Demokratie oder Freiheit?

Der arabische Frühling wurde gefeiert als ein Bringer von Demokratie und der Freiheit von Unterdrückung. Dass Freiheit und Demokratie nicht synonym sind zieht dabei kaum jemand in Erwägung. So führte der arabische Frühling zur demokratisch gewählten Unterdrückung all derer, die nichts mit den islamischen Gesetzen anfangen können. Die Tyrannei von Diktatoren wurde durch die Tyrannei der Masse ersetzt.

Genau aus diesem Grund muss das Ziel libertärer Politik und libertärer Lebensweise nicht der demokratische Prozess der Tyrannei des Kollektivs über das Individuum sein, sondern das Individuum muss im Zentrum der Interessen stehen. Die oberste Regel muss lauten, dass der Wille der Masse nicht die individuelle Freiheit beschneiden darf.

Demokratie ist nicht gleichbedeutend mit Freiheit, sie ist ein Werkzeug das zur Beibehaltung von Freiheit genutzt werden kann. Wahre Freiheit kann existieren, wenn man sie vor Korrumpierung durch den Willen von Mehrheiten und Minderheiten beschützt – das heisst die individuelle Souveränität zu schützen und sie nicht der populären Souveränität zu opfern.

Die europäischen Sozialdemokratien unterdrücken die individuelle Souveränität der Menschen zugunsten des Kollektivwillens der Massen, die sich frei fühlen, weil sie alles bekommen, was sie wollen, die Minderheit aber wird tagtäglich unterdrückt, indem sie durch das staatliche Gewaltmonopol gezwungen wird sich dem Willen der Masse zu untergeben.

Gerade aus diesem Grund war die Intention der amerikanischen Verfassung die Macht des Regierungsapparates in einer Weise einzuschränken, dass dieser nicht die Freiheit des Individuums beschneiden kann (mit der Ausnahme von denjenigen, die nicht als gleichwertige Menschen galten). Die Regierung sollte keine Institution zur Durchsetzung des Kollektivwillens sein, sondern sollte dafür sorgen, dass kein Individuum in seiner Freiheit beschränkt werden durfte.

Mit diesen Prinzip lassen sich allerdings nur die Stimmen derer gewinnen, die unabhängig und produktiv sein wollen. Wer jedoch Macht um der Macht willen sucht, den interessiert Unabhängigkeit wenig – nur abhängige Menschen sind gute Untertanen. Die sogenannten positiven Freiheiten, wie etwa die soziale Rundumversorgung können nicht existieren ohne dass man andere Menschen in ihrer negativen Freiheit (der natürlichen Freiheit) beschneidet – der Staat kann nicht für eine Person eine soziale Rundumversicherung bereitstellen ohne den gleichen Wert von einem anderen Menschen zu nehmen.

Wem wahre Freiheit am Herzen liegt, für den kann es nur das Ziel sein die Macht des Staates zu beschränken und an dessen Stelle Eigenverantwortung und die Freiheit des Individuums zu setzen.

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2 Kommentare zu “Demokratie oder Freiheit?”

  1. Silberjunge sagt:

    Diesen hochgelobten arabischen Frühling hat doch die Schwesterwelle tatkräftig aus der Steuerkasse der deutschen finanziert indem den Ägyptern 300-400 Mio. EURO an Schulden erlassen wurden. Wem hat die BRD Regierung mit dieser Aktion geholfen? Natürlich mal wieder den netten Moslems und ihrer Scharia für alle. Auch den Christen in diesem Land wird jetzt die Scharia übergestülpt! Aber wen interessierst, solange die Geschäfte mit diesem Land viel Zaster abwerfen, wird sich hier kaum jemand daran stören. Die gesamte Politikerkaste ist doch von Ausländern gekauft und hat sein Volk schon längst hinter dich gelassen, also verraten. Man siehe nur hinüber nach München, wo ein Superreicher Scheich aus Quatar ein europäisches Islamzentrum eröffnen will. Und die Veräter aus CSUFDPGRÜNELINKESPDCDU können ihr Glück über viele weitere Investitionen und scheinbare Vorteile nicht fassen, da wagt ein gewisser Michael Stürzenberger von der Partei: Die Freiheit, was kein anderer zuvorgewagt hat und redet auf dem Münchener Marienplatz die Wahrheit.

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  2. Jurij Below sagt:

    @ Silberjunge:
    Totalitäre “Demokratien”, wie in der BRD, wollen gern sich mit diesem
    Begriff schmücken, können aber nicht die Macht der Bürger ertragen, und umgekehrt: Freiheitliche Bürger werden durch “Demokraten” unterdrückt, weil die “Demokraten”, wie die Juden, sich außerwählt von dem Volk, das nicht zu sagen hat.

    „Die Demokratie lebt von der Erwartung, daß Politik und Gesetzgebung tendenziell ausgewogene und richtige Entscheidungen hervorbringen. Tatsächlich vernachlässigt die Politik unter dem Druck von schlagkräftig organisierten Partikularverbänden leicht die wichtigen allgemeinen Interessen. Volksvertreter sind von der Macht der Lobby völlig unzureichend beschützt. Der Strafbestand der Abgeordnetenbestechung ist rein symbolische Gesetzgebung. Die Abgeordneten haben ihn so eng gefasst, daß er praktisch nie zur Anwendung kommen wird.“ (Hans-Herbert v. Arnim, “Die Deutschlandakte”, 2008)

    Liebe Grüße – Jurij Below, Frankfurt/M

    Sie können von mir ganze Menge der Aussagen von Menschen zwischen 2700 v. Chr. und 2014 alphabetisch und nach Zeit sortiert bei
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