Archive für die ‘Wirtschaft’ Kategorie

Michael Winkler: Ein kleiner Vortrag

Dienstag, November 23rd, 2010

In diesem Jahr habe ich kaum Vorträge gehalten. Zum Ausgleich stelle ich diesen Text hier ein, das Manuskript zu einem Vortrag in kleiner Runde, gehalten am 20. November in Kist. Themen waren das allgemeine Weltgeschehen und ein Ausblick auf die bevorstehende Währungsumstellung. Falls Sie den Vortrag gehört haben sollten: Ich habe die Antworten zu ein paar Fragen aus dem Publikum mit eingearbeitet, denn im Gegensatz zu Ihnen können die Leser ja nicht dazwischenfragen.

Grüß Gott, meine Damen und Herren!

Danke für Ihre Einladung und das Vertrauen, ausgerechnet mir zuhören zu wollen, bei meinem Ruf als moderne Kassandra.

Sie haben die Nummer bestimmt schon im Zirkus gesehen, sie heißt: Chinesischer Tellerjongleur. Dabei geht es darum, einen Teller auf einem rotierenden Stab zu balancieren. Der Artist bringt immer mehr Teller zum tanzen, sechs, acht, zehn Teller, am Ende tanzt eine ganze Wand von Stäben und Tellern. Das ist ein schöner Trick, weil das Publikum deutlich sieht, wie ein Teller zu wackeln beginnt. Der Jongleur eilt hinzu, rüttelt am Stab und bringt den Teller wieder auf Touren. Bei der Nummer kommt es auf Geschick und Ausdauer an; Geschick, damit der Teller auf der Stange tanzt, und Ausdauer, weil der Artist von Stab zu Stab springen muß, wenn ein Teller zu wackeln beginnt. Schließlich wird es zu viel, der erste Teller fällt zu Boden. Das ist zumeist das Ende der Nummer, theatralisch fällt ein Teller nach dem anderen.

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DIW: Fachkräftemangel eine Lüge

Dienstag, November 16th, 2010


Seit Jahren schon hören wie von Wirtschaft wie Politik die These, daß in Deutschland trotz Millionen von Arbeitslosen und Stellenabbau in allen Industriezweigen ein Fachräftemangel herrsche, der unbedingt durch den Import von ausländischen Fachkräften behoben werden müsse – Menschen als transportables Produkt zum Zweck der Wirtschaft. Im Endeffekt geht es einzig allein darum Deutschland immer zu überfremden und die Löhne zur Profitmaximierung so niedrig wie möglich zu halten, damit die Vorstände horrende Bonszahlungen einheimsen können, denn ein Jahresgehalt in Millionenhöhe scheint noch nicht zu reichen.

Laut Aussagen der Wirtschaft fehlen über 60.000 Fachkräfte in den Bereichen Mathematik, Information, Technik und Naturwissenschaft, doch gerade seit dem Beginn der Krise wurden in diesen Bereichen massenhaft Stellen abgebaut, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zu berichten weiß. Insgesamt seien in diesen Bereichen im Rahmen der Krise 300.000 Stellen abgebaut worden.

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Kompakt Nachrichten: “Aufschwung” schon vorbei?

Sonntag, November 14th, 2010

Die Regierung und Medien überschlagen sich in immer größeren Jubelarien über den „großen Aufschwung“ und das „neue deutsche Wirtschaftswunder“. Doch wenn man sich die tatsächliche Lage ansieht, könnte man zu dem Schluß kommen, das dieser „Aufschwung“ längst vorbei ist, oder das es ihn nie gegeben hat. Hier die Fakten über die tatsächliche Wirtschaftslage:

Die Industrieumsätze sind im September deutlich gesunken – vor allem der Maschinenbau beklagt ein großes Minus. Gleichzeitig steigt die Zahl der Firmenpleiten.

Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes verzeichneten im September den stärksten Rückgang seit fast anderthalb Jahren, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Ein größeres preis- und saisonbereinigtes Minus hat es zuletzt im April 2009 gegeben.

Besonders stark schrumpfte das Exportgeschäft mit 1,7 Prozent. Der Umsatz mit deutschen Kunden ging um 0,8 Prozent zurück. Die geringere Nachfrage bekamen vor allem die Maschinenbauer zu spüren. Sie beklagten mit 3,7 Prozent das größte Minus. Die Autoindustrie erlitt Einbußen von 0,8 Prozent, während die Geschäfte der Chemieindustrie stagnierten. Lediglich die Nahrungs- und Futtermittelindustrie meldete ein Plus von 0,5 Prozent. (mehr…)

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MMnews: USA zensieren Schulden-Spot

Montag, November 8th, 2010

In US-Medien darf ein Fernsehspot nicht gezeigt werden, der auf die bedrohliche Schuldenlage des Landes hinweist. Das Stück sollte in den Werbeblöcken laufen, doch die großen Sender lehnen ab.

Die US-Gruppe „Bürger gegen Regierungsverschwendung“ wollte per TV über die Konsequenzen der Staatsverschuldung aufklären. Doch der 60-Sekunden-Spot darf in den großen US-Fernsehnetzwerken nicht laufen. Die Ausstrahlung des Videos wurde verboten. Die “Werbefilm” erinnert an einen ähnlichen Eklat aus dem Jahre 1986 mit dem Titel „The Deficit Trials“, den die großen Fernsehsender ebenfalls nicht ausstrahlten.

Der Videoclip versetzt den Zuschauer ins Jahr 2030 nach China. Dort hält ein chinesischer Professor einen Vortrag über den Fall großer Imperien. Während im Hintergrund des Professors Bilder der Vereinigten Staaten gezeigt werden, erklärt er den Studenten Aufstieg und Fall großer Reiche: (mehr…)

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Manfred Gburek: Was hinter dem Preisrückgang der Edelmetalle wirklich steckt

Dienstag, November 2nd, 2010

Der jüngste Rückgang der Preise von Gold und Silber lässt sich nicht so plausibel erklären wie der vorangegangene Anstieg. Versuchen wir es trotzdem. Als Erstes fallen mir Gewinnmitnahmen ein. Das heißt, wer bis dahin sog. Buchgewinne hatte, wandelte sie in reale Gewinne zugunsten des Kontos um und verfügt jetzt über mehr Liquidität als vorher. Mag diese Erklärung zunächst banal erscheinen, so enthält sie doch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit. Denn die Ursache für einen solchen Gold- oder Silberverkauf könnte ja darin bestehen, dass jemand – oder eine ganze Anlegergruppe – dringend Liquidität benötigt, um beispielsweise Kredite zu tilgen oder eine Schieflage mit anderen Anlagen – Immobilien, Aktien, Derivate usw. – auszugleichen.

Im Übrigen erinnere ich Sie an einen Satz, den ich hier vor einer Woche geschrieben habe: “Eine solche Hausse wie die von Gold und Silber im September und im bisherigen Oktoberverlauf endet nicht abrupt, nur weil zwischendurch Gewinnmitnahmen stattfinden.” Diese Aussage bekräftige ich heute noch einmal. Warum, ist offensichtlich: Falls eine Anlegergruppe Edelmetalle allein deshalb verkauft und damit deren Preise gedrückt hat, weil hohe Gewinne aufgelaufen waren, scheidet sie als nochmaliger Verkäufer aus; im besten Fall – aus Sicht derjenigen, die an ihren Engagements festgehalten haben – kann sie später sogar als Käufer auftreten. Und falls sie zum Verkauf gezwungen war, um Liquidität zu beschaffen, repräsentiert sie in der Regel die sog. zittrigen Hände. Darunter versteht man die Dauerverlierer unter den Anlegern. Wer Gewinne erzielen will, braucht nur zu kaufen, wenn diese Verlierer verkaufen, und umgekehrt.

Die Suche nach Erklärungen für den Preisrückgang von Gold und Silber in den vergangenen Tagen soll damit noch nicht beendet sein. Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von der Heraeus Metallhandelsgesellschaft, ein intimer Kenner der Edelmetallmärkte, hat in seiner Kolumne auf www.goldseiten.de eine Antwort zu finden versucht, indem er den vorangegangenen Preisanstieg interpretiert. Comex-Spekulanten und ETF-Verkäufer, so der Experte, haben wegen der niedrigen Umsätze offenbar kaum dahinter gesteckt. “Zum Teil kann nur darüber spekuliert werden, wer ansonsten hinter dem Anstieg der letzten Tage gestanden haben könnte. Zum Teil waren es wohl Käufer von physischem Metall, so konnten wir eine Belebung der Barrennachfrage beobachten. Was den Rest und damit sicher den großen Teil der Käufe angeht, tappt der Markt aktuell weitgehend im Dunkeln.” (mehr…)

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Die Franzosen lassen andere wie Feiglinge aussehen

Freitag, Oktober 29th, 2010

Wenn in irgendeinem Land welches dem Westen nicht genehm ist solche Massenproteste wie in Frankreich stattfinden würden, dann wäre dieser Volksaufstand als Zeichen der lebendigen Demokratie ganz gross von den Medien verkündet worden und alle Polithuren würden es begrüssen. Siehe Iran. So aber verteidigt man das harte Vorgehen von Sarkozy mit Sturmtruppen, Tränengas und Gummigeschossen und lässt ihn das Volk niederknüppeln und dabei sagen, die Demonstrationen seien „undemokratisch“. Dabei weiss jeder der Eins und Eins zusammenzählen kann, Sarkozy will die französische Bevölkerung ausplündern, um den internationalen Finanzverbrechern zu gefallen.

Was in Frankreich abgeht soll ein Beispiel für alle durch das Finanzkapital unterdrückten Länder sein, denn sie wissen, ohne Kooperation stehen alle Räder still und sie lassen sich das nicht länger gefallen. Sie haben wenigstens noch Rückgrad, was den Nachbarländern wie Deutschland völlig abhanden gekommen ist oder nie hatten. Dort hat die Mehrheit Angst den Mund aufzumachen und sind brave Untertanen, lassen sich mit den Lügen über Migranten und Ausländern von den wirklichen Problemen und den Verursachern dieser wieder ablenken und ihre Wut auf neue Sündenböcke aus. Wie erbärmlich, da sie nie aus der Geschichte lernen.

Die neueste Entscheidung der Bundesregierung zeigt, wer wieder beschützt wird und wer durch höhere Steuern zahlt. Um die Wirtschaft beim geplanten Abbau von Ökosteuer-Subventionen nicht zu belasten, werden den energieintensiven Unternehmen die Ökosteuerprivilegien belassen. Sie sollten ursprünglich um jährlich 1,5 Milliarden Euro beschnitten werden. Stattdessen werden die Raucher zur Kasse gebeten. Die Industrie darf ihren Dreck weiter in die Luft blasen und dafür sollen die Raucher mehr zahlen. Es geht immer gegen die Kleinen zum Vorteil der Grossen, aber es regt sich kein Widerstand. (mehr…)

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Rente mit 67 bei 45-Stunden Woche

Montag, Oktober 25th, 2010

In Frankreich gehen die Menschen auf die Straße, weil die dortige Regierung plant das Renteneintrittsalter von bisher 60 auf 62 Jahre zu erhöhen. In Deutschland werden von der Politik ähnliche Forderungen gestellt, auch hier soll das Renteneintrittsalter um 2 Jahre angehoben werden, allerdings auf bisher 65 auf 67 Jahre. Zu Aufständen wie in Frankreich kommt es hier dennoch nicht. So wundert es auch kaum, daß Industrie und Politik noch schärfere Forderungen stellen, beschrieb doch schon der EU-Abgeordnete Jean Claude Juncker diese Art der Demokratie wie folgt: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Prof. Klaus Zimmermann eine Steigerung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 45 Stunden, was einer Steigerung von etwa 7,5 Stunden entspräche. Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Prof. Ulrich Blum stimmt Zimmermann zu, daß es längerer Arbeitszeiten bedarf.

Im Klartext sieht die Lage also so aus, daß wir in Deutschland zu wenige Fachkräfte haben, weil (1) zu viele Fachkräfte das Land ob der ohnehin schon miesen Arbeitsbedingungen das Land verlassen, und (2) weil wir als Deutsche zu wenige Kinder haben, weil es sich ohne zwei Einkommen hierzulande kaum noch leben läßt. Nun glauben solche überbezahlten Spezialisten, die Arbeit gemeinhin nur aus dem Lexikon kennen dieses Problem zu beheben, indem man die Arbeitsbedingungen noch weiter verschlechtert und den Menschen noch wenig Freizeit läßt. Weiter an der Lebensrealität der Menschen in Deutschland vorbei können diese “Experten” nun wirklich nicht mehr sein. (mehr…)

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Fundstücke: Von toten Pferden, die länger galoppieren sollen

Montag, Oktober 25th, 2010

Wenn man ein totes Pferd (hier eine gescheiterte Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarkttheorie) reitet und man mit dessen Leistung nicht mehr recht zufrieden ist, hat man folgende Möglichkeiten:

- Man bsorgt sich eine stärkere Peitsche (Hartz IV)
- Man erklärt: “Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.” (Prekariat)
- Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für Pferde. (Abbau von Sozialnormen)
- Man sagt, wenn das tote Pferd schon nicht geritten werden kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen! (ständige Erhöhung von Steuer und Sozialabgaben)
- Man erklärt, dass das eigene Pferd “besser, schneller und billiger” tot ist. (Aufschwung XXXL)
- Man gründet Arbeitskreise zur Analyse des Pferdes (arbeitgebernahe Witschaftsforschungsinstitute)
- Man bildet einen Gebetskreis, der das tote Pferd gesund beten soll. (Medienkonzerne) (mehr…)

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Michael Winkler: Wie weit sind wir?

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Wir warten und warten, und nichts geschieht. Ich werde mittlerweile von Leuten, die meine Thesen seit Jahren kennen, gefragt, ob ich nicht daneben liege, ob sich die heutigen Verhältnisse nicht in alle Zukunft fortsetzen. Da kann ich nur antworten: Wir sind auf dem besten Weg, daß alles eintrifft. Ich benutze gerne das Bild der Jongleure, die Teller auf einer Stange tanzen lassen, erst einen, dann mehr und mehr. Schließlich wird der Punkt erreicht, an dem der Jongleur keinen weiteren Teller mehr auf eine Stange setzen kann, weil er nur noch hin und her springt, um einen vom Fall bedrohten Teller oben zu halten. Menschliche Konzentration und menschliche Ausdauer sind begrenzt, der Punkt, an dem der Artist zu langsam wird, naht unausweichlich. Die Teller fallen, gehen in Scherben oder werden aufgefangen. Die Vorführung ist beendet.

Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Teller bedenklich wackeln. Vor einem halben Jahr schienen wir auf eine Währungsreform zuzusteuern, der Staatsbankrott Griechenlands stand unmittelbar bevor. Diese “Teller” wurden wieder stabilisiert. Aktuell ist es der Goldpreis, der ein Hoch nach dem anderen markiert, zwar nur in Dollar, weil der Euro gerade ein Hoch erlebt, doch die Finanzmärkte sind allesamt instabil. Der Goldpreis ist eine Fieberkurve, allerdings diejenige eines Patienten im Krankenhaus, der mit fiebersenkenden Medikamenten behandelt wird. Um 700 Dollar haben die Ärzte gekämpft, um 900 Dollar, um 1.000 Dollar, um 1.200 Dollar – jetzt stehen wir bei 1.350 Dollar. Anders als beim Fieber gibt es keinen feststehenden Todespunkt, selbst 1.500 Dollar wird der Patient noch überleben. Der Teller fällt, wenn alle “Medikamente” versagen, wenn die Goldpreisdrückung zusammenbricht. Dann werden wir einen Raketenstart erleben, einen senkrechten Anstieg. (mehr…)

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Michael Winkler: Falschgeld?

Mittwoch, September 22nd, 2010

In immer mehr Veröffentlichungen taucht der Begriff “Falschgeld” für Fiat Money auf, also für unser heutiges Papiergeld. Als rhetorische Finte mag das durchaus Gefallen finden, mit der Wahrheit hat der Begriff allerdings nichts zu tun. Zur Verdeutlichung der Unterschiede möchte ich mich auf ein wirklich wertloses Geld beziehen, dem Geld in Monopoly™.

Zunächst möchte ich erklären, wieso das Spielgeld tatsächlich echtes Geld ist. Ja, ehrlich, das Geld von Monopoly™ ist echtes Geld! Es ist so echt wie Euro oder – Zloty. Mit Zloty können Sie in einem bestimmten Gebiet (Polen) einkaufen und bezahlen, diese Zloty sind dort – und nur dort! – gesetzliche Zahlungsmittel. Außerhalb dieses Gebietes, z.B. in der Gaststätte Riedel’s Eck in Hamburg, bekommen Sie für Zloty nichts, so wenig wie für Monopoly™-Geld.

Im Spiel, also in seinem Gültigkeitsbereich, sind diese Papierschnipsel das regelkonforme, also gesetzliche Zahlungsmittel. Die Spieler können dieses Geld jederzeit austauschen, also beispielsweise Roulette-Chips einführen. Solange sie dies nicht tun, sind die Spielgeldscheine Tausch- und Schatzmittel. Tauschmittel, weil gegen eine Anzahl dieser Scheine Leistungen (“Miete”) bezogen oder Waren (“Straßen”, “Häuser”, “Hotels”) getauscht werden können. Schatzmittel, weil in diesen Scheinen gespart wird und sie dazu dienen, Kaufkraft zu speichern. (mehr…)

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Michael Winkler: Nachtrag zur Währungsreform

Mittwoch, Juni 9th, 2010

Währungsreform 1948

Wir schreiben den 21. Juni 1948. Die Reichsmark ist Geschichte, zumindest in den drei westlichen Besatzungszonen. In der russischen Ostzone überlebt sie noch ein paar Tage, bis dort die Ostmark eingeführt wird. Die neuen Scheine sind Made in USA, quietschbunt und heißbegehrt. Über Nacht füllen sich die Auslagen der Geschäfte, was es seit Jahren nur auf dem Schwarzmarkt gegeben hatte, war jetzt wieder für alle zu haben. Zumindest für jene, die diese Warenfülle bezahlen konnten. Die D-Mark hatte das Licht der Welt erblickt und damit war das Wirtschaftswunder eingeleitet. Der Rest war dann Arbeit, viel, viel Arbeit.

Wie waren die Bedingungen der Währungsreform 1948? Als erstes gab es das “Kopfgeld”: Für jeden, ob Säugling oder Greis, gab es zuerst 40 D-Mark und dann noch einmal 20, die 1:1 getauscht wurden. Der Familienvater mit zehn Kindern mußte also 720 Reichsmark abgeben, um 720 D-Mark zu erhalten, es gab keine bedingungslose Auszahlung. Dank der Mangelwirtschaft war es kein Problem, das Geld aufzutreiben, alte Reichsmark hatten die Leute genug.

Für Geschäftsleute gab es eine Grundausstattung, sie durften pro Beschäftigten weitere 60 Reichsmark 1:1 in D-Mark umtauschen. Bei den Beträgen müssen wir die Zeit berücksichtigen. Damals wurden Arbeitslöhne wöchentlich und in bar ausbezahlt, in den sprichwörtlichen Lohntüten. Die Löhne waren damals gering, diese 60 D-Mark entsprachen ungefähr einem Wochenlohn. (mehr…)

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Der Honigmann: Die deutsche Ursache der weltweiten Finanzkrise

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Um die wirtschaftliche und finanzielle Situation Deutschlands heute zu verstehen, muss man zur Situation Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkrieges zurückkehren. Die USA sahen Deutschland damals als einen Konkurrenten auf dem Weltmarkt, auf den man aufpassen muss, damit er nicht technologisch überholt oder zu viele Ressourcen verbraucht. Deutschland interessierte die USA in erster Linie als Militärstützpunkt, als Geldlieferant, als Risikoversicherer und als Workshop für bestimmte Produkte.

Abb. 33: Das Segelschulschiff „Eagle“, ein Schwesterschiff der Gorch Fock, 1936 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut, wurde 1946 von den Amerikanern als Reparation konfisziert dient es auch heute noch der amerikanischen Coast Guard. Das Herumsegeln mit konfisziertem Eigentum ist typisch für die USA.

Der zweite Weltkrieg kostete Deutschland etwa 5 Millionen Todesopfer, 90 Mio Deutsche hatten aber überlebt. Viele Gebäude waren ruiniert, aber tausende von Firmen waren doch noch vorhanden, und viele Firmen hatten rechtzeitig wichtige Produktionsgüter für den Wiederaufbau nach dem Krieg in Sicherheit gebracht.

Mit dem Ende der Kriegshandlungen war das Leid für die deutsche Bevölkerung nun aber keineswegs zu Ende. Deutschland war soweit nur als Beute erlegt, das eigentliche Ausbluten und Schlachten begann zu diesem Zeitpunkt aber erst – und hält bis auf den heutigen Tag an. Es begann mit einfachen Plünderungen, und hat mit den feindlichen Firmenübernahmen durch Heuschrecken-Fonds und den US-Schrott-Immobilien für deutsche Sparer bis heute noch nicht geendet.

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Klaus Rainer Röhl: Ich will unsere D-Mark wiederhaben!

Freitag, Mai 21st, 2010

Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Novemberabend im Jahre 1996 in der kleinen niederrheinischen Stadt Erkelenz. Wir diskutierten über die Abschaffung der D-Mark und die Einführung des Euro. Abstimmen durften die Deutschen ja nicht über die Abschaffung der in der ganzen Welt angesehenen deutschen Währung, diskutieren schon. Und in meiner Partei, der FDP, waren die Meinungen durchaus geteilt, meine Freunde von der „Liberalen Offensive“ um den ehemaligen Generalbundesanwalt Alexander v. Stahl und ich waren für die Beibehaltung der D-Mark, die Parteispitze, zu der damals auch schon Guido Westerwelle gehörte, war für die Einführung einer europäischen Währung. Sie wollten den Euro, wir nicht. Der Ortsverein der FDP von Erkelenz hatte an diesem Abend auch mich als Vertreter der Nationalliberalen zu einer Diskussion geladen, der Gegenredner war Giorgos Chatzimarkakis, ein Grieche mit deutschem Pass – er hat inzwischen als Europaabgeordneter Karriere gemacht. Der Saal in der kleinen Stadt war gerappelt voll – die Einführung der neuen Währung beschäftigte damals Junge und Alte. Die Diskussion war sehr lebhaft, und es ging hauptsächlich um die Gefahren einer Abwertung unserer Währung und damit einer drohenden Inflation. Am Ende war klar, dass die Mehrheit der Anwesenden für die Beibehaltung der D-Mark und gegen den Euro war. Man wollte lieber die deutsche Einheit feiern und ausgestalten, als eine neue Einheit mit zwei Dutzend anderen europäischen Völkern und Staaten unterschiedlicher Geschichte, Sprache, Kultur und Entwicklung zu suchen, die wirtschaftlich ohnehin unter keinen Hut zu bringen wären. Fast hätte ich eine Abstimmung beantragt, aber dazu kam es nicht mehr. Diskutiert wurde also, aber gefragt wurden die Deutschen nicht – andere europäische Völker auch nicht, manche stimmten mit Nein wie Dänemark und Schweden, Norwegen und England wollten ihre Währung überhaupt nicht abgeben. (mehr…)

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Jürgen Schwab: Schweinesystem

Freitag, Mai 21st, 2010

Nach dem 8. Mai 1945 war den meisten Deutschen klar, daß „Rassismus“, also die Abwertung von Menschen anderer Rasse und Volkszugehörigkeit, ab sofort abzulehnen sei. Dieser Wandel kann sich beim einen aus Überzeugung, beim anderen aus Opportunismus vollzogen haben. Nun läßt sich aber das Phänomen nicht leugnen, daß bei Krisen und Notsituationen, die alten Reflexe, die vielleicht auch angeboren sind, wiederkehren. Es scheint eine menschliche Veranlagung zu sein, das menschlich Negative zu externalisieren, das heißt anderen Gruppen, denen man selbst nicht angehört, zuzuschreiben. Dies können in einer bestimmten historischen Situation Juden sein – oder bei heutigen Rechtspopulisten und linken Antideutschen Moslems oder bei der Springerpresse neuerdings Griechen.

Ich persönlich würde mich gar nicht getrauen, Griechen pauschal schlecht zu machen, da insbesondere in Westdeutschland viele nationale Veranstaltungen in Hinterzimmern griechischer Gastwirte stattfinden. Im großen und ganzen distanzieren sich griechische und andere ausländische Gastwirte nicht so schnell von deutschen Nationalisten wie ihre deutschen Kollegen. (mehr…)

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Stella Hähnel: Der Handel mit Geld zerstört die Welt

Donnerstag, Mai 20th, 2010

Stella Hähnel

Erschaudern Sie auch angesichts so mancher Politiker-Worte dieser Tage?

Haben wir Nationalisten nicht genau diese Szenarien schon immer vorhergesehen? Zugehört haben uns zu wenige.

Niemand kann genau vorhersagen, was im Einzelnen auf uns zukommt, bzw. auf welche Weise, mit welchen konkreten Auswirkungen sich der Zusammenbruch der zunehmend zwangsglobalisierten und vom Diktat der mächtigen Finanzwelt unterdrückten Welt abspielen wird. Das er kommt – der Zusammenbruch – das war schon lange klar. Er nimmt nun Formen an. Viel Zeit bleibt wohl nicht mehr.

Die verantwortliche Politikerkaste der BRD erweckt den Eindruck, als habe sie gänzlich die Kontrolle verloren. Hat sie vermutlich auch schon. Ja, auch für die NPD ist der Deutsche Bundestag, ist die Bundesregierung nur eine Marionette, war dies seit Bestehen der BRD. Nun jedoch fällt die Tarnkappe und das ganze Maß der Armseligkeit kommt zum Vorschein. Das Volk spürt instinktiv, daß es in den Untergang geführt wird. Die einen Verweigern sich darum heute schon dem ganzen System und gehen nicht zur Wahl – wie in NRW es fast 50% taten. Die andere Hälfte des Volkes wählt ein vermeintlich kleineres Übel bewußt oder aus Gewohnheit. (mehr…)

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Michael Winkler: Keine Panik!

Freitag, Mai 14th, 2010

Die FDP wird schon wieder frech. Hat der Absturz in NRW nicht gereicht? 60% Verlust in weniger als sechs Monaten… Trotzdem fängt Rösler jetzt wieder mit der Kopfpauschale an. Hat der nicht kapiert, daß diese Kopfpauschale gar nicht gewollt wird? Denn hätte die arbeitsscheue Kanzlerin das haben wollen, hätte sie das in den besseren Zeiten beschließen lassen. Jetzt ist die Bundesratsmehrheit weg, jetzt muß um die Stimmen der Bundesländer gefeilscht werden.heute in drei von vier Telephonaten auf die am Wochenende drohende Währungsumstellung bzw. Währungsreform angesprochen wurde, möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen.

Der Initiator dieser Panik ist Herr Walter Eichelburg mit seiner Seite www.hartgeld.com. Herr Eichelburg ist ein Experte für Edelmetallanlagen, dessen Hoffnungen und jahrelange Prognosen steigender Gold- und Edelmetallpreise sich in den letzten Wochen und Monaten aufs Schönste erfüllt haben. Er ist natürlich nicht der Einzige, der darauf gehofft und das vorhergesagt hat. Eine Währungsreform, die Spargelder vernichtet und nur Gold und Silber unangetastet läßt, wäre jedoch die großartigste Bestätigung seiner Lehren, deshalb glaube ich, daß Herr Eichelburg derzeit die Wirklichkeit ein wenig ausblendet – etwas, das jedem von uns passieren kann. Als ich den Untergang geschrieben habe, war ich ebenfalls fest überzeugt, daß am 19. März 2007 der Krieg gegen den Iran beginnt.

Es gibt eine kleine Chance, daß die erhoffte D-Mark 2 tatsächlich an diesem Wochenende kommt, doch die Chance dafür ist sehr gering. Das ist wie Lotto spielen: Die Chance ist dabei 1 : 140 Millionen, trotzdem schaffen es etwa 50 Leute pro Jahr zu gewinnen. Es gibt jedoch gewichtige Gründe, die dagegen sprechen. (mehr…)

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Michael Winkler: Der Merkel-Plan

Dienstag, Mai 11th, 2010

Ich möchte vorausschicken, daß der folgende Text reine Spekulation ist, der Versuch, einige lose Enden miteinander zu verknüpfen. Ich gehöre weder dem Präsidium der CDU an, noch bin ich ein geheimer Regierungsberater, ich habe also keinen Zugang zu jenen Gremien, die solche Dinge beschließen. Die Überschrift habe ich gewählt, weil die Dame in den bunten Hosenanzügen an der Spitze steht und Land sowie Partei unter ihr leiden. Ich möchte ihr mit der Namensnennung weder die fachliche noch die intellektuelle Kapazität zu einer solchen Planung unterstellen.

Der Euro brennt lichterloh, die fehlkonstruierte Gemeinschaftswährung, die uns Kohl, Genscher und Waigel beschert haben, ist am Ende. Die Ambitionen, daß aus diesem Esperanto-Geld eine Welt-Reserve-Währung werden könnte, sind an der Wirklichkeit und am Dollar gescheitert. Die zufällig jüdischen Großbanken der Wall-Street und die genauso zufällig jüdischen Spekulanten der Hedge-Fonds rechnen ihre Milliarden-Gewinne in Dollar ab, nicht in Euro, deshalb tun sie alles, damit der Euro vor dem Dollar stirbt. (mehr…)

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Freiheitlich Akademischer Pressedienst: Keine Fortsetzung der Spekulantenrettung

Samstag, Mai 8th, 2010

Zur Rettung der sich in Griechenland verspekulierenden Banken dürfen die europäischen Staaten und damit die Steuerzahler die Risiko- und Ausfallshaftung übernehmen. Die Griechen selber aber haben von ihrer angeblichen „Rettung“ nichts, sie müssen „sparen“. Die Griechenland-„Hilfe“ ist nur eine Fortsetzung der Rettung der für die Realwirtschaft uninteressanten Großspekulanten. Gegen eine solche Politik zugunsten einer internationalen Plutokratie protestieren die Freiheitlichen Akademiker Österreichs energisch!

Die Staaten haben weder die ersten 35 Mrd. noch die ganzen 120 Mrd. in ihren Budgets und müssen sie daher am Finanzmarkt ausleihen. Das tun sie bei jenen Investitionsbanken und Finanzinstitutionen, welche von den Staaten soeben mit ähnlichen Aktionen gerettet und subventioniert wurden und die wiederum selber die Kredite für ihre eigene Rettung zur Verfügung gestellt haben. Die luftfinanzierte Katze dreht sich damit mehrfach im Kreise. Was bleibt sind die von den Steuerzahlern aufzubringenden Zinsen für eine Finanzwirtschaft, die selber nur über Kunstgeld verfügt, dieses verleiht und dafür jedoch reale Zinsen verlangt. Das ist das Geschäft! (mehr…)

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Dr. Wilhelm Hankel: Brief an die Bundesregierung

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,

wem gehört eine Währung? Gewisslich nicht Ihnen oder Ihrer Regierung; auch nicht jener Vorgänger-Regierung, die den Deutschen das bislang beste und stabilste Geld ihrer Geschichte wegnahm, ohne sie zu fragen: die Deutsche Mark (DM). Mit diesem Geld schaffte unser Volk nach der Stunde Null den Wiederaufstieg aus Ruinen, den Aufbau einer leistungsfähigen Volkswirtschaft und die Rückkehr in den Kreis der weltweit geachteten Nationen. Die ganze Welt hat uns dafür bewundert und tut es noch heute.

Deswegen kam es einem Staatstreich gleich, als ihr Amtsvorgänger, der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, seinen Namen unter jenen Vertrag setzte, der die deutsche Währungssouveränität aufhob und unser Land einem Geldwesen überantwortete, das es seitdem mit damals 11, inzwischen 16 anderen europäischen Nationen teilt: dem Euro. Was er Deutschland damit angetan hat, hat niemand klarer und klassischer ausgedrückt als der bedeutende österreichisch-deutsche Ökonom Joseph A. Schumpeter lange vor Einführung der DM: “Im Geldwesen eines Volkes spiegelt (sich) alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist… Von (ihm) geht ein wesentlicher Einfluss auf sein Wirtschaftsleben und sein Schicksal überhaupt aus… (Er) ist ein Symptom aller seiner Zustände”. (mehr…)

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Griechenland: Eine deutsche Analyse

Mittwoch, April 28th, 2010

Die Herabstufung Griechenlands durch sogenannte „Rating-Agenturen“ ist derzeit in aller Munde. Dabei wird schnell vergessen, dass es gerade Agenturen wie Standard & Poors und Konsorten waren, die amerikanischen Ramschpapieren die besten Kreditwertungen gaben, was schlussendlich zum Platzen der Immobilienblase und damit zur letzten Immobilienkrise führte. Auch sollte man sich fragen, warum diese Agenturen Griechenland erst zu diesem Zeitpunkt wirklich heruntergestuft haben, wo doch jedem halbwegs interessierten Menschen schon seit Monaten bewusst gewesen sein sollte, dass Griechenland auf einem Niveau über seine Verhältnisse gelebt hat, das nicht zu halten war. Schon in der Schule lernen Kinder den verhängnisvollen Effekt von Zinseszins, sodaß die Blindheit der Politikerkaste und der Rating-Agenturen demgegenüber eigentlich nurmehr als Absicht empfunden werden kann.

Stellen wir uns einmal vor diese Politiker und Agenturen hätten die Jungfernfahrt der Titanic miterlebt. Sie hätten gesehen, dass die Titanic geradewegs auf einen Eisberg zusteuert, der das Schiff zwangsläufig zum Sinken bringen würde. Anstatt die Besatzung und Passagiere zu warnen, hätten Politiker und Agenturen einfach nur weiter Kohle in die Ofen geschüttet, damit das Schiff noch ein wenig schneller fahren kann und Tausende Menschen ihre Tickets für das Schiff gebucht hätten. Zur gleichen Zeit hätten gewissen Leute, deren Nachnamen auf –berg oder –witz enden und ganz zufällig vorzügliche Kontakte zu Politik und Agenturen haben, Wetten abgeschlossen, dass die Titanic sinken wird. Warnungen der Passagiere, dass das Schiff auf einen Eisberg zusteuert hätte die vierte Gewalt im Staat –die Mediakative- als Verschwörungstheorie verunglimpft und auf eine Stufe mit nationalsozialistischer Propaganda gestellt, damit sich auch ja niemand traut solche Bedenken noch zu äußern. Erst jetzt, da das Schiff auf unumkehrbaren Kollisionskurs ist und die Passagiere mit Paddeln versuchen entgegenzusteuern erfährt man durch Presse und Agenturen, dass das Schiff dabei ist einen Eisberg zu rammen und vermutlich untergehen wird. Aufgrund der nunmehr einsetzenden Panik machen die –bergs und –witzes nun Milliardengewinne und alle anderen gehen leer aus. (mehr…)

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