You are browsing the archive for Afrika.

Libyen: Eine Betrachtung

10. März 2011 in Afrika, Ausland

Niemand weiß genau, was in Libyen derzeit wirklich vorgeht und in allen Medien liest man immer nur die selben gleichgeschalteten Töne wonach Gaddafi weg müsse und das mit gewalttätigen Interventionen des Westens. Dann wird noch der Vergleich mit Tunesien und Ägypten herangezogen und alle sind sich einig, dass Gaddafi ein Unmensch ist. Das mag zwar stimmen, nur ist die Realität zumeist nicht so eindimensional wie es von den Medien dargestellt wird.

So wird bereits auf den ersten Blick deutlich, daß man die Revolutionen in Tunesien und Ägypten keinesfalls mit der Situation in Libyen vergleichen kann. In Tunesien und Ägypten waren nämlich Millionen von Menschen auf der Straße um gegen ihre Regierung zu demonstrieren. Dies geschah weitestgehend friedlich, bis die jeweiligen Staatsführer aufgrund der schieren Masse an Demonstranten zurücktraten. In Libyen hingegen gibt es keine dieser Massendemonstrationen. Stattdessen scheint es vielmehr so als hätten ein paar Rebellen versucht Revolution zu spielen, an der die große Masse des Volkes allerdings kein Interesse zu haben scheint.

Auch die allgemeinen Lebensumstände in Libyen sind ganz anders als in Tunesien und Ägypten. In diesen beiden Ländern herrschte nämlich Armut und Mangel, der die Menschen auf die Straßen trieb. In Libyen herrschen diese Armut und dieser Mangel nicht. Im Gegenteil, für einfache Arbeiten wurden von Tunesiern oder Ägyptern erledigt. Zudem gab es in Libyen jede Menge staatliche Subventionen für Mittel des täglichen Bedarfs.

Read the rest of this entry →

GHTime Code(s): nc 

Post to Twitter

Detlef Alsbach: Meinungsfreiheit in Deutschland – Dritte Welt!

21. Februar 2011 in Afrika, Deutschland, Gesellschaft

Liebe Leser,

hier dürfen Sie wieder einmal am gelebten Wahnsinn des Unsinns teilhaben. Da wird eine Reporterin von einem unkontrollierbaren Mob geschlagen und sexuell belästigt und dann von den Menschen gerettet, die sie verachtet. Aber als Resümee fasste die Dame zusammen, dass die Retter, die sie vor einer Massenvergewaltigung gerettet haben, Schuld daran sind, dass es dazu gekommen ist. Sonderbare Logik! Oder wohl doch nicht?

Diese Journalistin, die als CBS- Korrespondentin arbeitet, tritt angeblich für die Pressefreiheit ebenso wie für die Meinungsfreiheit ein. Würde Sie es denn mal tun. Wenn ich Journalisten über diese immer wieder geforderte Pressefreiheit und Meinungsfreiheit philosophieren höre, wird mir oftmals schlecht, ja mich befällt ein Gefühl der Ohnmacht und der Raserei gleichzeitig, ich könnte dann loslaufen und dem erstbesten Journalisten versuchen, mit Gewalt Verstand in den Schädel zu hämmern. Alle Journalisten haben doch angeblich einen Berufsethos, einen Ehrenkodex der Presse gegenüber. Zumindest sollte es so sein. Aber genau das Gegenteil ist doch der Fall. Je nachdem, für welche Zeitung der Journalist arbeitet oder für welchen Sender er tätig ist, bekommt er Vorgaben, was er zu schreiben und zu berichten hat. Da wird ein Mainstream verfolgt, egal ob falsch oder richtig. Die Damen und Herren scheißen auf den Ehrenkodex. Die allermeisten Journalisten scheuen sich nicht, sind oftmals völlig hemmungslos und lügen das blaue vom Himmel, wider besseres Wissen. Menschen werden absichtlich mit Falschmeldungen in die Irre geleitet, für die eigenen Zwecke missbraucht und um den Vorgaben zu genügen. Diese Vorgaben sind nicht immer nur zur Auflagenerhöhung oder zur Erhöhung der Einschaltquoten gedacht, nein, auch um politische oder wirtschaftliche Interessen zu verfolgen, die dann leider von den meisten Menschen nicht durchschaut werden. Der mündige Bürger wird betrogen und belogen, ja er wird benutzt, wie man ein Handtuch oder ein Papiertuch benutzt. Danach einfach in den Müll damit.

Read the rest of this entry →

GHTime Code(s): nc 

Post to Twitter

Nordafrikanische Flüchtlinge strömen nach Europa

16. Februar 2011 in Afrika, Europa, Kurznachrichten

Wenn man sich die derzeitige Lage in Tunesien oder Ägypten anschaut, erkennt man, daß diese Länder momentan Menschen mit Bildung, Arbeitswillen und Talent benötigen um ihre Länder wieder aufzubauen. Das erfordert allerdings Arbeit und Zeit und so strömen zahlreiche Flüchtlinge aus Tunesien und Ägypten nach Europa. Es gibt sogar Menschen wie den Welt-Autor C.C. Malzahn, die fordern alle nordafrikanischen Akademiker in Europa aufzunehmen, was einem intellektuellen Ausbluten dieser Länder gleichkäme. Aber das interessiert einen Gutmenschen freilich nicht. Er will kurzfristig vermeintlich Gutes tun und kümmert sich nicht um die langfristigen Konsequenzen. Was sollten diese nordafrikanischen Akademiker in den nicht-französischsprachigen Ländern überhaupt machen? Wer die Sprache eines Landes nicht beherrscht, der wird auch nicht in seinem studierten Beruf arbeiten können. Also würden wir einfach nur gut ausgebildete Hartz-IV Empfänger importieren und diese davon abhalten ihre Heimatländer aufzubauen.

Wer wirklich im Interesse Tunesiens und Ägyptens handeln möchte, der schickt alle Flüchtlinge umgehend in ihre Heimatländer zurück. Dort gibt es genug zu tun, also sollen sie es anpacken.

GHTime Code(s): nc 

Post to Twitter

Somalische Piraten: Südkorea zeigt wie es gemacht wird

21. Januar 2011 in Afrika, Deutschland, Europa, Multikultur

Als letztes Jahr somalische Piraten ein deutsches Schiff kaperten und dabei festgenommen wurden, entschieden sich deutsche Behörden die Somalier nach Deutschland zu holen anstatt sie wie nach alter Sitte üblich über die Planke marschieren zu lassen (siehe hier). Der Deutsche kann zahlen, er hats ja und wehrt sich nicht und wenn wir eins noch mehr brauchen ist es krimineller ausländischer Bodensatz – natürlich um unsere Rente zu finanzieren.

Andere Länder sind nicht ganz so geisteskrank und so endete der Versuch ein südkoreanisches Schiff zu entführen für die Piraten tödlich. Der Spiegel schreibt dazu: “Die ‘Samho Jewelry’ war vor einer Woche im arabischen Meer gekapert worden, als sie von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Sri Lanka unterwegs war. Am Freitag teilte ein Sprecher des Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte mit: Die Marine habe alle 21 Besatzungsmitglieder des Handelsschiffes aus der Gewalt somalischer Seeräuber befreit. Acht Piraten seien getötet worden, als die Marinesoldaten die ‘Samho Jewelry’ auf hoher See gestürmt und unter ihre Kontrolle gebracht hätten.

Die Piraten werden sich also in Zukunft zweimal überlegen ein südkoreanisches Schiff zu überfallen. Aber keine Sorge, es sind ja noch genügend deutsche Schiffe auf den Weltmeeren unterwegs und wenn die Entführung fehlschlägt bleibt immer noch ein gemütliches Leben auf Kosten der Deutschen.

GHTime Code(s): nc nc 

Post to Twitter

Spreelichter: Die Legende um den “Völkermord” an den Hereros

21. Januar 2011 in Afrika, Deutschland, Geschichte

Oberstleutnant a. D. Klaus Lorenz legte bereits im Herbst 2000 seine Magisterarbeit an der Universität Hamburg zu diesem Thema vor und ließ sie auch dem Auswärtigen Amt zukommen – doch unbeirrt wird weiterhin die Mär vom “Völkermord” verbreitet.

Die Hereros sind ein altes Nomadenvolk und zogen mit ihren Rinderherden durch das nördliche Süd-West-Afrika. Sie gerieten dabei stets mit anderen Völkern und Stämmen um Weideplätze und Wasserstellen in kriegerische Auseinandersetzungen. Die Häuptlinge dieser Hereros verkauften viel Land an englische, burische und deutsche Landwirte, nutzten es aber dennoch weiterhin als Weideland – und so kamen zu den üblichen Auseinandersetzungen unter den Schwarzen die ersten Scharmützel zwischen Schwarzen und Weißen.

Dauerhafte Sieger aber gab es bei den Kämpfen unter den Schwarzen nicht und so waren es die Hottentotten gewesen, die 1884 die deutsche Kolonialverwaltung um einen Schutzvertrag gegen die Hereros baten. Unter dem Schutz dieses Vertrages gingen dann die Hottentotten gegen die Hereros vor und die Hereros stellten sich daraufhin ebenfalls unter den Schutz der deutschen Kolonialverwaltung. Doch ein dauerhafter Friede stellte sich nicht ein.

Read the rest of this entry →

GHTime Code(s): nc 

Post to Twitter

Somalische Piraten: BRD will noch mehr Bodensatz importieren

14. April 2010 in Afrika, Deutschland, Multikultur

Während seinerzeit Klaus Störtebeker den Kopf verlor, arbeitet die Bundesrepublik nun scheinbar daran Piraterie für die Beteiligten noch interessanter zu machen. Statt die Piraten, die zu Ostern versuchten die deutsche MS Taipan zu kapern direkt an Ort und Stelle zu versenken, machte sich die Besatzung der niederländischen Fregatte “Tromp” sogar noch die Mühe die somalischen Piraten festzunehmen um sie nach Europa zu überführen. Mittlerweile hat die Bundesrepublik Interesse angekündigt, daß die somalischen Piraten nach Deutschland überführt werden um sie hierzulande vor Gericht zu stellen – natürlich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Mit einer harten Bestrafung ist freilich nicht zu rechnen, da Neger in der BRD-Ideologie ja ohnehin nur Opfer widerer Umstände sein können. Wir rechnen also mit einer Freiheitsstrafe von 2 bis 3 Jahren, bis sich die somalischen Piraten ebenfalls auf Kosten der deutschen Steuerzahler ein schönes Leben in Deutschland machen können. Denn: Es herrscht ein Abschiebestopp für Somalia. Scheinbar denken die Bonzen in den Parlamenten, daß wir ohnehin nicht schon genügend kriminellen Bodensatz aus anderen Ländern hätten. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Wunderliches vom schwarzen Kontinent

27. September 2009 in Afrika

Erstaunliche Nachrichten kamen gestern aus dem afrikanischen Zimbabwe, wonach ein Mischwesen aus Mensch und Ziege geboren worden sein soll. Die örtliche Bevölkerung hatte zwei Erklärungen für dieses Vorkommnis: Entweder sei Hexerei im Spiel oder ein Mann habe die Ziege vergewaltigt, was in manchen Regionen ja durchaus zur Tagesordnung gehören soll.

Wir können unsere muslimischem Kulturbereicherer jedoch beruhigen: Derzeit scheint es noch unmöglich, daß es zu derartigen Mischwesen kommen kann, da Mensch und Tier (noch) nicht kompatibel sind; auch wenn wir uns manchmal schon wundern. Claudia “Ich mache Türkeipolitik” Roth war zu einem Interview in dieser Angelegenheit übrigens nicht anzutreffen.

Post to Twitter

Simbabwe: Und dann brannte das Haus des weißen Farmers

10. September 2009 in Afrika

Wie wir bereits in einem anderen Artikel schrieben, scheint der Zensor bei der Welt heute krank zy feiern. Grund genug einen weiteren Artikel auszugsweise wiederzugeben, der Sachverhalte äußert, die von den Medien bisher togeschwiegen oder negiert wurden. Als Kritikpunkt sei jedoch angemerkt, daß die weißen Farmer nicht einfach vertrieben, sondern ein großer Teil von ihnen bestialisch ermordet worden. Darunter auch Kleinkinder, die mit heißem Fett übergoßen oder stranguliert wurden (wir berichteten in der Vergangenheit).

Vor ein paar Wochen berichteten wir über einen der letzten weißen Farmer Simbabwes. Ben Freeth hatte sich offen gegen Präsident Robert Mugabe gestellt, der in den vergangenen neun Jahren die meisten der 4500 weißen Farmer enteignete. Nun wurde das Haus der Freeths niedergebrannt.

Ende Juli hatte Ben Freeth noch von den Albträumen berichtet. Von den Erinnerungen an die Nächte, als die Farmbesetzer das Haus umstellten, brennende Autoreifen in den Innenhof ihres Wohnhauses warfen. „Das Schlimmste war der Lärm. Ich hätte nie gedacht, dass der so einschüchternd sein könnte“, sagte Freeth, einer der letzten weißen Farmer Simbabwes, damals beim Besuch in Chegutu. „Sie haben mehrfach gedroht, das Haus anzustecken, wenn wir das Grundstück nicht verlassen.“

Realität und Albtraum haben sich nun ein weiteres Stück einander genähert. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

P.M. – Afrika: Groß, reich und voller Möglichkeiten. Doch der Schwarze Kontinent kommt nicht aus seiner Misere heraus. Warum?

15. April 2009 in Afrika

Jean-Claude steht im Schatten unter dem Man-gobaum und beklagt sich, dass es keine Arbeitsplätze gebe in Afrika und die Wirtschaft stagniere. »Aber weißt du, was das eigentliche Hindernis für eine Entwicklung in Afrika ist?«, fragter mich plötzlich, reibt sich den Schweiß von der Stirn und antwortet gleich selbst: »Hexerei.«

Jean-Claude ist ein kluger junger Mann in einer Kleinstadt der westafrikanischen Elfenbeinküste. Wie so viele seines Alters verbringt er seine Zeit vor allem mit nichts. »Meinst du wirklich Hexerei oder bloß den Glauben an Hexerei?«, frage ich verblüfft. Er antwortet: »Hexerei ist real. Hexer essen am liebsten Erfolgreiche, Studenten, junge Hoffnungsträger aus der eigenen Verwandtschaft. Der Hexer entführt nachts das unsichtbare Double eines Familienmitglieds und verteilt die Beute im Hexenzirkel. Der ›Gegessene‹ verliert seine Lebenskraft, wird krank und stirbt. Das nächste Mal ist ein anderer aus dem Hexenklub dran, einen Verwandten zu offerieren. So geht das immer weiter. Hast du einmal mitgegessen, stehst du in ihrer Schuld. Opferst du dann nicht regelmäßig jemanden von den Deinen, geht’s dir selbst an den Kragen.« Nach einer Pause fragt er: »Weißt du, warum es in Afrika keine Hochhäuser gibt?« Ich verneine. Er erklärt mir, dass in Europa, wenn jemand ein zweistöckiges Haus baue, sein Nachbar ein dreistöckiges hinstelle und dessen Nachbar ein vierstöckiges. Das sei fruchtbarer Neid. In Afrika hingegen sage sich der Nachbar: »Bilde dir bloß nichts ein. Du wirst nicht alt werden in deinem Haus.«Und er erzählt, dass es bei ihnen der Bruder seines Vaters sei, der dubioserweise alle Erfolge verhindere. »Seine eigenen Söhne reüssieren, aber alle an-deren stranden. Ich selbst war ein guter Schüler; bei der Abschlussprüfung versagte ich. Ich weiß selbst nicht, warum. Plötzlich war mein Kopf leer.

Ich musste die Schule abbrechen. Mir bleibt nur noch, auf einen Erfolg in der Lotterie zu hoffen.«
Jean-Claude formuliert hier einen Zusammenhang, der in den Sozialwissenschaften erst seit ein paar Jahren in Ansätzen thematisiert wird: Was die Afrikaner »Hexerei« nennen, ist nicht einfach eine Phantasmagorie, sondern eine soziale Realität. »Hexerei« ist eine Metapher für jene Art von miss-günstigen, »kannibalischen« oder »vampirischen« Sozialbeziehungen, die den Reicheren ausnehmen, ohne dass der Ärmere dabei wirklich reicher würde – nach dem Motto: Es soll dir nicht besser gehen als mir. Auch wenn man den Glauben an Versammlungen, wo die hoffnungsvollsten Familienmitglieder »verzehrt« werden, nicht teilt, so ist doch die Feststellung der zerstörerischen Kraft des Neides in der afrikanischen Gesellschaft nicht zu leugnen. Diese Kraft ist mehr als bloß ein Produkt von rückständiger Leichtgläubigkeit.

Autor(in): David Signer

Post to Twitter

Andere Länder, andere Sitten: Verbot von Miniröcken in Uganda?

19. September 2008 in Afrika

Im März dieses Jahres berichteten wir über eine Demonstration in Südafrika in der Frauen für ihr Recht demonstrierten, Miniröcke tragen zu dürfen ohne dafür vergewaltigt oder angegriffen zu werden (Südafrika: “Laßt unsere Miniröcke in Ruhe”). Während es hierzulande völlig normal ist, daß Frauen in Miniröcken nicht deswegen belästigt werden, gelten in anderen Ländern scheinbar andere Sitten. Ein Beobachter der Demonstration kommentierte dies wie folgt: “Wenn man ein unbedecktes Stück Fleich draußen hinlegt… und die Katzen kommen und essen es… wessen Schuld ist es, die der Katzen oder die des unbedeckten Fleisches?”

Südafrika scheint aber keinesfalls eine Ausnahme darzustellen. So berät das Parlament in Uganda eine Gesetzesänderung, die das Tragen von Miniröcken unter Strafe stellen würde. Ethik-Minister Nsaba Buturo verteidigt die Gesetzesnovelle damit, daß einen Minirock damit vergleichbar sei, nackt über die Straßen zu laufen. Wohlwissend, daß die männlichen Bewohner in Uganda offenbar so etwas wie eine Hemmschwelle oder gar gesunden Menschenverstand nicht kennt, führt Buturo weiter aus: “Was falsch an einem Minirock ist? Man kann damit Unfälle auslösen, weil einige Bewohner unseres Landes geistig noch nicht gefestigt sind.”

Schon Anfang des Jahres verbat die Makele-Universität das Tragen von Miniröcken. Nicht nur weil sich die männlichen Studenten nicht mehr konzentrieren konnten, sondern auch wegen eines Übermaßes an Vergewaltigungen. Andere Länder andere Sitten, also sorgen wir dafür, daß sich diese Sitten nicht bei uns breit machen.

Post to Twitter

Rußland und China schmettern Sanktionen gegen Simbabwe ab

13. Juli 2008 in Afrika

Seit zahlreichen Jahren schon betreibt die Regierung in Simbabwe eine planmäßige Ausrottung der weißen Bevölkerung, mit der Folge, daß das Land, welches einst als die Kornkammer bekannt war, immer mehr verarmt und sich schon lange nicht mehr selbst versorgen kann. Trotz der planmäßigen Ermordung von ganzen Familien, sah die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” bisher keinen Grund weder die Waffenlieferungen noch die Entwicklungshilfe einzustellen. Warum auch, so ist Simbabwe auf dem Papier ebenso eine parlamentarische Demokratie wie die BRD. Nur beging der bisherige Präsident Robert Mugabe bei der letzten Wahl den Fehler auch ganz öffentlich den Willen der Wähler nicht anzuerkennen und genauso öffentlich mit Gewalt gegen die Opposition vorzugehen.

Das paßt natürlich nicht zu einer Demokratie. In Demokratien machen nämlich Gruppen wie die Antifa oder der Staatsschutz die Drecksarbeit, während die eigentlichen Machthaber hinter verschlossenen Türen die Ergebnisse herunterlügen.

So verwundert es auch nicht, daß Simbabwe gerade jetzt mit Sanktionen überzogen werden soll. Völkermord ja, aber sich nicht an die demokraturischen Spielregeln zu halten, das geht nun wirklich nicht. Von den Sanktionen wäre wie so oft in derartigen ausschließlich die Zivilbevölkerung betroffen, da Mugabe und der Rest des Parlaments sich um ihre Versorgung nicht sorgen brauchen. So dürfte es wohl ganz im Sinne des simbabwischen Volkes, das mit seiner Scheindemokratie nichts anzufangen weiß, daß China und Rußland sich gegen Sanktionen gegen Simbabwe ausgesprochen haben.

Demokratoren beseitigt man nämlich nicht mit irgendwelchen Sanktionen, sondern mit genügend Druck aus der Bevölkerung. Eine Lektion, die hoffentlich auch bald in Deutschland auf offene Ohren stößt.

Post to Twitter

Südafrika: Militär soll Ausschreitungen unter Kontrolle bringen

22. Mai 2008 in Afrika

Seit sich die FIFA dafür entschied, die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gibt es Bedenken bezüglich der Sicherheit der Fans. So gilt Südafrika nicht grundlos als eines der gefährlichsten Länder weltweit, mit Kriminalitätsraten, die selbst die USA bleich aussehen lassen. Nachdem man dort abseits von der Medienberichterstattung seit Jahren schon Jagd auf Weiße macht, rücken nun auch andere Opfergruppen immer mehr ins Rampenlicht, das jedoch unter dem Auge der Medienöffentlichkeit und ruck-zuck weiß auch der geneigte Bundesbürger, daß Südafrika ein Problem hat. Zu diesen neuen Opfergruppen gehören vor allen Dingen Einwanderer aus afrikanischen Nachbarstaaten, die sich in Südafrika in etwa so verhalten wie viele Ausländer in Deutschland. Während der Deutsche allerdings immer gebückter geht um ja nicht den Zorn der Kulturbereicherer zu erwecken, gehen die schwarzen Südafrikaner aufgrund einer ohnehin nur marginal vorhandenen Hemmschwelle mit größtmöglicher Gewalt gegen ihre Gäste vor, die innerhalb weniger Tage bislang 42 Todesopfer forderte. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Wahlen in Zimbabwe

29. März 2008 in Afrika

Heute stehen in Zimbabwe Wahlen an, wie es sich für eine Demokratie gehört. Das Ergebnis steht allerdings schon vorher fest, wie dies auch in vielen anderen Demokratien der Fall ist, in Zimbabwe ist man darob allerdings etwas offensichtlicher. Schon im Wahlkampf kündigte Mugabe an, daß die Wahlen eine “Zeitverschwendung” seien, weil er “niemals” abtreten und einen politischen Wechsel zulassen werde. Einen solchen Wechsel bräuchte das Land aber dringend, das als Kornkammer Afrikas galt, bis Mugabe sich entschied die weißen Farmer zu enteignen und zu ermorden. Unfähig selber das Land zu bestellen und die Wirtschaft am Laufen zu halten, begann der Abstieg dieses einstigen Vorzeigelandes. Die Kriminalität ist indes kaum noch meßbar und die Inflation überschreitet die Marke 100.000 Prozent. Genau da könnte für die Wahlen allerdings ein Knackpunkt liegen, da sich auch immer mehr ehemalige Anhänge von Mugabe offen gegen ihn aussprechen, was Mugabe dazu veranlaßte einige Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Südafrika: “Laßt unsere Miniröcke in Ruhe”

9. März 2008 in Afrika

Johannesburg, Südafrika: Am Dienstag den 04. März demonstrierten hunderte, zumeist Frauen unter dem Motto “Laßt unsere Miniröcke in Ruhe” für ihr Recht Miniröcke tragen zu dürfen ohne dafür belästigt zu werden. Die Demonstration fand nahe einem Taxi-Stand in der Noord Street statt, wo vor wenigen Tagen einer jungen Frau von Taxifahrern die Kleider vom Leib gerissen wurden, weil sie einen Minirock trug. Die Angreifer griffen dabei mit ihren Händen in die Intimregionen der Frau und überschütteten sie mit Alkohol. Was für jeden normaldenkenden Menschen eine schreckliche Tat ist, egal von wem und gegen wen sie begangen wird, ist für manche Männer in Südafrika schinbar kaum der Rede wert: “Wenn eine Frau einen Minirock trägt, hinterläßt sie den Eindruck, daß sie vergewaltigt werden möchte” so Thulani Nhlapho. Ein anderer Mann, der die Demonstrationen beobachtete, Edwin Ndlovu, weiß warum es schwarzen Männern in Südafrika so schwer fällt eine Frau mit Minirock zu respektieren: “Man muß seine Triebe kontrollieren. Das ist schwer, wenn eine Frau nackt ist. Dann kommt es halt vor, daß einige Männer Frauen vergewaltigen.” Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Das schwarze Südafrika: Kriminalität, Morde, Raub

14. Februar 2008 in Afrika

Post to Twitter

Nichts Neues aus Zimbabwe

12. August 2007 in Afrika

Vor fünf Jahren begann Zimbabwe damit, die weißen Farmer des Landes systematisch zu vertreiben und zu ermorden. Von den ehemals 4.500 weißen Farmern sind nurmehr 600 übrig. Aus dem ehemaligen Kornkammer und Vorbild Afrikas wurde innerhalb von fünf Jahren das Sorgenkind Afrikas mit einer Inflationsrate von beinahe 5.000 Prozent und steigend. Die wenigen Menschen, die noch Arbeit haben, können ihr Geld gar nicht so schnell ausgeben, wie es an Wert verliert. Es gibt weder Mehl noch Fleisch zu kaufen, Strom- und Wasserzufuhr gibt es auch kaum noch und das gesamte Versorgungsnetz steht vor dem Kollaps. Dies alles wäre gar nichtmal schlimm, wäre nun nicht auch noch die Bierversorgung zusammengebrochen. So kann der Zimbabwer sich nicht mal mehr seine Regierung schönsaufen. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Söldnertruppe UN

31. Juli 2007 in Afrika, Ausland

Daß die Vereinten Nationen (UN) nurmehr der verlängerte Arm der amerikanischen Ostküstenpolitik sind, ist bekannt. So ist es auch kein Wunder, daß die UN eigentlich nur noch in Ländern ernstgenommen wird, in denen die Medien über alle Maßen hinaus unkritisch und USA-freundlich sind. Die UN macht sich allenthalben die Hände an den Orten schmutzig, zu denen sich die USA zu fein sind, wie etwa im Kongo. Dabei zeigt die UN das gleiche Verhalten wie andere Söldnerheere, indem sie immer nur im Dienste ihres Auftraggebers handelt, aber dennoch Mittel und Wege findet sich selbst zu bereichern ohne dabei großartige Risiken einzugen.

Der Kongo bietet dafür seit dem Beginn der UN-Mission im Jahre 1999 allerhand Möglichkeiten, wovon die Vielzahl der vermeintlichen Skandale zeugen, die augenscheinlich allerdings nur die Spitze eines Eisbergs darstellen. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Zimbabwe steht kurz vor dem Zusammenbruch

19. Juni 2007 in Afrika

Von Zeit zu Zeit berichten wir über Zimbabwe und den stetigen Zusammenbruch des Landes seit dessen Präsident Robert Mugabe sich entschied die weißen Farmer, die das Land zu einem der wirtschaftlich stärksten in Afrika machten, zu ermorden und zu vertreiben und die Bauernhöfe und Gerätschaften an Schwarze überstellte (Wir verzichten in unserer Berichterstattung bewußt darauf, Fotos von den Opfern zu veröffentlichen. Wer sich jedoch ein Bild von der Grausamkeit dieser Taten machen möchte, kann dies hier tun: African Crisis). Seit einigen Jahren berichten wir nun schon, wie das Land immer weiter in Armut versinkt und einige Leser fragten sich sicherlich schon, wie lange es dauern wird, bis Zimbabwe vollends zusammenbricht. Laut einem geheimen Brief, der an Entwicklungshelfer in Zimbabwe versandt wurde, wird das Land in spätestens 6 Monaten zum Ende des Jahres kollabieren, und zwar mit einer prognostizierten Inflationsrate in Höhe von 512.000 Prozent. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Was bezwecket der G8-Gipfel?

30. Mai 2007 in Afrika, Ausland, Deutschland, Europa, Iran, Nordamerika, Zionismus

Ursprünglich haben diese Gipfel als eine Art “Kamingespräche” begonnen, bei denen sich die Oberhäupter der sieben größten Industriestaaten der Welt und Rußlands miteinander ausgesprochen haben. Bei Kamingesprächen der Untertanen geht es um das Befinden der Erbtante Olga oder ob man lieber den 3er mit der stärksten Motorvariante oder doch den 5er, etwas schwächer, aber dafür komfortabler ausgestattet, bevorzugt.

Bei den Mächtigen der Welt geht es um ähnlich banale Themen. Nur eben auf der höheren Etage: Also, welche afrikanische Befreiungsbewegung hat, bei entsprechenden Waffenlieferungen, die größte Aussicht, die Bodenschätze des Landes in westliche Hände zu spielen? Eignet sich für glaubhafte Großmachtpolitik besser ein neuer Flugzeugträger oder sollten es doch lieber vier Raketenfregatten sein? Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Wir habens ja – Noch mehr Entwicklungshilfe für Afrika

19. Mai 2007 in Afrika, Deutschland, Europa

Bei einem Treffen der Finanzminister der G8-Staaten willigte Peer Steinbrück stellvertretend für das ganze deutsche Volk ein, in den kommenden Jahren weitere zwei bis drei Milliarden Euro an Afrika zu verschenken, während deutsche Familien sich mit Hartz IV begnügen müssen. Kwadwo Baah-Wiredu, der Finanzminister von Ghana, forderte indes die G8 auf, „angemessene finanzielle Hilfe“ bereitzustellen, aber was ist angemessen für Völker, die nicht einmal ansatzweise in der Lage sind, sich selbst zu versorgen? Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auf dem G8-Gipfel das Paket aus steigender Entwicklungshilfe und einem „umfangreichen Schuldenerlaß“ vorstellen. Wir wagen zu bezweifeln, daß irgendein Paket die Probleme Afrikas lösen wird. So haben bisherige Schuldenerläße und die stetig steigende Entwicklungshilfe für Afrika die Probleme in der Vergangenheit nicht behoben, also warum sollten sie es jetzt tun. Wie wir von Kindesbeinen an lernen, sind alle Menschen gleich, also müßte Afrika auch ohne derartige Aktionsform ganz gut in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen. Einen Versuch wäre es wert.

Post to Twitter

Der Besuch dieser Seite und aller Unterseiten ist allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich verboten.

Wir übernehmen keine Haftung für auf dieser Seite und allen Unterseiten veröffentlichten Beiträge und Kommentare.

Sollten Sie diesen Bedingungen nicht zustimmen, verlassen Sie diese Seite umgehend.

Post to Twitter

AWSOM Powered