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Zum Jahrestag des Nürnberger Tribunal

20. November 2005 in Geschichte, Wissenswertes

Vor 60 Jahren, am 20. November 1945 wurde das Nürnberger Tribunal durch den sowjetischen Richter Nikitschenko eröffnet. An diesem Tag saßen 21 Männer auf der Anklagebank des US-Hauptankläger Jackson. Zum ersten mal in der Menschheitsgeschichte wurden politische Führer eines Landes durch eine Siegerjustiz vor einem “Gericht” abgeurteilt. Was dem heutigen Bürger als Prozeß beschrieben wird, war jedoch nichts weiter als ein Tribunal, in dem das Urteil schon vorher feststand. Am bezeichnendsten dafür dürfte der Artikel 19 des IMT-Statuts sein:

Der Gerichtshof ist an die üblichen Grundsätze der Beweisführung nicht gebunden.

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Großbritannien folterte deutsche Zivilisten

19. November 2005 in Geschichte

Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, hatte die britische Regierung während des 2. Weltkrieg bis 1948 geheime Gefangenenlager, in denen Deutsche rechtswidrig gefangengehalten und gefoltert wurden. In einem der Lager waren 3.000 Deutsche inhaftiert. Die Foltermethoden verstoßen allesamt gegen die Genfer Konventionen und das Völkerrecht. Zu ihnen gehörten: Schlafentzug, unnötige Operationen bei lebendigem Leib, Elektroschocks und Verbrennungen mit einem Brandeisen. Ziel dieser Folterungen war es, die Gefangenen dazu zu bewegen, fragwürdige Geständnisse zu unterschreiben, die unter anderem vor dem Nürnberger Tribunal ihre Verwendung fanden. Die britische Regierung hält immer noch einen Großteil der Dokumente bezüglich der Gefangenenlager unter Verschluss, sodass man davon ausgehen muss, dass noch weit schlimmer Sachen geschehen sind, als bisher berichtet.

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Carlo Schmid zur OMF-BRD

10. November 2005 in Deutschland, Geschichte, Wissenswertes

Carlo Schmid (SPD) hatte bei seiner Rede vom 08. September 1948 zum Grundgesetz deutlich darauf hingeweisen, dass es sich bei der BRD nur um eine “Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft”, und nicht um einen deutschen Staat handelt:

Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, dass es im Grunde nichts anderes ist als die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft; denn die trotz mangelnder voller Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus. Nur wo der Wille des Volkes aus sich selber fließt, nur wo dieser Wille nicht durch Auflagen eingeengt ist durch einen fremden Willen, der Gehorsam fordert und dem Gehorsam geleistet wird, wird Staat im echten demokratischen Sinne des Wortes geboren. Wo das nicht der Fall ist, wo das Volk sich lediglich in Funktion des Willens einer fremden übergeordneten Gewalt organisiert, sogar unter dem Zwang, gewisse Direktiven dabei befolgen zu müssen, und mit der Auflage, sich sein Werk genehmigen zu lassen, entsteht lediglich ein Organismus mehr oder weniger administrativen Gepräges. Dieser Organismus mag alle normalen, ich möchte sagen, “inneren” Staatsfunktionen haben; wenn ihm die Möglichkeit genommen ist, sich die Formen seiner Wirksamkeit und die Grenzen seiner Entscheidungsgewalt selber zu bestimmen, fehlt ihm, was den Staat ausmacht, nämlich die Kompetenz der Kompetenzen im tieferen Sinne des Wortes, das heißt die letzte Hoheit über sich selbst und damit die Möglichkeit zu letzter Verantwortung. Das alles hindert nicht, dass dieser Organismus nach innen in höchst wirksamer Weise obrigkeitliche Gewalt auszuüben vermag.

Wenn Sie den gesamten Text der Rede von Carlo Schmid lesen wollen, Read the rest of this entry →

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Das fremde Haus

9. November 2005 in Deutschland, Geschichte

Frau D. wurde 1918 in Pommern geboren. Ihr Mann ist lange tot. Sie lebt im Erdgeschoss eines Hauses, dessen Zimmer spartanisch eingerichtet und winzig sind. Vor der Haustür steht ein verrosteter Rollstuhl. Einer ihrer Söhne bewohnt den oberen Teil des Hauses. Er besucht sie alle zwei Tage für zehn Minuten.

“Mein Sohn bringt immer wieder Frauen zu mir. Sicher, er klopft an. Aber so laut, das haut mich fast aus dem Stuhl. Und er tritt doch ein, ehe ich geantwortet habe. Eine war sehr schick, sie trug ein Kostüm und war geschminkt. Ich sitze hier in meiner Jogginghose. Was die wohl von mir wollte. Irgendetwas wollte sie von mir. Sie wirkte so bemüht. Später kam eine andere. Mein Sohn war dann immer sehr nervös. Meine Worte sind ein wenig staubig geworden, wie soll ich sagen, der Weg aus dem Mund heraus dauert länger, bin ungeübt inzwischen. Der Weg ist weit geworden zu anderen Menschen. Read the rest of this entry →

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EKD und Grass lehnen BDV-Zentrum ab

24. September 2005 in Archiv, Geschichte

Folgender Artikel ist ein Leserbrief an die “Junge Freiheit”. Rechtschreibung und Grammatik wurden aus dem Original übernommen, Bilder durch die Redaktion eingefügt.

Die Evangelische Kirche hat das vom Bund der Vertriebenen BdV in Berlin geplante Zentrum gegen Vertreibung kritisiert. Nun steht der Ev. Kirche das auch zu, nur die Begründung ist eine Art von Kritik, die von den Heimat-Vertriebenen nicht hingenommen werden kann. Das Zentrum würde angeblich, „den bisherigen positiven Schritten auf dem deutsch-polnischen Weg der Versöhnung und der europäischen Dimension dieser Herausforderung nicht gerecht“. Read the rest of this entry →

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“Grüne” für die Legalisierung von Kindesmißbrauch

14. September 2005 in Deutschland, Geschichte, Nordamerika, Psychologie

Daniel Cohn-Bendit, jüdischer Spitzenkanditat der Grünen für die Europawahl, der das Amt des EU-Präsidenten anstrebt, beschreibt in seiner Autobiographie “Der große Bazar”, erschienen im Trikont-Verlag, sein perverses Verhältnis zu Kindern. Damit ist Cohn-Bendit jedoch nicht der einzige Grüne, auch Volker Beck, der rechtspolitische Sprecher der Grünen plädiert für eine Änderung des Strafrechtes zugunsten Pädophiler. Read the rest of this entry →

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Hiroshima – 60 Jahre danach

6. August 2005 in Geschichte

Hiroshima, 06. August 1945: Nachdem Deutschland besiegt, und deutsche Städte dem Erdboden gleichgemacht wurden, war es für die USA an der Zeit, ein Blutbad in Japan anzurichten. Obwohl sich zahlreiche Politiker und Wissenschaftler und hochrangige Politiker gegen den Einsatz der Atombombe aussprachen, gab Präsident Truman den Befehl, einen Massenmord an der japanischen Zivilbevölkerung zu begehen. Wir Deutsche wissen, was es heißt, von einem unmenschlichen Gegner überfallen zu werden. Ebenso wie in Deutschland, so war auch in Japan eine zivile Stadt das Hauptziel. Hiroshima, mit hunderttausenden Ermordeten Frauen, Kindern, Greisen und sonstigen Zivilisten.

Dresden, Hiroshima, Bagdad, drei Beispiele aus der mörderischen Geschichte der USA. Die Frage ist, an welcher Nation werden die USA ungehindert den nächsten Massenmord verüben.

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Befreier oder Besatzer? – Leserbrief an die Junge Welt

26. April 2005 in Deutschland, Geschichte


Nikolai Bersarin, erster Stadtkommandant von Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren
von der Tageszeitung „junge Welt“,

am letzten Wochenende veröffentlichte Ihre Korrespondentin Sonja Striegnitz einen Artikel über Generaloberst Nikolai E. Bersarin mit der Überschrift „Der Befreier von Berlin“. Dazu folgender Leserbrief:

In dem Beitrag von Fr. Striegnitz werden allerhand Wohltaten aufgezählt, die dieser Befreier angeblich dem Deutschen Volk hat zuteil kommen lassen (u.a. 27.000 Wohnungen bis Juni wieder bewohnbar gemacht, 17 Wasserstationen, 27 U-Bahnhöfe und vier Gaswerke repartiert, usw. usf.). Würden Sie bitte die Freundlichkeit haben, bei allernächster Gelegenheit Ihre Leserschaft darauf hinzuweisen, daß es nicht der Herr Bersarin war, der dieser enorme Leistung vollbracht hat, sondern das Deutsche Volk! Nur zur Erinnerung: Herr Bersarin war bei der Koalition, die vorher alles kaputt gemacht haben. Schon vergessen? Read the rest of this entry →

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Adolf’s Ehrentag

21. April 2005 in Geschichte

Adolf Schärf
Dr. Adolf Schärf

An diesem 20. April wollen wir den allseits beliebten österreichischen Sozialdemokraten Dr. Adolf Schärf ehren, der vor 115 Jahren, am 20. April 1890 in Nikolsburg, Mähren geboren wurde. 1899 zog seine Familie nach Wien, wo Dr. Schärf Rechtswissenschaften studierte. Nach dem ersten Weltkrieg wurde er Sekretät der sozialdemokratischen Parlamentspräsidenten Seitz, Eldersch und Renner. 1945 war er Mitgründer der SPÖ (Sozialdemokratische Partei Östterichs) und Vizekanzler von 1945 bis 1957, als er zum Bundespräsidenten gewähl wurde. Schärf starb am 28. Februar 1965.

Dieser gute Mann war allerdings nicht der einzige Adolf, der am 20. April geboren wurde. Da gab es noch jemand Anderen, der sich zeitlebens ebenso wie Dr. Schärf einer sozialistichen Ideologie verschrieb. Dieser gute Mann schaffte es 95% des Volkes hinter sich zu haben, obwohl sein Staatsapparat heutzutage als Terrorregime bezeichnet wird. Damals sah’ man das natürlich anders, aber wir wollen ja niemanden verherrlichen, der das Kindergeld einführte, die Mehrwertsteuer trotz Krieg auf 2% hielt, eine hervorragende Infrastruktur errichtete, die Renten sicherte und um 15% anhieb, in den Napolas Schulen Kindern aus armen Elternhäusern die Möglichkeit gab zu studieren. Schlimmer noch, sorgte er gar dafür, dass selbst das Kapital Steuern zahlen musste, um das Volk zu entlasten. Welch ein Schuft!

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Zum Jahrestag der Kapitulation

8. April 2005 in Archiv, Deutschland, Geschichte

Oberst Jodl unterzeichnet die Kapitulation
Generaloberst Alfred Jodl bei der Unterzeichnung der Kapitulation der Wehrmacht (Merke: Der Wehrmacht, nicht des deutschen Reiches)

Folgender Artikel stammt von “Der Plastinator”. Die angegebene Meinung spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Der Artikel wurde orginalgetreu übernommen.

Der Patient ist gesund, wenn er die Deutung des Therapeuten übernimmt. Wusste Sigmund Freud, als er diesen Satz schrieb, dass die Hexenjäger und Inquisitoren des Mittelalters ganz ähnlich dachten? Eine erfolglose Bekehrung ohne Buße und aufrichtiger Umkehr zum Guten löste wahre Betrübung unter den Geistlichen aus. Ja, ich war mit dem Gehörnten im Bunde und der Flammentod ist meine gerechte Strafe dafür. Die psychologische Kriegsführung Amerikas gegen Deutschland im letzten Jahrhundert hat sich Freuds Aussage sehr zu Herzen genommen. Der Schurkenstaat ist erst demokratisch, wenn er die Geschichtsdeutung des Gegners übernommen hat. Und diese besitzt durchaus theologische Dimensionen: Die Lichtbringer des kollektiven Heils der Demokratie, die Alliierten, kämpften gegen das Böse selbst, verkörpert in Hitler und dessen satanischen Helfern, den Deutschen. Schon der Völkerpsychologe und -exorzist Theodore Roosevelt glaubte daran, dass die deutsche Kultur seit Ende des 19.Jhd von einem bösen Geist besessen sei.
Der Patient ist gesund, wenn er die Deutung des Therapeuten übernommen hat. Das hat er. Der Flammentod unter den alliierten Bombern, das russische Massen-Hexenstechen und die Neuroleptika der Umerziehung, all das erkannte der einsichtige Patient als Teil der Therapie an. All die Zeitungsartikel, Fernsehkommentare und Politikerreden über die deutsche Geschichte lesen sich wie Protokolle einer gemeinschaftlichen Therapiesitzung, wie kollektive mittelalterliche Geständnisse. In Deutschland wird Geschichte nicht gedeutet, eher gebeichtet: Schon mit Luther begann der Sonderweg, der zum Irrweg wurde, der in den Abgrund führte. Zwölf Jahre, nein, noch viel länger waren wir geisteskrank und besessen. Doch unsere Freunde bekehrten uns zum Guten – zu Menschlichkeit und Demokratie. Wenn sie dabei manchmal selbst zu unmenschlichen Taten schritten, wir verdienten es unserer Verderbtheit wegen. Seit 60 Jahren schreiben wir endlich gesunde Geschichte.
Der Patient ist gesund, wenn er die Deutung des Therapeuten übernommen hat. Eine andere Deutung gibt es nicht. Dass die Idee der Rassenhygiene von angelsächsischen Denkern wie z.B. Francis Galton formuliert wurde, die erste rassenhygienische Gesetzgebung im US-Staat Indiana in Kraft trat, im Jahr 1907, dreißig Jahre vor den Eugenikprogrammen der Nazis oder warum die Sowjetunion bis in die 1940er Jahre hinein ungehindert(!) ein beispielloses und expansives Terrorregime errichten und Millionen morden konnte, für solche Zweifel und Fragen sind wir unzugänglich. Wir sind dafür zu gesund! An der europäischen Katastrophe bleibt allein der deutsche Sonderweg schuldig. Von dem wir ja glücklicherweise geheilt sind.

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Sturm über Europa

8. April 2005 in Archiv, Deutschland, Geschichte, Multikultur

Gastarbeiter
Gastarbeiter verlassen den Bahnhof Harburg (1965)

Alles andere ist Lüge…
Zuerst einmal muss dem größenwahnsinnigen Mythos widersprochen werden, die türkischen Gastarbeiter hätten Deutschland nach dem 2.Weltkrieg “aufgebaut”. Erst als 1958 im sog. “Wirtschaftswunder” als Folge der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der BRD, dt. Arbeitskraft und günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Vollbeschäftigung erreicht wurde, wurden Gastarbeiter aus dem Ausland angeworben, um das sagenhafte Wirtschaftswachstum( 8%!) aufrechtzuerhalten.
Doch jetzt zum eigentlichen Thema. Unbehandelt bleibt hier die Frage, wie die EU oder ihre Osterweiterung an sich zu beurteilen sind. Es geht nur um den Beitritt der Türkei und dessen politische und soziale Folgen.

Sturm über Europa
Wer die EU-Mitgliedschaft der Türkei befürwortet, bläst zum erneuten Türkensturm auf Europa. Warum? Ganz einfach: ein enormer Wanderungsdruck in der Türkei. Daß 40% der jungen Türken gerne in einem anderen Land leben würden(FAZ, 10.3.99, Angst vor Arbeitslosigkeit), die türkische Bevölkerung sich voraussichtlich bis 2046 auf 132 Millionen verdoppeln wird(FAZ, 3.8.99, Beim Blick auf die Demographie-Daten der Türkei, Leserbrief) und das türkische Pro-Kopf Einkommen unter dem von Mexiko liegt, ist nur ein Teil der Ursachen dieses Wanderungsdrucks, der das Gesicht Europas irreversibel verändern könnte. Zudem hat die Bevölkerungsexplosion der Turkvölker in Zentralasien die Türkei mittlerweile zum Durchzugsland dieser ethnischen Gruppen ins reiche Europa gemacht(FAZ, 31.7.01, S.12). Angesichts dieser Fakten, kann man Joschka Fischers gebetsmühlenhafte Oberflöchlichkeit, die türkische Mitgliedschaft in der EU würde eine Europäisierung des Islams nach sich führen nur belächeln. Viel wahrscheinlicher ist eine Islamisierung Europas, wie sie sich bereits in vielen europäischen Staaten abzeichnet, was einige islamische Religionshäupter zu der Aussage verleitet, Deutschland sei das islamischste Land, das sie kennen (zu sehen in dem kürzlich auf ARTE gesendeten Dokumentarfilm über eine multirassische Schule in der BRD) Read the rest of this entry →

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Das Hakenkreuz – etwas für jeden Geschmack

3. Februar 2005 in Geschichte

Vor einiger Zeit war es groß in vielen Zeitungen zu lesen: Prinz Harry, der englische Thronfolger sei ein Nazi. Hintergrund war eine Kostümveranstaltung zu der Prinz Harry als Erwin Rommel mit Braunhemd und Hakenkreuzarmbinde ging.

Grund genug für bundesrepublikanische Politiker ein europaweites Hakenkreuzverbot zu fordern. Dass das Hakenkreuz jedoch in vielen Kulturen, so auch im Hinduismus vorkommt, bedachten die Bundesrepublikaner nicht, so zögerte England zunächst aufgrund der starken Population bekennender Hindus in Großbritannien. Der Vertreter dieser Hindus, Ramesh Kallidai, fordert nun allerdings das Hakenkreuz für Menschen hinduistischen Glaubens zurück, natürlich nicht ohne vorher den Bückling gegenüber dem System zu machen. Read the rest of this entry →

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Wer Wind sät… – Kommentar zum 11. September 2001

13. September 2001 in Geschichte, Nordamerika

Rechte Hand auf das Herz,
und die Augen himmelwärts
Wort und Bibel, Halleluja
Du kannst mich mal USA.
- Frank Rennicke

Der Durchschnitts-Ami weiß nun, daß es keine Sicherheit mehr gibt, auch eine militärische Supermacht wie die USA, kann sich dagegen nicht schützen. Ein empfindlicher Schlag für eine Macht, die zwar selber gerne militärische Schläge gegen ihr alles missliebige in aller Welt austeilt, aber im eigenen Land wiegte man sich in Sicherheit.

Der erste Kriegstheoretiker vor 2.000 Jahren Sun Tze wusste schon, daß man einen Gegner nie soweit in die Enge treiben darf, daß ihm nur noch Selbstmord-Attentate bleiben, gegen die es keinerlei Verteidigung gibt. Der “Tod von Oben” ist für die USA keineswegs ein Unbekannter; bislang jedoch kannte ihn die selbsternannte Weltpolizei nur aus der Vogelperspektive, wenn wieder einmal amerikanische Bomberkommandos in fremden Ländern freie Völker mit Bombenterror für „Freiheit und Demokratie” zu begeistern versuchten. Die USA haben seit 1804 schon 228 militärische Interventionen vorzuweisen. Sie haben den Kontinent von den wohl auch „unzivilisierten“ Ureinwohnern „gesäubert“, sie haben Millionen Zivilisten im 1. und 2. Weltkrieg ermordet, diese Liste ist endlos fortzuführen, nur zu einem Zeitpunkt, wo der Krieg an seinen Ausgangspunkt zurückkehrt, ist plötzlich großes Gejammer. Die ganze „freie“ Welt kotzt mich so dermaßen an; nur weil der Angriff wunderbar propagandistisch ausgeschlachtet wird, ist plötzlich große Trauermiene. Ist ja auch verständlich, wenn man sieht wie amerikanische Kampfbomber, aus sicherer Entfernung Mietshäuser zerstören, da klopft man sich auf die Schenkel, und leert noch eine Tüte Kartoffelchips, wie im Kino, sieht man jedoch das menschliche Elend, wird man direkt mitgerissen. Wenn ich in die ganzen bekümmerten Gesichter hier auf der Straße schaue, wird mir schlecht. Was denkt Ihr denn wie Krieg aussieht?

Es ist verständlich, wenn man Trauer für die Opfer empfindet, man darf allerdings nicht darin verharren, will man sich einen objektiven politischen Standpunkt bilden. Gerade aus Respekt gegenüber den Opfern, muß man erkennen, wenn nur ausgewähltes Leid vermittelt, und damit die Opfer letztendlich für Propagandazwecke instrumentalisiert werden.

Krieg ist nicht immer nur aus der Cockpitperspektive amerikanischer F 16 Bomber zu sehen, der Krieg hat auch ein Gesicht, und dieses ist grausam. Was meint ihr wie viel schlimmer die Qualen der Opfer von Z. B. Dresden und Hiroshima waren? Die Zivilisten in Dresden sind nicht mit Hitlergruß und einem Lächeln auf dem Gesicht gestorben, NEIN, sie sind jämmerlich und qualvoll unter dem amerikanischen Bombenhagel gestorben. Wie siehts mit Hiroshima aus? Die Zivilisten die in näherer Umgebung des Einschlagpunktes waren, werden wohl durch die Druckwelle relativ schnell gestorben sein, die anderen jedoch, haben noch Jahre unter qualvollen Schmerzen leben müssen, bis sie der Tod von ihren Leiden erlöst hat. Denkt auch mal über die Ursachen der Angriffe nach. Im 2. Weltkrieg war es die „freie“ Neuordnung, in Hiroshima war es der Betatest der Atombombe, In Neu York und Washington waren es Racheakte für zig-tausender toter Muslime.

Dauernd hört man in den Medien der Feigheit der Angriffet. Da frage ich mich welche Feigheit? Was ist daran feiger als wenn die USA erst einmal über Monate hinweg eine relativ unverwundbare Luftstreitmacht an einem Brennpunkt aufbauen, danach irgendwelchen armen Schweine wochenlang mit modernsten Waffen aus sicherer Entfernung ausradieren um die jämmerlichen Überreste dann mit glorreichen Bodenstreitkräften auszuschalten. Gefahr besteht für die Bodentruppen so gut wie keine mehr, weil vorher die Bomber schon alles eliminiert haben. Sehr heldenhaft und mutig. Die arabische Welt würde wohl auch lieber einen offenen militärischen Konflikt gegen die USA, Israel und sämtliche angeschlossene Staaten führen, jedoch ist da der große Unterschied, die Qualität der Waffen. In Palästina wehren sich kinder mit Steinen, während die israelische Armee amerikanische M60 Panzer besitzt.

Diese Angriffe haben die USA inmitten ihr imperialistisches Herz getroffen. Sicherlich ist jedes zivile Opfer zu bedauern, allerdings schert sich die amerikanische Union recht wenig um zivile Opfer. Auch muß angemerkt werden, daß das Pentagon die Weltangriffskriegzentrale ist, und daß im World Trade Center kräftig an jedem Krieg verdient wird.

Die USA sollten jetzt auf jeden Fall gewarnt sein, daß sie sich nicht immer als Weltherrscher aufzuspielen haben. Auch sollten diejenigen Amerikaner, die nicht zu 100% degeneriert sind, mit dafür Sorge tragen, daß nicht eine bestimmte Macht, die derzeit Palästina besetzt hält, die amerikanische Union steuert.

Das brennende Pentagon und die einstürzenden Türme des WTC in New York stehen für die Überlebtheit und die ganze Fäulnis des kapitalistisch-imperialistischen Weltsystems. Die Gewalt, die von diesem ausging, tarnt sich als Sachzwang, als unabwendbarer Lauf der Geschichte. So wirken die anderen als die Aggressoren. Das ist das beabsichtigte Bild, das die anderen wehrlos machen soll.

Pikant ist auch, daß die USA ihre jetzigen Feinde selber aufgebaut haben. Sie haben die arabischen Staaten ausgebildet und mit Waffen beliefert, damit die USA Unterstützung gegen Russland haben, jetzt, wo sich die arabischen Staaten nicht mehr länger unter dem Schwert stehen wollen, ergeben sich natürlicherweise Konflikte.

Auch sollte man mal darüber nachdenken, wie vielen unschuldigen das Leben gerettet werden könnte, wenn man den Kriegstreibern das Handwerk legen würden.

Mir stellt sich jetzt allerdings die Frage, was Uncle Sam als nächstes tun wird, und wie es dazu kam, daß keine Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden, den Anschlag zu verhindern, obwohl schon 3 Wochen zuvor davor gewarnt wurde. Wie kann es da gelingen 4 Flugzeuge gleichzeitig zu entführen, mit einem enormen Personal- und Planungsaufwand seitens der Terroristen. Normalerweise entgeht den westlichen Geheimdiensten rein gar nichts, weil sie mit unendlichen Geldressourcen überall Spitzel haben, und normalerweise jeden Rülpser eines Fernsehzuschauers in Bangladesh mitkriegen. Auch Bush schien, als er die Nachricht in einer Schule erhielt, nicht wirklich entsetzt zu sein. Lag dies evtl. daran, daß die Attentäter den vorher bekannten Zeitpunkt eingehalten haben? Vor 9 Uhr sind ja schließlich im WTC keine wichtigen Banker, sondern fast ausschließlich Zivilisten, auf die man ja verzichten kann. In Pearl Harbor war es das gleiche Bild. Die USA wussten schon 3 Wochen zuvor von einem Angriff, ließen diese jedoch „heimtückisch“ angreifen, um dann den Betatest für die Atombombe zu starten, die übrigens für den Ausgang des Krieges völlig unbedeutend war. Vorstellbar sind jetzt Betatests mit biologischen Waffen, die sich übrigens in den USA und Israel im Endstadium der Entwicklung befinden, auf einige unbequeme Länder.

Auch erstaunlich ist es, daß die bundesdeutsche Polizei innerhalb weniger Stunden direkt Personen mit Kontakt zu Bin laden ausfindig gemacht hat, während man gegen Schwerstkriminalität und Terrorismus im eigenen Land scheinbar keinen Fuß auf den Boden kriegt.

Zum Abschluß ist zuagen, daß die sich so frei dünkende westliche Wertegemeinschaft gelernt hat, daß ihr Herr und Meister auch nicht unverwundbar ist und daß das, was in Neu York möglich ist, auch anderswo passieren kann. Die Folgen sind unabsehbar. Repressalien gegen die arabische Welt sind wahrscheinlich, aber auch neue Unterdrückungsmechanismen zur Bekämpfung außerparlamentarischer Oppositionen, denn künftig dürfte der Öffentlichkeit unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung so ziemlich alles abgerungen werden, was zur endgültigen Verwirklichung von Orwells Big-Brother-Visionen beiträgt.

…wird Sturm ernten.

Folgender Beitrag stammt vom Radio Neues Germanien

Friedenserhaltende Maßnahme …
Drehen wir den Spieß der Propaganda doch mal um:

“Die Friedensmission der Arabischen Union wurde am 11.09.2001 erfolgreich zu Ende geführt. Die zivilisierte Welt hat dem Aggressor USA gezeigt, daß sie nicht willens ist, weitere Drohungen und Sabotageakte gegen die Arabische Union und die übrige Welt freier Völker hinzunehmen. Getroffen wurde neben dem Verteidigungsministerium auch das Symbol der Tyrannei, das WTC. Diktator G. Bush konnte flüchten und hält sich derzeit versteckt. Taliban-Milizen kontrollieren seit 20 Stunden den nordamerikanischen Luftraum. Die antiplutokratische Allianz aus Europäischen Vaterländern, China und der Südamerikanischen Gemeinschaft unterstützt diese friedenserhaltende Maßnahme und spricht von einer besonderen Stunde für die Menschlichkeit und einer Wende in der Auseinandersetzung mit dem Welttyrannen USA.
Unterdessen haben plutokratische Fundamentalisten Racheakte angekündigt. Der nordamerikanische Diktator G. Bush sprach von fürchterlicher Vergeltung, die nun über die freie Welt hereinbrechen würde.”

Folgender Beitrag stammt von der dänischen Zeitung „Politiken“. Sie verglich die Darstellung zwischen „Guten“ und „Bösen“.

Die Allierten haben: Die Iraker haben:
-Armee,Marine,Luftwaffe -eine Kriegsmaschine
-Regelung für Journalisten – Zensur
-Pressebesprechungen – Propaganda

Die Allierten: Die Iraker:
-neutralisieren -töten
-halten durch -vergraben sich in Löchern
-führen Präzisions Bombardierungen aus – feuern auf alleswie wild

Allierte Soldaten: Irakische Soldaten:
-professionell -gehirngewaschen
-vorsichtig -feige
-voller Mut -Kanonenfutter
-loyal -blind gehorsam
-tapfer -fanatisch

Allierte Raketen: Irakische Raketen:
-erzielen extensive Schäden – verursachen zivile Opfer
-technisches Wunder -Terrorwaffen

George Bush: Saddam Hussein:
-entschlossen -wiederspenstig
-ausgeglichen -verrückt

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Gleiwitz – Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen

31. August 1939 in Deutschland, Geschichte

Radio Gleiwitz

In zahlreichen Geschichtsbüchern und in den Medien wird immer wieder berichtet, dass das Deutsche Reich grundlos Polen angegriffen hätte. Bei näherer Betrachtung wird man jedoch feststellen, dass der Angriff nicht ganz so grundlos war.

Völkerrechtswidrig standen nach dem ersten Weltkrieg Teile des Deutschen Reiches unter polnischer und tschechoslowakischer Verwaltung. Die Regierung unter Hitler war bemüht, diese Gebiete wieder dem deutschen Reich einzuverleiben, also den Status als durch einen Fremdstaat verwaltetes Gebiet zu beenden.

Während das durch die Tschechoslowakei verwaltete Gebiet an Deutschland abgetreten wurde, stellte sich Polen unter anderem auf Druck von England stur. Read the rest of this entry →

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