Archive für die ‘Deutschland’ Kategorie

Armes Deutschland: Wenn Zahlenspiele Wut auslösen

Freitag, Mai 9th, 2014

In keinem anderen Land der Welt nimmt die Vergangenheitsbewältigkeit derart zwanghafte und fast schon geisteskranke Züge an, wie in Deutschland. Das durfte nun auch die amerikanische Firma Procter & Gamble erfahren, die aus Werbegründen zur WM die Großpackung des Waschmittels mit einem Fußballtrikot verzierte und den bisher 83 Waschladungen fünf weitere hinzufügte.

Aber was genau hat das mit Vergangenheitsbewältigung zu tun? Nun, versuchen Sie der Logik der Berufs- und Gewohnheitsbetroffenen zu folgen:

83 + 5 = 88
88 ist keinem Buchstaben im Alphabet zugeordnet
Der 8. Buchstabe im Alphabet ist ein H
8 8 = H H
H ist ein Buchstabe, der in Namen vorkommt
H H = Heino Heinemann, nein das geht nicht
H H = Adolf Hitler, nein das geht auch nicht
A H = Adolf Hitler, ja das geht, aber das ist nicht mehr 8 8 sondern 1 8
Achso, da war doch so ein Gruss, also:
88 = 8 8 = H H = Heil Hitler

Zu weit hergolt? Die SHZ findet nicht:

„Komm, wir machen eine tolle Aktion passend zur Fußball-WM und gestalten unsere Ariel-Packungen um.“ Das dachte sich wohl die Marketing-Abteilung bei Procter & Gamble. Kurzerhand entstand auf der Großpackung des Waschpulvers ein Deutschland-Trikot. Und weil man seinen Kunden ja noch einen Bonus geben möchte, gibt es 83+5 Wäschen gratis. Auf dem auf der Packung aufgedruckten Trikot prangt jetzt groß eine „88“. Die Zahl acht steht für den achten Buchstaben im Alphabet – das „H“. Die Nummer 88 ist ein unter Neo-Nazis ein beliebter Code und steht für „Heil Hitler“.

Und wenn Neonazis die Nummer für sich beanspruchen, wen interessiert es? Würden wir alle Zahlen verbieten, die von irgendwelchen Extremisten verwendet werden, dann hätten wir keine Zahlen mehr zur Verfügung. Der einzige Grund, warum bestimmte Gruppen um bestimmte Zahlen so ein Aufhebens machen ist damit sie sich als was Besseres als diese Neonazis vorkommen können. Dabei ist dies nichts anderes als politisch verpacktes Herrenmenschentum, nur ist es hier halt nicht die Herkunft, sondern die politische Ausrichtung. Traurig ist, dass sich eine Firma wie Procter & Gamble davon auch noch beeindrucken lässt.

Lassen Sie uns bitte eines vorneweg stellen: Procter & Gamble ist Werten wie Toleranz, Respekt, Vielfalt und Menschlichkeit verpflichtet. Die gezeigten Fotos und die Veröffentlichung beziehen sich auf eine Sonderaktion zu einem Ariel Vorteilspack zum Fußballsommer mit 83 + 5 Waschladungen. Die Zahl 88 im Packungsdesign bezieht sich allein auf die addierte Zahl der Waschladungen. Wir bedauern es sehr, wenn es zu falschen Assoziationen kommen kann und distanzieren uns ENTSCHIEDEN von jeglichem rechten Gedankengut. Ziel der Aktion war allein das Ergebnis der auf der Packung angegebenen Rechenaufgabe 83 + 5 gut sichtbar darzustellen. Es war niemals unsere Absicht zu provozieren. Die Sonderedition wird bereits seit Montag nicht mehr ausgeliefert.

Betrachtet man diesen übertriebenen vorauseilenden Gehorsam, fragt man sich wie lange es wohl dauert, bis Ariel umbenannt wird, denn es hat ja eine 80-prozentige Ähnlichkeit mit Arier und ist damit nur acht Prozentpunkte von rechtem Gedankengut entfernt.

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De-Mail: Staatliche Gängelung scheut den freien Markt

Mittwoch, April 17th, 2013

brief-mit-kette

Im Internet herrscht grundsätzlich Kapitalismus und Freiheitlichkeit. So treffen sich Anbieter und potentielle Kunden und der Markt entscheidet, was wieviel kostet. Dass dies ein Dorn im Auge vieler Obrigkeitsstaaten ist, verwundert da nicht, schließlich ermöglicht das Internet die Begrenzung des Staates auf seine eigentliche Rolle – den Schutz seiner Bürger vor Gewalt im Inneren und Äußeren. So versuchen insbesondere Staaten wie die BRD und China regulierend einzugreifen, wer weiss schließlich auf welche dummen Gedanken die Bürger durch zuviel Freiheitlichkeit kommen könnten.

Dem kapitalistischen und freiheitlichen Internet verdanken wir kostenlose Dienste wie etwa „email“ oder Straßenkarten. Im freien Wettbewerb hat sich das werbefinanzierte Modell durchgesetzt und das ganz ohne staatliche Eingriffe.

Dem will die BRD mit Einführung der De-Mail aber nun ein Ende setzen. Je nach Dateigröße sollen diese De-Mails ywischen 33 und 49 Cent kosten und zumindest für den elektronischen Briefverkehr mit Behörden verpflichtend sein, ob man das nun will oder nicht. Zu diesem Zwecke wurde das Protokoll der De-Mail mit normaler ePost auch inkompatibel gehalten. Offiziell soll Verkehr über De-Mail rechtsvebindlich sein, obwohl es keine qualifizierte elektronische Signatur beinhaltet. Auch bietet De-Mail keine Möglichkeit der Verschlüsselung, ganz im Gegensatz zu normaler ePost, was es dem Staat und auch den Anbietern wesentlich erleichtert alle Kommunikation zu überwachen.

Würde sich die BRD mit diesem Konzept dem freien Wettbewerb stellen wäre all dies kein Problem, das Problem hingegen ist die Verpflichtung zur Nutzung, weil man genau weiss, dass der Bürger nicht mehr Geld für ein schlechtes Produkt mit staatlicher Gängelung zahlen wird.

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Zwischen Rundfunkgebühr und Medienabgabe

Sonntag, März 24th, 2013

programmstoerung

Wer in Deutschland weder den öffentlich-rechtlichen Propagandafunk konsumieren oder mit seinem Mobiltelefon keine Musikdateien kopieren möchte, der braucht dies nicht zu tun, schließlich herrscht ja auch in der BRD noch ein gewisses Maß an Freiheit. Leider hört die Freiheit allerdings genau da auf, wo man für das, woran man kein Interesse hat auch nicht bezahlen möchte. Rundfunkgebühr ebenso wie Medienabgabe sind in Deutschland Zwangsabgaben, die man zu entrichten hat, ob man an diesen Angeboten Interesse hat oder nicht. Im Endeffekt handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als um eine Steuer, die bestimmten Interessengruppen zugute kommt.

In libertäreren Staaten wäre so etwas undenkbar, aber der Deutsche lässt ja viel mit sich machen und das Ende der Fahnenstange dürfte gefühlsmäßig erst jenseits der 100% Abgabenlast erreicht sein. Zum Vergleich: Auch die USA betreiben öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender zum Preis von 1,5 Milliarden Dollar für 311 Millionen Menschen. Deutschland mit knapp einem Viertel der Bevölkerung hingegen gibt mit 9,5 Milliarden Dollar (7,5 Milliarden Euro) mehr als sechsmal soviel aus. Wer jetzt glaubt, dass die zahlreichen Regionalangebote für diese hohen Kosten verantwortlich sind, der irrt sich – das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA alleine besteht aus 354 Sendern, wozu nicht nur regionale Angebote gehören, sondern auch Angebote für verschiedene Interessengruppen, wie etwa den Heimwerker-Kanal oder den Wissenschafts-Kanal. Eine gesonderte Steuer gibt es in den USA dafür nicht. Im Schnitt kostet das öffentlich-rechtliche Medienangebot in den USA $4,82 per Einwohner; in Deutschland ist es mit umgerechnet $117,28 über 24 mal so viel.

Dafür gibt es in Deutschland ganz im Gegensatz zu den USA und anderen freiheitlicheren Staaten aber auch eine Medienabgabe auf alle möglichen Arten von Speichermedien. Wer sich etwa in Deutschland ein etwas moderneres Mobiltelefon kauft, der zahlt dabei 36 Euro als Medienabgabe, weil das Telefon schließlich dazu benutzt werden könnte Musikdateien zu kopieren. Wer sich eine Speicherkarte für seine Digitalkamera kauft um damit Familienfotos zu machen wird natürlich auch zur Kasse gebeten, denn anders als für Familienfotos lassen sich Speicherkarten auch zum Kopieren von Musikdateien nutzen. Gleiche Argumentation gilt freilich auch für Computer, CDs, DVDs, und sogar Drucker, denn man könnte ja irgendwas vervielfältigen, woran die GEMA irgendein ein Recht haben könnte und soll daher schonmal vorsorglich bezahlen. Ebenso wie bei den Rundfunkgebühren sind es viele “könnte”, die im Endeffekt ein überaus einträgliches Geschäft sind. (mehr …)

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Planwirtschaft: Wenn der Staat Gehälter festlegen will

Mittwoch, Februar 6th, 2013

gehalt

Um vom eigenen Unvermögen abzulenken treibt die bundesdeutsche Politik mit Hilfe der Medien gerne mal die eine oder andere Sau durchs Dorf. Wenn es mal nicht “die Neonazis” sind, sind es “die Manager” oder “die Reichen”, die irgendwie an irgendwas Schuld zu sein haben. Irgendwer muss der Sündenbock sein, damit die Politik ihre eigenen vollen Futtertröge rechtfertigen kann.

So war der Bundesregierung auch kein Steuergeld zu schade um ein paar Freunden und Bekannten einen Posten in der Corporate-Governance-Kommission zu beschaffen. Monatelang hat die Kommission beraten und unter fürstlichen Gehältern entschieden, dass es eine Obergrenze für Managergehälter geben sollte. Scheinbar in Ermangelung kreativer Ideen hat sich die Kommission einfach angeschaut, was schon in der DDR nicht funktioniert hat und entschieden, dass dies für die BRD genau das Richtige wäre – Planwirtschaft.

Gelinde gesagt geht es den Staat einen feuchten Kehricht an, was ein Privatunternehmen einem ihrer Angestellten zahlt. Diejenigen, die das Gehalt etwas angeht sind die Eigentümer des Unternehmens und wenn diese einem ihrer Angestellten ein hohes Gehalt zahlen wollen, so sollen sie dies tun. Ganz im Gegensatz zu Politikerdiäten wird niemand gezwungen für Managergehälter aufzukommen. Wenn jemand der Ansicht ist, Manager sollten weniger verdienen, dann steht es demjenigen frei selber eine Firma zu gründen und seine Angestellten nach eigenen Wünschen zu bezahlen, er hat sich aber nicht in die Belange anderer Menschen einzumischen und ihnen vorzuschreiben, wieviel sie ihren Angestellten zu zahlen haben. Freiheit endet nämlich genau da, wo man einer anderen Person vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat solange sie keine Form der Gewalt ausübt.

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OECD: Deutschland schreckt Fachkräfte ab

Dienstag, Februar 5th, 2013

OECD_Logo

Ein gestern von der OECD veröffentlichter Bericht bestätigt, dass die BRD für hochqualifizierte Arbeitskräft unattraktiv ist. Dabei spielt die OECD vor allen Dingen auf ausländische Fachkräfte an, die trotz niedriger Hürden lieber nicht nach Deutschland kommen. Laut OECD-Vizegeneralsekretär Yves Leterme hat die BRD sogar eines der offensten Zuwanderungssysteme der Welt. Doch selbst die 25.000 Fachkräfte, die jährlich nach Deutschland kämen bleiben zur Hälfte nicht länger als drei Jahre. Zusätzlich wandern jährlich etwa 128.000 meist gut qualifizierte Deutsche ins Ausland ab, was darauf schließen lässt, dass die BRD für gut gebildete Fachkräfte schlichtweg nicht attraktiv ist.

Die Studie der OECD hat aber noch eine interessante Nebenwirkung, wenn man bedenkt, dass sich mittlerweile fast 16 Millionen “Menschen mit Migrationshintergrund” in Deutschlane tummeln, die OECD aber davon redet, dass die BRD für ausländische Fachkräfte unattraktiv ist. Das heisst im Umkehrschluss nämlich dass es sich bei dem Gros dieser 16 Millionen eben nicht um Fachkräfte handelt. Stattdessen handelt es sich bei der von der BRD propagierten Zuwanderung eben nicht um Zuwanderung von Fachkräften in den Arbeitsmarkt, sondern um Zuwanderung von größtenteils Ungebildeten in das deutsche Sozialsystem.

Das Problem ist recht einfach dargestellt: Wer in Deutschland als Fachkraft arbeitet ist durch eine unattraktive Steuerbelastung der Sklave für ein Heerschar von untätigen und ungebildeten Schamrotzern, die sich auf Kosten anderer Leute Arbeit ein schönes Leben machen. Ja, wir sitzen alle in einem Boot, aber gerade die Fachkräfte bringen dieses Boot voran, während die Schmarotzer sich an Deck sonnen – alles inklusive natürlich. Dass immer weniger Fachkräfte Lust haben dieses System zu unterstützen und lieber dahin gehen wo sich harte Arbeit noch lohnt ist da nur die logische Konsequenz.

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Finanzausgleich: Bayern und Hessen wehren sich gegen Umverteilung

Montag, Februar 4th, 2013

umverteilung

Wer in Deutschland Steuer zahlt, der weiss, dass seine Steuern umverteilt werden, schließlich handelt es sich um reinen Distributionismus weg von den produktiven Teilen der Gesellschaft hin zu den unproduktiven Teilen, den sogenannten Sozialschmarotzern aus aller Herren Länder.

Auf Länderebene gleicht sich dieses Bild, durch den Finanzausgleich zahlen diejenigen Länder, die besser haushalten – allen voran Bayern und Hessen - für diejenigen Länder, die eben nicht haushalten – allen voran das tiefrote Berlin.

Genau dagegen wollen Bayern und Hessen nun vor dem Bundesverfassungsgericht Klage einreichen. In der Begründung heisst es: “Das Gesamtsystem leidet unter einer zu weitgehenden Nivellierung der Länderfinanzkraft, die den politisch Verantwortlichen eines Landes das Eigeninteresse nimmt, Maßnahmen zur Stärkung der originären Steuerkraft zu ergreifen“. Dem können wir nur zustimmen, allerdings ist dies nicht nur ein Problem auf Länderebene, sondern ein gesamtstaatliches Problem. Wer Leistung durch höhere Beiträge bestraft und Nichtleistung durch alle möglichen Programme belohnt, der muss sich nicht wundern, dass es zu einer Schieflage kommt und diejenigen, die Leistung erbringen irgendwann keine Lust mehr haben sich an der Umverteilung zu beteiligen.

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Noch mehr Sozialismus bei den Mieten

Samstag, Februar 2nd, 2013

Erst vor wenigen Tagen erklärten wir, dass einer der Hauptgründe für steigende Mietpreise der zunehmende Sozialismus ist, der durch eine fehlgeleitete Politik immer mehr Risiko für Vermieter schafft, die dann entweder die Mieten erhöhen oder sich ganz aus dem Geschäft der Vermietung zürückziehen und somit zu einer Verknappung führen, die wiederum auch zu höheren Mieten führt (siehe auch: Steigende Mieten und niemand will schuld sein).

Da der Sozialismus ja laut allen seinen Vertreter niemals falsch sein kann sondern durch Menschen immer nur falsch implementiert wurde, siehe Kuba oder die DDR, kommt in der sozialistischen Einheitspartei bestehend aus FDP, CDU, SPD, Grüne, Linke natürlich niemand auf den Gedanken, dass die eigene Politik Schuld sein könnte. So ist es kaum verwunderlich, dass die künstlich durch Sozialismus geschaffenen Probleme mit noch mehr Sozialismus gelöst werden sollen. Merke: Wer sich beim ersten Versuch durch eine Wand zu rennen eine Gehirnerschütterung zuzieht, der hat es einfach noch nicht genügend versucht durch eine Wand zu rennen.

Getreu diesem Motto hat der Bundesrat nun auch eine Deckelung von Mietpreiserhöhungen auf 15% über drei Jahre beschlossen, egal was Mieter und Vermieter davon halten. Mieter und Vermieter könnten sich etwa auf großzügige Renovierungsarbeiten und im Gegenzug auf eine Mieterhöhung von 18% über drei Jahre einigen, aber das dürfen sie nicht mehr. Und was ist wenn plötlich aufgrund der Euro-Krise die Inflation auf jährlich 20% steigt? Dann hat der Vermieter halt Pech gehabt. Was ist wenn durch die gestiegene Inflation die Bundesregierung entscheidet auf allen Besitz eine Hypothek zu legen, wie es nach dem 2. Weltkrieg geschah? Auch hier hat der Vermieter Pech gehabt. Und was ist wenn die Kinder eines Frührentners ausziehen und seine Frau stirbt und er viel lieber eine kleinere Wohnung hätte sich das aber nicht leisten kann, weil Vermieter die Deckelung der Mietpreiserhöhung durch die Preiserhöhung von Neumieten ausgleichen muss? Dann hat der Rentner das Glück zumindest noch eine günstige Wohnung zu haben. Doch was ist, wenn ein Mann und eine Frau zusammenziehen und ein Kind haben und die kleine Einzimmerwohnung nicht mehr ausreicht? Dann haben sie halt Pech gehabt, weil der Renter lieber günstig in seiner fünf-Zimmer Wohnung bleibt und weil die Familie aufgrund der höheren Neumieten sich keine grössere Wohnung leisten kann.

Dies alles sind Fragen, über die sich jeder Vermieter Gedanken macht, aber warum sollte ein Berufspolitiker sich mit solchen Lapalien beschäftigen. Das Ziel ist Sozialismus und in der Politik muss man ja weder Leistung bringen noch Verstand haben um fürstlich bezahlt zu werden. (mehr …)

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Steigende Mieten und niemand will schuld sein

Donnerstag, Januar 31st, 2013

Seit Jahren steigen in Deutschland die Mieten und wenn man Prognosen Glauben schenkt, dann war das erst der Anfang. Alleine bis 2015 sollen die Mieten in den meisten Ballungsgebieten um über 10% steigen und wie üblich weist die Politik die Schuld für ihre verfehlte Politik von sich.

Dabei ist das Problem recht einfach. Vermieter sind Geschäftsleute, sie wollen Profit machen. Je mehr man diesen Profit unmöglich macht, desto weniger wird in Mietgrundstücke investiert. Wer sich mal mit Vermietern in Deutschland unterhält oder selbst versucht Wohnfläche zu vermieten, stößt recht schnell auf die Probleme.

Während es in den USA recht einfach ist eine Wohnung zu vermieten und ein einseitiger Vertrag in den meisten Fällen ausreicht, ist das deutsche Mietrecht derart kompliziert und verwoben, daß selbst Anwälte, die sich auf Mietrecht spezialisiert haben, nicht mehr durchblicken. Das Mietrecht greift derart streng in die Freiheit zweier Parteien, die einen Vertrag schliessen wollen ein, dass der Vermieter das Risiko auf den Mietpreis aufschlagen muss. Selbst wenn der Mieter alle Zahlungen einstellt, darf der Vermieter das Mietverhältnis erst nach zwei Monaten kündigen. Weigert sich der Mieter auszuziehen, muss der Mieter weitere zwei Monate warten um eine Räumungsklage zu verfassen. Sobald diese beim Gericht eingeht, gibt das Gericht dem Mieter weitere zwei Monate Schonfrist. Die Vollstreckung der Räumung bedarf einer erneuten Frist und das Urteil muss einen Monaten rechtskräftig sein bevor geräumt werden darf. Insgesamt kann es also gut und gerne neun Monate dauern einen zahlungsunwilligen Mieter aus der eigenen Wohnung zu bekommen. Stellen Sie sich mal vor zwangsweise für neun Monate ohne Bezahlung für jemanden arbeiten zu müssen. (mehr …)

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Gleichgültigkeit

Dienstag, Januar 29th, 2013

Schafe sind friedliche Tiere mit begrenztem Eigenwillen, die sich treiben und herumstoßen lassen. Schafen macht es nichts aus, wenn sie geschoren werden, und sie beenden ihr Leben auf der Schlachtbank. Die lebendigen Rasenmäher kennen nur ihre Arbeit, und wenn sie sich einmal äußern, dann im gegenseitigen Ansporn zu noch mehr Arbeit: Mäh, Mäh! Ihre Intelligenz haben sie vollständig an den Hirten delegiert, der seine Herrschaft mittels der Hütehunde ausübt, vor denen die Schafe allergrößten Respekt haben.

Haben Sie sich wiedererkannt? Oder wenigstens Ihren Nachbarn? Ersetzen Sie “Schafe” durch “Bürger”, “Wähler” oder “Steuerzahler”, die “Hunde” durch “Beamte”, “Polizei” oder “Justiz”, und den “Hirten” durch “Regierung”, “Abgeordnete” oder “Parteien”, und schon wird daraus eine überzeugende Beschreibung der Zustände in Merkeldeutschland. 65 Millionen ethnische Deutsche spielen bereitwillig die Rolle von Schafen, die allenfalls nach grünerem Gras, aber niemals nach Freiheit gieren.

Ich habe kürzlich eine absolut wunderbare Schafsmeinung über Bischof Williamson gelesen: Auf Grund seiner Bildung hätte er wissen müssen, daß er leugnet und die Unwahrheit sagt. Mit anderen Worten: Weil das Schaf weiß, daß ihm Gras schmeckt, soll der Hirt gefälligst auch ins Gras beißen. Auf den Gedanken, daß eine umfassendere Bildung Informationen erschließt, die das Schaf überhaupt nicht in Erwägung zieht, ist das Schaf gar nicht erst gekommen.

Nun wurden Menschen zu allen Zeiten als Schafe gehalten, die Unwissenheit der Schafe ist schließlich die Stärke der Hirten. Wundersame Geschichten über Gott, Götter und Heilige sollten die Untertanen zum Gehorsam anhalten, damit sie sich mit der gottgegebenen Obrigkeit abfinden. Die Sonne dreht sich nun mal um die Erde, selbige ist eine Scheibe und jeder Mensch hat sich mit dem abzufinden, was Gott ihm zugeteilt hat, ohne jemals nach Höherem zu streben.

Ach, das ist überholt und das wissen Sie inzwischen besser? Aber den preußischen Kadavergehorsam, die deutsche Kriegslüsternheit und die Schuld an zwei Weltkriegen akzeptieren Sie? Die Einzigartigkeit des Holocausts ist eine geschichtliche Tatsache, das Existenzrecht Israels deutsche Staatsräson und jeder, der vom Existenzrecht Deutschlands spricht, ist ein Neonazi? Oh, großartig! Das hat man Ihnen gesagt, das haben Sie so gelernt, nie hinterfragt und einfach akzeptiert.

Deutschland den Deutschen, Ausländer raus, die Juden sind unser Unglück, das Deutsche Reich besteht fort… Haben Sie sich das selbst erarbeitet oder wiederholen Sie nur Parolen, die Sie anderweitig aufgeschnappt haben? Ich bedauere, aber selbst mit diesen Ansichten wären Sie als bloßer Meinungswiederholer ebenfalls ein Schaf.

Es kommt nicht darauf an, der richtigen Herde anzugehören,
es kommt darauf an, kein Schaf zu sein! (mehr …)

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Katja Kipping: Wer eine Freibeuter-Partei im Bundestag will, die den Reichen nimmt und den Armen gibt, muss uns wählen

Montag, Januar 28th, 2013

“Soziale Gerichtigkeit” ist der Schlagbegriff, mit dem Linkspartie wie SPD Wähler ködern. Was es mit dieser Gerechtigkeit auf sich hat ist nicht viel mehr als die Gerechtigkeit einer kriminellen Vereinigung, die von einer Gruppe stiehlt um das Diebesgut einer anderen Gruppe für Wahlstimmen zu verkaufen, wie Katja Kipping von der Linkspartie unlängst deutlich zu verstehen gab: “Wer eine Freibeuter-Partei im Bundestag will, die den Reichen nimmt und den Armen gibt, muss uns wählen”.

Wer sich Beispiele des gelebten Sozialismus wie etwa in der DDR oder in Kuba anschaut, merkt recht schnell, dass diese Art der sozialen Gerechtigkeit recht schnell zu einer “Armut für alle” Situation führt. Wer nämlich bestraft und bestohlen wird, weil er mehr verdient als andere, wird schlicht weniger an Arbeitskraft und Geld investieren, was den erhofften Effekt der Steuererhöhunh aufhebt und bei anhaltender sozialistischer Politik schlichtweg zu einer Abwärtsspirale führt. Statistische Erhebungen zeigen, dass eine Steuererhöhung um 1% ein Absinken des Bruttoinlandsprodukts um 3% aufgrund von ausbleibenden Investitionen zur Folge hat.

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Zeitgenössiche Literatur im Visier bundesdeutscher Neusprechler

Montag, Januar 28th, 2013

Wenn es nach David Hugendick von der Zeit geht, handelt es sich bei der Entstellung von Büchern nicht um eine Vergehen, sondern um eine Lappalieö zumindest solange wie die Bücher nur politisch korrekt aufgearbeitet werden. So soll nicht mehr der Autor eines Buches bestimmen dürfen, welche Worte er auch für die Zukunft zu verwenden hat, sondern der Zeitgeist in Form von politisch korrekten Politikern und deren Lakaien in den Redaktionsstuben. Erzählungen eines Zeitzeugen, Rollenprosa, emotionale Wortwahl – all dies soll nicht mehr möglich sein, wenn es nach einem David Hugendick geht.

Schaut man sich an, was sich heutzutage alles zu Literatur äußern und diese auch noch verunstalten darf, sollte man sich allerdings schon fragen, ob man in Zukunft nicht gerne die Möglichkeit hätte mit den Hugendicks dieser Welt so zu verfahren, wie sie es heutzutage mit Astrid Lindgren und anderen Autoren tun. Die Antwort kann nur ein deutliches Nein sein, denn gerade das kritische Hinterfragen anderer Positionen ist es, was den Freidenker vom Zensor unterscheidet. Der Zensor will nicht hinterfragen und sich damit auseinandersetzen, warum jemand wie auch immer denkt oder warum er bestimmte Worte verwendet, er will die Gleichmacherei zum Zwecke der Gleichmacherei, denn er lebt in der ständigen Angst bei einem Vergleich zwischen ihm und seinem Gegenpart den Kürzeren zu ziehen.

Wir jedenfalls werden die alten Editionen unserer Bücher behalten und unseren Kindern überlassen, nicht weil wir, wie Hugendick meint, so sehr am Wort Neger hängen, sondern weil wir es unseren Kindern ermöglichen wollen das Buch so zu lesen, wie der Autor es aus welchen Gründen auch immer geschrieben hat. Unsere Kinder sollen dann gefälligst selbst entscheiden, was sie von der Wortwahl des Autors halten.

Wenn der liberalen Kaste zeitgenössische Literatur aufgrund bestimmter Wortwahl mißfällt, haben sie die Möglichkeit eigene Literatur zu schreiben und diese auf dem Markt als Konkurrenzprodukt anzubieten, nur besteht hier halt wieder die Gefahr der kritischen Auseinandersetzung mit anderen Werken, wobei wir zumindest davon ausgehen, dass die modernen Liberalen auch hier den Kürzeren ziehen würden.

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Russland stellt politische Randalierer vor Gericht

Dienstag, August 7th, 2012

Liest man derzeit in deutschen Medien die Berichte zum Prozess gegen drei politischer Randalierer in Russland, so fallen einem Aussagen auf wie etwa dass Putin Angst vor dem eigenen Volk habe und der russische Staat nervös sei.

Hintergrund ist der Prozess gegen die Punkband „Pussy Riots“, deren weibliche Mitglieder mit Sturmmasken einen Gottesdienst stürmten um gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu protestieren. Egal was man von Gottesdiensten hält, so ist eine Bestrafung dieser Störung durchaus angemessen, was laut bundesdeutschen Medien einen politischen Prozess.

Da fragt man sich doch gleich, warum nicht der gleiche Maßstab für tatsächliche politische Prozesse in Deutschland angewandt wird, wo Menschen auch ohne Sturmmasken oder Rowdytum sondern ausschließlich für ihre politischen Ansichten vor Gericht gestellt werden – etwa 15.000 mal pro Jahr im „freiesten Staat auf deutschem Boden“.

Wenn der Prozess gegen drei politische Randalierer in Russland laut deutschen Medien offenkundig die Angst des russischen Staates zeigt, was genau zeigen dann die 15.000 Prozesse gegen friedliche Gedankenverbrecher in der BRD?

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Michael Winkler: Wir brauchen Dich, Großer Bruder!

Sonntag, Juni 3rd, 2012

Michael Winkler

Dieser Artikel enthält rechtes Gedankengut, das möchte ich gleich vornewegschicken. Keinen Nationalsozialismus, keinen Faschismus, keine Ausländerfeindlichkeit und keinen Antisemitismus, also nichts von dem, was neudeutsch als “Rechts” bezeichnet wird, sondern das, was ursprünglich als Rechts gegolten hat, wirtschaftlicher Liberalismus und Freiheit von staatlicher Gängelung. Da diese politische Richtung in den Zeiten sozialistischer Einheitsparteien nirgendwo mehr vertreten wird, wurde dieser Begriff von linken Propagandisten zweckentfremdet.

Es gibt zwei grundlegend gegensätzliche Philosophien über die Rolle des Staates. Die “linke” Utopie ist der Staat als allumfassender Großer Bruder, der sich überall einmischt und alles regelt. Dies wurde im 20. Jahrhundert mehrmals versucht, in leicht gemäßigter Form im schwedischen “Volksheim”, extremer im Sozialismus sowjetischer Prägung. Der Staat kümmert sich um alles, von der Erziehung der Kinder über die Krankenversorgung bis zur Pflege der Alten. Dem Staat gehören alle Unternehmen (“StaMoKap” = Staatlicher Monopol-Kapitalismus), Arbeiter, Bauern, jeder ist beim Staat angestellt. Der Staat teilt den Menschen die Wohnungen zu, er bestimmt die Kleidermode. Die umfassende Überwachung der Bevölkerung ist nur ein Nebenprodukt, der Große Bruder möchte schließlich alles wissen, was in seinem Volk so geschieht.

Das Gegenteil, das andere Extrem, ist der “Nachtwächter-Staat”, der gerne als der entfesselte Kapitalismus dargestellt wird (“Manchestertum”). In reiner Form wird er bei Homer beschrieben, mit den zahlreichen Kleinkönigen. Ich möchte es als “Patriziat” bezeichnen: der Gutsherr (viel mehr war ein Odysseus nicht, auch wenn er als “König” bezeichnet wird) kümmert sich um alles und sorgt für alle. Einen Staat, der Steuern erhebt, gibt es nicht, nur die persönliche Verpflichtung der Leibeigenen gegenüber ihrem Herrn. Ein guter Herr kümmert sich um die Ausbildung der Kinder auf seinen Ländereien, ein schlechter jagt nur der Damenwelt hinterher und vertilgt die Weinproduktion. Auf dem Nachbargut herrschen andere Sitten und eine andere Rechtsprechung. (mehr …)

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Jetzt wird es ernst – Angela Merkel droht der Ukraine mit EM-Boykott

Freitag, April 27th, 2012

Schockschwerenot, unser aller Merkel, das lieber Probleme aussitzt als sie anzupacken und lieber verreist ist als zu arbeiten, schließlich weiß auch Merkel nicht wann sie den Dankbarkeitsorden des deutschen Volkes verliehen bekommt, drohnt nun der Ukraine mit ernsthaften Sanktionen. In der Ukraine wurde die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko wegen Betruges und Steuerhinterziehung zu sieben Jahren Haft verurteilt und das mag die Bundesrepublik gar nicht, denn Timoschenko hat nichtmal den Holocaust geleugnet und so ein bisschen Betrug und Hinterziehung ist bei Demokraten doch schon fast eine Voraussetzung um sich in der Welt der als “Lobbying” umdefinierten Bestechung zurechtzufinden.

Merkel plant also knallhart durchzugreifen und nur noch ihre Lustreisen zu den EM-Spielen in Polen vom deutschen Steuerzahler finanzieren zu lassen, denn die Ukraine will sie nicht besuchen. Da kann die Ukraine eigentlich noch froh sein, den Irak und Afghanistan hat man beispielsweise direkt mit Bomben ein wenig westlicher demokratisiert. Die verantwortlichen Politiker sind da jetzt auch bestechlich und der Drogenhandel boomt wie selbst zu Zeiten vor den Taliban nicht.

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Piratenpartei: Weg von der Sachpolitik, hin zur politischen Korrektheit

Samstag, April 21st, 2012

Meinungsfreiheit und Sachpolitik, das waren einst die Kampfworte der Piratenpartei. Kaum an den Futtertrögen der Macht ist die Partei aber drauf und dran ebenso wie die Grünen ihr Erscheinungsbild dem politischen Mainstream anzupassen und dazu gehört es sich in der Bundesrepublik nun mal auch alles was nicht links ist als „rechtsradikal“ zu verteufeln und die Partei von allem zu säubern, was nicht in das Konzept der BRdemokratischen Grundordnung passt.

Allen voran ist die bundespolitische Geschäftsführerin der Partei, Marina Weisband. Im besten BRD-Sprech sagt sie „Es ist Bullshit, dass wir rechtsextreme Meinungen tolerieren müssen” und fügt direkt hinzu, was sie von einem tatsächlichen demokratischen Austausch hält, bei dem derjenige mit den besten Argumenten gewinnt: „Die Verbreiter dieser Meinungen und Lügen dürfen nicht auf Veranstaltungen eingeladen werden, keine Ämter bekommen, nicht für die Piraten sprechen.

Ja, wenn man selbst keine Argumente hat, dann bleibt nur noch das Verbot anderer Meinungen. Dieser Ansicht ist offenbar auch der Berliner Landeschef der Piraten, Hartmut Semken, der die gezielte Verfolgung von Menschen mit anderen Ansichten mit der NSDAP gleichsetzt, was ihm von den BRdemokraten direkt eine Rücktrittsforderung einbrachte. Wir leben schließlich in einer BRdemokratie und da ist nur erlaubt, was dem Willen der herrschenden Klasse entspricht. Der einzige Unterschied zu einer Diktatur ist die Verlogenheit der Funktionäre. (mehr …)

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Ibraimo Alberto: “Rassismusopfer kämpft um Glaubwürdigkeit”

Donnerstag, April 19th, 2012

Elf mal schon hat Ibraimo Alberto versucht unschuldige Menschen wegen angeblicher rassistischer Äußerungen zu verklagen. Ebensoviele Male hat das Gericht den Angeklagen für unschuldig erklärt. Nun ist Albertos zwölfter Streich und trotz der Versuche des Richters doch noch einen Zeugen zu überzeugen, daß es doch rassistische Äußerungen gegeben haben muß, sieht es für Alberto schlecht aus.

Laut n-tv ist Alberto ein Beispiel für gelungene Integration, weswegen er wohl auch überall Rassismus vermutet. Nach elf Versuchen, in denen keiner der Zeugen die Geschichte Albertos bezeugen konnte, wäre es vielleicht an der Zeit über ein psychologisches Gutachten nachzudenken. Das dürfte dann auch Gewissheit bringen, ob er wirklich ein Vorzeige-BRDler ist.

Nicht nur Aufgrund seines möglichen Verfolgungswahns hat Alberto als Ausländerbeauftrager in der BRD Karriere gemacht. Über 21 Jahre lang war Alberto Ausländerbeauftragte in Schwedt (Brandenburg) und durfte dort Jugendlichen seine krude Ideologie aufzwingen. Offensichtlich mit eher mäßigem Erfolg, denn seine neue Chance sah er als von der „Opferperspektive Brandenburg“ betreutes Berufsopfer und schlägt sich seitdem in zahlreichen Gerichtssälen herum und verlor dabei jedes Mal. Natürlich verlor er nie, weil die Zeugen immer anderer Meinung waren, sondern weil die Ermittlungsbehörden „nie richtig recherchiert“ hätten, so seine Betreuerin Judith Porath. (mehr …)

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JensN: Zur Hölle mit diesem…

Montag, April 16th, 2012

Ich schreibe diesen Text in erster Linie nicht für \”Fortgeschrittene\” die sich mit der Politik der BRD schon etwas länger befassen, sondern für die Menschen, die sich erst seit kurzem für Politik interessieren und/ oder zum erstenmal auf der Seite sind. Denn allzuoft habe ich den Eindruck, das die bestehenden Verhältnisse zwar moniert werden, der Staat als solcher aber als etwas ganz Großartiges und Schützenswertes angesehen wird. Ich will versuchen darzulegen warum die BRD nicht der Staat der Deutschen ist, warum sich für uns Deutsche nichts bessert und das eben dieser Staat gegen sein eignes Volk (das diesen mit seinen Steuern erhält) arbeitet.

Bevor nun von aufmerksamen Lesern der Einwand kommt das die OMF- BRD juristisch kein richtiger Staat wäre: Sie ist in etwa das, was einem Staat am nächsten kommt, nur eben mit einem Grundgesetz und keiner Verfassung. Mit selbstgerechten Politikern, einer aufgeblähten bürgerfeindlichen Bürokratie, einer politischen Justiz und einer \”unabhängigen\” Presse die andauernd dabei ist Tatsachen zu verdrehen, Zusammenhänge zu konstruieren wo keine sind und Ansichten, die nicht in die Diktatur der \”politischen Korrektheit\” passen, zu verleumden.

Sieht man sich die Entwicklung der BRD der letzten 20 Jahre an und lässt seine Gedanken in die Zukunft schweifen, kommt einem der Zukunfts- Roman \”1984\” von George Orwell in den Sinn, der den meisten Interessierten bekannt sein dürfte. In diesem Roman, der in den späten 40er Jahren geschrieben wurde, wird die fiktive Geschichte des totalitären Überwachungsstaates \”Ozeanien\” aus dem Jahre 1984 erzählt. Es wird in beklemmender Art und Weise dargestellt, wie dieser Überwachungsstaat und die Gedankenpolizei in ins tägliche Leben der Bewohner dieses Staates eingreift. Selbst der blosse Gedanke an eine Rebellion wird als Gedankenverbrechen bestraft.

Das \”Ministerium für Wahrheit“ hat die Aufgabe, im Sinne der herrschenden Partei Geschichtsklitterung zu betreiben, das heißt unbequeme Fakten und Daten zu fälschen und so die historische Wahrheit für die Öffentlichkeit und die Nachwelt zu manipulieren. (mehr …)

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Der böse braune Terror – etwas zum Schmunzeln

Samstag, April 14th, 2012

Der Vorgang ist bereits etwas betagt, erreichte mich im November kurz vor meiner Abreise aus Deutschland und ich fand bislang keine Zeit, diese niedliche Anekdote weiterzugeben. Zum Ausklang des bösen, braunen Terrorjahres 2011 sei jedoch dieses wahrhaftig grausame Verbrechen am Bundesmichel der Allgemeinheit kundgetan.

Da sich Namen und Adressen im Weltnetz manchmal unerwünscht schnell verbreiten, hat mich der Verfasser des nachstehenden offenen Briefes gebeten, seine Anonymität im Weltnetz zu wahren. In seiner Heimatstadt in Schleswig-Holstein dürfte er nunmehr bekannt sein wie ein bunter (brauner?) Hund.

Es begab sich zu der Zeit, als das kleine Städtchen Glinde in Schleswig-Holstein in seinem bunten Schlummer von Multikulti träumte, daß – welch ein Skandal! – ein Thor-Steinar-Laden diese bezaubernde Idylle mit seiner Eröffnung empfindlichst störte. Man lese und staune.

Glinde, den 06.10.2011
Offener Brief an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt
Glinde in Schleswig-Holstein

Sehr geehrte Damen und Herren, Funktionärinnen und Funktionäre in den politischen Parteien, sehr geehrter Herr Bürgervorsteher, verehrte Mitgliederinnen und Mitglieder der Gewerbevereinigung Glinde, verehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen Presse,

ich möchte Ihnen als Initiatoren und Übermittler der Bürgerbewegung „Glinde ist bunt statt braun“ (Tenor im „Sonntagsmarkt“ der Kw 39) in Ihrem demokratischen „Kampf gegen Rechts“ nicht im Wege stehen, aber ich erbitte mir etwas mehr Respekt vor Ihren Mitbürgern und der Demokratie. Nachstehendes ist eine Lehrstunde in eben dieser ge-/erlebten bundesdeutschen Demokratie, die Schilderung sollte Sie zu einem demokratischen Umdenken in Ihrer von Vielen geschätzten Aktion bewegen.

Die örtlichen Druckmedien „Sonntagsmarkt“ und „Glinder Zeitung“ informierten über die Eröffnung eines „Thor Steiner“-Ladens am Glinder Berg, der offenkundig zu einer all-umfassenden Entrüstung in der Stadt Anlaß gibt. Meine Frau und ich waren sehr erstaunt, dass der Verkauf von Kleidung derart anstößig sein könnte. Der Begriff „Thor Steiner“ sagte uns überhaupt nichts, eine hiesige rechtsradikale Szene ist uns, von einigen wenigen Berichten in den unabhängigen Medien abgesehen, im Gegensatz zu einer linksradikalen Szene (siehe Rote Flora in Hamburg) fremd. (mehr …)

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Michael Winkler: Geistige Armut

Samstag, April 14th, 2012

Michael Winkler

Das Land der Dichter und Denker – ja, das ist lange her. Denn eines ist ganz klar: Merkeldeutschland hat diesen Ehrentitel garantiert nicht verdient. Dichter und Denker gab es in vordemokratischen Zeiten, in zivilisierteren Zeiten. Wobei das nicht die Definition von Oswald Spengler ist, denn der bezeichnete jene Zeiten als Phase der Kultur, während unsere Zeit der Dekadenz bei ihm Zivilisation genannt wird.

In jenen Zeiten wurde die Konversation gepflegt, der geistige Austausch, der gelehrte Disput. Wer ist dazu heute noch fähig? Der Ersatz dafür zeigt mit seiner Fremdsprachigkeit, daß er von außen kommt: der Small-Talk, das kleingeistige belanglose Geplauder, das Aneinander-vorbei-Reden. Der Klatsch und Tratsch, der einst über den Gartenzaun, auf dem Waschplatz oder vor der Haustür stattgefunden hat, ist nur deshalb nicht hoffähig geworden, weil die Höfe abgeschafft worden sind.

Der Gipfel des geistlosen Geredes findet im Fernsehen statt, in den sogenannten Talk-Shows, die so inhaltsleer sind, daß man sie nach den Moderatoren benennen muß, nach Menschen, die bar jeglicher Kenntnisse nur dafür sorgen sollen, daß der Redefluß nicht stockt. Was bringt es, wenn drittklassige Politiker mit alt gewordenen Schauspielerinnen über Themen diskutieren, zu denen ihre Meinungen völlig belanglos sind? Wandelnde Abstimmungsautomaten, zweibeinige stutenbissige Hyänen, ein Quatschmeister, der so tut, als würde er die Fragen stellen, die den Zuschauern auf dem Herzen legen, und vielleicht noch einen Experten, der mehr über die Angelegenheit weiß als alle anderen Teilnehmer zusammen, aber trotzdem gemeinsam niedergebügelt wird. (mehr …)

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Vati ist ein guter BRDemokrat

Donnerstag, April 12th, 2012

Eigentlich wollten wir ja bis zum 20. April warten, aber heute ist der 11. April und 11 + 4 = 15 und das ist bestimmt auch so eine verbotenen Zahl, deren Verwendung für uns als kulturbewußte Deutsche dem Gutmenschenmob den Angstschweiß auf die Stirn treibt, denn 1 + 5 = 6 und 6 steht für F, könnte also genausogut Führer heißen. In diesem Sinne kommt hier unser erster Artikel nach dem Winterschlaf:

Die Zeit schreibt nämlich, daß die Rechten ganz ganz doll böse sind, weil die bösen Rechten ihre Kinder anders erziehen, als dies etwa Ali und Sara tun. So ißt der “Nazi-Nachwuchs” im ganz besonders bösartigen Beispiel, das die Zeit ausgesucht hat, sogar Körnerflocken, trägt im Winter Wollpullover, singt Lieder und geht nichtmal bei jeder kleinen Erkältung zum Arzt. Wahrscheinlich wird der Nachwuchs sogar vernünftig Deutsch sprechen, gut in der Schule sein und seine Freizeit lieber auf dem Bolzplatz verbringen statt Rentner in der U-Bahn ins Koma zu treten. Wir sind schockiert und wundern uns eigentlich schon, daß ob dieser Bösartigkeit das Ende der Welt noch nicht eingetreten ist. Der Nachwuchs feiert mit dem Julfest sogar den Sieg des Tages über die Nacht anstatt einem bärtigen Fettwanst in rotem Kostüm zu fröhnen. Deswegen freut sich die vollblutdemokratische Erzieherin auch, daß der vierjährige Junge nicht mehr in ihrer Krippe ist: “Ich habe vor Erleichterung geweint, als er nicht mehr kam.“, sagt sie. Ja, liebe Leser, so sehen Vollblutdemokraten aus – Erzieherinnen, die vor Freude weinen, wenn ein Kind nicht mehr in die Krippe kommt, weil es deutsch denkt.

Aber damit ist der Artikel freilich noch nicht zu Ende, denn es kommt noch schlimmer: “…die Braunen werden immer klüger, die kommen in Schlips und Nadelstreifen oder in Öko-Klamotten daher… Der Vater, der sich in den Elternbeirat wählen lassen will; die Mutter, die die Kinder mit Selbstgebackenem am Wandertag begleitet; die Eltern, die vorschlagen, man könne doch gemeinsam mal die Kindergartenwände neu streichen: Es sind häufig die besonders engagierten, die aktiven Eltern, die aus dem extrem rechten Umfeld kommen…“. Da wundert es nicht, daß die mutige Erzieherin, nein politische Kämpferin, sich damit nicht abfinden will. In Ihren Augen sind die meisten Menschen nur zu blind dieses menschenverachtende Verhalten zu erkennen, nur sie, als aufrechte BRDemokratin kann das. Brauchte es noch mehr Belege, daß man einfach nur geisteskrank genug sein muss um BRDemokrat zu sein?

Wenn der gemeine Rechte nicht in das durch die Medien verbreitete Bild des monströsen Rechten paßt, weil er freundlich und hilfsbereit ist, sich anständig kleidet und allgemein gepflegt aussieht, dann ist das für den BRDemokraten nicht etwa ein Zeichen, daß seine Medien ihn belügen, sondern daß der Rechte ganz doll bösartig und hinterhältig ist. Kritisches Hintefragen ist nicht möglich, denn dazu bedarf es ja mehr als blindem Gehorsam. So ist der BRDemokrat nicht anders als das Feindbild, das er versucht zu bekämpfen – menschenverachtend und einem Führer (in diesem Fall der geheiligten BRDemokratie) folgend, jeder der anders denkt ist ohne die Fähigkeit zu differenzieren automatisch ein Verbrecher und Neonazi.

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