Absicht von Paterson:”the Bank hat benefit of the intrest on all money which it creates out of nothing!”

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  5. guynutall sagt:

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  6. Merkzeugwacher sagt:

    @ Nonkonformist

    „Natürlich ist Kapitalismus nicht gerecht – Kapitalismus ist Konkurrenzkampf, und Konkurrenzkampf kann und wird nicht gerecht sein – er ist der Sieg des Stärkeren.“

    Und weil das richtig ist, muß der Kapitalismus eingehegt werden, müssen Menschen von anderen Menschen gezähmt und gezüchtet werden, darf diese Zähmung und Züchtung aber auch nicht übertreiben werden. Der Liberalismus will jede (jede!) Entwicklung der Evolution überlassen, will die natürliche Selektion und ist insofern darwinistisch. Wenn er die Starken unterstützt, so sollte ihm das nur im Rahmen des Außerpolitischen (Außerstaatlichen) erlaubt sein; wenn er politisch agiert, unterstützt er die Korruption, die Kleptokratie des Staates, den Politkapitalismus. Die Starken sind auch ohne den Staat schon stark, aber mit dem Staat werden sie entweder (a) schwach und lassen sich vom Staat unterdrücken oder (b) kaufen den Staat und werden noch stärker.

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  7. Merkzeugwacher sagt:

    In den Massenmedien wird bewußt verheimlicht, daß (a) ein Dollar-Imperium existiert und (b) in diesem Dollar-Imperium private Banker und nicht mehr die nationalen Regierungen die Macht über das Geld haben (in den USA schon seit dem 23.12.1913 **). Geld kann so ziemlich alles bewirken: Wohlstand, Wachstum, Krisen, Depression. Darum ist auch gerade politisch so bedeutsam, wer die Macht besitzt, Geld zu erzeugen („schöpfen“) oder zu vernichten. Nur der Staat sollte über diese Macht verfügen, denn anderenfalls kann er nicht über das Schicksal seines Volkes nicht wachen. Wenn er nicht (mehr) über diese Macht verfügt, verliert er (a) den größten Teil seiner Souveränität, (b) sein Volk bzw. das Volk seinen Staat, weil das Verhältnis kaum noch existent ist, (c) sich selbst, das heißt: der Staat verschwindet! Was das für das Volk bedeutet, malt sich zur Stunde noch kaum jemand aus. Das, was im 19. Jahrhundert noch nahezu vergöttlicht – jedenfalls im Deutschland – worden war (z.B. von Hegel **), wurde schon im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr abgebaut und verteufelt und wird, wenn es Pech hat, das 21. Jahrhundert gar nicht überstehen: das Phänomen Staat.

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  8. flandria sagt:

    Merkzeugwacher sagte::

    und wird, wenn es Pech hat, das 21. Jahrhundert gar nicht überstehen: das Phänomen Staat

    Der Philosoph Emmanuel Lévinas hat zum Thema geschrieben: ‘man kann die Verheissungen der Propheten in zwei Kategorien einteilen: politisch und gesellschaftlich. Die Entfremdung die bei allen menschlichen Unternehmungen willkürliche Macht hervorbringt wird verschwinden; die soziale Ungerechtigkeit, der Einfluss der Reichen auf die Armen werden zusammen mit der politischen Gewalt verschwinden und was die zukünftige Welt angeht, so beschreibt sie UNSERE Schrift, als eine Schicksalsgemeinschaft verbundene Menschheit (Difficile liberté – S. 85)
    Die Prophezeihungen der Hebräer versprechen uns also den übergang der Menschheit in eine vereinigte, staatlose Welt.
    Dazu sagt Edgar Morin noch: ‘wir haben das Gelobte Land nicht, aber wir haben ein Bestreben, einen Wunsch, einen Mythos, einen Traum: ein globales Vaterland zu verwirklichen.’
    Nicht einverstanden? Dann kommt Krieg: ‘es ist geboten Krieg zu führen. Es ist notwendig der zerstörerischen Kraft, die er gegen die Menschheit anwendet, eine grosse Kraft entgegenzusetzen damit die Menschheit am Leben bleibt. Denn es geht um die Sicherheit der zivilisierten Welt, um ihr Recht auf Frieden’ Elie Wiesel in Mémoires.
    Damit wird also die Vernichtung aller Feinde der Propheten in das Ideal von Frieden gehüllt.

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  9. Merkzeugwacher sagt:

    @ Flandria: „Nicht einverstanden? Dann kommt Krieg ….“

    Krieg ist doch schon lange da. Der „Euro“ z.B. ist nichts anderes als der 3. Weltkrieg! Aber wer sich an diesem 3. Weltkrieg erneut wieder dumm und dämlich verdient, muß ich ja wohl nicht erwähnen.

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  10. flandria sagt:

    Ich bekam heute meine Steuererklärung zurück.
    Ich habe einen Fehler gemacht bei dem Abschnitt ‘Personen zu lasten’.
    Ich hat aufgelistet:
    110.000 Illegalen
    4.000.000 Wallonen
    350 Banken
    421.823 Arbeitslosen
    60 Minister und Anhänger
    1 König
    2 Königinnen
    17 Prinzen und Prinzessinnen
    die Einwohner von Griechenland, Spanien und Portugal.

    Das Finanzamt fand meine Steuererklärung nicht akzeptabel!

    Wen oder was bin ich dann noch vergessen???

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  11. Burgsalzer sagt:

    @ Flandria: „Ich bekam heute meine Steuererklärung zurück. Ich habe einen Fehler gemacht bei dem Abschnitt »Personen zu lasten«. Ich hatte aufgelistet: 110.000 Illegale, 4.000.000 Wallonen, 350 Banken, 421.823 Arbeitslosen, 60 Minister und Anhänger, 1 König, 2 Königinnen, 17 Prinzen und Prinzessinnen, die Einwohner von Griechenland, Spanien und Portugal. Das Finanzamt fand meine Steuererklärung nicht akzeptabel! Wen oder was habe ich dann noch vergessen???“.

    Du hast viele vergessen, z.B. die Einwohner von Frankreich und Italien, auch die von allen slawischen Ländern sowie Ungarn, z.T. auch Türkei, außerdem die von USA, Kanada, Israel, Saudi-Arabien, Grobritannien und Irland.

    Habe ich jetzt auch noch welche vergessen?

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  12. Burgsauger sagt:

    @ Burgsalzer

    Du, lieber Burgenfreund, hast ebenfalls viele vergessen bzw. Flandria daran zu erinnern vergessen, daß es viel mehr Illegale, viel mehr Banken als Bankster, viel mehr Arbeitslose, viel mehr Minister, Könige, Königinnen, Prinzen, Prinzessinnen sind, als Flnadria aufgeführt hat.

    Liebe Grüße!

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  13. Gägapode sagt:

    Der Aufsatz ist super! Wer hat ihn geschrieben? Der Autor bekommt dafür von mir 90 von 100 Punkten (Verhältnis 4:4:5:10:10:10) – 90 Punkte reichen für die Note: SEHR GUT.

    Ich spreche im folgnden Text von Marktwirtschaft und meine damit das, was der Autor Kapitalismus nennt. Die Politik hat wirklich die Marktwirtschaft abgeschafft, weil sie sie politisiert und damit „in den politischen Sumpf aus Vetternwirtschaft, Bestechung, Lüge und Intrige hineingezogen“ (**) hat. Die Banken wären in einer Marktwirtschaft längst pleite. Nicht die Marktwirtschaft hat die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Kultur – man denke besonders an das Bildungssystem und die demographische Entwicklung – absolut (aut totalitäre Weise) zweckentfremdet.

    Ich habe einen Text im Internet gefunden, der das ganze Desaster meiner Meinung nach kurz und prägnant beschreibt:

    „Allein das Wort »Wirtschaftspolitik« verrät schon, das etwas faul ist an der Politik, denn eine echte Wirtschaft – eine Marktwirtschaft – braucht keine Politik als Wirtschaftspolitik, sondern eine Politik, die die Wirtschaft mit Rahmenbedingungen flankiert, die selbst nicht wirtschaftlicher Art, sondern verwaltungstechnischer und juristischer Art sind. Wörter wie »Wirtschaftspolitik«, »Finanzpolitik«, »Sozialpolitik«, »Familienpolitik«, »Frauenpolitik«, »Genderpolitik«, »Jugendpolitik«, »Ausländerpolitik«, »Einwanderungspolitik«, »Umweltpolitik«, »Energiepolitik«, »Verteidigungspolitik« u.v.a. sind irreführende, propagandistische, weil rhetorische Wörter, um die von der Lobby gekaufte Politik in die Praxis umsetzen zu können. Bei uns regiert nicht mehr der Staat, die real Regierenden sind keine staatlichen, denn sie regieren aus ihrer Dunkelheit, aus der sie auch gekommen sind, heraus. Und weil sie das nur tun können, indem sie ihre Betätigungsfelder in die Politik einschmuggeln – u.a. eben auch unter Zuhilfenahme jener rhetorischen Wörter -, können sie immer mehr Politiker kaufen, die wie privatisierte, also entstaatlichte Beamte das, wofür sie bezahlt werden, in die Praxis umsetzen müssen.“ (HB).

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  14. Gägapode sagt:

    Warum werden heir denn Kommentare gelöscht?
    Hat die Zensur hier auch schon Einzug gehalten?

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  15. flandria sagt:

    Gägapode sagte::

    Warum werden heir denn Kommentare gelöscht?
    Hat die Zensur hier auch schon Einzug gehalten?

    Meinen Sie mit Zensur wenn folgender Satz erscheint: FEHLER – gib eine gültige E-Mail Adresse ein?
    Enervierend und die Arbeit geht verloren aber ich glaube dass Der Nonkonformist damit nichts zu tun hat sondern behindert wird, wegen politisch nicht korrekt

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  16. Reicheröster sagt:

    Ich möchte kurz auf zwei Sätze aus dem obigen Aufsatz eingehen:

    „Die Politik hat zuviel Macht weit über die Grenzen dessen hinaus, welche der Auftrag der Politik sind – für die innere und äußere Sicherheit zu sorgen und die Infrastruktur bereitzustellen.“

    Die Politik hat sich so sehr verändert, daß man sie schon bald anders bezeichnen muß.

    „Im Kapitalismus sind Gewinne und Verluste privatisiert, im Polit-Kapitalismus sind Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert, solange derjenige sich die Gunst der Politik kaufen kann.“

    Und gerade weil die Politik immer mehr eine gekaufte Politik ist, ist sie keine echte Politik mehr, denn es ist nicht mehr hauptsächlich der Politiker, sondern der Politikkäufer, der die Politik bestimmt. Folglich ist abzusehen, daß in nicht mehr ferner Zukunft nicht nur der Staat, sondern auch der Politiker und mit ihm auch die Politik verschwunden sein wird. Politik wird dann – d..h.: ist sie ja größtenteils heute schon – nur noch Privatpolitik, nur noch reine Herrschaftsausübung sein. Die Monopolisten werden sich, wenn auch geheim, als das entpuppen, was sie immer schon sein wollten: Monarchen.

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