Wirtschaftswissenschaften 101: Warum die BRD auf ihren Staatsanleihen sitzen bleibt
24. November 2011 in Deutschland, Wirtschaft
Was für eine große Überraschung war es doch, daß die Bundesrepublik Deutschland ihre Staatsaleihen nicht loswerden konnte. So überraschend sogar, daß wir uns gewundert haben warum niemand vorher damit gerechnet hat. Die Bundesrepublik hat ja für griechische Staatsanleihen gebürgt, was im Endeffekt das Risiko zwischen bundesdeutschen und griechischen Staatsanleihen auf die gleiche Stufe stellt, wobei die griechischen Anleihen aber weit höhere Zinserträge abwerfen.
Alle diejenigen, denen der logische Verstand abhand gekommen ist lernen spätestens im ersten Semester Wirtschaftswissenschaften, daß man als Investor bei gleichem Risiko immer die Investition mit dem höheren Ertrag wählt. Selbst als Kind weiß man, daß wenn man sein Hanuta gegen ein Duplo eintauschen möchte man immer demjenigen sein Hanuta gibt, von dem man mehr Duplos bekommt. Daß “unsere” Politiker zu derartigen intellektuellen Höchstleistungen nicht fähig sind verwundert wenig, schließlich schwimmen in Demokratien nicht die Qualifiziertesten nach oben, sondern diejenigen, die es im richtigen Leben zu nichts gebracht haben aber alle Entscheidungen ihrer Vorgesetzten abnicken ohne darüber nachzudenken. Nichtsdestotrotz hätten wir schon erwartet, daß man zumindest in den Redaktionsstuben auf diese recht einfache Schlußfolgerung gekommen wäre, natürlich vorausgesetzt, daß alle Medien nicht ohnehin gleichgeschaltet und nur das berichten, was auch von oben vorgegeben wurde.
Aber irgendwann vor 10-15 Jahren soll es mal eine RAF von rechts gegeben haben, von der zwar niemand etwas mitbekommen hat, aber die heute als Grund für noch mehr Überwachung herhalten und davon ablenken soll wie dumm und unfähig “unsere” politische Kaste eigentlich ist. Für die Medien natürlich ein gefundenes Fressen, schließlich können sie so verbergen, daß sie ihrer eigentlichen Aufgabe, der investigativen Berichterstattung in keinster Weise nachkommen.
Selbst der versoffenste Straßenpenner weiß, daß er für den gleichen Preis lieber die Flasche Schnaps mit dem höheren Prozentgehalt statt die kleine Flasche französischen Rotwein nimmt. Daß diese einfachste Gleichung weder in Politik und Medien noch nicht angekommen ist zeigt entweder wie dumm und verkommen die da oben sind oder daß sie einfach nur Befehle von höherer Stelle abnicken. In beiden Fällen ist es an der Zeit dieses System abzuschalten.
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