Archive für die ‘Archiv’ Kategorie

Michael Winkler: Anleitung für Diktatoren

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Michael Winkler

Früher war vielleicht nicht alles besser, aber immerhin lebte es sich als Diktator deutlich angenehmer. Die Waffen kaufte man in der Sowjetunion oder in den USA, die Militärberater bezog man aus Frankreich, England oder Kuba, den Präsidentenpalast baute man mit west- oder ostdeutscher Entwicklungshilfe. Ab und zu ein paar Untertanen umbringen und sie in der Hauptsache ausbeuten gehörte zum Handwerk. Das Geld lagerte auf einem Schweizer Nummernkonto für einen schönen, geruhsamen Lebensabend.

Heute ist das anders. Selbst wenn man alles getan hat, um zu “our bastards” zu gehören, also in Treue fest zum Westen, zu den USA und zu Israel gestanden hat, kann es trotzdem passieren, daß die CIA oder der Mossad einen “Frühling” inszeniert, eine “Stiefmütterchen-Revolution” oder eine vergleichbaren Blödsinn. Militärberater aus Israel beginnen schon mal einen Krieg, für den das eigene Militär nicht wirklich gerüstet ist. Und seit sich die Schweizer Banken als Außenstellen der US-Steuerbehörden verstehen, ist selbst die Altersversorgung nicht mehr sicher.

An die Macht kommen müssen Sie leider ohne meine Hilfe. Wenn ich das schildere, meinen ein paar Leute, mich vorsorglich bekämpfen zu müssen, ein paar andere bieten an, mich bei der Umsetzung dieser Pläne zu unterstützen, wieder andere probieren, ob der vorgeschlagene Weg auch für sie selbst gangbar ist und die CDU entdeckt darin die rettende Idee, Merkel trotz aller Rückschläge an der Macht zu halten. Vor allem letzteres will ich nicht riskieren, deshalb setzt meine Beratung ein, wenn Sie bereits die Macht errungen haben. Wobei ich Ihnen überlasse, ob das blutig, unblutig oder durch demokratischen Wählerbetrug geschehen ist.

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Befreit von tschechischer Unterdrückung: Europäische Friedenscharta Münchener Abkommen 1938

Freitag, Oktober 14th, 2011

Die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes als Revision eines Unrechts durch die “Prager Abtretung” und das “Münchner Abkommen” im September 1938 – Zum Verständnis der Begründung der Menschenwürde und der Menschenrechte der Sudetendeutschen bis auf den heutigen Tag

München 1938 “war ein besonders wertvoller Frieden,
ein Frieden, der, wenn er häufiger auf solchen Konferenzen geschlossen würde, der Mehrheit unendlichen Schmerz
und Kummer ersparen könnte.”
Peter H. Nicoll
britischer Historiker

“Die Tschechoslowakei hat Gebiete verloren …
die klugerweise in Versailles in den tschechischen Staat
gar nicht hätten eingegliedert werden sollen
und welche niemals
- es sei denn auf der Basis einer Föderation -
dort dauernd verbleiben konnten.”
Nevile Henderson
britischer Botschafter

“Es überwiegt in der Öffentlichkeit die Meinung,
als gehöre das Münchener Abkommen zu den vielen Vergehen des Dritten Reiches – eine absurde Umkehrung der Fakten.”
Prof. Dr. Hellmut Diwald

“Was sich dort (in der Tschecho-Slowakei) seit 1918 abgespielt hat, war für alle betroffenen Nichttschechen kein Kampf um das Selbstbestimmungsrecht, sondern im wesentlichen
ein Kampf um das nackte Lebensrecht.”
Prof. Dr. Hellmut Diwald

„Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es
weder eine soziokulturelle noch eine
politische Selbstbehauptung.“
Hellmut Diwald

„Die Geschichte der Deutschen wurde (nach 1945)
nicht sachbezogen inspiziert und interpretiert, sondern
(nur noch) moralisch disqualifiziert.“
Hellmut Diwald

 

  1. Zu den Verhältnissen die zum Münchener Abkommen führten – Verweigerung des Rechtes auf Selbstbestimmung für die Sudetendeutschen unter tschechischer Zwangsherrschaft und Okkupation von 1918 bis September 1938

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, seit dem Revolutionsjahr 1848, arbeiteten die tschechischen Böhmen an einem Bewußtsein einer  eigenen Nationalität, das auch zu einem politisch-staatlichen Ausdruck gelangen sollte. Also eine eigene tschechische Staatsbildung. Durch den Ausgang des ersten Weltkrieges entstand dann ein eigener tschechischer Staat, die Tschechoslowakei (CSR). Das volle Recht der Tschechen auch zu einem eigenen Staat in Böhmen und Mähren zu gelangen, ist von mir, auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker: der nationalen Identität und Souveränität eines jeden Volkes, nie bestritten und immer verteidigt worden. Daß aber im Verlauf dieser Staatsgründung auch urgermanische bzw. urdeutsche Gebiete, nämlich das Sudetenland: die Randgebiete Böhmens, Mährens und Sudetenschlesiens, die nie zuvor tschechisch waren (!!), dem tschechischen Imperialismus zum Opfer fielen, schon 1918 erstmalig in diesen Staat vereinnahmt wurden, dies hatte dann allerdings absolut nichts mehr mit dem Selbstbestimmungsrecht zu tun. Es war nackte oder skrupellose Gewalt und tschechischer Imperialismus [wie im übrigen dann auch erneut 1945 durch den Vertreibungsholcoaust (Terminus der Historien-Wahrheitsergänzung), an den Sudetendeutschen], indem man die Sudetendeutschen 1918 in diesen tschechischen Staat hineinpreßte, in den sie nicht hinein gehörten und vor allen Dingen nicht hinein wollten. Es war der skrupellose Bruch des Selbstbestimmungsrechtes auch des deutschen Volkes. Die Urschuld ging von den Tschechen aus. Gar keine Frage!

Die Ursachen der sudetendeutsch-tschechischen Problematik liegen im Jahre 1918 – und nur von hier aus kann sie richtig verstanden werden. (Hinzu tritt noch die Problematik des Panslawismus, ein Imperialismus aus nationalistisch-panslawistischer Wurzel: der Drang von Polen und Tschechen zu Grenzverschiebungen nach Westen, auf Kosten unseres deutschen Vaterlandes. Die wohl eigentliche Ursache des polnischen und tschechischen Imperialismus.)

Um es zu wiederholen, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: Will man die sudetendeutsch-tschechische Problematik verstehen, so muß man zumindest auf das Jahr 1918 zurückgehen. 1994 erklärte die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) diesbezüglich, und zwar im Mitteilungsblatt der SL, Folge 1/94, Seite 11:

„1918 begann die Einverleibung des Sudetenlandes durch die Tschechen. OHNE 1918 KEIN „MÜNCHEN 1938“!

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Und noch ein Anschlag

Freitag, Oktober 14th, 2011

Oder “Noch ‘n Gedicht!” wie Heinz Ehrhard einst sagte aber anderes meinte? Oder sollte mittlerweile die Reihe ‘Anschlag, Aufschlag, Rückschlag’ somit letztlich ‘Umschlag’ im Sinn von Änderung gelten?

Wäre angebracht, denn seit schier undenklichen (unsäglichen) Zeiten wird in der ‘Veröffentlichkeit’ von Funk und Fernsehen nebst Zeitung lauthals bis marktschreierisch vor den bösen, bösen Rechtradikalen gewarnt, welche bald hinter jedem Busch lauern. Gern lauern die mit Springerstiefeln und Schlagballkeulen oder tickenden Zeitbomben in Händen. Dazu ein Hitlerbärtchen unter der Nase zur Glatze oben drüber und ein tätowiertes Hakenkreuz auf der ‘rechten’ A….backe.

Was und wo sonst? Und was immer die unter sog. Rechtradikalen verstehen mögen, was anderes ist nie tödlich und abgrundböse da? Nur dies lächerliche Zerrbild, der ‘stiernackige Buhmann’ schlechthin?

Platter und dümmer geht’s echt nicht mehr! Und das auch und nicht zuletzt von Leuten, welche ‘Kultur’ auf ihre Fahnen schrieben, lange Jahre auf Universitätscampi lungerten, hernach fleißig über Gerätesteuer (Rundfunkgebühren) oder sonst wie aus der öffentlichen Hand – von uns allen – schnorren!

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Deutsche, wehrt Euch!

Mittwoch, Oktober 12th, 2011

Rechtslage um das Deutsche Reich. Einerseits ist sie hinreichend bekannt, andererseits aber eben doch nicht, was das breite Volk betrifft. Und da man nicht darauf hoffen darf, daß sich die Masse, auf die es letztendlich aber ankommt, aus politischem Interesse oder gar aus Idealismus dieser Thematik zuwenden wird, muß man diese Menschen wohl oder übel ganz profan praxisbezogen “über den Geldbeutel” an die alles entscheidende Rechtslage heranführen. In dem Fall über die Verweigerung der GEZ-Gebühren. Deshalb hier ein Text zur praktischen Anwendung. Was meiner Ansicht nach in der ganzen Flut der “akademischen” Bestandsaufnahmen und Klagen über die Lage in Deutschland ohnehin viel zu kurz kommt.

Dem Volk, dem einzelnen Deutschen, muß etwas an die Hand gegeben werden, das er auch unmittelbar selber ganz praktisch anwenden kann. Die politische Lage beklagen und feststellen, daß diese immer unerträglicher wird, kann er schließlich selber. Dazu braucht er keine “Vordenker”, die ihm was vorjammern. “Vom Jammern zum Tun”, muß deshalb die Parole lauten!

In jedem Fall gilt: Die historische Chance zur BRD-Abwicklung ist JETZT!

DEUTSCHE, WEHRT EUCH! – SCHLUSS MIT DER GEZ-ABZOCKE!

In einem Forum wurde gefragt, wie man sich gegen die GEZ-Abzocke wehren könne. Das kann man sehr wohl, und zwar so, daß es dem Regime so richtig wehtut. Es tut ihm deshalb so weh, weil man dadurch seine wundeste Stelle trifft: Daß es als antideutsche Fremdherrschaft ein Nichtstaat ist, ein Scheinstaat, eine Staatssimulation, die keinerlei Legitimation gegenüber dem Deutschen Volk und Bürger besitzt, der sich konsequent zu seinem wahren Staat, dem Deutschen Reich bekennt.

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Carlos Schneider: Die Maske fällt, der Euro auch?

Montag, Oktober 10th, 2011

Am 01.10.2011 war in der BILD nachstehender Artikel zu lesen, den sich jeder Euro-Befürworter zu Gemüte führen sollte. Was wurde uns doch noch vor wenigen Tagen alles regelrecht eingehämmert, wir brauchen den Euro wie das Wasser zum Leben, ohne den Euro sind wir nichts, unser Export würde total zusammenbrechen, wir müssen Griechenland retten, koste es, was es wolle, notfalls am Bürger vorbei (denn der ist doch doof und hat sowieso von Politik keine Ahnung – Äintschie in der Sendung von Günter Jauch, frei interpretiert von mir) usw. usf., und nun das:

Quelle: www.bild.de/politik/ausland/euro-krise/us-geheim-bericht-griechenland-pleite-kostet-2-billionen-euro-20234220.bild.html

US-Geheimdienst-Akte

Griechen-Pleite kostet 2 Billionen Euro

Horror-Szenario: „Kernschmelze der europäischen Banken” droht

Foto: dpa

01.10.2011 — 00:04 Uhr

Von JULIAN REICHELT

Es ist eine schonungslose Analyse der Euro-Krise und der deutschen Politik. Ein Katastrophen-Szenario, das in den höchsten Kreisen der US-Politik kursiert – der Bericht des amerikanischen Instituts „Strategic Forecast” (STRATFOR).

Die Stratfor-Analysten sind in den USA bekannt für ihre Nähe zur CIA und zu anderen Geheimdiensten. Sie haben Zugriff auf streng geheime Regierungsdokumente, beliefern unter anderem enge Berater von US-Präsident Barack Obama mit ihren Einschätzungen.

Für die Euro-Krise sagen sie eine Griechen-Pleite, einen Ausstieg aus dem Euro und Kosten in BILLIONEN-Höhe voraus!

DAS SCHOCK-SZENARIO

BILD dokumentiert das brisante Papier! So sehen die USA Deutschland und die Euro-Krise!

Deutschland sei auf Partnerschaft mit seinen Nachbarländern angewiesen, so die US-Analysten, weil es nur so „in einer Arena spielen kann, in der es wettbewerbsfähig ist. Die Deutschen wollen den europäischen Wettbewerb auf die Wirtschaft beschränken, weil sie sich auf dem Schlachtfeld kaum gegen eine Koalition ihrer Nachbarländer durchsetzen könnten.“

„Deutschland nutzt seine finanzielle Kraft, um innerhalb Europas Kontrolle auszuüben. Im Austausch für finanzielle Leistungen fordert Berlin von anderen europäischen Staaten, seine Wirtschaften nach deutschen Interessen zu reformieren.“ So verwandle Deutschland andere Staaten in „deutsche Wirtschaftskolonien“, schreiben die US-Analysten.

Für die Euro-Krise beschreiben die US-Analysten ein detailliertes Szenario, in dem Griechenland aus der Euro-Zone ausgeschlossen wird und pleite geht.

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Michael Winkler: Wer braucht denn noch die FDP?

Dienstag, Oktober 4th, 2011

Michael Winkler

PS.Das größte Problem der FDP liegt, wie bei allen etablierten deutschen Parteien, an den führenden Nullen. Spaß-Guido Westerwelle hatte für eine gewisse Zeit seine Berechtigung und sogar Unterhaltungswert. Er ist zwar nicht mehr Parteivorsitzender, aber da sein Nachfolger bisher nicht wirklich in Erscheinung getreten ist – von zwei katastrophal verlorenen Wahlen abgesehen – halte ich mich lieber an Guido.

Guido war der Rettungsanker der scheintoten alten Männer der FDP, also Scheel, Genscher und Lambsdorff. Von 1949 bis 1998 gab es nur sieben Jahre, in denen die FDP nicht an der Regierung beteiligt gewesen war: 1957-61, als Adenauer durch die Ruinierung der Rentenkasse die absolute Mehrheit geholt hatte, und 1966-69, als Kurt-Georg Kiesinger mit einer großen Koalition die erfolgreichste Regierung der BRD-Geschichte geleitet hatte.

Bis 1998 hatte gegolten, daß derjenige, der den Kanzler stellen wollte, die FDP auf seiner Seite haben mußte. Im alten Parteiensystem der BRD galt die FDP als mäßigend, die sowohl Union als auch SPD daran hinderte, ihr Parteiprogramm unverwässert durchzusetzen. Die FDP wurde damals als Schwanz bezeichnet, der mit dem Hund wedelt. Die zementierte Parteienlandschaft führte zu verzweifelten Maßnahmen, so hat Franz-Josef Strauß mit dem Gedanken gespielt, die CSU bundesweit auszudehnen, wobei eine AVP (Aktion Vierte Partei) vorgeschobene Brückenköpfe bilden sollte.

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Der Nationalsozialismus als Urbild des Deutschen

Montag, Oktober 3rd, 2011

Anders als der judaisierte Sowjetbolschewismus, dessen programmatisches und deshalb auch ganz offen dargelegtes Ziel von Anfang an und immer eben ganz ausdrücklich die Weltrevolution gewesen war, hatte Adolf Hitler bekundet, daß der Nationalsozialismus kein “Exportartikel” sei, sondern daß dieser ausschließlich für das Deutsche Volk gedacht ist.

Es ist deshalb propagandistisch motivierter Unsinn, hinsichtlich des angesichts der sowjetischen Bedrohung unumgänglich gewordenen Präventivschlags gegen das bolschewistische Imperium in der Weise von einem Weltanschauungskrieg seitens des Reiches zu sprechen, wie es die Lügenfront unter ihrem Oberfälschungsbeauftragten Guido Knopp tut. Denn ganz im Gegensatz zum Sowjetbolschewismus hatte der Nationalsozialismus niemals die Absicht, seine Weltanschauung anderen Völkern aufzuwingen oder auch nur zu missionieren.

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England: Gleichheitsberater attackieren Kindergärten

Mittwoch, September 28th, 2011

Wenn es nach den Neusprechwissenschaftlern und Gleichheitsberatern geht, herrscht überall Rassismus, den es auszumergeln gilt. England war uns in Sachen kulturmarxistischer Demokratie schon immer mindestens einen Schritt voraus und was die Engländer in naher Zukunft erwartet berichtet nunmehr der Telegraph.

So sollen in Kindergärten Hexen etwa nicht mehr mit schwarzer Kleidung dargestellt werden, weil Hexen ja böse sind und ein Kleinkind könnte rassistische Schlüsse ziehen. Feen dürfen demnach auch keine Pastellfarben mehr tragen, weil Pastell zu weiß ist und Feen im Allgemeinen gut sind.

Aber es geht noch weiter, irgendwie müssen ja Leute wie Anne O’Connor, die im wirklichen Leben zu nichts taugen ja Geld verdienen. So empfiehlt O’Connor nämlich ebenfalls weißes Papier abzuschaffen und stattdessen Papier und Stifte in allen Hautfarben zu nehmen. Auch sollen die Angestellten “ökonomischer” mit der Wahrheit umgehen – wenn ein Kind nach der Lieblingsfarbe des Lehrers fragt, soll dieser bitte sehr braun oder schwarz sagen, auch wenn er villeicht lieber blau oder grün mag.

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Michael Winkler: 20/4

Dienstag, September 27th, 2011

Michael Winkler

Artikel 20 des “Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland”:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Gegenstand dieses Textes ist der Absatz 4 des Artikels, der ein Recht auf Widerstand einräumt. Die Absätze 1 bis 3 sind unter einer Art Ewigkeitsvorbehalt, sie dürfen in ihrem ursprünglichen Bestand und Sinngehalt nicht verändert werden. Für Absatz 4, der 1968 im Rahmen der Notstandsgesetze eingefügt worden ist, gilt dieser Bestandsschutz nicht.

Beginnen wir eine Ebene höher, bei dem, was in der ersten Zeile in Anführungszeichen steht. Oder besser, was dort nicht steht: “Grundgesetz DER Bundesrepublik Deutschland”. Die scheinbare Kleinigkeit, der Unterschied zwischen “der” und “für die”, wird gerne übersehen. Begeben wir uns auf die Ebene einer Wohngemeinschaft, wird dieser Unterschied offensichtlicher. Eine “Ordnung der Wohngemeinschaft” ist etwas, über das sich die Mitglieder der Wohngemeinschaft selbst geeinigt haben. Nächtelange Diskussionen, bei Rotwein, Zigaretten und Hagebuttentee, so könnte sie entstanden sein, die Ordnung DER Wohngemeinschaft. Jedes Neumitglied wird darauf verpflichtet, gegebenenfalls kann es sich einbringen und in neuen verdiskutierten Nächten diese Ordnung nachbessern.

Eine Ordnung für die Wohngemeinschaft wurde von außen erstellt. Der Hauswirt vermietet an eine Gruppe von Leuten, die er auf diese Ordnung verpflichtet hat. Es gibt keine Diskussion, sondern nur eine Unterwerfung durch Unterschrift, entweder die Gruppe mietet und akzeptiert, oder sie läßt es bleiben. Und jedes Neumitglied der Wohngemeinschaft steht vor der gleichen Wahl.

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Michael Winkler: Wie macht man eine Währungsreform?

Dienstag, September 20th, 2011

Michael Winkler

Im Prinzip ist es ganz einfach: Irgendein Gremium beschließt, diese Währungsreform durchzuführen. Das Volk wird nicht gefragt, wir leben schließlich in einer Demokratie, da ist das nicht nötig. Das Gremium legt fest, wann sie passiert, wie die Währungsreform aussehen soll und wer dabei betrogen wird. Eine Währungsreform kann man symmetrisch und asymmetrisch durchführen, vor allem mit einer Asymmetrie kann man ganz wunderbar die Einen ausnehmen und die Anderen begünstigen.

Griechische Währungsreform

Beginnen wir mit einer einfachen, symmetrischen Währungsreform. Wir, die Regierung Griechenlands, setzen ganz einfach einen Euro auf 100 Drachmen. Damit wird ein Euro-Cent zu einer Drachme und Untereinheiten zur Drachme sind überflüssig. Wir entscheiden uns für eine vollkommene Symmetrie, das heißt, alle Anleihen Griechenlands werden zum Stichtag in die guten neuen Drachmen umgerechnet. Die Credit Agricole zum Beispiel, die gerade noch 25 Milliarden Euro aus Griechenland in den Büchern stehen hatte, besitzt nun Anleihen in Höhe von 2,5 Billionen Drachmen.

Innerhalb Griechenlands ändert sich erst mal gar nichts, die Eurobeträge verhundertfachen sich und lauten auf Drachmen, das ist alles. Rentner und Beamte, Gewerkschafter und Arbeitslose, sie alle werden ab sofort in Drachmen bezahlt. Die Regierung kratzt noch ein paar Guthaben zusammen, um den Kurs der Drachme ein paar Tage zu stützen, damit alles fair und gerecht aussieht.

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