Bildung? – Was heißt das?
14. Oktober 2011 in Gesellschaft
Deutsche Welle meldet:
Außenhandel | 09.10.2011 Investitionshemmnisse in den USA
“Angesichts der schlechten Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit will die US-Regierung verstärkt ausländische Investoren anlocken und sucht Rat auch bei deutschen Firmen. Die Probleme sind vielfältig…”
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>>> Hierzu als Leserbrief an DW:
“Unter anderem, aber als sehr wichtig, werden die schlechte Grundausbildung (Grundschule) und der offenbar hohe Mangel an Facharbeitern genannt. Wissenschaftler oder andere Leute mit Hochschulausbildung gibt es nach diesen Aussagen gleichsam ‘wie Sand am Meer’. Das ‘Problem’ ist wohl ‘Überqualifizierung’, während die wirklich wichtigen, dringend nötigen Dinge (hier Facharbeiterfähigkeiten) völlig vernachlässigt sind und weiterhin werden.
Wundert das wen? Wundern Sie sich etwa darüber? – Wenn ja, wieso?
Wir werden doch auch hier – tagaus, tagein – mit Meldungen und Forderungen nach mehr ‘Studenten’ und ‘Hochschulabsolventen’ überschüttet. Gerade so, als gäbe es außerhalb der Universitätscampi keine oder nur unwichtig schnöde Welt. Sogar ein sehr gestandener Unternehmer (Name leider entfallen) widersprach in einer solchen ‘Runde’ der Moderatorin sehr nachdrücklich sinngemäß: “Sie immer mit Ihrer Studiererei! Was soll ich mit all den kostspieligen Leuten mit BWL-, Mathematik-, IT- oder anderem Studium anfangen, wenn niemand mehr fähig oder gewillt ist, sich mal ‘nen Blaumann anzuziehen und ‘ne Maschine repariert? Das können die doch auch gar nicht! So wenig, wie wer mit BWL-Studium die laufende Buchhaltung, den zwingend nötigen Überblick über den ganzen Laden beherrscht! – Das bringt doch nichts!”
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