You are browsing the archive for 2010 Februar.

Jürgen Voß: Sonderrechte für Migranten?

28. Februar 2010 in Deutschland, Multikultur

Maria Böhmer

Maria Böhmer

Sehr geehrte Frau Professorin Böhmer,

in den Medien werden Sie nicht selten zitiert, Migranten seien eine Bereicherung für die autochtone Gesellschaft. Das mag manchmal durchaus zutreffen, hängt oft vom Herkunftsland, von der Qualifikation des Betreffenden ab – als ich steuerpflichtig im Ausland arbeitete, war ich vermutlich auch eine Bereicherung für mein Gastland; doch das Gegenteil scheint nicht selten einzutreten, wie die beiliegende Darstellung “Lustiger Migranten-Stadl” vermuten läßt.

Warum gestehen deutsche Behörden Migranten “Sonderrechte” zu, wie sie anbei beschrieben werden? Warum räumen Justizbehörden einen “Migrantenbonus” ein (sollten Ihnen davon nichts bekannt sein, lasse ich Ihnen gern entsprechende Gerichtsurteile zur Überprüfung zukommen)? Offensichtlich sind deutsche Behörden von der puren Angst vor Reaktionen von Migranten vornehmlich türkischer bzw. arabischer Abstimmung besessen – und vor dem Aufschrei der tonangebenden Gutmenschen, Medien etc. Wird unser Sozialstaat nicht durch solche “Rücksichtnahmen” weiter geschädigt? Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Michael Winkler: Phase 2,99

28. Februar 2010 in Ausland, Deutschland, Europa, Gesellschaft

Ich werde in den letzten Wochen immer wieder aufgefordert, doch endlich die Phase 3 zu setzen. Ja, es gibt Anzeichen für Versorgungsmängel, doch diese sind partiell, sie reichen noch nicht aus, um die allgemeine Phase 3 auszurufen. Ja, es ist eine Ausnahmesituation, daß 52 Kilometer Autobahn mehrere Tage gesperrt werden müssen, weil die Mittel fehlen, sie zu räumen. Es ist eine Ausnahmesituation, wenn Städten und Landkreisen das Streusalz ausgeht. Ein bißchen gravierender ist die fehlende Tiefkühlkost, die nicht mehr in jedem Dorfladen regelmäßig angeliefert wird. Und ja, es ist ärgerlich, wenn das gewohnte Katzenfutter nicht mehr im Regal steht. Das sind aber noch keine echten Versorgungsmängel, sondern nur zeitweilige Störungen in der Versorgungskette. Die Autobahn ist wieder offen und die Kommunen haben jetzt gute neun Monate Zeit, um die blödsinnigen Studien über den Klimawandel zu entsorgen und dafür genügend Streusalz einzulagern.

Ich gebe zu, daß ich mich letztes Jahr verschätzt habe. Ich hatte damals erwartet, daß die Bundesregierung nach den Wahlen handelt, war es doch jene Koalition geworden, auf die Merkel und Westerwelle schon seit Jahren hingearbeitet hatten. Mit der spätrömischen Dekadenz, auf die Schnelle ein Reichtums-Beschleunigungsgesetz für Erben, Hoteliers und gutverdienende Eltern zu verabschieden und ansonsten mit dem Regieren bis zu den Wahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai zu warten, habe ich wirklich nicht gerechnet. Sicher, es gab Anzeichen, die fortgesetzte Arbeitsverweigerung der Kanzlerin ist als “präsidialer Führungsstil” längst sprichwörtlich geworden. Die Begründung dafür, Rücksicht auf eine große Koalition aus zwei gleichstarken Partnern, war dank der umfassend hilfsbereiten SPD schon damals fadenscheinig, heute ist sie gänzlich weggefallen. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Rolf Winkler: Moderne Blaustrümpfe

27. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Mit dem Begriff Blaustrumpf wurde ich erstmalig 1988 als junger Kollege von Bernfried S., Leiter eines größeren Architektur- und Ingenieurbüros konfrontiert.

Blaustrümpfe wurden Frauen, die sich für politische und bürgerliche Rechte der Frauen in der Gesellschaft einsetzten, genannt. Datieren läßt sich der Beginn auf etwa Mitte des 19. Jahrhunderts.

Heute, seit Ende der 1960er Jahre sind das die Feministen. Eine Frauenbewegung, die – nach Lexikon – für ein neues Selbstverständnis der Frau eintritt und die Aufhebung der traditionellen Rollenverteilung anstrebt.

Hat der Feminismus in der BRD zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation der Frauen beigetragen?

Um es kurz zu sagen: Mitnichten, Frauen und Mädchen sind noch nie so radikal wie heute im öffentlichen Raum, also in dem sie umgebenden Milieu, in den Druck-Medien (bereits in Kindermagazinen), im Film, auf den Bühnen, im gesamten Kunst- und Kulturbetrieb schlechthin und darüber hinaus besonders in der Werbung zum Objekt der Begierde niederer Instinkte degradiert worden. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Karlheiz Weißmann: Interregnum

24. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte

Am 4. Juni 1945 kommentierte die Times die deutsche Lage mit den Worten: “Deutschland befindet sich seit dem Tag des Sieges in Europa im Zustand eines Interregnums …” An das “Interregnum” fühlten sich viele Deutsche nach der Kapitulation erinnert, an jene Zeit im Mittelalter, als das Fehlen aller staatlichen Autorität zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung geführt hatte, begleitet von Mord, Vergewaltigung, Raub, Plünderung und Terror.

Die wichtigste Ursache der “autoritätslosen, der schrecklichen Zeit” lag in der totalen Niederlage selbst. Für ihre Planungen waren die Alliierten davon ausgegangen, daß nach der Invasion der deutsche Widerstand im Westen relativ schnell zusammenbrechen werde. Dann sollte bei Besetzung des Reichsgebiets die Verwaltung unter Aufsicht der Sieger weiterarbeiten. Daß diese Absicht im Widerspruch zur Kriegführung gegen Zivilbevölkerung und Infrastruktur und auch im Widerspruch zu den Säuberungsplänen stand, scheint niemandem aufgefallen zu sein.

Tatsächlich funktionierten die deutschen Stellen nur bis zum Zeitpunkt der Besetzung. In manchen Fällen bereitete man sich sogar auf die Machtübernahme der Alliierten vor. Aber in dem Augenblick, in dem die gegnerischen Truppen einrückten, brach die Administration zusammen. Amtsräume, Schulklassen und die Schalter von Post oder Bahn standen verwaist, die Kassen waren leergeräumt, wichtige Unterlagen der Behörden verschwunden. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Video: Handfeste Abreibung für übereifrigen Kulturbereicherer

18. Februar 2010 in Nordamerika

Während in der Bundesrepublik Deutschland ältere Menschen von ausländischen Kulturbereicherern zusammengeschlagen werden, während alle anderen nur zuschauen, gibt es in den USA ältere Menschen, die sich von gewissen Subjekten nichts gefallen lassen und somit durchaus als gutes Beispiel fungieren können.

Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Werner Hanitzsch: Es war die Hölle – Dresden 13. Februar 1945

15. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte

Gegen 21.30 Uhr heulten die Sirenen. Es war wieder einmal Fliegeralarm. In den vergangenen Jahren hatte ich schon so viele Stunden bei Fliegeralarm nachts im Keller verbracht, daß ich mich schon daran gewöhnt hatte und gar nicht mehr ängstlich war. Allerdings, diese Nacht sollte mich das Fürchten lehren.

In aller Eile begaben wir uns in den am nächsten stehenden Zug und suchten als erstes die behinderten Menschen, um ihnen in den Luftschutzkeller zu helfen. Unsere Hilfestellung wurde verständlicherweise sehr stark erschwert durch die anderen Leute, die ja alle versuchten, so schnell wie möglich in den Keller zu kommen, und deshalb fast panikartig zu den Türen drängten. Alles schrie angsterfüllt durcheinander in dem Bestreben, seine nächsten Angehörigen entweder nicht zu verlieren oder wiederzufinden. Es war noch nichts geschehen, aber es herrschte bereits ein entsetzliches Chaos.

In der Mitte des Waggons saß ein etwa 10-jähriges Mädchen. Sie weinte und rief: “Kann mir denn niemand helfen?” “Was ist mit dir?” fragte ich. Unter Tränen sagte sie mir, daß sie gelähmt sei und nicht laufen könne. Ich nahm sie sofort in meine Arme und trug sie in den Keller. Währenddessen fielen in nächster Nähe die ersten Bomben. Es pfiff, heulte, knallte und splitterte entsetzlich. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

FN Ostholstein: Die Machenschaften des Sebastian W. oder wie ein anderer Benjamin Schöler Hetze gegen Nationale betreibt!

12. Februar 2010 in Archiv

Wer hat sie nicht schon einmal erlebt, hinterhältige, lügnerische, denunzierende Mitmenschen unter einem. Nicht immer ist sofort und offen erkennbar, dass sie so sind, doch beim näheren hinsehen und ihrem handeln stellen sich diese miesen, verabscheuungswürdigen Charaktermerkmale heraus. Besonders schlimm ist es, wenn man nicht nur in Gegenwart von solchen Gestalten ist, sondern auch ihre Machenschaften zu spüren bekommt. Konflikte in der Menschheitsgeschichte hat es immer gegeben, doch es gab auch Zeiten in der Antike und selbst in der heutigen Zeit, wo Auseinandersetzungen unter gewissen moralischen Vorraussetzungen und Werten stattfanden. Das man den Zwist und den Streit offen mit Worten oder selbst dem Schwert, beilegt, aber so das man dem Gegner offen dabei ins Gesicht sieht und einem nicht von hinten mit einem Dolch feige und ehrlos in den Rücken gestochen wird.

Das Nationale in Deutschland besonders hart von hinterhältiger, mieser Hetze, Repressalien, Hausdurchsuchungen und Schuldzuweisungen ohne jegliches Fundament betroffen sind, ist hinlänglich bekannt. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Freies Leipzig: Die Autobahn

8. Februar 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Wenn es Johannes B. Kerner auch nicht wahrhaben wollte, als Eva Herman den Bau der Reichsautobahn vor einem Millionenpublikum in Erinnerung brachte, und er peinlich hilflos die politische Notbremse zog, indem er lispelte: „Autobahn, das geht nicht!“: Auch er will doch darüberfahren und bleibt gewiss dabei.

Am 27. Juni 1933 wurde jenes Gesetz erlassen, das bis in die Gegenwart unser aller Fahrgewohnheiten trägt, das „Gesetz über die Errichtung eines Unternehmens Reichsautobahn“. Frotz Todt wurde, nach Ernennung zum Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, die Linienführung des geplanten Schnellstraßennetzes übertragen. Es sollte eine der folgenreichsten Unternehmungen für die gesamte Entwicklung der Regionen und Städte werden, denn mit dem Bau der Reichsautobahn wurden infrastrukturelle Grundsteine gesetzt, von denen wir und selbst unsere Feinde heute noch profitieren.

Die Autobahn war gewissermaßen der Schlüssel, mit dem man die entlegenen Regionen aufschloss und an neue Lebensmöglichkeiten anbinden konnte. Es wurden Anschlusswege noch an die entlegensten Siedlungen geschaffen. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Prof. Dr. Eberhard Hamer: Wie souverän ist Europa?

6. Februar 2010 in Europa

Seit der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten ist, sind die meisten Souveränitätsrechte der früher 27 selbständigen Nationen an das Politkommissariat in Brüssel abgegeben. Der Vertrag bestimmt, dass es keine Nationen und keine Nationalbürger mehr gibt, sondern nur noch Europa und europäische Bürger. Wir haben geglaubt, dass dies ein Fortschritt in Richtung Freiheit, Demokratie und Sicherheit sei.

Schon einen Tag vor dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages mussten die in der EU zusammengeschlossenen Staaten mit tatkräftiger Hilfe des deutschen Innenministers de Maiziere ein von den USA diktiertes Abkommen beschliessen, welches den USA freien Zugang auf die Bankdaten des zentralen europäischen Finanzdienstleisters Swift sichert. Washington hatte dies mit dem Kommissionspräsidenten Barroso geregelt. Das europäische Parlament wurde einen Tag vor seiner Zuständigkeit ausgebremst und dadurch das Mitspracherecht verweigert. Der Finanzdienstleister Swift sitzt in Belgien und wickelt täglich etwa 15 Millionen Finanztransaktionen zwischen weltweit 8300 Banken ab. Mit der Unterwerfung der EU unter die amerikanische Hoheit werden nun alle Finanzströme Europas von der CIA und allen anderen amerikanischen und israelischen Geheimdiensten kontrolliert. Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Nationales München: Die alte deutsche Stadt

2. Februar 2010 in Deutschland, Europa, Geschichte, Gesellschaft

Das ist nun einmal so: Wenn man in eine fremde Stadt kommt, dann steht man gewöhnlich ratlos vor dem Haupteingang des Fernbahnhofes und sieht sich hilflos um, bis man sich ein Herz faßt und an den Nächstbesten herangeht und höflich fragt: „Verzeihen Sie, wie komme ich von hier zur X-Y-Straße?“ Kaum hat man die Antwort erhalten, fühlt man sich schon heimischer, denn man kennt nun schon ein Stück der Stadt.

Viel schwerer aber liegt der Fall, wenn man in einer alten deutschen Stadt wie Prag am Hauptbahnhof steht und dann als Antwort erhält: „Sprechen nicht deutsch!“ So ergeht es vielen. Nun haben viele ein deutsch-tschechisches Wörterbuch in der Tasche, in dem der schöne Fragesatz „jak se dostann do…?“ (Wie komme ich nach…?)“, verzeichnet ist und die meisten hätten sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon damit zurechtgefunden.

Aber es will einem durchaus nicht in den Kopf, weshalb in einer solch alten deutschen Stadt, wie Prag sie seit Jahrhunderten in Kunst und Kultur nun einmal ist, nicht eine Person die deutsche Sprache als Alltagssprache benutzt. Ein Herr, anscheinend Geschäftsmann, hatte mich längere Zeit beobachtet und trat zu mir heran: „Verzeihen Sie, ich spreche schlecht deutsch, bin Amerikaner. Aber ich habe gehört, daß sie suchen Hotel. Kann ich helfen Ihnen?“ „Gern“ habe ich ihm auf englisch geantwortet und er hat sich darüber gefreut. Auf dem Wege zum Hotel sagte er: „Sehen Sie, in Prag dürfen Sie niemanden mit deutsch ansprechen. Die Tschechen sind wahnsinnig stolz auf ihre Sprache, sie beherrschen zwar zum Großteil das Deutsche, aber sie wollen die tschechische Sprache unbedingt als Weltsprache durchsetzen. Reden Sie die Leute mit englisch an, dann werden sie Ihnen mit deutsch antworten, denn die englische Sprache beherrschen sie nicht. Sie müssen wissen, daß die Deutschen hier verhaßt sind, obwohl sie dieser Stadt das Gesicht gegeben haben.“ Read the rest of this entry →

Post to Twitter

Der Besuch dieser Seite und aller Unterseiten ist allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich verboten.

Wir übernehmen keine Haftung für auf dieser Seite und allen Unterseiten veröffentlichten Beiträge und Kommentare.

Sollten Sie diesen Bedingungen nicht zustimmen, verlassen Sie diese Seite umgehend.

Post to Twitter

AWSOM Powered