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Michael Winkler: Laokratie

26. Mai 2010 in Geschichte, Gesellschaft

Im Altgriechischen gibt es zwei Worte für “Volk”: Laos und Demos. Wobei Demos noch eine andere Bedeutung hat: So wird beim Sud von Färberlösungen der Schaum auf dem Kessel genannt, der die Verunreinigungen enthält und abgeschöpft und weggeworfen wird. Dieser Abschaum und das Volk werden recht ähnlich geschrieben, es ändern sich nur die Betonungszeichen. Die Ähnlichkeit ist noch größer als zwischen “Volksvertreter” und “Volksverräter”. Vermutlich gab es im alten Griechenland Kollegen von mir, die ganz bewußt “Demokratie” als “Herrschaft des Abschaums” ausgesprochen haben.

Um solche “Betonnungsfehler” (bringen ein Schiff zum Kentern) auszuschließen, möchte ich die mißratene Form dieser Herrschaft als Demokratie bezeichnen und die gelungene Form als Laokratie. Und wenn Sie in völliger Unkenntnis des Altgriechischen unsere repräsentative Parteien-Demokratie als “Herrschaft des Abschaums” aussprechen, dann erkennen das oft nicht einmal Altphilologen.

Die Volksherrschaft taucht in der menschlichen Entwicklung mehrfach auf. Sie entsteht gleich nach dem Faustrecht, sobald die Primaten gelernt haben, sich zu organisieren. Schon Schimpansenhorden verfügen über eine intakte Basisdemokratie, wobei der muskelstarke Prügelchef gelegentlich von mehreren Hordenmitgliedern seines Amtes, seiner Staatsbürgerschaft und seines Lebens enthoben wird. Diese Regierungsform paßt wunderbar zu kleinen Gemeinschaften, in denen jeder die Stärken des Anderen kennt. Da gibt es einen Jagdhäuptling und einen Kriegshäuptling, eine Schamanin und eine Medizinfrau, die sich durch ihre Sachkunde und ihre Erfolge für ihr Amt qualifiziert haben. Read the rest of this entry →

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Dr. Wilhelm Hankel: Brief an die Bundesregierung

5. Mai 2010 in Deutschland, Europa, Geschichte, Wirtschaft

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

wem gehört eine Währung? Gewisslich nicht Ihnen oder Ihrer Regierung; auch nicht jener Vorgänger-Regierung, die den Deutschen das bislang beste und stabilste Geld ihrer Geschichte wegnahm, ohne sie zu fragen: die Deutsche Mark (DM). Mit diesem Geld schaffte unser Volk nach der Stunde Null den Wiederaufstieg aus Ruinen, den Aufbau einer leistungsfähigen Volkswirtschaft und die Rückkehr in den Kreis der weltweit geachteten Nationen. Die ganze Welt hat uns dafür bewundert und tut es noch heute.

Deswegen kam es einem Staatstreich gleich, als ihr Amtsvorgänger, der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, seinen Namen unter jenen Vertrag setzte, der die deutsche Währungssouveränität aufhob und unser Land einem Geldwesen überantwortete, das es seitdem mit damals 11, inzwischen 16 anderen europäischen Nationen teilt: dem Euro. Was er Deutschland damit angetan hat, hat niemand klarer und klassischer ausgedrückt als der bedeutende österreichisch-deutsche Ökonom Joseph A. Schumpeter lange vor Einführung der DM: “Im Geldwesen eines Volkes spiegelt (sich) alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist… Von (ihm) geht ein wesentlicher Einfluss auf sein Wirtschaftsleben und sein Schicksal überhaupt aus… (Er) ist ein Symptom aller seiner Zustände”. Read the rest of this entry →

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Klaus Rainer Röhl: Reiche sind immer verdächtig

6. März 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Vor langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und alle drüben im Osten sich einen guten Sozialismus wünschten und Flüchtlinge aus den deutschen Ostprovinzen noch nicht Flüchtlinge genannt werden und schon gar nicht ihre furchtbaren Erlebnisse bei der Vertreibung berichten durften und Angela Merkel mit ihrer FDJ-Gruppe Lieder von den heldenhaften Sowjetsoldaten sang „die uns befreit von der Fron“, da gab es auch im Ostfernsehen nicht nur den ganzen Abend Propaganda und Aufbaufilme. Die sah kein Mensch, das hatten die Herrscher längst begriffen. So sendete man viele alte deutsche Ufa-Filme mit Musik und Liebe, die schon zu Goebbels’ Zeit das Herz erfreut hatten, und damit nicht alle Leute „Tatort“ und andere Krimis im Westfernsehen guckten, gab es ab 1970 auch eine eigene Krimiserie. Sie hieß „Polizeiruf 110“ und war sehr erfolgreich. Die Kriminalbeamten traten noch in Uniform auf, nannten sich gegenseitig „Genosse“ und jagten Kriminelle, die es im Sozialismus eigentlich nicht geben sollte und die es dennoch gab, weil das „alte Denken“, der Egoismus und die „Geldgier“ noch zu sehr in den Menschen steckten. Besonders, wenn sie, vom „Westen“ aufgehetzt, den Sozialismus sabotieren, und was ganz besonders verwerflich schien, „Geschäfte machen“ wollten. Schieber, Schwarzhändler und Diebe, die Volkseigentum einfach beiseite brachten und dann in den Westen schmuggelten, Volksschädlinge, die des Volkes Polizei schnell unschädlich machen musste, zumal sie, zur Verdeckung ihrer Straftaten, vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckten. Die Genossen Kommissare hatten alle Hände voll zu tun. Dabei verlor man nie aus den Augen, dass die wahren Verbrecher ja jenseits der Grenze im Westen lebten, die alten Nazis, die Nato-Generale, die Revanchisten (= die Vertriebenen) und die vielen Kapitalisten.

Ein Glück, dass Honecker später ein für allemal festhielt: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“ Vorbei, verweht, vergessen. Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Kampf ohne Fahne

2. März 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

“Signa inferre!” So lautete der Angriffsbefehl der römischen Legionen. “Tragt die Zeichen hinein!” – und zwar die Feldzeichen der Legion in die gegnerischen Reihen. Diese Feldzeichen markierten die eigene Angriffsspitze, also das Vorrücken der eigenen Truppe. Fiel das Feldzeichen, so kündigte das oft genug die Niederlage in der Schlacht an. Feldzeichen in feindlicher Hand wurden mit größter Anstrengung zurückerobert.

“Und die Fahne flattert uns voran!” Adler, Löwe, Wolf – Feldzeichen waren nicht besonders auffällig, deshalb wurden sie schließlich durch bunte, weithin sichtbare Fahnen ersetzt. Wer zu den Fahnen gerufen wurde, unternahm keinen Sonntagsausflug, sondern wurde vom Militär eingezogen. Die blutigen, von Kugeln zerfetzten Fahnen aus der Schlacht wurden den triumphierenden Truppen bei der Siegesparade vorangetragen. Für ein Regiment war es schmachvoll, in einer Schlacht die Fahne zu verlieren, auf der anderen Seite brachte es Ruhm und Ehre ein, eine Fahne des Feindes zu erobern. Read the rest of this entry →

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Rolf Winkler: Moderne Blaustrümpfe

27. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Mit dem Begriff Blaustrumpf wurde ich erstmalig 1988 als junger Kollege von Bernfried S., Leiter eines größeren Architektur- und Ingenieurbüros konfrontiert.

Blaustrümpfe wurden Frauen, die sich für politische und bürgerliche Rechte der Frauen in der Gesellschaft einsetzten, genannt. Datieren läßt sich der Beginn auf etwa Mitte des 19. Jahrhunderts.

Heute, seit Ende der 1960er Jahre sind das die Feministen. Eine Frauenbewegung, die – nach Lexikon – für ein neues Selbstverständnis der Frau eintritt und die Aufhebung der traditionellen Rollenverteilung anstrebt.

Hat der Feminismus in der BRD zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation der Frauen beigetragen?

Um es kurz zu sagen: Mitnichten, Frauen und Mädchen sind noch nie so radikal wie heute im öffentlichen Raum, also in dem sie umgebenden Milieu, in den Druck-Medien (bereits in Kindermagazinen), im Film, auf den Bühnen, im gesamten Kunst- und Kulturbetrieb schlechthin und darüber hinaus besonders in der Werbung zum Objekt der Begierde niederer Instinkte degradiert worden. Read the rest of this entry →

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Karlheiz Weißmann: Interregnum

24. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte

Am 4. Juni 1945 kommentierte die Times die deutsche Lage mit den Worten: “Deutschland befindet sich seit dem Tag des Sieges in Europa im Zustand eines Interregnums …” An das “Interregnum” fühlten sich viele Deutsche nach der Kapitulation erinnert, an jene Zeit im Mittelalter, als das Fehlen aller staatlichen Autorität zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung geführt hatte, begleitet von Mord, Vergewaltigung, Raub, Plünderung und Terror.

Die wichtigste Ursache der “autoritätslosen, der schrecklichen Zeit” lag in der totalen Niederlage selbst. Für ihre Planungen waren die Alliierten davon ausgegangen, daß nach der Invasion der deutsche Widerstand im Westen relativ schnell zusammenbrechen werde. Dann sollte bei Besetzung des Reichsgebiets die Verwaltung unter Aufsicht der Sieger weiterarbeiten. Daß diese Absicht im Widerspruch zur Kriegführung gegen Zivilbevölkerung und Infrastruktur und auch im Widerspruch zu den Säuberungsplänen stand, scheint niemandem aufgefallen zu sein.

Tatsächlich funktionierten die deutschen Stellen nur bis zum Zeitpunkt der Besetzung. In manchen Fällen bereitete man sich sogar auf die Machtübernahme der Alliierten vor. Aber in dem Augenblick, in dem die gegnerischen Truppen einrückten, brach die Administration zusammen. Amtsräume, Schulklassen und die Schalter von Post oder Bahn standen verwaist, die Kassen waren leergeräumt, wichtige Unterlagen der Behörden verschwunden. Read the rest of this entry →

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Werner Hanitzsch: Es war die Hölle – Dresden 13. Februar 1945

15. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte

Gegen 21.30 Uhr heulten die Sirenen. Es war wieder einmal Fliegeralarm. In den vergangenen Jahren hatte ich schon so viele Stunden bei Fliegeralarm nachts im Keller verbracht, daß ich mich schon daran gewöhnt hatte und gar nicht mehr ängstlich war. Allerdings, diese Nacht sollte mich das Fürchten lehren.

In aller Eile begaben wir uns in den am nächsten stehenden Zug und suchten als erstes die behinderten Menschen, um ihnen in den Luftschutzkeller zu helfen. Unsere Hilfestellung wurde verständlicherweise sehr stark erschwert durch die anderen Leute, die ja alle versuchten, so schnell wie möglich in den Keller zu kommen, und deshalb fast panikartig zu den Türen drängten. Alles schrie angsterfüllt durcheinander in dem Bestreben, seine nächsten Angehörigen entweder nicht zu verlieren oder wiederzufinden. Es war noch nichts geschehen, aber es herrschte bereits ein entsetzliches Chaos.

In der Mitte des Waggons saß ein etwa 10-jähriges Mädchen. Sie weinte und rief: “Kann mir denn niemand helfen?” “Was ist mit dir?” fragte ich. Unter Tränen sagte sie mir, daß sie gelähmt sei und nicht laufen könne. Ich nahm sie sofort in meine Arme und trug sie in den Keller. Währenddessen fielen in nächster Nähe die ersten Bomben. Es pfiff, heulte, knallte und splitterte entsetzlich. Read the rest of this entry →

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Freies Leipzig: Die Autobahn

8. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Wenn es Johannes B. Kerner auch nicht wahrhaben wollte, als Eva Herman den Bau der Reichsautobahn vor einem Millionenpublikum in Erinnerung brachte, und er peinlich hilflos die politische Notbremse zog, indem er lispelte: „Autobahn, das geht nicht!“: Auch er will doch darüberfahren und bleibt gewiss dabei.

Am 27. Juni 1933 wurde jenes Gesetz erlassen, das bis in die Gegenwart unser aller Fahrgewohnheiten trägt, das „Gesetz über die Errichtung eines Unternehmens Reichsautobahn“. Frotz Todt wurde, nach Ernennung zum Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, die Linienführung des geplanten Schnellstraßennetzes übertragen. Es sollte eine der folgenreichsten Unternehmungen für die gesamte Entwicklung der Regionen und Städte werden, denn mit dem Bau der Reichsautobahn wurden infrastrukturelle Grundsteine gesetzt, von denen wir und selbst unsere Feinde heute noch profitieren.

Die Autobahn war gewissermaßen der Schlüssel, mit dem man die entlegenen Regionen aufschloss und an neue Lebensmöglichkeiten anbinden konnte. Es wurden Anschlusswege noch an die entlegensten Siedlungen geschaffen. Read the rest of this entry →

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Nationales München: Die alte deutsche Stadt

2. Februar 2010 in Deutschland, Europa, Geschichte, Gesellschaft

Das ist nun einmal so: Wenn man in eine fremde Stadt kommt, dann steht man gewöhnlich ratlos vor dem Haupteingang des Fernbahnhofes und sieht sich hilflos um, bis man sich ein Herz faßt und an den Nächstbesten herangeht und höflich fragt: „Verzeihen Sie, wie komme ich von hier zur X-Y-Straße?“ Kaum hat man die Antwort erhalten, fühlt man sich schon heimischer, denn man kennt nun schon ein Stück der Stadt.

Viel schwerer aber liegt der Fall, wenn man in einer alten deutschen Stadt wie Prag am Hauptbahnhof steht und dann als Antwort erhält: „Sprechen nicht deutsch!“ So ergeht es vielen. Nun haben viele ein deutsch-tschechisches Wörterbuch in der Tasche, in dem der schöne Fragesatz „jak se dostann do…?“ (Wie komme ich nach…?)“, verzeichnet ist und die meisten hätten sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon damit zurechtgefunden.

Aber es will einem durchaus nicht in den Kopf, weshalb in einer solch alten deutschen Stadt, wie Prag sie seit Jahrhunderten in Kunst und Kultur nun einmal ist, nicht eine Person die deutsche Sprache als Alltagssprache benutzt. Ein Herr, anscheinend Geschäftsmann, hatte mich längere Zeit beobachtet und trat zu mir heran: „Verzeihen Sie, ich spreche schlecht deutsch, bin Amerikaner. Aber ich habe gehört, daß sie suchen Hotel. Kann ich helfen Ihnen?“ „Gern“ habe ich ihm auf englisch geantwortet und er hat sich darüber gefreut. Auf dem Wege zum Hotel sagte er: „Sehen Sie, in Prag dürfen Sie niemanden mit deutsch ansprechen. Die Tschechen sind wahnsinnig stolz auf ihre Sprache, sie beherrschen zwar zum Großteil das Deutsche, aber sie wollen die tschechische Sprache unbedingt als Weltsprache durchsetzen. Reden Sie die Leute mit englisch an, dann werden sie Ihnen mit deutsch antworten, denn die englische Sprache beherrschen sie nicht. Sie müssen wissen, daß die Deutschen hier verhaßt sind, obwohl sie dieser Stadt das Gesicht gegeben haben.“ Read the rest of this entry →

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Gerhard Hess: Der deutsche “Überfall” auf Polen

9. Januar 2010 in Deutschland, Europa, Geschichte

Als Historiker und Philosoph kann man nur verwundert den Kopf schütteln, einerseits über die unverschämte, zweckbestimmte Verlogenheit der heute meinungsbildenden Medien sowie den korrupten Erfüllungspolitikern und anderseits der dummgläubigen Konsumentenmasse, welche die diktierte Sichtweise der Weltkriegssieger vom „Überfall auf Polen“ als bare Münze hinnehmen.

Natürlich war am 1. September 1939 Hitlers Schlag gegen Polen kein Grund für einen Weltkrieg, denn ebenso gut oder schlecht hätte der US-Überfall auf den Irak, oder damals der Falklandkrieg der Engländer gegen Argentinien hervorragende Anlässe für Weltkriege abgeben können, wenn es Mächte gegeben hätte, die daraus Weltkriege hätten zaubern wollen. Weder die Engländer, noch die USA hätten diese Engelsgeduld und derart bescheidene Bitten gegenüber einem renitenten, aggressiven Grenznachbar aufgebracht und vorgetragen, wie Adolf Hitler. Man sehe sich die Politik Englands gegenüber Irland und Schottland an, man beschaue die Politik der USA gegenüber Mexiko und den mittel- und südamerikanischen Staaten!

Wie die USA beispielsweise reagiert hätten, wenn der Nachbar Mexiko tausende US-Bürger – so wie es Polen zum Schmerz der Deutschen tat – ausgewiesen, entrechtet, enteignet und ermodert hätte, lässt sich unschwer denken. Wenn den US-Amerikanern ihr geliebtes Texas wieder abgenommen worden und an Mexiko gegeben worden wäre, wenn dann die darin verbliebenen US-Texaner derart drangsaliert worden wären wie die Deutschen im (nach Weltkrieg I.) von Polen kassierten Westpreußen -, kein Jahr wäre vergangen und die US-Armee wäre in Texas und Mexiko einmarschiert. Read the rest of this entry →

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Karl Diefenbach: Folgenreiche Unmenschlichkeit

10. Dezember 2009 in Ausland, Deutschland, Geschichte

Georg Klein

Georg Klein

Die Idee des Guten entspringt nach hergebrachter Auffassung der göttlichen Vernunft. Moderne Evolutionsbiologen sehen die Sache pragmatischer. Ein „moralisches Gehirn“ sei schlicht von Vorteil im Überlebenskampf, weil man dann auch eher auf Entgegenkommen der anderen rechnen kann. Also habe sich das moralische Gehirn im Laufe der Evolution durchgesetzt.

Leider nicht bei allen. So soll Bundeswehroberst Georg Klein es vor dem Massaker bei Kundus abgelehnt haben, dass die US-Piloten die Tanklaster zunächst überfliegen, und die sofortige Bombardierung angeordnet haben. Laut Abschlussbericht der Nato hat er zudem sogar sechs Bomben verlangt, obgleich die Besatzung der Jagdbomber zwei für ausreichend hielt.

Wie sehr mancher Bombenbefehl auf die eigene Seite zurückschlägt, zeigt das Drama um die „Laconia“, das ARD und BBC derzeit in Südafrika verfilmen. Am 12. September 1942 entdeckte das deutsche U-Boot U 156 vor der westafrikanischen Küste das britische Passagierschiff „Laconia“. Es war mit Geschützen ausgestattet, so dass U-Boot-Kommandant Werner Hartenstein angriff. Als Hartenstein sein Boot auftauchen ließ, gewärtigte er im Wasser mehr als zweitausend Schiffbrüchige: Besatzung, Soldaten, Kriegsgefangene. Read the rest of this entry →

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Dr. Fritz Stenzel: Bankenkrise

28. November 2009 in Deutschland, Geschichte, Wirtschaft

reichtum

Über die Gründe, woran die Weimarer Republik scheiterte, wird ungern gesprochen. Denn die Verantwortung lag damals in den Händen der gleichen politischen Kräfte, die uns auch heute regieren. Christ- und Sozialdemokraten im Bunde mit den Liberalen waren unfähig, die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme der jungen deutschen Demokratie zu lösen. Millionen von Menschen gerieten in Existenznot, verloren Arbeitsplatz, Ersparnisse und Zukunftshoffnung. Unternehmen gingen pleite, Banken krachten zusammen. Zugleich bereicherte sich eine kleine Schicht von Spekulanten schamlos. Irgendwie kommt einem das bekannt vor. Und man versteht, weshalb heute kein Wert darauf gelegt wird, geschichtliche Parallelen erkennbar zu machen.

Mangelnde Aufsicht

Auch die gegenwärtige Bankenkrise hat eine historische Vorläuferin. 1931 mußten deutsche Geldhäuser ihre Schalter schließen. Die Ersparnisse der Einleger waren bei leichtfertigen Finanz-”Geschäften” verzockt worden. Trotz deutlicher Warnungen hatte die Reichsregierung rechtzeitige Gegenmaßnahmen versäumt und war in der Folge gezwungen, sogenannte “Bankfeiertage” einzuführen, an denen jeglicher Zahlungsverkehr ruhte. Darüber hinaus wurde die Höhe der Auszahlungen begrenzt. Zur Stützung und Sanierung der Banken mußte das Deutsche Reich ungeachtet eines Haushaltsdefizits von 600 Millionen Mark fast eine Milliarde Mark bereitstellen. Insbesondere der Zusammenbruch der Danat-Bank im Juli 1931 erschütterte das Finanzsystem. Read the rest of this entry →

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Britische Weltkriegssoldaten: “Dafür haben wir nicht gekämpft!”

24. November 2009 in Deutschland, Europa, Geschichte

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Während des zweiten Weltkrieges glaubten die Briten tatsächlich, daß wir Deutsche kriegslüsterne Monster waren, mit dem Ziel Großbritannuen zu erobern und die Bevölkerung zu versklaven. Dies war die damalige Propaganda unter Winston Churchill, der den Briten wohlweislich verschwieg, daß Deutschland gar kein Interesse daran hatte, England zu erobern, sondern stattdessen dutzende Male versuchte, einen europäischen Frieden zu vermitteln, selbst als Deutschland noch wie der sichere Sieger aussah. Dies geschah zu einer Zeit, als die Todeszahlen noch unter einer Viertel Millionen lagen und der Krieg hätte beendet sein können. Deutschland hatte zu diesem Zeitpunkt nicht einmal Vergeltungsangriffe für das britische Bombardement der deutschen Zivilbevölkerung durchgeführt. Churchill ging es aber nicht um die vermeintliche Abwendung einer Eroberung, sondern um den Fortbestand eines politischen Systems, das Adolf Hitler als “verjudet” bezeichnet hatte.

Wie sehr die damaligen britischen Soldaten verraten wurden und für welch ein System sie gekämpft haben, wird ihnen erst jetzt bewußt. Sarah Robinson ist eine dieser Soldatinnen. Auf die Frage ob sie und ihre Kameraden noch einmal so handeln würde, bekam die britische Zeitung Daily Mail während eines Interviews ein deutliches Nein entgegengeschmettert. Diese damaligen Soldaten verachten das heutige Britannien; statt der ersehnten Freiheit bekamen sie einen totalitären MultiKulti-Überwachungsstaat, für den sie niemals gekämpft hätten. Zu diesem Schluß kam der Autor Nicholas Pringle, der in den vergangenen drei Jahren 150 britische Weltkriegssoldaten befragte. Read the rest of this entry →

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Dieter Stein: Wir 89er

15. November 2009 in Deutschland, Geschichte

Es war der Tag, an dem sich alles für uns änderte. So dunkel der November nördlich der Alpen auch ist, jener Tag sollte der lichteste Tag werden für das deutsche Volk, das für eine Ewigkeit verurteilt schien, aufgespalten in zwei Staaten, gewaltsam voneinander getrennt zu leben: der 9. November 1989.

Ein 167 Kilometer langes Bauwerk aus Beton machte den Westteil der heutigen Hauptstadt Berlin zu einer Insel in der sozialistischen Diktatur DDR. Eine 1.378 Kilometer lange und 500 Meter tiefe Sperrzone mit übermannshohem Stahlzaun und Todesstreifen trennte nicht nur die Deutschen, sondern zwei feindlich sich auf deutschem Boden gegenüberstehende waffenstarrende Militärbündnisse: die von den USA geführte westliche Nato und den von der Sowjetunion beherrschten Warschauer Pakt.

Über 1.000 Deutsche, die den Versuch unternahmen, Mauer oder Sperranlagen zu überwinden, verbluteten im Stacheldraht oder starben im Kugelhagel – so wie zuletzt der 20jährige Chris Gueffroy, der am 6. Februar 1989 in Berlin von zehn Kugeln durchsiebt wurde.

Die Mauer schien Symbol eines Urteils der Geschichte über uns, eines Urteils infolge des moralischen Bankrotts, den Deutschland unter der nationalsozialistischen Diktatur erlitten hat. Die Teilung wurde gedeutet als zu tragende Strafe für die Schuld, die die Deutschen im Dritten Reich kollektiv auf sich geladen hätten. Read the rest of this entry →

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Was denn nun – Sind Ausländer doch keine Bereicherung?

10. September 2009 in Deutschland, Geschichte

Nachdem uns die Medien der BR Deutschland über Jahrzehnte erzählt haben, wie sehr uns Ausländer doch kulturell, sozial und finanziell bereichern, scheint der zuständige Zensor bei der Welt heute krank gewesen zu sein. Anders läßt es sich nämlich kaum erklären, daß folgender Artikel veröffentlich wurde. An eine ideologische Kehrtwende wollen wir in diesem Fall nicht allzu sehr glauben, lassen uns aber gerne eines Besseren belehren. Doch lesen Sie selbst:

Auf den Tag genau 45 Jahre ist es jetzt her, dass der Portugiese Armando Rodrigues de Sà mit Blumenstrauß und einem Moped – es war eine Zündapp Sport Combiette – am Bahnhof Köln-Deutz als der millionste Gastarbeiter in Deutschland begrüßt wurde.

Geht es nach dem amerikanischen Journalisten Christopher Caldwell, gibt es an diesem Datum nichts zu feiern. Über zehn Jahre lang hat Caldwell die Geschichte der Zuwanderung nach Europa recherchiert, von Malmö bis Rom, von Dublin bis Duisburg, und sein Ergebnis ist finster. „Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.“ Dafür, so glaubt Caldwell, waren die sozialen und kulturellen Umwälzungen infolge der Massenimmigration massiv und dauerhaft. Die Einbindung neuer ethnischer Gruppen in Europas Gesellschaften war nicht einfach eine Addition zu dem, was da ist, sodass es nun bunter ist als vorher.

Es ist eine massive Veränderung, eine Revolution. Der Wohlfahrtsstaat ist praktisch nicht mehr zu halten; das Zusammenwachsen der EU erschwert, der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell. Die Antwort ist Nein (…)

Seine Geschichte geht so: Europa war nicht ganz bei sich, als es beschloss, massiv um Zuwanderer zu werben. Read the rest of this entry →

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Jürgen Rieger: Die Kriegsschuld-Lüge

6. September 2009 in Deutschland, Geschichte

Es gibt mal wieder eines runden Tages zu gedenken, und wie in diesem System nicht anders üblich, gedenkt man eines Tages in „Scham und Schuld“, entschuldigt sich, erklärt, man werde auf jeden Fall verhindern, daß wieder „vom deutschen Boden …….“ usw., pp. Das Springer-Blatt „Welt am Sonntag“ bedauert am 30.08.2009: „Deswegen ist es bedrückend, daß an der großen polnischen Feierstunde zur Erinnerung an den Kriegsbeginn, die am Ort des Geschehens, an der Danziger Westerplatte stattfindet, mit Ausnahme von Angela Merkel keine Staats- und Regierungschefs der westlichen Staaten teilnehmen.“ Es wäre „ein gutes Zeichen gewesen, wenn der Westen durch seine Anwesenheit in Danzig das Leid gewürdigt hätte, das im Osten Europas nicht nur Polen widerfuhr.“ Viel ist an anderer Stelle davon die Rede, daß Adolf Hitler am 01.09.1939 „den Weltkrieg entfacht“ habe, einen „Weltbrand entfesselt“ habe, „zur Welteroberung angesetzt“ habe und was dergleichen Unsinn mehr ist.

Die Wahrheit ist: Am 01.09.1939 begann der deutsch-polnische Krieg. Durch die Kriegserklärungen von England und Frankreich gegenüber dem Deutschen Reich am 03.09.1939 wurde der lokale Krieg zu einem europäischen Krieg. Zum Weltkrieg wurde dieser europäischer Krieg am 12.09.1941 durch die Anweisung von Roosevelt an die amerikanische Marine, jegliches deutsches Kriegsschiff zu versenken, wozu der amerikanische Marineminister lakonisch schrieb, die Nation sei in den Krieg eingetreten, wisse es nur nicht. Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Arminius

14. April 2009 in Deutschland, Geschichte

Wir feiern den 2000. Jahrestag einer Schlacht, die verhindert hat, daß sich römische Kultur und Lebensart östlich des Rheins etablieren konnten. Arminius wurde von der einen Seite zum Rebellen, zum Terroristen erklärt, von der anderen Seite zum genialen Heerführer, Urbild germanischer Freiheitsliebe und deutschen Helden hochstilisiert. Er war der Che Guevara, der Fidel Castro und der Osama bin Laden seiner Zeit, mit zotteliger Haarpracht und folkloristisch-schmuddeliger Kleidung, ein primitiver Barbar im Vergleich zu den geschniegelten römischen oder amerikanischen Offizieren.

Die Römer sind in der Zeit um Christi Geburt generalstabsmäßig in Germanien eingefallen, haben gesiegt und unterworfen, Tribute verlangt und Steuern eingetrieben, Festungen und Städte gebaut, ihre Rechtsnormen eingeführt – also nichts anderes, als das, was die Amerikaner im Irak versuchen. Und dann trat ein Mann auf, den man heute wohl einen Harvard-Absolventen nennen würde, mit römischem Bürgerrecht, mit römischer Ausbildung, mit römischer Karriere, der dummerweise trotzdem Germane geblieben war. Arminius, der nachträglich zum deutschen Herrmann (oder auch Heer-Mann) umgetauft wurde. Ein Mann, der alle Schwächen des Römertums gekannt hatte, um sie gegen die Römer zu verwenden. Read the rest of this entry →

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Rosa-Luxemburg – Ikone der deutschen Arbeiterschaft, oder Kriegshetzerin, Putschistin und Hochverräterin

15. März 2009 in Geschichte

Egal ob als Denkmal in Stein gehauen, oder an Schulen wie in Potsdam, in Berlin, in Tangerhütte, Eberswalde oder Chemnitz usw. usf., überall finden wir diesen Namen: Rosa-Luxemburg.

Für viele Bundesbürger ist er ein Name, der für Freiheit und Frauenrechte steht. Wieder für andere Deutsche ist er das Sinnbild des Verrats und für nicht Wenige, der Name einer aufrechten Kommunistin und “deutschen Widerstandskämpferin”. Aber wer war sie wirklich und welche Ziele verfolgte sie.

Rozalia Luksenburg, so ihr gebürtiger Name, war die Fünftgeborene einer jüdisch-ostpolnischen Familie. Vater Eliasch Luksenburg und Mutter Lina geborene Löwenstein bewohnten im polnischen Zamost (Zamosc), im sog. russischen Weichselgebiet gelegen, ein Haus. Der Vater war als reicher Holz-Kaufmann und Händler bekannt.

Probleme, die sein jüdischer Name bei seinen “Geschäften” mit Nichtjuden bereitete, wusste er in seiner Weise zu begegnen. Durch sein Geld erreichte er es, den klar erkennbaren jüdischen Namen “Luksenburg” in Luxemburg umändern zu lassen, was in pro-jüdischen Schriften, als “behördlicher Schreibfehler” abgehandelt wird. Read the rest of this entry →

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Alle Jahre wieder: “Ganz Deutschland” gedenkt der Reichskristallnacht

10. November 2008 in Deutschland, Geschichte

Hochkonjunktur für das deutsche Glaserhandwerk

Laut der veröffentlichen Meinung gedachte gestern “ganz Deutschland” der Reichskristallnacht vor 60 Jahren. “Ganz Deutschland” waren dabei etwa 1.000 Ewiggestrige, die aus der Geschichte nichts gelernt haben. Ansonsten wüßten sie nämlich, daß man den Krug nur solange zum Brunnen tragen kann, bis das Glas bricht. Mit von der Partie bei diesem Gedenken waren natürlich Angela Merkel und Charlotte Knobloch, die scheinbar beide versuchten sich in gegenseitiger Chutzpah zu überbieten.

Ein besonderer Dorn im Auge ist Merkel und Knobloch natürlich das langsam wiedekehrende Rückgrat des deutschen Volkes, was sich vor allen Dingen in einer breiteren Unterstützung für pro-deutsche Politik äußert, was “ein grelles Licht auf die mangelnde Durchsetzungskraft der demokratischen Kräfte gegen Rechtsextremismus” werfe. Mangels Argumenten mußte Knobloch dann auch wieder tief in die Klamottenkiste greifen und giftete, daß es bald keine freie Presse mehr geben würde, wenn man die Entwicklungen nicht stoppen könne. Dabei ist gerade der bundesdeutsche Medienmainstream dafür bekannt soweit gleichgeschaltet zu sein, daß sich die Artikel aller Tageszeitungen nur noch durch Wortwahl und Grammatik unterscheiden. Kritische Leserbriefe und Kommentare fallen hingegen der Zensur anheim. Aber auch Knobloch selbst glaubt entscheiden zu können, welche Worte in welchen Zusammenhängen benutzt werden dürfen, wenn sie fordert, daß der Begriff “Progrom” doch bitte schön nur im Zusammenhang mit der Judenverfolgung verwendet wird.

In einem Punkt können wir Frau Knobloch jedoch zustimmen, wonach sich niemand vorschreiben lassen solle, wen er zu lieben und zu hassen habe. Wenn Knobloch da mal nicht Geister gerufen hat, die sie so schnell nicht wieder loswird. So beschränkt sich die Liebe zu einer gewissen hochnäsigen Religionsgruppe in Deuschland nämlich weitestgehend auf die Beschränkungen des Strafrechts. Read the rest of this entry →

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Deutsche Gegen das Vergessen – Rudolf Heß-Gedenken unter Verbot

9. August 2008 in Deutschland, Geschichte

Wo waren all die “Menschenrechtsorganisationen”, als ein Deutscher unschuldig 46 Jahre seines Lebens eingekerkert wurde?

Aber damit nicht genug, wo blieb der Aufschrei dieser “Menschenrechtsapostel”, als dieser Mann wie ein wildes Tier fast 21 Jahre allein in einer Zelle gehalten wurde?

Was hatte dieser Mensch sich zu Schulden kommen lassen, dass er schlimmer als ein Serienmörder inhaftiert wurde und was waren die Motive für sein Handeln?

Für ihn war Friedenssicherung in Kriegszeiten die wichtigste Aufgabe, um dem deutschen Volk weitere Opfertote zu ersparen. Aufgabe eines Großdeutschen Reiches und seiner Politik, muss der Frieden sein und angesichts des drohenden Opfergangs eines ganzen Volkes, war er bereit gemäß seiner Überzeugung, alles für die Beendigung dieses Massentötens zu tun.

Er verstand nicht, warum die Verhandlungen mit England, sich auf so mysteriöse Weise in die Länge zogen. Um endlich Gewissheit zu haben, fasste er den Entschluss, selbst nach England zu fliegen, um die in der “Weltpresse” viel gepriesene “englische Friedensbereitschaft” zu überprüfen. Read the rest of this entry →

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