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Michael Paulwitz: Das Vermächtnis einer Richterin
Die erste Auflage war noch am Tag des Erscheinens ausverkauft. „Das Ende der Geduld“, das mit kühlem Kopf und heißem Herzen geschriebene Vermächtnis der toten Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, ist ein Buch, auf das man offenkundig lange gewartet hat und das dennoch zur rechten Zeit kommt.
Heisig beschreibt, wie „durch elterliches Versagen und unter den Augen der geduldig abwartenden staatlichen Institutionen“ schwerkriminelle Jugendliche heranwachsen, und sie stößt zu den Ursachen des institutionellen Versagens vor: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der an den Problemen bewußt vorbeigeschaut wird: aus Tradition seitens der Zuwanderer, aus Bequemlichkeit und Angst seitens der Deutschen.“
Die überhandnehmende Jugendkriminalität ist – nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen europäischen Großstädten, in denen Kirsten Heisig Problemlagen und Lösungen studiert hat – in erster Linie eine Folge der fehlgeschlagenen Integration von Einwanderern. Die üblichen Ausreden – Diskriminierungserfahrungen, jahrzehntelang unterlassene Integrationspolitik – läßt Heisig für diese großenteils hier aufgewachsene und vollversorgte Klientel, die mit Anpassungsforderungen zu behelligen lange Zeit als „Zwangsgermanisierung“ verpönt war, nicht gelten. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Rechts von der CDU
In den letzten Monaten häufen sich Meldungen, wonach eine Partei “rechts von der CDU” gewissermaßen eine Marktlücke füllen würde. Spekulationen, Hochrechnungen und Umfragen sprechen von einem Potential von bis zu 20%. Es spricht also viel dafür, diese Partei zu gründen und raketenartig in der Politik aufzusteigen. Ich bin jedoch nach wie vor dagegen, dies zu tun. Zunächst möchte ich mich jedoch der aktuellen Lage zuwenden.
Parteienanalyse
“Es darf rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte politische Kraft geben.” Dieser Satz stammt von Franz Josef Strauß und war zu seiner Zeit insofern berechtigt, als daß die CSU an der rechten Flanke der CDU marschierte. Mit dieser Einstellung wurde die NPD nach ihrem Höhenflug von 1969 in das Vergessen gedrängt, zumal die CDU in Leuten wie Dregger ausgewiesene Rechtskonservative in ihren Reihen hatte.
Ich spreche hierbei von den siebziger Jahren, der Zeit der linksliberalen Regierung, als die CDU/CSU schon allein der Unterscheidbarkeit wegen rechtere Position einnehmen mußte. Unter Kanzler Herbert Frahm wurde zuerst der linke Traum gelebt und mit verschwenderischen Geldausgaben umgesetzt. Nach ihm hat jede Bundesregierung vom Sparen gesprochen, aber nur selten danach gehandelt. Das war die Zeit, in der ein Josef Martin Fischer mit seiner “Putzgruppe” Steine an Polizisten vorbeigeworfen hatte und ein Jürgen Trittin aktiver Kommunist gewesen war. Damals gab es keine “demokratisch legitimierte” Kraft links von der SPD. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Wolfgang Popp: Noch immer kein Friedensvertrag für Deutschland, deshalb keine volle Souveränität
“Toute nation a le gouvernement qu’elle mérte”
(Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient)
– Graf Joseph des Maistre, sardinischer Gesandter in St. Petersburg (1811)
Als im Mai 1945 nach der von den Siegermächten geforderten “Bedingungslosen Kapitulation” der Deutschen Wehrmacht auch die letzte Deutsche Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz verhaftet wurde, folgte eine Zeit des absoluten Besatzungsrechts der vier Mächte ohne jegliche Beteiligung der Deutschen. Erst als bei den westlichen Staaten USA, Großbritannien und Frankreich die späte Erkenntnis reifte, daß sie mit Deutschland wohl “das falsche Schwein geschlachtet” hatten (Winston Churchill) und es zu großen Spannungen, Streit und Drohgebärden mit der Sowjetunion kam, brauchte man die Deutschen wieder, gestattete man ihnen mit der von den USA initiierten Währungsreform eine Besserung ihrer verheerenden wirtschaftlichen Lage und gestattete ihnen 1949 im jeweiligen Machtbereich einen provisorischen Staat, die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik, zu gründen. Die Vorgabe für das westdeutsche ‘Grundgesetz’ (ursprünglich sollte es ‘Verfassung’ heißen) kam aus den USA, das Erarbeitete wurde am 8.5.1949 (man beachte dabei, daß vor genau vier Jahren die Deutsche Wehrmacht kapituliert hatte!) vom Parlamentarischen Rat verabschiedet, am 12.5.1949 von den Hohen Kommissaren der westlichen Besatzungsmächte “genehmigt” und am 23.5.1949 verkündet.
In der Präambel des Grundgesetzes wird als wichtigste Aufgabe die Wiedervereinigung Deutschlands bezeichnet, in der es heißt: “Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.” Trotzdem hat das Grundgesetz in einigen Artikeln die willkürliche Festsetzung der Grenzen vom 31.12.1937 übernommen, obwohl völkerrechtlich wirksam die Grenzen des Deutschen Reiches vom 31.8.1939 (vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges) waren. Denn schon im Londoner Protokoll vom 12.9.1944 hatten sich die USA, Großbritannien und die Sowjetunion verpflichtet, daß Deutschland innerhalb seiner Grenzen vom 31.12.1937 – also ohne Österreich, dem Sudetenland und dem Memelgebiet – “zum Zwecke der Besetzung” in vier Zonen eingeteilt wird, als Ganzes aber erhalten bleibt. Auch im Potsdamer Abkommen vom 2.8.1945 wurden keine Annexionen beschlossen; die Gebiete östlich von Oder und Neiße wurden nur vorläufig der polnischen bzw. sowjetischen Verwaltung unterstellt. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Kulturhoheit
In dieser wunderbaren Bundesrepublik gibt es einen noch viel wunderbareren Begriff, der zahlreichen Landespolitikern zu Presseauftritten verhilft: die Kulturhoheit.
Gedacht war das einmal, um die landestypischen Eigenheiten zu fördern. Schüler in Bremen sollten nicht mit Almwirtschaft belästigt werden, die in Görlitz nicht mit Kohlebergbau, jene in Freiburg nicht mit Hochseefischerei. “Der Schimmelreiter” oder “Buddenbrooks” als Schullektüre taugte eher in Gebieten der Hansestädte, Ludwig Thoma eher in Oberbayern. Es gibt immer einen Komponisten der aus der Nähe kommt, einen örtlichen Feldherren oder Fürsten. Und in einigen ist man viel katholischer als in anderen.
Es gäbe also genug heimatbezogener Kultur, um sich darin gründlich auszutoben. Goethe und Schiller, sowie meinetwegen auch Karl May, gehören ganz Deutschland, Mathematik und Naturwissenschaften gelten weltweit, da sollten sich Kirchturmpolitiker bitteschön heraushalten.
Genau das haben die Schmalspurpolitiker jedoch nicht geschafft. Es ist zwar keinem Kultusminister gelungen, den Dreisatz umzuformulieren, dafür wurde die Idiotie der Mengenlehre in der ersten Klasse eingeführt. Die einzige Schwierigkeit bei der Mengenlehre besteht darin, den Kindern das Vokabular aufzuzwingen, denn jeder Dreijährige erkennt sofort, daß eine Banane nicht zu der Menge der Äpfel gehört. Sogar die Aufteilung in die Teilmenge der roten und die Teilmenge der grünen Äpfel gelingt diesen Wunderkindern ganz problemlos. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Neue Verbotsinitiatve zum Waffengesetz
Während die meisten demokratischen Staaten Ihren Bürgern zumindest ein wenig Waffenfreiheit zugestehen um sich vor Kriminellen zu schützen, wird in der Bundesrepublik Deutschland immer wieder darüber diskutiert doch das ohnehin schon rigorose Waffenrecht noch weiter zu verschärfen. Getan wird dies wie in dieser Republik üblich mit scheinheiligen Floskeln und einem Druck auf die Tränendrüse, was Waffen denn so an Unheil anrichten. Das ganze wird dann gespickt mit ein paar Gutmenschen, die weinerlich ihre Geschichte erzählen um ja genug Menschen für neue Verbote zu gewinnen. Diesmal dürfen ein paar Eltern der Opfer des Amoklaufs von Winnenden dafür herhalten die nötigen Emotionen hervorzurufen um doch bitte schön weitere Bürgerrechte immer weiter einzuschränken – in diesem Fall das Recht der Sportschützen Schusswaffen zu besitzen.
Dabei sind es nicht die Waffen, die von sich aus Menschen töten, sondern die Personen, welche diese Waffen bedienen. Ob es sich dabei um ein Gewehr, ein Fleischerbeil oder ein Küchenmesser handelt, spielt dabei keine Rolle. Wer andere Menschen töten möchte, der findet geeignete Mittel und Wege. Daher ist ein Verbot von Schußwaffen der übliche schwachsinnige Ansatz von einem gesellschaftlichen Problem abzulenken. Die Frage ist doch eher, welche gesellschaftlichen Zusammenhänge dafür verantwortlich sind, daß Menschen Amok laufen und andere Menschen ermorden. Alleine die Tatsache, daß es Waffen gibt kann dafür nicht verantwortlich sein, es handelt sich um ein gesellschaftliches Problem. Die Frage ist also, wie man die Gesellschaft so umformen kann, daß derartige Amokäufe nicht mehr vorkommen. Da der Gutmensch jedoch glaubt in einer perfekten Gesellschaft zu leben, deren Status Quo es um jeden Preis zu erhalten gilt, versucht er lieber den Amokläufern ihre Werkzeuge wegzunehmen. Findet dann der nächste Amoklauf mit einem Fleischerbeil statt, nehmen wir den Metzgern ihre “Tötungsmaschinen” weg. Danach nehmen wir uns dann Küchenmesser vor, dann Äxte, Kettensägen, usw. usf. Das eigentliche Problem wird dabei nicht bekämpft, aber der Gutmensch glaubt etwas Gutes getan zu haben, weil ihm schlicht die Weitsicht fehlt. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Hans Heckel: Die Wüste lebt
Endlich hatten wir mal ein paar Tage, an denen keiner zurückgetreten ist. Das gibt uns die Gelegenheit, etwas tiefer darüber nachzudenken, was sich da eigentlich abgespielt hat. Warum hatten die nur alle auf einmal keine Lust mehr? Haben die etwas gesehen, was uns entgangen ist? Wenn ja, dann muss es sehr beunruhigend gewesen sein, sonst wären ja nicht so viele Spitzenleute auf einmal aus der aktiven Politik geschieden wie diesen Sommer. Sie gingen, ohne dass sie als Verlierer eines dramatischen Kampfes zum Rückzug gezwungen worden wären.
Ganz im Gegenteil: Selten haben sich die Parteien so eng aneinander gekuschelt wie heute. Man ist sich in allen wesentlichen Fragen einig, nur dass die Union meist etwas später einschwenkt als die anderen, weshalb sie konservativ genannt werden darf. Alles, was man sich an Zwistigkeiten noch zumutet, ist Geplänkel fürs Publikum. Beim Presseklub vergangenen Sonntag läutete der Vertreter des „Spiegel“ denn auch die höchste Vollendung der deutschen Parteienharmonie ein: Bald müssten alle mit allen koalitionsfähig sein, sogar Union und Linkspartei, „auch wenn das zur Zeit noch schwer vorstellbar erscheint“.
Was für eine wundervolle Vorstellung: Alle sind aus dem „überholten Lagerdenken“ herausgereift, erblüht in Eintracht, in der vollkommenen Harmonie unserer „bunten Republik“, wie unser Land von Christian Wulff und Annette Schavan gepriesen wurde. Wir stellen uns diese Republik aus Parteieneintracht und bunter Vielfalt vor wie einen Garten zum Herbstanfang. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Prof. Dr. Knut Löschke: Versorgung der Welt mit Energie
Ein hochrangiger deutscher Politiker aus einer großen Volkspartei – dessen Namen ich hier nicht nennen mag – sagte jüngst bei einer ähnlich gelagerten Veranstaltung im Brustton ernster Überzeugung: „… und wenn es die Klimakatastrophe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden, um die Menschen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die wir für richtig halten.“
Die Grundidee dieses Satzes soll von Voltaire stammen: Wenn es keinen Gott gäbe, so müsste man ihn erfinden“; allerdings soll Voltaire auch gesagt haben: „Je weniger Aberglaube, desto weniger Fanatismus, desto weniger Unheil“. Ich hoffe nur, dass unser Politiker dies auch wusste.
Diese Aussage unseres Politikers ist so absolut zynisch, so demagogisch, und offenbart – selbst wenn man sie nur einmal hört – einen höchst alarmierenden Sinn hinter all dem Gedöns von Erderwärmung, CO2 und anderen Katastrophen: arrogante Machtpolitik. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Regierung der Unfähigen
Natürlich wissen wir alle, wie eine Regierung der Unfähigen aussieht: Die Herren tragen Uniform mit Monokel, sie haben einhellig ein “von” im Namen und Grafen-, Fürsten- oder sonstige Titel. Sie sind Militärs aus Leidenschaft, kennen das Leben ihrer Untertanen nur aus gelegentlichen Besichtigungen. Sie bewegen sich nur dort zu Fuß, wo es unumgänglich ist und leben in einer streng abgeschirmten Welt. Und ja, sie erlassen nach Lust und Laune Gesetze, die nur beschränkt in die Realität umsetzbar sind.
So sehen wir das in Filmen, so wird uns der Adel vorgeführt. Das Volk darbt und bezahlt Steuern, die Obrigkeit praßt und feiert Feste.
Gab es das wirklich? Oh ja, das kam durchaus vor. Hin und wieder genoß der Adel ein ausschweifendes Leben, nicht anders als reiche Erben, die alles aufbrauchen, was ihre Vorfahren erarbeitet haben. Das war aber nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Der kleine Landgraf, der ein eigenständiger Landesherr war, der einen Landkreis regiert hat mit nicht einmal 50.000 Untertanen, mußte für die Zukunft planen, für seine Söhne und Enkel. Da gab es kein Verprassen, sondern kluges Investieren, Vorsorgen, Auf- und Ausbauen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
ARD-Dokumentation: “Kampf im Klassenzimmer” – Der Multikulti-Alptraum
“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer, CDU-Integrationsbeaufragte)
Klaus Rainer Röhl: Mordfall Brunner: Wie Täter plötzlich Opfer werden
Letzte Woche begann der Prozess gegen die jugendlichen Gewalttäter von München, die am 12. September 2009 den 50-jährigen Unternehmer Dominik Brunner mit Faustschlägen und Fußtritten so schwer verletzt hatten, dass er kurze Zeit danach an einem Herzstillstand starb. Die Anklage lautet auf Mord. Also Tötung aus niedrigen Motiven (zum Beispiel Rachsucht), nicht Totschlag im Affekt.
Der Fall Brunner hatte voriges Jahr die Gemüter in ganz Deutschland bewegt, weil Brunner sich schützend vor vier Kinder gestellt hatte, von denen die drei arbeitslosen Gewalttäter unter Androhung von Gewalt Geld verlangten. Eines der Opfer hatte sich geweigert, sein Geld herauszugeben und war bereits brutal geschlagen worden.
Die Empörung über die blutige Gewalttat auf dem S-Bahnhof Solln war allgemein, neu war der allgemeine öffentliche Zuspruch für Dominik Brunner. Der eben nicht, wie andere Erwachsene bei Raubüberfällen auf Kinder, die täglich in allen Großstädten Deutschlands am helllichten Tag passieren, weggeschaut, sondern der sich schützend vor sie gestellt und die Polizei mit seinem Handy alarmiert hatte.
Er hatte also genau das getan, was ständig von Politikern und allen Massenmedien gefordert wird: Nicht wegschauen, wo Gewalt angewendet wird, sondern Hilfe herbeirufen und eingreifen, wozu einige Zivilcourage und auch physischer Mut gehört. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Rolf Winkler: Gedanken zur Diskussionskultur
Sehr geehrte Redaktion,
vorab, es ist an der Zeit Ihnen ein Kompliment zu machen und auf diesem Wege auch mitzuteilen, daß sicher nicht nur ich Ihre ehrenamtliche Arbeit sehr schätze. Getragen wird die Seite natürlich von den vielen lesenswerten Artikeln und den guten Kommentaren.
Doch ich will aus meinem Herzen keine Räuberhöhle machen, damit meine ich, daß allerdings auch immer mehr die trivialen Kommentare den Raum besetzen. Die, die von mangelnden Grundkenntnissen der Begriffe wie Staat, Volk, Nation, Rasse, Kultur, Wirtschaft, Markt, Politik, Medien, Demokratie, die ganzen -ismen, Menschenrechte, Werte, Tugenden, usw. nur so strotzen.
Was treibt mich um, diesen Artikel zu schreiben?
Zuerst tut es mir weh, wenn ich täglich von Beleidigungen unserer Volksgeschwister hier lesen muß. Davon zu lesen, aus wie vielen apathischen, arbeitsscheuen Trotteln unser Volk besteht.
Das Deutsche Volk, das historisch in den letzten 2000 Jahren Großes geleistet hat und zukünftig noch Großes leisten wird, hat es nicht verdient verleumdet zu werden. Das tun andere schon im Übermaß. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Hoffnungslosigkeit
Hin und wieder erreichen mich Anrufe, die ich für einen Tageskommentar oder für einen Pranger nutzen kann. Natürlich ohne Namensnennung, es genügt, wenn ich die Begeisterung und Dankbarkeit unserer Obrigkeit auf mich lenke. Der Anrufer hat mir einige Zahlen genannt, nüchterne Zahlen, die in den Nachrichten nicht vorkommen, bestenfalls einen kurzen Einspalter in den Lokalblättern abwerfen. Es ist ja kein Robert Enke, der sich da vor den Zug geworfen hat, sondern ganz normale Mitmenschen. Im Bereich jeder Bahndirektion (oder wie immer das im Zuge der Demontage der Bahn heute heißen mag) haben sich im vergangenen halben Jahr schon Menschen in zweistelliger Anzahl vor die Züge geworfen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Jeder Lokomotivführer wird statistisch im Lauf seiner Dienstjahre auf diese Weise zum mehrfachen Selbstmord-Gehilfen. Er fährt auf Schienen, er kann nur bremsen, nicht ausweichen. Und bremsen mit tausenden Tonnen im Rücken dauert zu lange, um dem Selbstmörder eine Chance zu lassen. Ich frage mich, wie ein Mensch damit fertig wird, wenn er jeden Tag mit dem Wissen die Arbeit antritt, daß heute wieder ein Verzweifelter auf den Gleisen stehen kann, oder ihm vor die Lok springen wird.
Ich weiß nur, daß die Kanzlerin das sehr gut wegsteckt. Was die damit zu tun hat? Es gibt für alles eine Ursache, die für einen Selbstmord ist Hoffnungslosigkeit. Sicher, auf Liebeskummer hat Merkel keinen Einfluß, und wenn sich ein Mann umbringt, weil ihm die Frau davongelaufen ist, dann trifft die Politik nur eine Teilschuld. Ob es ein Drittel der namenlosen Selbstmörder ist, oder ob es drei Viertel sind – wirtschaftliche Gründe sind oft genug der Anlaß. Darauf, auf die wirtschaftliche Situation, hat die Politik Einfluß. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Türkische Polizisten: NRW kapituliert vor Multikulti-Kriminalität
Duisburg, NRW: Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, der weiß, daß es bestimmte Gegenden gibt, in die man sich als Deutscher besser nicht begibt. In diesen Gegenden wie etwa Duisburg-Marxloh haben längst ausländische Banden das Gewaltmonopol an sich gerissen. Unter den Augen des etablierten Parteienkartells entstanden so mitten in Deutschland Gegenden, in denen nicht mehr Deutsch gesprochen wird, in denen Deutsche sich nicht mehr frei bewegen dürfen, in denen das Experiment Multikulti seine gräßliche Fratze in Form von Landnahme, Bildungsabfall und Kriminalität zeigt. Selbst deutsche Polizisten trauen sich schon nicht mehr in diese Gegenden aus Angst selber Opfer zu werden. Darum hat nunmehr die Deutsche Polizeigewerkschaft vorgeschlagen türkische Polizisten in diese Besatzungszonen zu schicken. Dabei sollen die türkischen Polizisten ihre eigenen Uniformen tragen und gemeinsam mit deutschen Polizisten auf Streife gehen. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Erich Rettinghaus, will dies aber keineswegs als “Kapitulation oder Offenbarungseid der deutschen Polizei verstanden wissen”.
Was Rettinghaus will oder nicht spielt jedoch in diesem Fall keine Rolle. Es haben sich hier ausländische Machtstrukturen etabliert, vor denen nicht nur immer mehr Zivilisten flüchten, sondern vor denen auch Polizei und Justiz immer mehr nachgeben. Anstatt nun versuchen eine Fleischwunde mit Pflastern notdürftig zu versorgen, sollte man sich lieber Gedanken machen, wie man diese Entwicklung umkehren kann. Mit Anpassung an die Fremden sicherlich nicht, sondern nur mit konsequentem Durchgreifen, was durchaus auch die Aberkennung der bundesdeutschen Staatsbürgerschaft und die sofortige Abschiebung mit einschließen sollte. Nichts wird dadurch besser, daß man immer mehr nachgibt, sondern nur dadurch, daß man knallhart durchgreift und den Zivilbesatzern deutlich macht, wessen Land dies hier ist und wer sich gefälligst anzupassen hat.
Kristina Schröder: Kinderlose Familienministerin will Extremismus bekämpfen
Die kinderlose CDU-Familienministern Kristina Schröder hat mit ihrem neuen Extremismus-Bekämpfungsprogramm für Aufsehen gesorgt. Dies allerdings nicht, weil hier Menschen mit anderen Meinungen bekämpft werden sollen, sondern weil Schröder erstmals Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichsetzt. Das sorgt natürlich für helle Empörung bei der Linkspartei (ehemals PDS, SED) und den GrünenInnen, die sich gegen eine Vergleichbarkeit von Linksextremismus und Rechtsextremismus wehren. Allen voran die üblichen Verdächtigen, deren Namen hier wie so oft Programm sind: Astrid Rothe-Beinlich, Monika Lazar und Sven-Christian Kindler. Dabei sehen diese drei Politbonzen vor allen Dingen ihre Felle davonschwimmen, weil ihre Genossen von gewissen Förderprojekten dann vielleicht schlecht aussehen würden und sich eine anständige Arbeit besorgen müßten. So pfeiffen es mittlerweile schon die Spatzen von den Dächern, daß die meisten Anti-Rechts-Projekte nurmehr eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Freunde von linken Parteifunktionären sind, die es im richtigen Leben zu nichts gebracht haben. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Hört Hört – SZ entdeckt die BRD-Zensur
Normalerweise lassen wir ja kaum ein gutes Haar an dem gleichgeschalteten BRD-Medienmainstream. Ab und an findet aber auch ein blindes Huhn mal ein Korn, wie diesmal die SZ, der es wohl weniger um Meinungsfreiheit geht als um die Gefahr, daß auch sie ins Visier “BR-demokratischer” Meinungsfahnder geraten könnte. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Lesern dennoch den Artikel “Bund der Vertreibenden” nicht vorenthalten, da endlich auch mal ein BRD-Presseerzeugnis zu der stetigen steigenden Zensur in diesem “freiestem Staat auf deutschem Boden” Stellung nimmt. Hervorhebungen im Text wurden durch uns gemacht.
Diese Art der Zensur ebenso wie die staatliche Zensur sind freilich nichts Neues und in der BRD schon seit Jahrzehnten an der Tagesordnung ohne daß der gemeine Bürger überhaupt mitbekommt, was ihm da vorenthalten wird. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die BRD nicht von anderen totalitären Staaten, mit dem einzigen Unterschied, daß die totalitären Staaten daraus kein Geheimnis machen, während sich die BRD weiterhin als freiheitlicher Staat profiliert.
“Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt.
‘Kampagne gegen rechte Zeitungen’ heißt ein neuer Appell, der dafür sorgen soll, dass sechs rechte bis rechtsextreme Blätter aus deutschen Kioskregalen verschwinden. Rund 40 Organisationen haben zum Start schon unterzeichnet. Antifaschistische Gruppen dominieren die Liste, daneben gibt es Einrichtungen wie den Antisexistischen Infoladen Neukölln, aber auch die SPD-Jugend und Verdi sind dabei. Auf der Website der Kampagne – pushforward.blogsport.de – wird wortreich erklärt, warum die Titel Zuerst, Junge Freiheit, Deutsche Militärzeitschrift, Deutsche Stimme, Preußische Allgemeine Zeitung und National-Zeitung gefährlich sind und wie man es anstellen will, “diese menschenverachtenden Zeitungen aus der Öffentlichkeit zu verbannen”.
Der erste Vorschlag zielt auf die Kioskbesitzer ab. Die müsse man direkt ansprechen und über die Gefahr in ihren Regalen aufklären, heißt es. Doch Vorsicht: “Es gibt natürlich auch Kioskbetreiber, die sehr genau wissen, was sie da anbieten und auf Kritik entsprechend reagieren”, heißt es in dem Aufruf. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Vincent Reynouard: Eine Nachricht aus der Meinungshaft
Heute erreichte uns eine Nachricht von dem Geschichtsforscher Vincent Reynouard aus der belgischen Gefangenschaft mit der Bitte um Veröffentlichung. Ein Wunsch, dem wir an dieser Stelle gerne entsprechen werden.
Liebe Freunde,
seit dem 9. Juli bin ich im Gefängnis von Forest/Brüssel eingesperrt. Ich warte darauf zu erfahren, ob ich nach Frankreich ausgewiesen werde, da dort verlangt wird, daß ich die Gefängnisstrafe eines Jahres absitze, zu der ich im Juni 2008 verurteilt worden war (Urteil des Berufungsgerichtes in
Kolmar). Seit diesem Datum hatte Frankreich gegen mich einen europäischen Haftbefehl erlassen.
Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich überstellt werden werde, denn es ist möglich, daß ich in dieser Sache von der Langsamkeit der Verwaltungen werde Nutznießer sein können, um so doch wieder meine Freilassung zu erhalten. Aber ich bin zu allem bereit, und die Aussicht auf eine Haft in Frankreich schreckt mich nicht ab. Es wird dem Aktivisten, der ich bin, sogar eine Freude sein.
Die Gefängnisgitter mögen zwar Körper zurückhalten können, aber sie geben der Wahrheit Flügel, die man unterdrücken will. Natürlich sieht man dies derzeit noch nicht: ich sitze im Gefängnis in der fast uneingeschränkten Gleichgültigkeit. Doch wie es richtigerweise René-Louis Berclaz in Erinnerung gerufen hat, verkümmert und verschwindet eine Idee, die man in einen geschlossenen Raum zurückhält. Nur die Verteidigung ihrer im Tageslicht kann sie am Leben erhalten. In Frankreich war dies so, weil ein Robert Faurisson, ein Paul Rassinier, ein Henri Roques, ein Pierre Marais
oder ein Pierre Guillaume es gewagt haben, ein Tabu zu brechen, so daß eine junge Generation den Revisionismus kennenlernen und die Fackel aufgreifen konnte, die, ohne dessen, zu Boden gefallen und erloschen wäre. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Dr. Frank Kretzschmar: Dirk Kurbjuweit – „Die Zähmung der Bestie“
SPIEGEL 27/5.7.10 S.30ff Essay
Dirk Kurbjuweit: „Die Zähmung der Bestie“
Ehe Sie sich der des Krieges zuwenden, sollten Sie die BESTIE der LÜGE zähmen. Dass Sie der eigenen Herr werden, bleibt allerdings nicht zu hoffen.
„Deutschland hat zwei Weltkriege begonnen und den zweiten als totalen Krieg geführt, als Orgie der Zerstörung und Selbstzerstörung.“
Dass es Ihnen, Kurbjuweit, und Ihren Brüdern und Schwester Gebetsmüllern entgangen sein soll, dass die KRIEGSSCHULDLÜGE dort gelandet ist, wo sie längst hingehört, auf dem Müllhaufen der Geschichtsfälschung nämlich, nimmt Ihnen selbst der verpeilteste Bunzel-Bürger nicht mehr ab. Zu überzeugend, zu souverän kommt sie daher, die historische Wahrheit. Unwiderlegbar. Aktuell selbst von Ihnen nachzulesen bei Patrik Buchanan “Churchill, Hitler und der unnötige Krieg”, Nicholson Baker “Menschenrauch”, Gerd Schultze-Rhonhof “Der Krieg, der viele Väter hatte”, Joachim Hoffmann, “Stalins Vernichtungskrieg”, ARNDT „Der Tod sprach polnisch“, Jonathan Walker „Der britische Verrat“, Norman David „Die große Katastrophe“, Hans Meisner „Gescheiterte Friedensinitiativen 1939 -1945“, David L. Hoggan „Der erzwungene Krieg“, Georg FRANZ-Willing „Kriegsschuldfrage der beiden Weltkriege“, Antony Beevor „D-Day.“ Der schwarzamerikanische Bürgerrechtler und Publizist Robert L. Brock, Herausgeber von „Freispruch für Deutschland – Ausländische Historiker und Publizisten widerlegen die anti-deutsche Geschichtslüge“, meint auf dem Kopf Sie, Kurbjuweit, wenn er in seinem Vorwort konstatiert: „Nestbeschmutzer verlören Posten, Einfluss und sehr viel Geld, gebe es bei den Deutschen eine normale nationale Grundeinstellung“ und mit dem Résistance-Kämpfer und Präsidenten der Französischen Nationalversammlung Chaban-Delmas fordert: „Es ist genug gesühnt! Schluss damit! Lassen Sie sich durch das ewige Gesühne nicht die Zukunft Ihrer Nation vergiften!“ Freigesprochen werden die Deutschen übrigens von A bis Z, von Allens „Churchills Friedensfalle“ bis Zayas „Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen.“ Lassen Sie die Nazi-Keule stecken, Kurbjuweit. Der Freispruch ist tausendfach originalquellen-belegt. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Andreas J. Voigt: Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? – Berlin ist dort am entsetzlichsten, wo es dunkel ist
Am Dienstag, den 13. Juli 2010, erhielt ich den erschreckenden Anruf einer Bekannten: Sie läge im Krankenhaus, ist schwer verletzt, wurde von einem „Neger“ überfallen und brutalst zusammengeschlagen. Abgrundtiefe Trauer und Seelennot, der Klang ihrer betrübten Stimme am Telefon berührt mich noch jetzt. Hier ihre Geschichte:
Birte M. ist eine junge, alleinerziehende Mutter und wohnt im Osten Berlins. Alltäglich steht sie früh auf, macht sich und ihre kleine blonde Tochter bereit für den langen Tag, nach dem Frühstück geht es zur Kindertagesstätte, und dann begibt sich Birte „auf Arbeit“, wie sie das abgeklärt ausdrückt. Ihr Leben ist „normal“, eine 30-jährige deutsche Mutter, die nicht kapituliert, ihr Bestes gibt, stets Verantwortung trägt und für ihr süßes „Püppchen“ sterben würde – zwar ein wenig entzaubert, ernüchtert, aber nie schwankend, und allewege ein Lächeln der eigenen Frohmut auf den Lippen, die der Weltmüdigkeit des Zeitgeistes tapfer trotzt, jeden Tag auf’s neue … Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Sommerloch
Am heutigen Mittwoch jährt sich der Auftakt zu einer umfassenden Regierungsumbildung in Frankreich, durch eine spontane Bürgerkundgebung im Jahr 1789. Von einem solchen Bürgervotum sind wir in Merkel-Deutschland noch weit entfernt, obwohl sich die Regierung in Berlin und das ihr vorgesetzte Politbüro in Brüssel redlich bemühen, ein solches herbeizuführen. Die Franzosen hatten damals schon recht fortschrittliche Regelungen, so gab es einen Pensionsplan für ehemalige Regierungsangehörige, der sämtliche Kriege, Revolutionen und Inflationen ohne jegliche Nachbesserung überstanden hat. Ja, er war halt ein genialer Mann, der Herr Dr. Guillotin.
Unsere derzeitige politische… Soll ich wirklich Führung schreiben? Im Sinne von Amt wäre das berechtigt, aber nicht im Sinne einer Tätigkeitsbeschreibung. Also, unsere Politiker mit dem derzeit höchsten Amtsgehalt haben sich nach zehn Monaten konsequenter Arbeitsvermeidung in die Ferien abgesetzt. Diese Periode nennt sich Sommerloch. In früheren Jahren war das die Zeit, in der die Schwanzlurche, die Funktionäre in der dritten Reihe, mit abstrusen Ideen an die Öffentlichkeit dringen, weil die qualitätsfreien Medien aus reiner Verzweiflung über den Mangel an richtigen Nachrichten dieses Zeug publizieren.
Da wir jedoch in einer entwickelten Demokratie leben, in der selbst Parteifunktionäre aus der dritten Reihe keine Ideen mehr haben, nicht einmal abstruse, möchte ich mit einigen Ideen einspringen. Bitte, das sind spontane Beiträge zum Sommerloch, bewußt unausgegoren und vielleicht nicht gänzlich zur Umsetzung geeignet, also genau das, was in einer nicht so weit entwickelten Demokratie die Schwanzlurche der Parteien von sich gegeben haben. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Carlos Schneider: Die Gefahr wächst, dass Bomben im Boden explodieren
zitiert aus dem Hamburger Abendblatt vom 10/11. Juli 2010, Rubrik „DER NORDEN“, Seite 14
BREMEN: 65 Jahre nach Kriegsende schlummern immer noch viele Bomben im Boden. Und damit steigt auch die Gefahr, dass sich die Sprengkörper irgendwann selbst auslösen – vor allem die mit Langzeitzündern. „Man muss sehen, dass man die Bomben möglichst schnell aus dem Boden kriegt“, sagte Bremens Sprengmeister Andreas Rippert. Doch das wird nach seiner Ansicht nicht nur in Bremen, sondern auch in anderen Städten noch viele Jahre dauern. Allein in Bremen wurden bei 173 Luftangriffen 26 000 Tonnen Munition abgeworfen, darunter 100 000 Spreng- und eine Million Brandbomben.
Mit Blick auf das Unglück in Göttingen, bei dem Anfang Juni bei einer geplanten Entschärfung drei Kollegen ums Leben kamen, sagte Rippert: „Die Kollegen haben Pech gehabt. Eine Woche später wäre es vielleicht zur Selbstdetonation der Bombe gekommen.“
Problem dieser amerikanischen Fliegerbombe mit Langzeitzünder sei die Zelluloidscheibe, die die Feder für den Schlagbolzen halte. „Wenn diese Scheibe über die Jahre brüchig wird, kann der Schlagbolzen plötzlich freigesetzt werden und die Bombe hochgehen.“ In Bremerhaven seien in den vergangenen 15 Jahren zwei Blindgänger dieser Art unschädlich gemacht worden. Seit Kriegsende wurden im Land Bremen 16 000 Spreng- und 95 000 Brandbomben gefunden. (dpa)
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Ich bin der Auffassung, daß nicht oft genug auf die Kriegsverbrechen am deutschen Volk hingewiesen werden kann, die durch die Alliierten im 2. Weltkrieg begangen wurden. Die in der Menschheitsgeschichte beispiellose Massenvernichtung von Frauen und Kindern in deutschen Großstädten mittels Spreng- und Brandbomben durch englische und US-amerikanische Bombergeschwader stellt alle sonstigen Kriegsführungen und Völkermorde der Weltgeschichte in den Schatten. Wer sich einmal die Wirkungsweise einer Phosphorbombe, im 2. Weltkrieg häufig von den alliierten Bombern eingesetzt, ansieht, den packt das Grauen. Der obige Artikel inspiriert mich zu einigen Anmerkungen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »











