Krim-Krise: Schach gegen Murmeln

Man mag von der Rolle der USA als Weltpolizist halten, was man will, eines jedenfalls hatte sie über Jahrzehnte geschafft: sie hatte einen Abschreckungseffekt und somit wahrscheinlich zahlreiche Konflikte verhindert. Diese Rolle haben die USA dank ihrem Präsidenten Barack Obama und seinen „roten Linien“ nun verloren, was für einen Geostrategen wie den russischen Präsidenten Vladimir Putin eine Einladung war zu sehen, wie weit er gehen kann. Die Antwort: Soweit er will.

Das Problem für Obama begann während der Syrien-Krise, als er vollmundig verkündete, dass er dem syrischen Präsidenten Bachar Assad eine „rote Linie“ gesetzt habe, die dieser nicht überspringen dürfe, denn sonst… Assad zeigte sich unbeeindruckt, übersprang Obamas rote Linie und Obama sah stumm zu. Obama hat in dem Moment unter dem wachsamen Auge Russlands geblinkt.

Russland war schon immer imperialistisch eingestellt und wenn der einzige ernstzunehmende Gegner blinkt, dann nutzt jemand wie Putin die Gelegenheit. Die Unruhen in der Ukraine waren eine Einladung um die Situation abzuschätzen. So mobilisierte Putin russische Truppen an die ukrainische Grenze, woraufhin Obama wieder eine seiner mittlerweile berüchtigten „roten Linien“ setzte, russische Truppen dürften nicht in die Ukraine einmarschieren.

Putin gab dennoch den Befehl und Obama blinkte erneut und verhaspelte sich wie ein kleines Kind, das sich die Welt so zurechtbiegen will, wie es sie gerade braucht. Obama erklärte, dass Russland die rote Linie nicht überschritten, denn russische Truppen wären ja nicht in die Ukraine einmarschiert, sondern „unangefochten angekommen“.

Nun da die Krim mehr oder weniger offiziell wieder Teil von Russland ist, rattern die EU und die USA mit den Säbeln, nur dass deren Klingen stumpf sind.

In den USA sind dieses Jahr Mittpräsidentschaftswahlen, was heisst, dass die Amerikaner im Herbst neue Senatoren und Kongress-Mitglieder wählen. Die Ablehnung gegen den Präsidenten und seinePartei ist in den USA mittlerweile so gross, dass die Republikaner ihre Mehrheit im Kongress ausbauen und den Senat übernehmen werden. Einige Kandidaten stehen auch Dank Obama schon auf der Kippe und ein Krieg gegen Russland, den die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung ablehnt, kommt daher nicht in Frage, wollen die Sozialisten nicht über Jahre hinweg völlig isoliert sein.

Auch die EU hat ausser ein paar halbherzigen Sanktionen gegenüber Russland keine wirkliche Handhabe. Die vollends ideologische Energiewende hat die EU vollständig von Russland abhängig gemacht. Die fehlende Effizienz und Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien sorgt dafür, dass die EU ein Drittel ihres Energiebedürfnisses von Russland bezieht. Setzt die EU also strikte Sanktionen gegen Russland durch, stellt Russland den Hahn ab und Europe sitzt im Dunkeln.

Russland hat sich unter Putin geschickt positioniert und sitzt am längeren Hebel. Anders ausgedrückt: Während Russland geo- und aussenpolitisch Schach spielt, spielen die USA und die EU Murmeln.

Der einzige Lichtblick hierbei ist, dass einige Länder in Europa mittlerweile merken, dass auch politischer Zwang eine Energiewende nicht möglich machen kann, solange nicht die notwendigen Technologien existieren. Auf dem Energiemarkt erleben die USA dank Fracking und entgegen den Richtlinien von Obama derzeit einen Aufschwung, von dessen technologischen Entwicklungen auch Europa profitieren könnte.

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10 Kommentare zu “Krim-Krise: Schach gegen Murmeln”

  1. Ralf sagt:

    Die Geschichte der Zukunft
    (Der Fürst – frei nach Machiavelli)

    Der Angreifer mit Ambition
    Weiß den Pöbel gut zu nutzen
    Um dem Herrscher auf dem Thron
    Ihm diesen abzutrutzen.

    Er sorgt geschickt dafür
    Dass die Massen aufbegehren
    Des Herrschers treue Männer
    Und der Pöbel sich verzehren.

    Ins Feld schickt er schon deshalb
    Keine eigenen Soldaten
    Weil er sie daran hält
    Auf des Feindes Schwund zu warten.

    Sind die Zahlen dann der Männer
    Auf beiden Seiten wohl geschrumpft
    Schlägt die Stunde für den Neuen
    Der jetzt mit seinem Heere trumpft.

    So wirft er seine Lanze
    In jedes Land das er begehrt
    Das Spiel sich wiederhole
    Und niemals Friede wiederkehrt.

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  2. Dohle sagt:

    Putin ist dem Westen ein Dorn im Auge! Anders als unter Jelzin, wo die Korruption blühte, bekämpfte er sie. Und rief dann auch noch 2008 eine Rohstoffbörse in Sankt-Petersburg ins Leben, bei dem Rohstoffe nicht mehr in US-Dollar, sondern in SU-Rubel und Yuan abgerechnet werden sollten.
    Das war eine Kriegserklärung an die (schon seit langem!) insolvente USA. Selbige duldet daher nach wie vor kein starkes Russland, sondern hofft eher auf dessen Zerfall.

    Daher auch das Engagement im Falle der Ukraine: Spalte zunächst das Land und herrsche dann, indem du (in diesem Falle) die EU zu Sanktionen vs. Russlands überredest. Die EU ist leider, auch Dank Schröder, abhängig vom russischen Gas, also geht irgendwann der Schuss der Sanktionen nach hinten los! Aber was schert es Obama?

    Praktischerweise fördern die USA seit geraumer Zeit Dank dem unsäglich umweltfeindlichen Fracking gerade Unmengen an Erdgas zutage, was sie natürlich gerne exportieren möchten, um auch diverse Schulden zu begleichen.
    Da schließen sich dann wieder verschiedene politische und ökonomische Kreise.
    Denn letztlich geht es nur um Geo-Politik, nicht um Nettigkeiten.

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  3. Dohle sagt:

    Hat eigentlich niemand der mitlesenden Foristen eine eigene Meinung zum Thema Krim und Ukraine?
    Außer Zustimmung oder Ablehlung??

    Das fände ich wirklich sehr schade.

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  4. Flandria sagt:

    @ Dohle:

    Der Krim als Folge der eurasischen Idee.

    Alexander Dugin ist Putins Lehrmeister. Dugin stellt einen atlantischen Block, dem maritime Westen das zum Freihandel und Liberalismus bestimmt ist, einem eurasischen Block gegenüber, die dem Zentralismus und der Spiritualität zugewandt ist.
    Die Eurasischen Bewegung unterstützte Putin, der offenbar beabsichtige , die russische Grösse wiederherzustellen und für die Idee Russlands als eurasische Grossmacht empfänglich sei. Russland möchte alle Staaten von Polen bis nach Zentralasien an sich binden.
    “Das Heilige Eurasische Reich Russischer Nation”.

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  5. Carlos Schneider sagt:

    Dohle sagte::

    Hat eigentlich niemand der mitlesenden Foristen eine eigene Meinung zum Thema Krim und Ukraine?
    Außer Zustimmung oder Ablehlung??
    Das fände ich wirklich sehr schade.

    (Grinsen muß)….
    Es sind nicht mehr viele hier, so wie dem Hausmeister fehlt auch anderen wohl die Zeit. Vielleicht kriegen wir später mal hier wieder Schwung rein. Außerdem ist zum Thema Krim im Internet in den einschlägigen Foren eigentlich alles gesagt. Wenn man mein Alter erreicht hat, muß man nur die Geschehnisse aus der Vergangenheit und der Gegenwart in Verbindung mit den Lügen der Angelsachsen wie ein Mosaik zusammensetzen. Fast alle Kriege seit dem 2. Weltkrieg (und im übrigen auch der 1. Weltkrieg) sind von der Achse des Bösen – die Hochfinanz in London und New York – initiiert worden. Die sogenannten Revolutionen für die Demokratie in Nordafrika sind allesamt Teile-und-Herrsche-Aktionen besagter Leute und es geht fast immer ausschließlich um die Rohstoffe der betroffenen Länder. Nirgendwo ist die verheerende Absicht des Westfaschismus deutlicher zu sehen gewesen wie in Syrien – Ziel: Syriens Öl, abnabeln von Rußland und weitere Einkreisung des Iran. Als Nebenprodukt hätte man Rußland bei Erfolg die Marinebasis in Syrien versauen können. Gadaffi und Sadam Hussein mußten sterben, weil sie keinen Petrodollar, also dieses grüne Klopapier der Fed, mehr akzeptieren wollten. Außerdem trug sich Gadaffi mit Plänen, zusammen mit Mubarak (ich erinnere nicht mehr, wer da noch dabei war)einen Teil der nördlichen Sahara zu bewässern und dort die Kornkammer Afrikas einzurichten. Das hat Monsanto und Co ganz bestimmt nicht gefallen, sowie all diesen Banditen, die an Rohstoffbörsen mit Lebensmitteln aus Afrika zocken. Diese Staatsführer hätten eigentlich aus dem Schicksal des deutschen Reiches lernen müssen. Als wir nach dem Boykott des auserwählten Volkes 1933 dazu übergingen, international am Dollar vorbei Lokomotiven gegen Rohstoffe und Getreide zu tauschen, konnten gewisse Aasgeier in London und New York nicht mitverdienen und wurden ganz doll böse. Wir alle kennen die Folgen.

    Eine alte makabere Erfahrung ist, daß bei einem Stillstand der Wirtschaft ein Krieg her muß, damit neue Absatzmärkte im Wiederaufbau entstehen. Man startet einen kalten Krieg, boykottiert fremde Wirtschaften und dann geht es richtig los, wir Deutschen – ich meine echte Deutsche, nicht Bundesrepublikaner – können ein Lied davon singen. Nachdem der Terror gegen Syrien und die kalte Übernahme durch den Westen gescheitert ist, muß ein neues Pferd aufgezäumt werden – die Ukraine bietet sich als künftiger Stachel im russischen Fleisch geradezu an. Dort kann man dann wie seinerzeit umgekehrt Rußland auf Kuba seine Raketen stationieren und mit dem Gedanken spielen, Moskau in Schutt und Asche zu legen. Die Propaganda in den Staatsmedien ist inzwischen so durchsichtig geworden, daß selbst nicht Eingeweihte das perverse Spiel durchschauen und eher zu Rußland denn zur EU, dieses faschistische Diktaturkonstrukt, halten.

    Mir ist Wladimir Putin auch nicht ganz geheuer und ich weiß oftmals nicht, wo ich ihn hinstecken soll. Ehemaliger KGB-Offizier, angeblich in einer jüdischen Familie aufgewachsen, vermutlich selbst Teil der russischen Oligarchie … aber im Moment hat er meinen Segen und macht meiner Ansicht nach alles richtig. Die Krim ist seit der Besetzung durch die Osmanen russisches Staatsgebiet gewesen und steht damit in keinster Weise für den Westen – sprich die Achse des Bösen – zur Verfügung. Und Klitschko hätte besser daran getan, sich nicht vor diese Karre spannen zu lassen. Naja, meine Erfahrung ist: Geld macht sexy … und viel Geld dämlich.

    Fazit: Wir erleben hier die Fortsetzung des kalten Krieges zwischen den VSA/England und Rußland (der ist nämlich seitens der Angelsachsen nie beendet worden) mit dem Ziel, die EU-Mitglieder über die gekauften Regierungsmarionetten als Kanonenfutter gegen Rußland zu verheizen – ein Stellvertreterkrieg der Angloamerikaner ersten Grades. Uns Deutsche und Pseudodeutsche rafft es dann endgültig dahin, ist auch kein Verlust, denn seit der Globalisierung ist die Produktion in Deutschland so gut wie tot (der handwerkliche Mittelstand stirbt) und deutsches “Gewußt wie” bald nicht mehr vorhanden. Mustafa, Ali und Gregory tun ihr übriges, um den Wirkungsgrad deutscher Technik weiterhin in die Tonne zu klopfen. Wenn der Plan aufgeht, bleibt in Mitteleuropa kein Stein auf dem anderen und es ist Platz für ein neues Wirtschaftswunder, welches dann, so hoffen diese Psychopathen, unter einer neuen Weltregierung stattfindet. Den Schweinedollar braucht man dann übrigens auch nicht mehr, klar, oder?

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  6. Carlos Schneider sagt:

    Noch ein kleiner Nachtrag dazu von Eva Herman

    http://german.ruvr.ru/2014_04_04/Deutsche-nicht-so-blod-wie-Medienkartell-meint-8880/

    Ihre Verbeugung vor dem heiligen Klaus teile ich zwar nicht, wahrscheinlich hat sie ihre Gründe, aber das Ergebnis läßt sich sehen und hoffen. Es wird Zeit, Leute, denn es gibt auch noch Dumpfbacken wie diesen Wolf Biermann, die als angloamerikanische Freiwillige immer wieder Dreck in den Kessel werfen (bitte nicht lesen, wenn ihr gerade gegessen habt, wäre schade drum…):

    http://www.zentralratdjuden.de/de/article/1466.html

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  7. JensN. sagt:

    @Carlos Schneider

    Wollte gestern einen Kommentar hinterlassen, hat aber aus technischen Gründen nicht funktioniert. Im Grunde hast du ja auch alles wesentliche geschrieben. Schön mal wieder was von dir zu lesen. Ich war auch öfters hier, habe mich aber mit kommentieren zurückgehalten. Wird sich auch wieder ändern…

    Gruss

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  8. Dohle sagt:

    @ Carlos Schneider

    grinsen Sie ruhig ;-)

    Ihrem Beitrag ist in der Tat nicht viel hinzu zu fügen!

    Außer meinen sehr starken Zweifeln hierzu:

    Außerdem trug sich Gadaffi mit Plänen, zusammen mit Mubarak (ich erinnere nicht mehr, wer da noch dabei war)einen Teil der nördlichen Sahara zu bewässern und dort die Kornkammer Afrikas einzurichten. Das hat Monsanto und Co ganz bestimmt nicht gefallen.

    Mal davon abgesehen, dass ich sowohl Gadaffi wie Mubarak für ziemliche Ar…….. hielt (selbstherrlich der Eine, dazu noch eine Marionette des Westens der Andere!) halte ich es für sehr unwahrscheinlich, nördlich der Sahara länderübergreifend überhaupt eine Kornkammer zu erschaffen. Woher wollten sie die Bewässerung in dem semi-ariden Gebiet denn z.B. organisieren? Und, wenn ja, wie wollten sie das Problem der Versalzung der Böden verhindern?? Denn: daran scheiterten schon diverse ähnliche Projekte in vergleichbaren Regionen.
    Von daher war das alles (wenn überhaupt) etwas vollmundig von G. + M. geplant, ohne in die Zukunft zu denken.
    War aber nun letztlich Monsanto in dieser Sache entscheidend? So bescheuert sind die nun auch wieder nicht, denn dazu sind sie zu profitorientiert!
    Monsanto wird im Übrigen immer gerne und nach Bedarf aus dem Hut für alles mögliche gezaubert. Ich finde deren Philosophie (“Weltweiter Gen-Anbau ist unser 1. Ziel” + Anbauweise: “erst abholzen, dann nach unseren Regeln neu anbauen und Roundup verspritzen“) zwar absolut destruktiv, dennoch sind sie nicht für alle Umweltsünden weltweit verantwortlich! Da gibt es noch viele andere Alternativen aus Politik und Wirtschaft.

    Aber, zurück zur Krim ;-)

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 5 Daumen runter 3

  9. Magna Germania sagt:

    Carlos Schneider sagte::

    Wenn man mein Alter erreicht hat, muß man nur die Geschehnisse aus der Vergangenheit und der Gegenwart in Verbindung mit den Lügen der Angelsachsen wie ein Mosaik zusammensetzen. Fast alle Kriege seit dem 2. Weltkrieg (und im übrigen auch der 1. Weltkrieg) sind von der Achse des Bösen – die Hochfinanz in London und New York – initiiert worden……………..

    Da kann bzw. muß man in der Geschichte noch etwas länger ausholen und wird bei genauer Betrachtung feststellen, daß Kriege -und zwar seit Menschengedenken- natürlich IMMER
    “gemacht” sind. Die Drahtzieher sind auch schon immer die Gleichen, Priestermacht -völlig gleich welcher sogenannter erfundener “Religion”- (zur allgemeinen Verdummung & Einlullung) Hand in Hand mit Geldmacht (zur Ausbeutung & Beherrschung der Werteschaffenden).

    Leider ist das mittlerweile -weltweit- so fest etabliert, daß sich der gemeine Mensch eine ausbeutungsfreie Wirtschaftsordnung zur Entfaltung des freien Existenz- und Lebenssinnes schlicht schon gar nicht mehr VORSTELLEN kann, ganz zu schweigen gar von Bestrebungen, eine solche vollkommen natürliche Ordnung (wieder) herzustellen und das gilt insbesondere vor allem für uns Germanen.

    Wir waren es schließlich, für die “man” extra nach der römischen Schlappe bei Kalkriese vor etwa 1500 Jahren die “Kirche” zur Unterwerfung (erst geistig & damit einhergehend natürlich materiell) erfinden/einführen mußte.

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  10. jensN. sagt:

    Putins Vorgehen ist absolut vorbildlich, weil er etwas tut, was nach westlichem Ermessen völlig unverständlich ist: Er macht als Russe in erster Linie Politik für Russland. Für die USA und ihre europäischen Vasallenstaaten eine undenkbare Vorgehensweise. Hier wird unter einem Schwall von gutklingenden Worthülsen eine menschenverachtende Politik betrieben, die alleine wirtschaftlichen Interessen dient. Natürlich ist auch ein Putin nicht frei von weltlicher Gesinnung (wer ist das schon?), aber er bildet doch einen angenehmen Kontrast zum restlichen Parlamentsmüll unserer Breitengrade. Von Bismarck stammt bekanntlich der Satz: Wer “Menschenrechte” sagt, will betrügen! Eben dieser Begriff ist für die “Achse des Bösen” Legitimation genug, Kriege vom Zaun zu brechen die natürlich nicht der Verteidigung von irgendwelchen ominösen Menschenrechten und ähnlicher Gutmenschenrethorik dienen, sondern knallharten Geschäfts- und geopolitischen Interessen. Das nervtötende und dümmliche Getöse in der BRD- Einheitspresse von den ach so schlimmen “Menschenrechtsverletzungen” in Russland nimmt mittlerweile phatologische und vor allem heuchlerische Züge an. Gerade auch im Hinblick darauf, das Russland anscheinend viel mehr von “Menschenrechten” hält, als der Vasallenstaat BRD. Die Mitglieder der “Fotzen- Revolte” auch genannt “Pussy Riot” befinden sich meines Wissens nach wieder auf freiem Fuß. Horst Mahler, Gottfried Küssel uvm. die aufgrund von Meinungsäusserungen in Haft sind, warten dagegen immer noch auf ihre Freilassung…
    Ich habe noch von keinem “Menschenrechtsaktivisten” gehört oder gelesen, der deren Freilassung gefordert hat. Ekelhaftes Pack.

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