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Strelnikow: Gibt es eine Vererbung von Intelligenz?

8. September 2010 in Deutschland, Gesellschaft, Multikultur, Wissenschaft

Durch die heftigen Reaktionen auf Thilo Sarrazins Ausführungen zur Vererbung von Intelligenz angeregt, möchte ich in diesem Betrag versuchen, einmal die Hintergründe für diese diskussionslose Ablehnung beleuchten. Einerseits zum Verständnis der Motive seiner Henker, aber auch um Argumentationshilfen zu geben.

Rückblick

Blickt man in die Vergangenheit, so war es bis zur französischen Revolution allgemein anerkannt, dass die Stellung eines Menschen erblich bedingt ist. Wenn es auch den meisten nicht bewusst war, folgten sie doch dem System. Einerseits leitete der Adel daraus seine Vormachtstellung ab, andererseits stabilisierte es das Schichten-, Stände- oder auch Kastenwesen. Vereinfacht gesagt, der Sohn eines Bauern wurde Bauer, der Kaufmannssohn übernahm das Geschäft des Vaters und die nachgeborenen Söhne der Adligen wurden Äbte, Offiziere, Gelehrte. Natürlich konnte der Graf verarmen, der Bauernsohn Karriere im Kloster machen, insgesamt aber war die gesellschaftliche Ordnung recht starr.

Erschüttert wurde das System in Europa, als Napoleons Heere sich anschickten, die Welt zu erobern. Französische Offiziere, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und Tüchtigkeit ernannt wurden, schlugen die Armeen der Gegner, der Offiziere oft blasierte, gelangweilte Adlige ohne Fähigkeiten waren. Zusammen mit den bürgerlichen Freiheiten und der Erkenntnis, dass die gesellschaftliche Stellung im Interesse des Gemeinwesens besser nicht von der Herkunft abhängt, brachte nicht nur Europa voran. Es zerstörte auch den unerschütterlichen Glauben an die Vorbestimmtheit eines menschlichen Lebens durch Geburt. Auch in Amerika zeigte sich die Überlegenheit der Tüchtigen, unabhängig von Geburt und Stand. Scheinbar reichte der Wille zum Erfolg und etwas Glück aus, um wirtschaftlich und sozial erfolgreich zu sein. Read the rest of this entry →

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Dirk Zimmermann: Der Selbstanzeiger Prozeß – Teil 2: (Nach) Nachgeladen

8. September 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Also noch einmal. Der Zeitpunkt der zweiten Runde in der Auseinandersetzung um Wahrheit und Gerechtigkeit ist festgelegt. Am 20 September 2010 werde ich nun ein weiteres Mal im Interesse unsere Ahnen und unsere Nachkommen, vor einem BRD-Gericht das Recht auf Selbstbestimmung einklagen. Selbstbestimmung deshalb, weil die Entwicklung und das Bewusstwerden meiner Identität – ich fühle mich als Deutscher –von einem eklatantem widersprüchlichen Geschichtsdiktat massiv gestört wird. Soweit gehend sogar, dass jedes Ausscheren und auch nur das Hinterfragen des Geschichtsbildes, dass uns so maßgeblich beeinflusst, mit harten Strafen sanktioniert wird. Außerdem sollte auch erwähnt werden, dass es nicht nur darum geht, die Hoheit über die Entwicklungslinie des dt.Volkes „wer waren wir, wer sind wir, was sollen wir werden“, daß zu Gunsten Weniger konditioniert wird, wieder dem Souverän zu übergeben. Sondern das auch der einzelne Mensch einen satanischen und heimtückischen Angriff auf seine kognitiven Fähigkeiten erfährt. Das Recht auf Glauben, Wissen und Gewissheit, die Erinnerung am Vergangenen und die Planung des Zukünftigen wird ihm entrissen und durch den Zwang des mechanischen Kopfnickens ersetzt. Der Mensch wird zum Vieh degradiert, gemolken, geschert, geschlachtet. Read the rest of this entry →

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Michael Winkler: Dumm-Quatsch-Tribunale

8. September 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Ich spreche in diesem Artikel nicht von den Sendungen am Nachmittag, in dem das Prekariat mit so wunderbaren Berichten unterhalten wird wie: Mein Nachbar hat hinter meinem Rücken ein Verhältnis mit meinem Kanarienvogel. Diese Sendungen dienen anerkannterweise der Befriedigung der niederen Instinkte, für Leute, die nicht wie die Kanzlerin einfach mal ein paar Eisberge oder ein paar Windmühlen anschauen fliegen können. Die Laienschauspieler, die dabei die Entrüstung des Publikums auf sich ziehen, geben sich ja auch größte Mühe, so richtig abartig, pervers und verkommen aufzutreten.

Es geht in diesem Artikel um jene Sendungen, welche die Bezahl-Sender von ARD und ZDF als seriös ansehen. Was seriös ist, kommt natürlich aus Amerika, folglich heißen diese Sendungen “Talkshows”, was wörtlich übersetzt etwa “unterhaltsame Gerede-Vorführung” heißen müßte. Ein paar Leute sitzen zusammen und plaudern miteinander, und das geneigte Publikum darf kleinen Kindern gleich stumm zuhören und den Weisheiten der Großen lauschen.

Nebenbei, es gibt eine Sendung, in der genau das geschieht, und die ich ausdrücklich ausnehmen möchte: Es handelt sich um die Sendung im Ersten, Sonntag Mittag, die einst Internationaler Frühschoppen hieß und heute als Presseclub firmiert. Früher waren es sechs Journalisten aus fünf Ländern, heute sind es fünf Systemhuren, pardon, Damen und Herren Schreiberlinge, die miteinander plaudern. Und da jeder ein ausgesuchter Mitarbeiter ist, getreulich an der Leine des Chefredakteurs laufend und mit Maulkorb versehen, sind das tatsächlich nette Kollegen, die gleichberechtigt und politisch 100% korrekt über scheinbar wichtige Themen plaudern. Und natürlich nichts bewirken, denn jeder von denen ist austauschbar. Read the rest of this entry →

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