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Eva Herman: Die Wahrheit und ihr Preis

29. März 2010 in Deutschland

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele von Ihnen haben mir in der zurückliegenden Zeit sehr geholfen: Sie sprachen mir Mut zu, als ich öffentlich unter Druck geriet. Wegen haltloser Pressevorwürfe verlor ich meinen NDR-Job und wurde von zahlreichen Medien monatelang diskreditiert. Die meisten von Ihnen sagten: Lassen Sie sich nicht unterkriegen, halten Sie durch! Danke dafür! Denn die vielen Briefe und E-Mails, die ernst gemeinten und zum Teil liebevollen Ermunterungen halfen mir tatsächlich sehr, mich nicht nur über Wasser zu halten, sondern meinen eingeschlagenen Weg auch weiterzugehen.

Nicht erst heute ist daher das Gefühl der Verzweiflung und das des einer gnadenlosen Medienwelt Ausgeliefertseins einer inneren Ruhe gewichen, die mir Kraft für meine Ziele gibt. Aber jetzt ist auch genügend Zeit vergangen, um mit dem nötigen Überblick, dem Wissen um die perfiden Details und Hintergründe und der Distanz zur Befangenheit der Situation dieses dunkle Kapitel meines Lebens aufzuarbeiten. Read the rest of this entry →

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Sascha Rossmüller: Stellungnahme zur Medienberichterstattung „Bandidos MC“

23. März 2010 in Deutschland

Nachdem die jüngste Medienberichterstattung hinsichtlich meiner Person zu regen Diskussionen im Zusammenhang mit der NPD führten, habe ich mich – nicht zuletzt auch auf persönliche Nachfrage einiger weniger Personen – entschlossen, eine kurze Stellungnahme abzugeben. Diese erfolgt jedoch nicht, weil in dem ein oder anderem mehr oder weniger bedeutungsvollen Internetforum dies eingefordert wurde, sondern allein aufgrund dessen, daß es – wenngleich auch nicht einmal eine Handvoll – Personen gab, die meine Telefonnummer „wiederfanden“ und mich persönlich darum gebeten haben.

Zur Sachlage: Ja, es ist richtig, daß ich Mitglied beim Bandidos MC bin. Auch ist es nicht neu, daß ich mich nicht erst seit gestern innerhalb dieser Szene bewege, und dies vor meiner Mitgliedschaft beim Bandidos MC fast ein Jahrzehnt lang ebenfalls als Mitglied in einem anderen MC der Fall war. Diese Tatsache war auch kein Geheimnis und somit, vermutlich nicht allen, aber doch vielen bekannt. Weder trug ich dies wie eine Monstranz vor mir her, noch machte ich daraus ein Geheimnis. Scheinbar waren stets zu wenige V-Leute auf mich angesetzt, weil dies solange andauerte bis der Innenminister davon Kenntnis erlangte? – Im engeren Heimatkreis war dies selbstverständlich mehr bekannt, da ich hier häufiger mit einem Kleidungsstück des Clubs und/oder mit dem Motorrad gesehen wurde. Read the rest of this entry →

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Die Made im Speck: BRD-Präsident fordert höhere Benzinpreise

22. März 2010 in Deutschland

Horst Köhler

Zu den wohl unnötigesten aus Steuergeldern finanzierten Ämtern dürfte neben den diversen Integrationsministern sicherlich auch das Amt des Bundespräsidenten gehören. Während etwa die Bundeskanzlerin pro forma zumindest noch so tun sollte, als wenn sie für ihr Geld arbeitet, ist das Amt des Bundespräsidenten rein repräsentativ und könnte genausogut durch einen Laternenpfahl ersetzt werden, damit wenigstens Hunde ihre Freude an dieser Steuergeldverschwendung hätten. Natürlich hat man als Bundespräsident gut ausgesorgt, da neben einer fürstlichen Bezahlung der Steuerzahler auch noch für sonstige Unkosten wie etwa Reisen und einen Dienstwagen aufkomment. Da man von einem ehrwürdigen Volksverräter freilich nicht erwarten, daß er selbst fährt oder gar noch auftanken muss, kommt der Dienstwagen freilich mit einem eigenen Chauffeur und soviel Benzin wie das Steuersäckle hergibt.

So verwundert es angesichts der Realitätsferne der politischen Kaste der Bundesrepublik auch nicht, daß Bundespräsident Horst Köhler nunmehr fordert, den Benzinpreis noch weiter zu erhöhen, obwohl der Benzinpreis ohnehin schon zu knapp 75% aus Steuern besteht. Was in anderen Ländern zu Aufständen und Unruhen führen würde, erzeugt in Deutschland bestenfalls noch ein Stirnrunzeln und ein grimmiges Raunen, denn hierzulande scheint die Schmerzgrenze frühestens bei einer Abgabenlast von 100% erreicht zu sein. Read the rest of this entry →

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Krefelder Forum Freies Deutschland: Zu klein geschrieben – 1800 € Geldstrafe

20. März 2010 in Deutschland, Zionismus

Finden die politischen Tribunale am Amtsgericht Krefeld mittlerweile im Monatsrhythmus statt? Freitag, den 19. März 2010, waren jedenfalls L. S. und O. H. an der Reihe. Die beiden Angeklagten hatten am 12. Januar 2009 an einer Mahnwache von NPD und Jungen Nationaldemokraten auf dem Krefelder Neumarkt teilgenommen. Die Mahnwache ist die Miniform einer Demonstration. L. S. war Anmelder und Veranstaltungsleiter. In antiimperialistischem Geiste solidarisierten sich die Demonstranten mit den von Israel im Gaza-Ghetto überfallenen Palästinern, damals ein brandaktuelles Thema.

Dazu hielten je nach Zeuge zwei, vier, fünf Mann ein Transparent: „Juden raus aus Palästina“, wobei jedes Wort in einer neuen Zeile stand. Auf Höhe der beiden unteren Zeilen befand sich das JN-Logo rechts daneben. Das Transparent wurde im Gerichtssaal vorgeführt. Tatsächlich war „aus Palästina“ ein wenig kleiner geschrieben als „Juden raus“. Ein grafisch geschultes Auge konnte die Absicht des Grafikers spüren, das JN-Logo gut zur Geltung zu bringen und nicht in die Ecke zu quetschen. Er hätte besser einen Jurakurs besuchen sollten.

Nach den Zeugenaussagen, auch denen der Antifaschisten, konnten offensichtlich alle Passanten und Gegendemonstranten den gesamten Text lesen, wenn sie ihn aus ihrem Blickwinkel überhaupt einsehen konnten. Es gab offenkundig auch keinen, der sich verhetzt fühlte. Read the rest of this entry →

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Volkan T.: Deutsche Kartoffeln

17. März 2010 in Deutschland, Multikultur

“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer, CDU-Integrationsbeaufragte)

Ursprünglich zeigte dieser Werbespot das Pfanni-Logo und war ein Beitrag beim Internationalen Werbefilmfestival Spotlight, wo dieses Video den dritten Platz der Fachjury belegte und in der Zuschauergunst sogar auf Platz 2 rangierte. Die Firma Pfanni distanzierte sich inzwischen von diesem Beitrag und kündigte rechtliche Schritte an. Auch Spotlight entfernte das Video und alle Informationen dazu von seiner Seite. Erstellt wurde das Video von Christoph Ischinger von der HFF München mit Musik von Volkan T. (aka (DJ) TR Bass & Sayko Usta), der sich in einem seiner Lieder selbst wie folgt charakterisiert: “Ich bin Volkan, 90 Kilo schwer, 1,76 groß, dein Kampf wird erschwert. Bin treu, bin heftig, immer beschäftigt, ein Schlag in die Rippen ist von mir immer deftig.“

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Dee Ex: Stellungnahme zum Artikel auf Netz gegen Nazis

17. März 2010 in Deutschland

Naja… Auch wenn ich mich so langsam immer mehr zum Lieblingsobjekt der linken Verschwörungsbewegung entwickle, möchte ich doch auch den normal gebliebenen Menschen dieser Welt treu bleiben und Euch die folgende Neuigkeit nicht vorenthalten: Ein aufmerksamer Bürger hat mich darauf hingewiesen, dass ich heute einen Artikel im Netz-gegen-Nazis bekommen habe!

Auch für die Unterstützung, bzw. die mehr oder weniger freiwillige Werbung durch dieses – ich muss leider sagen – “rassistische” Portal, möchte ich anstandshalber danken. Warum “rassistisch”? Na ganz einfach: Wer pauschal alles Pro-Deutsche als potentiellen Nazi an den Pranger stellt, ist in meinen Augen ein Rassist. Die Damen und Herren dieser Seite handeln nicht klardenkend, sondern lassen sich von ihren Vorurteilen lenken, ohne sich selbst mit dem “angeblichen” Feind beschäftigt zu haben. Eine Verleumdung macht die Runde – alles und jeder wird somit unbewusst oder gar willkürlich(?) manipuliert, einen Menschen oder eine Minderheit aus der Gesellschaft auszugrenzen, weil man sich ja dort für einen “besseren” Menschen hält, als den oder die man zu Unrecht anklagt. Hätte sich das “Netz-gegen-Nazis” über mich informiert, wären sie ganz sicher auf mein Dementi zu dem Artikel der Jungle World gestoßen, den man – einfallsreich, wie man ist – dort lieber 1-zu-1 übernahm und sich somit ebenfalls strafbar machte.

Tja – was soll ich dazu noch sagen? Unsere Gesellschaft geht den Bach herunter und die, die eigentlich Böses bekämpfen wollen, erkennen nicht, dass sie selbst das Böse sind. Leider schützt Unwissenheit vor Strafe nicht – also liebe “Nazi-Jäger” – Ihr solltet Euch künftig lieber mit den Menschen auseinandersetzen, die Ihr Euch um jeden Preis zum Feind machen wollt. Ich denke nicht, dass Ihr in der Position seid, über mich urteilen zu können. Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mich an, aber versucht nicht, gegen mich anzukommen. Am Ende kann ich Euch nämlich nicht mehr helfen. Auch IHR braucht mich!! Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Poker

17. März 2010 in Ausland

Kennen Sie dieses Kartenspiel? Wenn nicht, muß ich Sie enttäuschen, das Spiel in seinen zahlreichen Varianten ist hier nicht das Thema. Wenn Sie Boris Becker ausnehmen wollen wie eine Weihnachtsgans, kaufen Sie sich ein Buch “Poker für Anfänger”, das genügt. Der spielt bei Pokerturnieren ohnehin nur als Fallobst und Werbeträger mit.

Ich möchte hier nur auf das “Endspiel” einer Runde eingehen. Sie haben Ihre Karten in der Hand, Sie bewerten Ihr Blatt und dann setzen Sie – oder Sie steigen aus. Hierbei geht es um Geld und um Psychologie. Ich setze 100 – und Sie? Sie haben drei Möglichkeiten. Entweder Sie steigen aus, dann habe ich gewonnen. Oder Sie setzen ebenfalls 100, dann werden die Karten aufgedeckt und das bessere Blatt hat gewonnen. Oder Sie setzen 200, dann muß ich unter diesen drei Möglichkeiten wählen.

Ich kann aber auch das Zehnfache setzen. Jetzt denken Sie hoffentlich, ich hätte ein bombensicheres Blatt. Und wenn Sie ebenfalls in die Vollen gehen, muß ich annehmen, SIE hätten das bombensichere Blatt. Ebenso gut kann es sein, daß keiner ein gutes Blatt hat und wir beide bluffen. In den Casinos sind die Einsätze limitiert, aber das ist etwas für Angsthasen. Neben Haus und Hof und der Rente Ihrer Oma haben Sie doch noch zwei gesunde Nieren, die Sie einsetzen können… Ja, wir sind in einem ganz großen Turnier, es geht um alles. Wer verliert, ist für immer ruiniert – deshalb erhöht er den Einsatz weiter, in der Hoffnung, daß der Mitspieler doch noch aufgibt. Read the rest of this entry →

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Rolf Winkler: Demontage der Wirtschafts-Lokomotive

14. März 2010 in Deutschland, Wirtschaft

Am 18. Januar 2010 meldete die „Berliner Morgenpost“: Pfusch im Regierungsviertel kostet 70 Millionen Euro.
Das Berliner Regierungsviertel, wurde mit etwa 30% ausländischen Billiglohnarbeitern errichtet. Wo eigentlich waren Wiesehügel und die Gewerkschaft(en)?

Unterdessen wurden deutsche Bauarbeiter, von ca. 2,2 Mio. Anfang der 1990er auf heute noch etwa 500-600.000, in die Arbeitslosigkeit und Hartz4 geschickt.

Auch die Bauzulieferindustrie blieb nicht verschont. Ich erinnere mich, daß z. B.: für das Kanzleramt der gelb bis ockerfarbene Jura-Marmor aus dem bayerischen Altmühltal wegen nationalsozialistischer Belastung nicht zur Gestaltung kommen durfte. Italienischer Marmor dagegen gilt als unbelastet bzw. entnazifiziert.

Das war kein Schicksalsschlag. Der Niedergang der Bauindustrie wurde beginnend der 1990er Jahre politisch forciert. Es folgte – fast logisch möchte man meinen – die symptomatische Zerschlagung des größten deutschen Bauunternehmens, der Philipp Holzmann AG. Diese zog sich bis 2002 hin, als der Konzern endgültig Insolvenz anmelden mußte. Auch Interventionen des Bundeskanzlers Schröder, der Ende 1999 – kurz vor Weihnachten – in einer rührseligen PR-Aktion die Holzmänner mit Bürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe retten wollte, konnte nicht helfen? Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Die neue D-Mark

11. März 2010 in Deutschland, Europa

Seit Ausbruch der Griechenland-Krise ist der Euro wieder in den Fokus der Währungsskeptiker geraten. Selbst in den qualitätsfreien Massenmedien kommen inzwischen Skeptiker zu Wort, auch wenn der offizielle Tenor lautet, daß die Mauer noch in fünfzig und in hundert Jahren stehen wird… also der Euro. Bei der Mauer glaubten selbst am Nachmittag des 9. November 1989, daß diese “ewig” stehen bleibe. Bei dem Euro ist es ähnlich, da kann von heute auf morgen die “Ewigkeit” zu Ende sein.

Ich werde in letzter Zeit öfter auf eine bevorstehende Währungsreform angesprochen, deshalb schreibe ich diesen Artikel, der durchaus die Überschrift “Wann kommt die Währungsreform?” tragen könnte. An dieser Stelle möchte ich gleich vorausschicken, daß die Währungsreform eine Maßnahme der Phase 5 ist, der strengen staatlichen Ordnung. Die Begründung lasse ich später folgen, nach dem theoretischen Teil. Read the rest of this entry →

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Das Wort zum Sonntag: Stell´ dir vor es ist…

7. März 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Stell´ dir vor, es gibt Krieg und keiner geht hin, dann kommt der Krieg zu euch!
Stell´ dir vor, es ist Wirtschaftskrise und keiner geht hin, dann kommt die Krise zu euch!
Stell´dir vor, es ist Trauermarsch und alle gehen immer und ständig hin!

Wir haben eine Wirtschaftskrise. Hat dies schon jemand im rechten Lager mitbekommen? Kann es sein, dass zwischen all´ den Trauermärschen landauf, landab kaum Zeit bleibt um sich um so etwas unnützes wie Ökonomie und daraus resultierende soziale Spannungen zu kümmern? Es zeugt schon von einer gehörigen Ignoranz, wenn man lediglich ein paar Artikel zu diesem Thema findet, hingegen die Thematik Geschichte fast täglich abgehandelt wird. Allein wenn ich die Demokalender der diversen rechten Internetseiten oberflächlich durchstöbere, finde ich auf die Schnelle folgende Veranstaltungen zum Thema Trauermarsch: Read the rest of this entry →

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Jürgen Gansel: Die Systemkrise beginnt im kommunalen Unterbau

6. März 2010 in Deutschland

In den Städten und Gemeinden brechen finanzpolitisch alle Dämme

Daß die Wirtschaftskrise zur Systemkrise wird, kann man landesweit an den Kommunen studieren. Wegen wegbrechender Steuereinnahmen bei ungebremster Ausgabenpolitik für nichtdeutsche Interessen stecken Bund und Länder in der Finanzklemme. Den Kostendruck wälzen sie auf die Kommunen ab, die sich kaputtsparen müssen.

Wer wissen will, wie es um die Stabilität des staatlichen Unterbaus bestellt ist, muß in diesen Tagen nur eine x-beliebige Stadtratssitzung besuchen. Angesichts der Finanznot brennt in den Kommunen die Luft, die vielfach selbst ihren sozioökonomischen Pflichtaufgaben nicht mehr nachkommen können – von liebgewonnenen soziokulturellen Aufgaben ganz zu schweigen. Besonders hart trifft es die Stadtkämmerer und Finanzbürgermeister, deren jahrelanges Bemühen um Haushaltssolidität innerhalb einiger Monate zunichte gemacht wurde. Ihre Einnahmequellen sprudeln kaum noch: die existenznotwendigen Gewerbesteuern brechen aufgrund der globalen Absatzkrise ein, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit spülen immer weniger Einkommenssteuern in die Kassen, die Mehrwertsteuer-Einnahmen sinken, weil die Menschen kaum noch konsumieren, die Geldzuflüsse aus der Grundsteuer stagnieren und die Bagatellsteuern (Hunde- oder Zweitwohnungssteuer) bringen sowieso nichts ein. Read the rest of this entry →

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Klaus Rainer Röhl: Reiche sind immer verdächtig

6. März 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

Vor langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und alle drüben im Osten sich einen guten Sozialismus wünschten und Flüchtlinge aus den deutschen Ostprovinzen noch nicht Flüchtlinge genannt werden und schon gar nicht ihre furchtbaren Erlebnisse bei der Vertreibung berichten durften und Angela Merkel mit ihrer FDJ-Gruppe Lieder von den heldenhaften Sowjetsoldaten sang „die uns befreit von der Fron“, da gab es auch im Ostfernsehen nicht nur den ganzen Abend Propaganda und Aufbaufilme. Die sah kein Mensch, das hatten die Herrscher längst begriffen. So sendete man viele alte deutsche Ufa-Filme mit Musik und Liebe, die schon zu Goebbels’ Zeit das Herz erfreut hatten, und damit nicht alle Leute „Tatort“ und andere Krimis im Westfernsehen guckten, gab es ab 1970 auch eine eigene Krimiserie. Sie hieß „Polizeiruf 110“ und war sehr erfolgreich. Die Kriminalbeamten traten noch in Uniform auf, nannten sich gegenseitig „Genosse“ und jagten Kriminelle, die es im Sozialismus eigentlich nicht geben sollte und die es dennoch gab, weil das „alte Denken“, der Egoismus und die „Geldgier“ noch zu sehr in den Menschen steckten. Besonders, wenn sie, vom „Westen“ aufgehetzt, den Sozialismus sabotieren, und was ganz besonders verwerflich schien, „Geschäfte machen“ wollten. Schieber, Schwarzhändler und Diebe, die Volkseigentum einfach beiseite brachten und dann in den Westen schmuggelten, Volksschädlinge, die des Volkes Polizei schnell unschädlich machen musste, zumal sie, zur Verdeckung ihrer Straftaten, vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckten. Die Genossen Kommissare hatten alle Hände voll zu tun. Dabei verlor man nie aus den Augen, dass die wahren Verbrecher ja jenseits der Grenze im Westen lebten, die alten Nazis, die Nato-Generale, die Revanchisten (= die Vertriebenen) und die vielen Kapitalisten.

Ein Glück, dass Honecker später ein für allemal festhielt: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“ Vorbei, verweht, vergessen. Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Kampf ohne Fahne

2. März 2010 in Deutschland, Geschichte, Gesellschaft

“Signa inferre!” So lautete der Angriffsbefehl der römischen Legionen. “Tragt die Zeichen hinein!” – und zwar die Feldzeichen der Legion in die gegnerischen Reihen. Diese Feldzeichen markierten die eigene Angriffsspitze, also das Vorrücken der eigenen Truppe. Fiel das Feldzeichen, so kündigte das oft genug die Niederlage in der Schlacht an. Feldzeichen in feindlicher Hand wurden mit größter Anstrengung zurückerobert.

“Und die Fahne flattert uns voran!” Adler, Löwe, Wolf – Feldzeichen waren nicht besonders auffällig, deshalb wurden sie schließlich durch bunte, weithin sichtbare Fahnen ersetzt. Wer zu den Fahnen gerufen wurde, unternahm keinen Sonntagsausflug, sondern wurde vom Militär eingezogen. Die blutigen, von Kugeln zerfetzten Fahnen aus der Schlacht wurden den triumphierenden Truppen bei der Siegesparade vorangetragen. Für ein Regiment war es schmachvoll, in einer Schlacht die Fahne zu verlieren, auf der anderen Seite brachte es Ruhm und Ehre ein, eine Fahne des Feindes zu erobern. Read the rest of this entry →

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An ihren Zeichen sollt Ihr sie erkennen…

1. März 2010 in Deutschland, Zionismus

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien:

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften:

Hebräische Schriftzeichen zum Vergleich:

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