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Der kleine Unterschied: Nicht amtlich vs. Nicht für die Öffentlichkeit bestimmt

8. Januar 2010 in Deutschland

“Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.” (Winston Churchill)

Vorgestern berichteten wir über eine Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) nach der die Zahl der sogenannten rechten Gewalttaten in den ersten elf Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr gesunken sei. Diese Meldung veranlaßte uns zu der Schlagzeile, daß die Zahlen wohl gleichzeitig steigen und fallen müssen, weil der BKA-Chef Jörg Ziercke erst kurz zuvor von einem Anstieg rechter Gewalt sprach. Wie der Focus nunmehr berichtet, waren die veröffentlichten Zahlen jedoch gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern stammen von einer undichten Stelle: “Eine Meldung über zurückgehende Zahlen bei rechtsextremer Gewalt hat für Wirbel gesorgt. Die Zahlen waren nicht amtlich, das BKA sucht nach der undichten Stelle. Eine angebliche Spur führt in den Bundestag.”

Die Tatsache, daß das BKA nach der Veröffentlichung dieser Zahl nunmehr nach einer undichten Stelle sucht, zeugt davon, daß die Zahlen auf jeden Fall amtlich, aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, was eigentlich nur heißt, daß die Zahlen vor der eigentlich Veröffentlichung erst noch frisiert werden müssen. Die “amtliche” Statistik wird erst im Frühjahr veröffentlicht, damit das BKA genügend Zeit hat die Statistik wunschgemäß anzupassen.

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Niederlande: Kulturbereicher proben den Bürgerkrieg

8. Januar 2010 in Europa, Multikultur

Culemborg

“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“ (Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer)

Zuweilen werden Stimmen laut, die sich sorgen, daß es in den nächsten Jahren zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen den Völkern Europas auf der einen Seite und arabischen Ausländern auf der anderen Seiten kommen könnte. Den Ernstfall konnte die niederländische Kleinstadt Culemborg (27.500 Einwohner) schonmal proben, weil ein Kulturbereicherer einem anderen Kulturbereicherer im September letzten Jahres ein Schawarma (arabische Döner-Variante) aus der Hand schlug. Die Neue Züricher Zeitung berichtet weiter:

Es standen sich Einwanderer der zweiten Generation gegenüber, hie Molukker, da Marokkaner. In Spitzenzeiten waren auf jeder Seite rund 50 Jugendliche an den Unruhen beteiligt. Es entstanden beträchtliche Sachschäden, Autos wurden angezündet, Vorgärten verwüstet und Fensterscheiben eingeschlagen. Read the rest of this entry →

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