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06. September 2010

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Einer geht noch…

Berlin, 10. Mai 2005: Am gestrigen Dienstag war es endlich soweit, das sogenannte Holocaust Denkmal wurde unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen eingeweiht. Natürlich fand diese Einweihung unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, hätte man sich doch unter Umständen mit Kritikern auseinandersetzen müssen.

2711 Säulen aus Beton, die die deutsche Schuld für alle Zeit zementieren sollen, entworfen vom jüdischen Architekten Eisenmann.
Während der Einweihung gab sich die bundesdeutsche Diaspora die Klinke in die Hand um der Einzigartigkeit des Holocaust zu gedenken und über die deutsche Kollektivschuld zu lamentieren.

Unverbesserliche Zeitgenossen meinten dass die Einzigartigkeit alleine in der Häßlichkeit dieses Objektes und der Dümmlichkeit seiner Unterstützer liege. Natürlich ist der Autor von dieser Unverbesserlicherlichkeit erhaben, alles andere wäre ja strafbar.

Alle Anwesenden schienen mit dem Bauwerk sehr zufrieden, wäre da nicht der bundesrepublikanische Oberjude Paul Spiegel, dem auch dieses Mahnmal mal wieder nicht weit genug geht, da es seines Erachtens das Warum nicht erklärt.
Gerne würde man ihm zu diesem Anlaß einen Spiegel überreichen, hätte man nicht dir Furcht, dass er dadurch noch selbstgefälliger würde.

Fraglich ist, wann der dumme deutsche Michel endlich aufwacht und bemerkt, daß die Staatskassen nicht ohne Grund leer sind. So reichtem dem Judentum die unzähligen Milliarden, die bis dato von bundesdeutscher Seite gezahlt wurden noch lange nicht und es musste dieses Paradebeispiel entarteter Kunst für 27 Millionen Euro aus dem Boden gestampft werden. Da es aber anscheinend Einigen, allen voran Paul Spiegel, noch nicht weit genug geht, darf man gespannt sein, wann die nächsten Erpressungen stattfinden werden.

Das einzig Positive, was ich diesem Monument abgewinnen kann ist dessen wunderschöne Lage im Herzen von Berlin, an dem Ort wo dereinst die neue Reichskanzlei stehen wird. Der Beton ist ja schon da.

Siehe auch:
Spiegel.de 10. Mai 2005
N24.de 10. Mai 2005

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Kommentare

2 Kommentare zu “Einer geht noch…”

  1. Tyra sagt:

    Noch mehr Geld für die Bundesschamanlage – Stand: 2007-01-04
    Die Berliner Bundesschamanlage (Holo-Mahnmal) erhält 2007 zusätzlich 355 000 € aus dem Bundeskulturetat. Damit werde dem erfreulichen Anstieg der Besucher zahlen Rechnung getragen, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Monatlich kämen ca. 40 000 Besucher. Wie viele Schüler davon nicht freiwillig, sondern im Rahmen einer verordneten Klassenfahrt den Ort erreichten, bleibt im Dunkeln. http://berlin.npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=12&cmsint_id=1&detail=245
    Desweiteren soll es ja noch für 1 Million €, ein weithin sichtbares Symbol (Hexagramm-Symbol? – ein weithin sichtbares “Zeichen der Macht” über…? wem) am Berliner Mahnmal gebaut werden. 700.000 € sind schon bewilligt.
    Und des gleichen gilt auch für das jüdische Museum in Berlin. Geld spielt hier keine Rolle mehr! Mal sehen was das Jahr 2007 für den Deutschen Steuerzahler so bringt. Schulden haben wir genug.

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  2. Franziska sagt:

    Holocaust-Mahnmal als Toilette gebraucht

    Dringende Bedürfnisse führen bei manchen Zeitgenossen offenbar zum sofortigen Verlust jeglicher Pietät. Wie die `Berliner Zeitung´ berichtet, nutzen viele Touristen und Passanten die Deckung der mehr als 2711 Stelen des Holocaust-Mahnmals im Stadtzentrum zum Urinieren. Seit der Eröffnung der provisorischen Holzpavillons mit Kiosken und Toiletten habe sich die Lage aber deutlich entschärft. – Die Mahnmals-Stiftung hat diese Tatsache nach Angaben des Blattes bislang bewusst verschwiegen, um nicht zu verhindern, dass andere Besucher dem Beispiel folgen.
    dradio.de – improvisiert – 2007-01-30

    Drinnen ist es dunkel. Sobald einen die 2711 Stelen überragen, lässt sich nur mehr zwischen Schattierungen von Betongrau bis Anthrazit unterscheiden. Von den Leuchtstoffröhren, die im Boden eingelassen sind und eigentlich Orientierung liefern und düstere Schatten werfen sollen, sind zur Zeit nur zwei Reihen angeknipst. Die Zwielichteffekte werden dadurch nur intensiviert. Als hätte Architekt Peter Eisenman sich das so gedacht. Auf Nachfrage stellt sich heraus, dass die Nachtbeleuchtung schon längere Zeit nicht einwandfrei funktioniert. Nässe ist durch die Glasplatten gedrungen.
    berlinonline.de – 2007-01-26

    Die Lichtanlage im Boden des Holocaust-Mahnmals ist in weiten Teilen defekt. Betroffen seien zwei Drittel der im Boden eingelassenen Lampen, bestätigte gestern Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. 13 von 15 Lichtreihen würden nicht funktionieren, sagte Neumärker. Auch in den beiden anderen noch leuchtenden Reihen gebe es Ausfälle. Das Problem mit den Lampen, die Spezialanfertigungen sind, sei “ärgerlich” und solle im Laufe dieses Jahres behoben werden. Mit einer Lösung sei aber vermutlich erst im Herbst zu rechnen. Ursache ist vermutlich ein Frost- oder ein Wasserschaden bei der speziell angefertigten Beleuchtungsanlage des Mahnmals.
    berlinonline.de – 2007-01-25

    Alles Defekt! – Der Beton bröckelt – Wer hat Geld?

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