De-Mail: Staatliche Gängelung scheut den freien Markt

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Im Internet herrscht grundsätzlich Kapitalismus und Freiheitlichkeit. So treffen sich Anbieter und potentielle Kunden und der Markt entscheidet, was wieviel kostet. Dass dies ein Dorn im Auge vieler Obrigkeitsstaaten ist, verwundert da nicht, schließlich ermöglicht das Internet die Begrenzung des Staates auf seine eigentliche Rolle – den Schutz seiner Bürger vor Gewalt im Inneren und Äußeren. So versuchen insbesondere Staaten wie die BRD und China regulierend einzugreifen, wer weiss schließlich auf welche dummen Gedanken die Bürger durch zuviel Freiheitlichkeit kommen könnten.

Dem kapitalistischen und freiheitlichen Internet verdanken wir kostenlose Dienste wie etwa „email“ oder Straßenkarten. Im freien Wettbewerb hat sich das werbefinanzierte Modell durchgesetzt und das ganz ohne staatliche Eingriffe.

Dem will die BRD mit Einführung der De-Mail aber nun ein Ende setzen. Je nach Dateigröße sollen diese De-Mails ywischen 33 und 49 Cent kosten und zumindest für den elektronischen Briefverkehr mit Behörden verpflichtend sein, ob man das nun will oder nicht. Zu diesem Zwecke wurde das Protokoll der De-Mail mit normaler ePost auch inkompatibel gehalten. Offiziell soll Verkehr über De-Mail rechtsvebindlich sein, obwohl es keine qualifizierte elektronische Signatur beinhaltet. Auch bietet De-Mail keine Möglichkeit der Verschlüsselung, ganz im Gegensatz zu normaler ePost, was es dem Staat und auch den Anbietern wesentlich erleichtert alle Kommunikation zu überwachen.

Würde sich die BRD mit diesem Konzept dem freien Wettbewerb stellen wäre all dies kein Problem, das Problem hingegen ist die Verpflichtung zur Nutzung, weil man genau weiss, dass der Bürger nicht mehr Geld für ein schlechtes Produkt mit staatlicher Gängelung zahlen wird.

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2 Kommentare zu “De-Mail: Staatliche Gängelung scheut den freien Markt”

  1. Robert sagt:

    Prinzipiell richtig, nur ist die Kernaufgabe eines Staates nicht der Schutz seiner “Bürger”. Sinn des Staates ist die Förderung des kulturtragenden Volkes. Er ist die Organisation von physisch und seelisch gleichen Individuen. Folglich ist er nicht Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck.

    Beliebt. Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 8 Daumen runter 2

  2. winfired sagt:

    Kapitalismus – Marktwirtschaft und Freiheit, sind völlige Verschiedenheiten!

    http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher

    Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

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