Archive für die ‘Geschichte’ Kategorie

Rudolf Hess an eine unverheiratete Mutter

Donnerstag, Mai 24th, 2012

Vielen Dank an Werner Fischer, der uns diesen Brief abgeschrieben und uns zur Verfügung gestellt hat.

Sehr geehrte Frau H.

Ihren Brief habe ich mit besonderer Anteilnahme gelesen. Sie schreiben mir darin, dass Ihr Verlobter, von dem Sie ein Kind erwarten, gefallen ist, ohne dass Sie ihm noch ins Feld Nachricht vom Werden des jungen Lebens haetten geben koennen; und Sie schreiben weiter, dass Sie Sorgen haben um Ihre Zukunft und um die Zukunft Ihres Kindes.

Dass Sie sich so vertrauensvoll an mich wenden, hat mich gefreut. Ich verspreche Ihnen, dass ich alles tun werde, damit Sie und das Kind, das Ihnen der Mann hinterlaesst, der fuer Sie das Liebste auf der Welt gewesen ist und der fuer uns alle fiel, nicht in Not geraten.

Ich erklaere mich bereit, die Patenschaft zu uebernehmen in dem Wissen: Mit dem Kinde, das Sie erwarten, geben Sie und Ihr Verlobter ueber sein eigenes Leben hinaus das Hoechste, das Sie fuer die Forterhaltung unseres Volkes geben koennen: ein junges Leben. (mehr …)

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Schockschwerenot: Stolperstein in Minden vom Erdboden verschwunden

Dienstag, März 8th, 2011

Alleine im Laufe der letzten Woche brannten in Minden gut ein Dutzend Autos nach Brandstiftung aus, ohne daß dies bei den Vertretern der unabhängigen Presse und der noch unabhängigeren Politik für größere Aufmerksamkeit gesorgt hätte. Nun aber ist die Aufregung groß, da einer von Gunter Demnigs in den Boden eingelassenen Stolperfallen vom Erdboden verschwunden ist. Das Mindener Tageblatt schreibt zu dem entführten Stein: “Am Montagmorgen stellte eine Mitarbeiterin das Loch im aufgebrochenen Pflaster fest und informierte Hans Langescheid von der Friedenswoche, der zu den Initiatoren des Arbeitskreises Stolpersteine gehört.” Bei dem verschwundenen Stolperstein handelt es sich um einen Stein für den Mindener Juden Hans Cramer.

Erst vor Kurzem berichteten wir, daß manch einer Zweifel an den Geshichten von Demnigs Nazi-Opfern hegt (siehe hier) und auch in diesem Fall wirft die Leidensgeschichte von Hans Cramer durchaus Fragen auf. So schreibt das Mindener Tageblatt zum Schicksal von Cramer: “Er wurde am 27. September 1940 im Alter von 68 Jahren als Euthanasieopfer in der Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel vergast.” Dabei galt es bereits 1960 erwiesen, daß es keine Vergasungen auf deutschem Boden gab, woraufhin die jeweiligen Augenzeugen ihre alleinseligmachenden Erfahrungen dieser neuen Erkenntnis anpaßten.

Seinerzeit schrieb Dr. Martin Broszat, der ehemalige Leiter des Instituts für Zeitgeschichte in München in einem Leserbrief an Die Zeit: “Weder in Dachau noch in Bergen-Belsen noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden. Die Gaskammer in Dachau wurde nie ganz fertiggestellt und “in Betrieb” genommen. Hunderttausende von Häftlingen, die in Dachau oder anderen Konzentrationslagern im Altreichsgebiet umkamen, waren Opfer vor allem der katastrophalen hygienischen und Versorgungszustände: Allein in den zwölf Monaten von Juli 1942 bis Juni 1943 starben laut offizieller Statistik der SS in allen Konzentrationslagern des Reiches 110 812 Personen an Krankheiten und Hunger. Die Massenvernichtung der Juden durch Vergasung begann 1941/1942 und fand ausschließlich an einigen wenigen hierfür ausgewählten und mit Hilfe entsprechender technischer Einrichtungen versehenen Stellen, vor allem im besetzten polnischen Gebiet (aber nirgends im Altreich) statt: in Auschwitz-Birkenau, in Sobibor am Bug, in Treblinka, Chelmno und Belzec.

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Gigi Romeiser: Offener Brief an den Bürgermeister von Dresden

Mittwoch, Februar 23rd, 2011

“Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.” (Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948)

Geehrter Herr Bürgermeister Sittel,

zwei Reden hielten Sie in Dresden, um der Bomben-Opfer zu gedenken. Genaugenommen waren Ihre Reden eine einzige Anklage gegen Deutschland. Dieses „selbstzerstörerische Schuldbewußtsein“, wie es der Jude Gerhard Löwenthal einmal nannte, scheint auch bei Ihnen seinen Niederschlag gefunden zu haben.

Sie werden wie folgt zitiert:Wir wissen: Es war ein Krieg, in dem Deutsche, noch ehe deutsche Städte brannten, Coventry, Rotterdam oder Warschau in Schutt und Asche legten.“ Das ist nicht wahr!

Zur Richtigstellung: James Spaight, Unterstaatssekretär der Churchill-Regierung und erste britische Autorität auf dem Gebiet der Luftkriegsführung, schrieb 1944 in seinem Buch “Bombing Vindicated”: “Wir begannen, Städteziele in Deutschland zu bombardieren, ehe dies die Deutschen in England taten. Das ist eine historische Tatsache, die auch öffentlich zugegeben worden ist. Wir brachten London zum Opfer dar, denn die Vergeltung war gewiß. Deutschland bemühte sich um ein Stillhalteabkommen im Bombenkrieg, so oft sich die leiseste Chance zu bieten schien.”

Rotterdam und Warschau waren verteidigte Städte – im Gegensatz zu Dresden – und beide wurden wiederholt ultimativ zur Übergabe aufgefordert.

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Dokumentation über den Bombenholocaust der Allierten am 13. und 14. Februar 1945

Sonntag, Februar 13th, 2011

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Gigi Romeiser: Ein offener Brief an den Bundespräsidenten

Samstag, Februar 5th, 2011

Herr Bundespräsident!

Bußfertig eilten Sie nach Auschwitz am Holocaust-Gedenktag, den wir einem Ihrer Vorgänger zu verdanken haben, um als erster deutscher Bundespräsident dort eine Rede zu halten und die Verbrechen der Deutschen anzuprangern. Mit Ihrer Rede nehmen auch Sie unser ganzes Volk noch 66 Jahre nach Kriegsende in Sippenhaft. Eine solche Sippenhaftung sieht unser Rechtssystem nicht vor. Es ist zudem unzulässig, daß Sie durch diensteifrige Schuldbekenntnisse bei Ihren Auslandsbesuchen die Würde des deutschen Volkes verletzen, das Sie Kraft Amtes zu vertreten haben. Kein Politiker irgendeines anderen Landes der Welt würde sich dermaßen erniedrigen.

Seit Jahrzehnten wartet das Deutsche Volk auf einen Politiker, der würdevoll unserer eigenen Opfer gedenkt. 15 Mio Deutsche sind umgebracht worden, davon die meisten nach dem Krieg, nach Hitler. Für sie gibt es weder ein Gedenktag noch eine Gedächtnisstätte. Deutsche Opfer werden verhöhnt, indem geschichtsfälschend alle Verbrechen an ihnen als eine unmittelbare Folge der Hitlerpolitik erklärt, entschuldigt und kleingeredet werden.

Diese himmelschreiende Ungerechtigkeit ist nur zu bereinigen, wenn auch die Verbrechen der Siegermächte und die der Vertreiberstaaten benannt werden, die nach Öffnung vieler Archive inzwischen belegt sind:

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Dr. Gerd Schultze-Rhonhof: Der Krieg, der viele Väter hatte

Freitag, Februar 4th, 2011

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Carlo Schmid über das Grundgesetz FÜR die BRD

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

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Michael Winkler: Revolution

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

Nein, liebe Freunde von der Denunzianten-Front, ich rufe hier nicht zur Revolution in Merkeldeutschland auf. Ich finde zwar, daß die Dinge hier in Deutschland ebenfalls dringender Reformen bedürfen, ich habe nicht einmal etwas dagegen, wenn unsere geliebten Parlamentarier neben den Bundesverdienstkreuzen, die sie sich gegenseitig umgehängt haben, auch noch die Dankesorden des Deutschen Volkes verliehen bekämen. Das sind dekorative Straßenlaternen, die um den Hals getragen werden und so richtig von Herzen kommen. Demokratische Orden, die vom Volk in freier Selbstbestimmung verliehen werden.

Aber es geht hier primär um die Revolution in Griechenland. Oder jene in Tunesien, Ägypten, Algerien, Jordanien, Jemen, Indien… und in Ländern, die diesem Beispiel zu folgen gedenken.

Ach, in Griechenland gab es keine Revolution? Die Papa-sonstwie-Regierung ist nach wie vor im Amt? Das macht doch nichts, seien wir ruhig großzügig. Wir können in Griechenland das beobachten, was weltweit zu den aktuellen Unruhen und vermutlich zu Revolutionen führt. Ich kann den Grund sehr kurz zusammenfassen: diese Länder sind nicht das Deutsche Kaiserreich!

Kann ich aufhören? Ja? Zumindest jene Leser, die ihr Geschichtswissen deutlich über das hinaus ausgedehnt haben, was ihnen das BRD-Regime zugestehen möchte, dürften jetzt schon wissen, was im Rest des Artikels steht. Für all jene, die auf Guido Knopp und andere staatlich bezahlte Volksverhetzer hereingefallen sind, muß ich allerdings weiterschreiben.

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Spreelichter: Die Legende um den “Völkermord” an den Hereros

Freitag, Januar 21st, 2011

Oberstleutnant a. D. Klaus Lorenz legte bereits im Herbst 2000 seine Magisterarbeit an der Universität Hamburg zu diesem Thema vor und ließ sie auch dem Auswärtigen Amt zukommen – doch unbeirrt wird weiterhin die Mär vom “Völkermord” verbreitet.

Die Hereros sind ein altes Nomadenvolk und zogen mit ihren Rinderherden durch das nördliche Süd-West-Afrika. Sie gerieten dabei stets mit anderen Völkern und Stämmen um Weideplätze und Wasserstellen in kriegerische Auseinandersetzungen. Die Häuptlinge dieser Hereros verkauften viel Land an englische, burische und deutsche Landwirte, nutzten es aber dennoch weiterhin als Weideland – und so kamen zu den üblichen Auseinandersetzungen unter den Schwarzen die ersten Scharmützel zwischen Schwarzen und Weißen.

Dauerhafte Sieger aber gab es bei den Kämpfen unter den Schwarzen nicht und so waren es die Hottentotten gewesen, die 1884 die deutsche Kolonialverwaltung um einen Schutzvertrag gegen die Hereros baten. Unter dem Schutz dieses Vertrages gingen dann die Hottentotten gegen die Hereros vor und die Hereros stellten sich daraufhin ebenfalls unter den Schutz der deutschen Kolonialverwaltung. Doch ein dauerhafter Friede stellte sich nicht ein.

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JWnews: Die Fälschung der Deutschen Geschichte

Montag, Januar 17th, 2011

Hat die Geschichte wirklich so stattgefunden, wie wir es in der Schule gelernt haben und die Medien es uns tagtäglich eintrichtern? Nehmen Sie mit Altmeister Kammeier den Faden auf und gehen Sie bis in die Jetztzeit …

„George Orwell schildert in seinem Buch ,1984′, wie die Machthaber die Darstellung der Geschichte völlig verfälschen. Neue Erkenntnisse, neue Irrtümer und neue Urteile über die Vergangenheit sind alltäglich, aber auch mangelhafte Kenntnisse, Verschweigen, Vergessen und Verfälschen. Nicht alltäglich sind hingegen umfangreichere Fälschungsaktionen, wie wir sie nach 1945 und in der UdSSR nach 1917 erlebt haben. Auch eine völlige Verfälschung der Vergangenheit, wie sie Orwell schildert, hat es schon einmal gegeben, und zwar im ausgehenden Mittelalter. Kammeier hat sich damit eingehend beschäftigt.

Kammeier ist der Klassiker unter den Entdeckern von Geschichtsfälschungen. Das Ergebnis seiner Untersuchung kann man nur als umstürzend, aber auch verheerend bezeichnen. Daß die ,Dokumente’, auf denen unsere Geschichtsschreibung über die deutsche und europäische Frühzeit und das Mittelalter fußt, zu einem erheblichen Teil Fälschungen sind, wird inzwischen von der etablierten Geschichtswissenschaft – also jener, die sich bemüht, ,politisch korrekt’ zu sein – nicht mehr bestritten; umstritten ist lediglich noch, wie groß dieser Anteil ist – ein Umstand, den die meisten Geschichtslehrer verschweigen.

Nach Kammeier ist der größte Teil der schriftlichen Quellen aus jener Zeit gefälscht, und ihm kommt das Verdienst zu, dies überzeugend nachgewiesen zu haben. Ihm gelang auch erstmals eine schlüssige und ebenso einleuchtende Erklärung für die Flut von Fälschungen.

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Edmund Eminger: Über die Maas, über Schelde und Rhein – Blitzkrieg und Blitzsieg in Frankreich Mai/Juni 1940 (Teil 8)

Sonntag, Dezember 26th, 2010

Operation Sichelschnitt

Die endlosen Flüchtlingskolonnen auf den Straßen stellten für die alliierten Streitkräfte ein schier unlösbares Problem dar. An der Front so dringend benötigte Verstärkungen wurden oft stundenlang aufgehalten; Verwundete starben in den Ambulanzen, die in Verkehrsstauungen feststeckten. Die Militärpolizei versuchte, die Flüchtlinge dazu zu zwingen, auf den Feldern zu kampieren, sie kehrten aber immer wieder auf die Straße zurück. Da sie nicht schießen wollten, waren die Truppen hilflos. Die Not ihrer Landsleute wirkte auf die Soldaten deprimierend, sogar auf die Briten, obwohl sie auf fremden Boden fochten. Generalleutnant Allan Brooke, Befehlshaber des II.Korps der BEF, dann später, ab 1941 Churchills Chef des Empire-Generalstabes, schrieb in diesen Tagen in sein Tagebuch: “Dieser unaufhörliche Anblick gequälter Menschen, die wie erschrecktes Vieh ziellos dahintrieben, wird zu einem der schlimmsten Tagalbträume. Viele Frauen waren im letzten Stadium der Erschöpfung, viele hatten die Füße mit Schnüren und Papier umwickelt, nachdem ihre Schuhe unbrauchbar geworden waren. Ich höre von dem Präfekten, daß es jene 800.000 Menschen waren, die wir nach Westen evakuiert hatten. Sie waren auf deutsche Panzer gestoßen und die Gerüchte von Panzern, wo diese gar nicht existierten. Wie eine große Woge fluteten diese Menschen jetzt, knapp an Nahrung und Schlaf und bis ins Mark erschreckt, wieder zurück und verstopften alle Wege in einem Augenblick, wo Beweglichkeit lebenswichtig war.”

Der 18.Mai war aber auch der Tag, an dem das französische Oberkommando endlich erfaßte, daß die Deutschen zum Kanal wollten, von Paris abbogen und ihre Flanke am Verlauf der Aisne defensiv deckten. Schon am 16. wurden bei einem schwerverwundeten deutsche Oberst bei Rethel Marschbefehle mit diesbezüglichen Hinweisen gefunden, merkwürdigerweise aber weder nach La Fertè noch ins GQG nach Vincennes weitergeleitet.

Am 17. fing das Deuxieme Bureau (Nachrichtendienst), in Billottes Armeegruppen HQ Nr.1 einen deutschen Funkspruch im Klartext ab, der verriet, daß der Stoß zum Kanal, und nicht nach Paris hinzielte; aber auch diese Meldung scheint nicht unmittelbar an das GQG weitergeleitet worden sein. Am selben Morgen wurde wieder ein deutscher Stabsoffizier mit ähnlichen, eindeutigen Befehlen von einer Einheit der 2.PzDiv gefangengenommen. Der stellvertretende Divisionskommandeur Oberst Perrè, brach sofort auf, um sie General Giraud zu bringen, aber Giraud war nicht aufzufinden. Perrè scheint ebenfalls nicht daran gedacht zu haben – warum auch immer – diese wertvolle Beute sofort ans GQG weiterzuleiten. So gewannen Gamelin und Georges erst spät am 18. Klarheit.

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Edmund Eminger: Über die Maas, über Schelde und Rhein – Blitzkrieg und Blitzsieg in Frankreich Mai/Juni 1940 (Teil 7)

Sonntag, Dezember 19th, 2010

VON DER MAAS ZUM KANAL
DER „SICHELSCHNITT“

Sehen wir aber nun, was aus General Bruches entzweigeschnittener 2.PzDiv geworden war, die sich auf einen Angriff auf die Nordflanke der “Beule” vorbereiten sollte. Aufgrund des chaotischen Durcheinanders auf den Schienen der französischen Eisenbahnen wurden einige Züge bereits bei Bohain, westlich der Oise angehalten; als dann der Befehl zum Ausladen kam, befanden sich die Panzer auf dem falschen Ufer des Flusses und wurden von Giraud, im Einklang mit dem von General Georges geprägtem, “Befehl Nr.14″ (Angriff & Haltebefehl(!) zum “Verkorken” der Flußübergänge eingesetzt. Inzwischen blieb die modern ausgestattete und schlagkräftige Brigade Somua-Panzer von der 1.mech Div, welche auf dem Weg durch Belgien nach Süden war, infolge des Zusammenbrechens der belgischen Staatsbahnen bei Soignies, nordöstlich von Mous, hoffnungslos liegen. Die restlichen Panzer der 2.PzDiv im Raum der Nordseite der “Beule” wurden an weitverstreuten Punkten zwischen Etreux an der Oise, Le Nouvion, und Hirson auf irgendwelchen kleinen Bahnstationen, teilweise auch dazwischen, ausgeladen. Ohne jegliche Verbindung mit Bruches HQ, erhielten sie einander widersprechende Anweisungen und Befehle von einem halben Dutzend Kommandostellen. Die wenigen Kampfeinheiten Bruches, die sich südlich der Aisne befanden, waren inzwischen von General de Lattrè “beschlagnahmt” worden, und von ihm zur Verteidigung von Rethel eingesetzt worden.

Bei der 7.PzDiv Rommels begann der 16. eher ruhig, daß General Giraud, der Befehlshaber der 9.Armee schon in die unbegründete Hoffnung verfiel, seine Front sei “stabilisiert”. Aber genau dieser 16.Mai sollte mit einer der spektakulärsten Aktionen enden, die den Grundstock für Rommels legendären Ruf als Panzerführer begründete. Rommel hatte sich für diesen Tag vorgenommen, durch die Maginotlinie zu brechen Was er nicht wußte war, das diese eigentliche Linie bereits bei Longwy endete; vielmehr glaubte er, wie viele andere auch, daß sich die Maginotlinie von der Schweiz, entlang der französischen Grenze, bis ans Meer erstrecke.

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Ein offener Brief an N24!

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

Ihre Sendung: Hitler – Wahn und Wahnsinn 06.12.2010

Verehrte Herrschaften,

um gleich mal jede Verdächtigung aus dem Weg zu räumen, sei voraus geschickt: Ich bin wirklich alles andere als Hitlerverehrer oder 3.-Reich-Nostalgiker! Genau mit solchen Zeitgenossen lege ich mich stets heftig an: “Völlig schnurz, wer am Krieg schuld ist! Dieses NS-Pack hat mindestens mit dran gedreht, denn sie waren an der Macht, haben grässlich dumm versagt und Deutschland in den grausigsten Zusammenbruch seiner Geschichte gestürzt! Die sind mindestens mit schuld am Tod und Leiden von Millionen, nahmen es zumindest billigend in Kauf. Das ist eine verdammte Mörderbande! Da braucht nichts weiter erörtert werden, weil allein diese steinharte Tatsache völlig genügt, um ein vernichtendes Urteil zu fällen: Stellt sie an die Wand und knallt sie ab!”

Alles klar?

Gewöhnlich pflege ich eine andere Sprache als diese hier. Meine Wortwahl soll jedoch verdeutlichen, dass ich wahrhaft ‘stinksauer’ bin. Und ebenso gewöhnlich schalte ich seit vielen langen Jahren sofort um bzw. erst gar nicht mehr ein, wenn irgendwo sog. ‘Dokumentationen’ zum 3. Reich oder zum ‘WW2′ gebracht werden. – Schon wieder so’n Nazimist!

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Michael Winkler: Raum ohne Volk

Dienstag, Dezember 14th, 2010

Michael Winkler

Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt – bei öffentlichen Veranstaltungen ist diese Strophe des Deutschland-Lieds so verpönt, wie jene, in der deutsche Frauen besungen werden. Offiziell dürfen wir uns also nur noch Einigkeit und Recht und Freiheit wünschen, die dem deutschen Vaterland nach wie vor versagt sind.

In dieser ersten Strophe wird ein geographischer Raum angegeben, der kulturelle und sprachliche Gebiete umfaßte. Als das Lied 1841 gedichtet wurde, gab es kein Deutschland, zumindest nicht als staatliche Einheit. In diesem Raum lebte ein Volk, aufgeteilt in 38 einzelne Staaten. Dort, in diesem Raum, lebten deutsche Frauen, blühte die deutsche Treue, wuchs der deutsche Wein und erklang der deutsche Sang. Nur die Einigkeit fehlte, das Recht und die Freiheit gab es für die Bürger, aber nicht für das ganze deutsche Vaterland.

Erst 1871 wurde das Deutsche Reich geschaffen, das diesen Raum weitgehend ausfüllte, bis auf den letzten Zipfel zur Etsch, der zu Österreich-Ungarn gehörte. Das Volk hatte seinen Raum erhalten und ihn ausgefüllt.

Doch das liegt in der fernen Vergangenheit, jenes Reich ist vor gut 90 Jahren zerstört worden, zerstückelt und aufgeteilt nach einem aufgezwungenen Krieg. Das Deutschlandlied wurde zum Ausdruck der Sehnsucht, dem Ausdruck dessen, was verloren gegangen war.

Den Raum gibt es immer noch, denn hundert Jahre sind für Flüsse und Meere keine relevante Zeitspanne. Dort leben immer noch Menschen, aber lebt dort ein Volk? Wenn ja, welches Volk? Etwa noch immer das deutsche Volk?

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Theo Waigel 1989 – Das Deutsche Reich ist nicht untergegangen

Mittwoch, Dezember 1st, 2010

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Typisch BRD: Restauration als Volksverhetzung

Dienstag, November 30th, 2010

Es gibt heutzutage Menschen, die sich selbst als Künstler bezeichnen oder von anderen als Künstler bezeichnet werden, deren Werke so dümlich und abartig sind, daß man hier geflissentlich den Begriff “entartete Kunst” verwenden kann. Einer Künstler ist der Visselhöveder Martin F. Wenner, für den es offenbar schon Kunst genug ist gewisse politischen Kreisen unbequeme Insignien auf Gedenksteinen zu entfernen. Dabei tat er es nicht wie einfach Vandalen und beschmierte den Stein, sondern machte sich die Mühe, den Anfangsbuchstaben des Namen Schlageter aus dem Stein auf dem Hiddinger Höllenberg herauszumeißeln. Nun sollte man meinen, daß die Polizei umgehend gegen den “Künstler” wegen Sachbeschädigung Anklage erheben würde, doch schalteten sich Polizei und Staatsschutz erst ein, nachdem Unbekannte den Stein restaurierten. Sehr zum Zorn der Kreiszeitung erdreisteten sich die Restaurierer sogar das Gelände um den Stein zu harken und zu putzen.

Staatsschutz ermitteln Sie gegen diese gemeingefährlichen Terroristen!

Um Gesicht zu wahren wird mittlerweile pro forma auch gegen Wenner wegen Sachbeschädigung ermittelt.

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Edmund Eminger: Über die Maas, über Schelde und Rhein – Blitzkrieg und Blitzsieg in Frankreich Mai/Juni 1940 (Teil 6)

Montag, November 8th, 2010

16.Mai 1940

“The Times”:
Rings um Sedan halten die Franzosen noch die Stellungen, die sie einnahmen, nachdem sie den feindlichen Angriff zum Stehen brachten. Am linken Maasufer ist die Lage weniger klar, obwohl die Fortschritte, die die Deutschen dort gemacht haben mögen, relativ geringfügig sind.

“L’ Epoque”:
Dem Feind ist es nicht gelungen, unsere Front zu durchbrechen und aus dem Raum Sedan-Mezieres herauszukommen. Er hat Welle um Welle, Division auf Division in den Schmelzofen geworfen. Unsere Ebenen, unsere Felder und unsere Straßen sind mit seinen Leichen übersät. Wir müssen es sagen und wieder sagen und es in die vier Winde von Frankreichs Himmel schreien:
“Er wollte durchbrechen wie bei Verdun, und er kam nicht durch!”

“Wehrmachtsbericht”:
Südwestlich Namur erweiterten unsere Divisionen ihre Erfolge auf dem Westufer der Maas und schlugen dabei erneut französische Panzerkräfte. Südlich Sedan wurden französische Gegenangriffe, die unter Einsatz schwerster Panzer geführt wurden, abgewiesen.

Im alliierten Oberkommando erkannte man am frühen Morgen des 16. nun langsam das gesamte Ausmaß der Katastrophe an der Maas. Noch am Abend des 15. dürfte Georges neue, – unbegründete – Hoffnung gefaßt haben. Dieser “Optimismus” führte zu einem nahezu absurden und unrealistischen Tagesbefehl Gamelins an die französischen Streitkräfte in Nordafrika und in der Levante: “Insgesamt scheint der 15. ein Nachlassen der Feindtätigkeit zu zeigen, die am 14. besonders heftig war. Unsere Front, die zwischen Namur und dem Raum westwärts von Montmedy erschüttert war, stabilisiert sich nun allmählich.” Und auch noch am selben Abend lieferte Gamelin einen ähnlich ermutigenden und optimistischen Bericht an das Kriegskabinett. (mehr …)

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Historisches: “1529 – Die Türken vor Wien”

Montag, November 8th, 2010

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Historisches: “1683 – Die Türken vor Wien”

Montag, November 8th, 2010

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Edmund Eminger: Über die Maas, über Schelde und Rhein – Blitzkrieg und Blitzsieg in Frankreich Mai/Juni 1940 (Teil 5)

Freitag, Oktober 29th, 2010

Billotte hatte Georges am 15. um 4Uhr früh telefonisch benachrichtigt, daß sich die 9.Armee “in einer kritischen Lage befindet.” An diesem Tag war sie bei Einbruch der Nacht auf ihrer ganzen über 80 km langen Front in voller Flucht begriffen. Ein Stabsoffizier der 18.Division berichtet uns über deutsche Fliegerangriffe: “Wir kamen durch die Rauchwolken eines Treibstoffkonvois, der eben durch ein Flugzeug bombardiert worden war, und neben der Straße ausbrannte. Anderswo war eine Artilleriegruppe auf dem Marsch angegriffen worden. Auf der Straße klafften riesige Bombentrichter, zahlreiche Pferdekadaver lagen herum, der Beweis dafür, daß der Angriff verheerend gewesen war. Auf der Straße nach Fraire kam eine Gruppe Artilleristen im vollen Galopp auf uns zu. Als sie angehalten wurden erklärten sie, der Feind sei hinter ihnen her.” Die 18.Division, die seit Rommels Maasübergang am 12. schwere Schläge hatte einstecken müssen, löste sich nun erschreckend schnell vollends auf. General Duffet irrte mit dem verbliebenen Rest seines Stabes auf dem Schlachtfeld umher, um seine in alle Winde versprengten Einheiten einzusammeln. Mit einer Handvoll Männern versuchte er am Abend bei Beaumont eine Verteidigungslinie aufzubauen. Rechts von ihm hatte die 22.Division General Hasslers im Raum Givet ein ähnliches Los zu ertragen.

Einer ihrer Bataillonskommandeure berichtet uns darüber: “Die Flugzeuge beschossen uns pausenlos; sie bombardierten und beschießen uns mit MG. Wir kamen durch Couvin, wo sich die Kolonnen aller Art bunt vermengt drängten, die Unordnung wuchs, unsere Männer setzten sich in ihrer grenzenlosen Müdigkeit auf alle Fahrzeuge, die sie fanden, die Offiziere konnten sie nicht daran hindern. Da ich begriff, daß man die völlig erschöpfte Truppe nur so aus dem Kampfgebiet herausziehen konnte, gestattete ich es. Beim Ortseingang von Couvin wurden wir aber wieder von feindlichen Flugzeug-MGs angegriffen. Es gab furchtbare Schreckensszenen mit Frauen und Kindern, die tot oder verwundet in den Gräben ausgestreckt lagen. Die Feindflugzeuge kamen in großer Zahl und griffen pausenlos mit Bomben und MG an.” Mit Einbruch der Dunkelheit bestand die 22.Div nur mehr aus über die Grenze kopflos zurückflutenden Fragmenten; damit war General Martins XI.Kps praktisch nicht mehr existent. (mehr …)

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