Und er bückte sich noch tiefer – Steinmeier in Jerusalem angekommen
14. Februar 2006 in Deutschland, Zionismus
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Dachte man schon, dass sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nicht noch tiefer als vor dem israelischen Botschafter in der BRD, Schimon Stein, bückten könnte (Bück Dich – Steinmeier besucht Israel), wurde man nun eines Besseren belehrt. Kaum in Jerusalem angekommen, inspizierte er schon des Allerwertesten des israelischen Ministerpräsidenten, Ehud Olmert, und stellte klar, „dass es wichtig sei, dass Israel weiß, dass Deutschland gerade in schwierigen Zeiten an seiner Seite“ stehe, und dass „unsere Solidarität“ unkündbar sei. Hier liegt Steinmeier allerdings falsch, denn die BRD ist nicht Deutschland, und dennoch kommt auch hier die Moral erst nach dem Fressen, wie Berthold Brecht so schön feststellte.
Olmert war ob dieser Unterwürfigkeit natürlich hocherfreut, und versicherte Steinmeier, dass er ein „echter Freund Israels“ sei, was ihn damit wohl zu einem Titelaspiranten auf eine der kommenden Kanzlerschaften, oder gar zum Bundespräsidenten, macht. Auf solch freudiger Aussichten stellte Steinmeier noch einmal klar, dass für ihn kein Gespräch mit der Hamas in Frage komme, solange diese Israel nicht anerkennt, und „anerkennt, dass Demokratie und Gewaltanwendung nicht zusammenpassen“. Für Israel ist es aber weiterhin in Ordnung Kleinkinder mit gezielten Schüssen zu ermorden, solange dies weiterhin ganz demokratisch geschieht.






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