Spreelichter: Die Legende um den “Völkermord” an den Hereros
21. Januar 2011 in Afrika, Deutschland, Geschichte
Oberstleutnant a. D. Klaus Lorenz legte bereits im Herbst 2000 seine Magisterarbeit an der Universität Hamburg zu diesem Thema vor und ließ sie auch dem Auswärtigen Amt zukommen – doch unbeirrt wird weiterhin die Mär vom “Völkermord” verbreitet.
Die Hereros sind ein altes Nomadenvolk und zogen mit ihren Rinderherden durch das nördliche Süd-West-Afrika. Sie gerieten dabei stets mit anderen Völkern und Stämmen um Weideplätze und Wasserstellen in kriegerische Auseinandersetzungen. Die Häuptlinge dieser Hereros verkauften viel Land an englische, burische und deutsche Landwirte, nutzten es aber dennoch weiterhin als Weideland – und so kamen zu den üblichen Auseinandersetzungen unter den Schwarzen die ersten Scharmützel zwischen Schwarzen und Weißen.
Dauerhafte Sieger aber gab es bei den Kämpfen unter den Schwarzen nicht und so waren es die Hottentotten gewesen, die 1884 die deutsche Kolonialverwaltung um einen Schutzvertrag gegen die Hereros baten. Unter dem Schutz dieses Vertrages gingen dann die Hottentotten gegen die Hereros vor und die Hereros stellten sich daraufhin ebenfalls unter den Schutz der deutschen Kolonialverwaltung. Doch ein dauerhafter Friede stellte sich nicht ein.
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