Moshe Katsav sorgt für Linientreue in der BRD
1. Juni 2005 in Iran, Zionismus
![]() |
Berlin, 31.05.2005: Wieder mal ist ein hoher jüdischer Staatsmann, diesmal der israelische Staatspräsident Moshe Katzav auf Deutschlandtour. Nicht jedoch um die “enge Freundschaft” zu zelebrieren, sondern um den Bundestag auf Linientreue zu bringen. Was das soll ist fraglich, da es ja kaum noch linientreuer im Sinne der Diaspora geht.
Katzav begann seine Rede vor dem Bundestag damit, bei den Anwesenden Schuldgefühle zu wecken, ist dies doch das Gebäude, in dem die “systematische Ausrottung des jüdischen Volkes” begann. Erstaunlich nur, dass ein ausgerottetes Volk noch solche Präsenz zeigt, aber wenn der Staatsanwalt die Meinung von Katzav teilt, werden wir uns gerne dieser Meinung anschließen.
Auch machte Katzav deutlich, dass Deutschland bis in alle Ewigkeit für jüdische Interessen zahlen werde. So sagte er, dass das “Trauma der Shoa werde das jüdische Volk bis in alle Ewigkeit begleiten” würde und es “weder Vergeben noch Verzeihen geben” könne. Natürlich kommt er nicht umher anzumerken, dass auch Juden der zweiten und dritten Generation immer noch leiden. Die gleiche Rhetorik, die auch Schwarze in den USA, 150 Jahre nach dem Ende der Sklaverei verwenden um Entschädigungszahlungen zu erhalten.
![]() |
| Moshe Katzav vor dem Bundestag |
Katzav kommt nicht umher sich für eine noch stärkere Umerziehung einzusetzen, mit der Begründung, dass der Antisemitismus wieder auflebt und mit ihm eine “aggressive Hetzpropaganda gegen die Juden und gegen den Staat Israel”. Katzav sollte sich vielleicht mal fragen, inwieweit er und seine Volksgenossen dieser Entwicklung mit ihrem Verhalten Rechnung tragen. Katzav meinte, dass “Gesetzgebung und -ausführung, Erziehung und Aufklärung der Öffentlichkeit” im Kampf gegen den Antisemitismus unerlässlich seien. Mit anderen Worten soll das deutsche Volk noch stärker im diasporischen Sinne umerzogen werden, und wenn das nicht hilft, sollen halt die Gesetze für Linientreue sorgen.
Eine derart drastische, öffentliche Einmischung in innere Angelegenheiten wäre unter souveränen Staaten ein Kriegsgrund. Die BRD ist also entweder nicht souverän oder steht noch unter Kriegsrecht. Wer sich mit dem Thema näher befaßt, wird schnell feststellen, dass Beides zutreffend ist.
Katzav wurde während seiner Rede nicht müde von der Bedrohung des Neonazismus in Europa und der Bedrohung Israel’s durch die Palästinenser und den Iran zu lamentieren. Katzav sieht in den nuklearen Ambitionen des Iran eine Bedrohung für Israel. Fragt man sich jedoch, ob die Nuklearwaffen Israel’s nicht eher eine Bedrohung für den gesamten Nahen Osten sind. Auch kann man den Unmut der Palästinenser verstehen, die sich die Besetzung ihres Landes nicht gefallen lassen wollen.
Siehe auch:
Deutsche Welle 31. Mai 2005



NationaleRevolte said on 4. Juni 2005
http://WWW.DU-SOLLST-JUDEN-NICHT-MIT-ZIONISTEN-VERWECHSELN.DE
*augenverdreh*
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0