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Hamburg: Dummheit kann ins Auge gehen…

2. Januar 2010 in Deutschland, Multikultur

In der Silvesternacht ereignete sich in Hamburg ein Vorfall, dem man bedenkenlos das Prädikat “Selbst Schuld” geben kann und der wieder einmal zeigt, was für Leute später unsere Renten zahlen sollen, wenn es nach den Versagern in den Parlamenten geht. Der 16-jährige Ibrahim zog nach Mitternacht durch Hamburgs Straßen und geriet mit einem Unbekannten in Streit. Nur hat man es als Ibrahim natürlich nicht leicht (wegen der ganzen Diskriminierung und so) und anstatt es beim Wortgefecht zu belassen, entschied sich Ibrahim ein Messer zu ziehen. Der Bürgersteig war allerdings glatt und so rutschte Ibrahim aus und landete mit seinem linken Auge zuerst auf der sieben Zentimeter langen Klinge, die sich weiter in sein Gehirn vorarbeitete.

In diesem Fall hat es mit Sicherheit nicht den Falschen getroffen, denn wer während eines Streites ein Messer zieht, der hat gemeinhin auch vor es zu benutzen. Nur endete dieses mal der Täter im Krankenhaus und nicht das mögliche Opfer. Es ist aber auch eine alte Weisheit, daß ein strenger Winter durchaus hilft, gewisser Plagegeister Herr zu werden.

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Gerüchte: Falschgeld in Politik und Wirtschaft

2. Januar 2010 in Gesellschaft

Gerüchte laufen durch die Reihen und Gazetten wie Falschgeld: Normale Menschen stellen es nicht her, aber sie geben es bedenkenlos weiter. Nicht nur dem Klatschmaul schmeckt diese pikante Kost aus dem globalen Dorf der Gerüchteküche. Einmal wie Gift eingeflößt, kann ein Gerücht eine Existenz ruinieren, einen Börsenkurs hochtreiben und des Volkes Meinung manipulieren.

Gerüchte gab es sowohl gestern wie heute. Abenteuerlich war, was Mark Twain zur Goldgräberzeit als Redakteur berichtete: “Neue Claims wurden täglich angemeldet. Es war unter den Findern üblich, zur Zeitung zu gehen und uns Redakteuren freie Anteile in Aussicht zu stellen, wenn diese als Gegengabe irgend eine Schaumschlägerei über die guten Aussichten ihres Claims veröffentlichten.” Twain schrieb weiter…”selbst ein altes, verlassenes Claim lobten wir so in den Himmel, dass wir es selbst nicht wiedererkannten. Dann war es soweit, dass einer zugriff und es aufgrund seiner zweifelhaften Berühmtheit kaufte und verkaufte. Täglich erhielten wir Anteile zum Geschenk”.

Die umtriebige Börse ist der Umschlagplatz für Gerüchte. Heute sind es getürkte ad hoc-Meldungen in den virtuellen Chat-Räumen der globalen Zockerbuden, dem Internet, die dem unerfahrenen Spekulanten einen Pseudo-Wissensvorsprung vorgaukeln. So verbreitet man 1999, dass die Autohandelfirma UPCA ein Mittel gegen Aids gefunden hätte. Abstrus genug! Die Aktie stieg prompt um 2.000% – von 25 Cent auf 5 Dollar. Auch für die gezielte Aktien-Manipulation nach unten gibt es unzählige Beispiele. So tauchte seinerzeit die lancierte Meldung auf, dass der Chef des Softwareanbieters Graphisoft tödlich verunglückt sei, nur damit ein unbekannter Investor billig einsteigen konnte. Read the rest of this entry →

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Auf ein gutes Jahr 2010!

2. Januar 2010 in Deutschland

1. Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
Wer will des Stromes Hüter sein?
|: Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein, :|
|: Fest steht und treu die Wacht am Rhein! :| Read the rest of this entry →

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