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03. September 2010

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Eva Hermann: Der Tod der alten Eltern – Frieden schließen, bevor es zu spät ist

Eva Herman

Herr Müller ist ein viel beschäftigter Mann. Er ist erfolgreich und hat wenig Zeit für Angelegenheiten außerhalb seines Berufes. Dann kommt der Schicksalsschlag: Seine Mutter stirbt unerwartet. Seine Mutter, mit der er doch noch so viel hatte besprechen wollen. Der er noch einiges erklären wollte. Die er schon so lange in ihre Lieblingskonditorei hatte einladen wollen, und es doch immer wieder verschieben musste. Bei der er sich noch zu entschuldigen hatte für einige dumme, dahin geworfene Worte. Seine Mutter, die er nicht immer gut behandelt hatte. Herr Müller ist bestürzt. Plötzlich begreift er, dass es zu spät ist! Zu spät für den ersehnten Frieden mit seiner Mutter. Trostlosigkeit macht sich in dem Sohn breit, Angst, etwas Entscheidendes versäumt zu haben. Herr Müller fällt in ein tiefes Loch …

Die Geschichte von Herrn Müller ist die Geschichte von Millionen Menschen. Sie ereignet sich jeden Tag Tausende Male auf der ganzen Welt. Sie zieht ihre Furchen durch die Herzen und Seelen der Menschen. Ihre Folgen sind nicht selten tragisch: Trauer, Wut auf sich selbst, Untröstlichkeit. Es kann Jahre dauern. Manche werden depressiv darüber. Viele befällt eine unerklärliche Trauer, die für immer bleibt. Frieden schließen, bevor es zu spät ist! Dies ist eine Aufforderung an alle, die einen ähnlichen Weg eingeschlagen haben, wie es Herr Müller mit seiner Mutter tat. Sei es die Mutter, sei es der Vater oder seien es andere wichtige Menschen. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Menschen, den Frieden mit ihnen rechtzeitig zu finden. Und deswegen ist dieser Beitrag, abseits von den gewohnten journalistisch brisanten Themen der Kopp-Redaktion, so wichtig. Es ist egal, ob man Müller, Schmidt oder Herman heißt, es ist ebenso gleichgültig, wo und was man arbeitet. In dieser schnelllebigen Zeit, in der man vor lauter Hektik und Stress das Wichtigste häufig vergisst, ist es wichtiger denn je, das festzuhalten, was wirklich gilt im Leben: Die Liebe und den Respekt voreinander zu bewahren, auch gegenüber der eigenen Familie, vor allem jedoch den inzwischen alt gewordenen Eltern gegenüber, die man nicht selten vernachlässigt oder verletzt hat. Denn häufig trifft es einen unerwartet: Die alte Mutter oder der Vater sterben, ohne dass einem je noch die Möglichkeit eines Abschieds gegeben wurde. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Civitas Institut: Türken fordern Rücktritt von Thilo Sarrazin

Der für seine direkten und von der „political correctness“ abweichenden Äußerungen bekannte Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hatte bei einer Diskussion in Darmstadt daraufhin gewiesen, daß das schwache Bildungsniveau von Zuwanderern aus der Türkei und anderen islamischen Ländern zum Schaden Deutschlands sein könnte. Wie üblich kam es zu dem rituellen Aufschreien und Verurteilungen, an denen sich auch die Bundeskanzlerin beteiligte. Die Türkische Gemeinde in Deutschland forderte den Rücktritt des Bundesbank Vorstandsmitglieds. Auch wie üblich: Niemand fragt, ob die Aussagen Sarrazins richtig sind.

Sarrazin hatte am Donnerstag die Befürchtung geäußert, das schwächere Bildungsniveau vieler Zuwanderer „aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“ wirke sich negativ auf Deutschland aus. „Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer“, sagte er. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Regierungskrise

Angeblich gehört es zu den Nachteilen einer Monarchie, daß dank der Gnade der richtigen Geburt minder befähigte bis durchgeknallte Typen an die Spitze eines Staates gelangen. Als Beispiele werden von den Geschichtsüberarbeitern in den qualitätsfreien Medien gerne Wilhelm II. und Ludwig II. genannt.

Beginnen wir mit dem bayerischen König. Ja, der hat tatsächlich das Märchenschloß von Disneyland in die bayerischen Alpen gestellt – und verschafft seinem ehemaligen Königreich Jahr für Jahr Millionenüberschüsse durch die Unmengen der Touristen, die seine Märchenschlösser besuchen. Der Mann war unbestreitbar ein Exzentriker, aber hat er seinem Staat geschadet? Er hat die Regierung den Ministern überlassen und sich um nichts gekümmert. Seine beiden historischen Entscheidungen waren nicht freiwillig: Im Krieg Österreich gegen Preußen von 1866 war er durch jahrzehntelange Bande mehr oder weniger gezwungen, sich an die Seite Österreichs zu stellen. Im Krieg Preußen gegen Frankreich von 1870/71 waren es seine Minister, die Bayern an die Seite Preußens stellten – und er hat sich den Brief, mit dem er dem preußischen König die deutsche Kaiserkrone angetragen hat, königlich bezahlen lassen. Der Vorwurf, er habe die bayerischen Staatsfinanzen gefährdet oder gar ruiniert, stimmt so nicht – er hat die Schlösser aus seinen privaten Mitteln finanziert. Die Herren Minister fürchteten um den Bankrott Seiner Majestät – und daß sie dafür mit Steuergeldern einspringen müßten. Nebenbei – sein Nachfolger und Bruder, König Otto, war schwermütig und hat nie regiert. Statt dessen führte Prinzregent Luitpold die Amtsgeschäfte, was deutlich zeigt, daß die Monarchie durchaus ihre Schutzmechanismen gehabt hatte. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Wähler als Ratten – Das Demokratieverständnis von Thomas Kirchner

Thomas Kirchner

In einer Demokratie sollte es normalerweise jedem Menschen freistehen zu wählen, was er für richtig hält. In solch einer Demokratie wäre es die Aufgabe der Medien neutral zu berichten um es dem Wähler zu erlauben sich selber ein Bild zu formen. Insbesondere in der BRD sind wir von diesem Idealfall Lichtjahre entfernt. Menschen, die Dinge abseits des linken Medienmainstreams aussprechen werden diffamiert, beleidigt und öffentlich bloßgestellt. Die Wähler dieser Menschen werden als potentielle Mörder oder Idioten abgetan, damit auch ja niemand wagt sich eine unabhängige Meinung zu bilden und diese auch bei Wahlen auszudrücken. Normalerweise läuft diese Hetze eher unterschwellig ab und wird von den meisten Zeitungslesern gar nicht erst wahrgenommen. Einen Faux Pas in dieser Hinsicht leistete sich allerdings ein gewisser Thomas Kirchner von der Süddeutschen Zeitung, der die Wähler der niederländischen Freiheitspartei (PVV) pauschal als Ratten bezeichnete und in fünf kleinen Absätzen der Partei jegliche Daseinsberechtigung absprach. So behauptete Kirchner in fälschlicher und diffamierender Weise, daß die gesamte Partei nur Geert Wilders als Mitglied habe und Wilders ein Rattenfänger sei – die Wähler im Umkehrschluß daher Ratten.

Seinen Höhepunkt erreichte Kirchner allerdings, als er als bedauernswert bezeichnete, daß mittlerweile auch kleinere Parteien in den Parlamente drängen und sich am demokratischen Prozeß beteiligen. Kirchner ist also ein BRD-Bürger durch und durch, der eigentlich sehr damit zufrieden ist, daß Wahlen nur pro forma abgehalten werden um den Schein zu wahren, aber die Politik immer die gleiche bleibt. Früher hätte man solch einen Schreiberling als Systemhure bezeichnet, allerdings haben wir genug Anstand und Kenntnis des Strafrechts um solche Worte nicht zu verwenden, egal wie passend sie auch sein mögen.

Wer das eine will… – Linker Splitterbombenangriff auf Polizisten in Berlin

Obiges Video zeigt den Splitterbombenangriff von linken Gewalttätern auf Polizisten in Berlin. Insgesamt wurden bei dem Angriff 15 Polizisten verletzt, von denen sich einer noch am Ort des Geschehens einer Notoperation unterziehen mußte. Normalerweise würden wir eine derartige Tat durchweg verurteilen, allerdings stehen wir in diesem Fall dem Treiben durchaus neutral gegenüber. So ist uns von rechten Demonstrationen durchaus bekannt, daß Polizisten besonders in Berlin gerne mal mit dem Knüppel auf friedliche Demonstranten losgehen, sodaß wir hier von einem Fall ausgleichender Gerechtigkeit ausgehen müssen. Im Gegensatz zu friedlichen rechten Demonstrationen durfte diese gewalttätige linke Demonstration übrigens ungestört fortfahren ohne daß es zu einer Auflösung der Demonstration gekommen wäre.

In der Politik gibt man sich indes ob der Gewalttätigkeit betroffen, obwohl dies einfach nur die Geister sind, welche man selber rief. Schließlich unterstützt die Politk linke Gruppe alljährlich logistisch und finanziell mit Millionenaufwendungen und drückt auch vor Gericht immer gerne ein Auge zu, wenn es sich bei den Opfern der linken Gewalt “nur” um nationaldenkende Deutsche handelt. Nur hätte man in den Parlamenten vorher bedenken sollen, daß sich diese finanzierte Gewalt nicht auf ewig unter Kontrolle halten wird und daß man durchaus selbst zur Zielschiebe werden könnte. Sollte letzterer Fall in Zukunft eintreten, werden wir uns sicherlich eine Träne aus dem Knopfloch drücken und den Vorfall mit “Wer anderen eine Grube gräbt…” kommentieren.

Deutsche Nationalmannschaft vs BRDFB-Auswahl

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist im vollen Gange und schaut man sich zahlreiche der europäischen Mannschaften an, so kommt sich vor wie in einem multi-ethnischen Alptraum. Alleine in der bundesdeutschen DFB-Auswahl (der Name “Nationalmannschaft” paßt schon lange nicht mehr) sind mindestens acht von 23 Spielern nicht-deutscher Herkunft (35%). In der französichen Mannschaft sind sogar 13 Spieler nicht-französischer Herkunft (57%), was Marine Le Pen zu der Aussage veranlaßte, daß sie sich als Französin in der französischen Mannschaft nicht wiedererkenne. Ähnlich geht es auch zahlreichen Deutschen und Franzosen, welche die WM vor ihrem heimischen Fernseher verfolgen. Sie fühlen sich von einer Mannschaft, die eigentlich sie repräsentieren soll nicht mehr vertreten, auch wenn die veröffentlichte Meinung dies anders sieht.

Dabei wäre es durchaus angebracht einmal Überlegungen anzustellen, warum sich die europäischen Nationalmannschaften in den letzten Jahren immer mehr zu Multikulti-Teams verändert haben. Liegt es etwa an der sportlichen Überlegenheit der hierzulande importierten Fremdvölker, einer mangelnden Qualifikation heimischer Sportler oder doch vielmehr an einem politischen Ideal Multikulti als etwas Erstrebenswertes darzustellen? Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund stellen in der BRD rund 18% der Bevölkerung, aber wie eingangs erwähnt, 35% der Nationalmannschaft. Dabei unterscheiden wir nicht einmal zwischen Ausländern mit und ohne BRD-Paß. Würden wir dies tun, wäre die prozentuale Differenz noch dramatischer. Da normalerweise nur die besten Sportler eines Landes für eine Nationalmannschaft ausgewählt werden, wäre dies bedeuten, daß die hierhin importierten Ausländer den Deutschen in sportlicher Hinsicht bei Weitem überlegen sind. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Aktionsgruppe Güstrow: Coffee to go – Ein Erlebnisbericht bundesdeutscher Realität

Die Arbeit ist geschafft, endlich Feierabend, jetzt schnell zum Bahnhof, rein in den nächsten Zug nach Güstrow und ab nach Hause. Am Rostocker Hauptbahnhof angekommen wühle ich mich hastig durch die Menschenmenge, ich nehme keine Notiz von den Mitmenschen um mich herum, genauso wie von mir auch keiner etwas wahrnimmt. In dieser schnellen und lauten Zeit ist jeder mit sich selbst beschäftigt und verschwindet als unbemerkbarer Teil in einer großen, anonymen Masse. Im Vorbeigehen werfe ich einen Blick auf die Anzeigetafel: 18:02 Uhr Rostock Hbf – Güstrow Gleis 5, mein Blick wandert zur Uhr, gerade wechselt der Minutenzeiger von 18:02 auf 18:03 Uhr, die Zeit hat mich eingeholt. Etwas verärgert über den verpassten Zug und die somit „verschenkte Zeit“ gehe ich zum Bahnhofsbäcker. „Einen Kaffee, schwarz bitte“, kaum habe ich ausgesprochen wirft die Verkäuferin mir entgegen: „Der Kaffee zum mitnehmen?“, „Ja bitte“, schon tippt sie in gewohnter Routine alles in die Kasse ein, „1,50 € bitte!“. `Soziale Marktwirtschaft Ade, hier herrscht der Wucher!`, ich reiche das Geld über die Theke, in militärisch anmutendem Zack sucht die Verkäuferin das Wechselgeld aus der Kasse und legt es in die Geldschale auf der Theke. Noch während ich das Wechselgeld in die Tasche stecke wird der nächste Kunde empfangen: „Was darf´s sein?“. Schnelligkeit, das einzige worauf es hier ankommt, Zeit ist Geld und Geld ist teuer! Die Kundenschlange muss so kurz wie möglich gehalten werden, denn an einer langen Schlange stellt man sich ungern an und entschließt sich womöglich zur Konkurrenz weiterzugehen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Roland Wuttke zum NPD Parteitag: Kein großer Wurf

Roland Wuttke

„Auf gleicher Augenhöhe mit den anderen“

Mit der Fortschreibung des Parteiprogramms auf ihrem Parteitag 2010 in Bamberg hat die NPD die Chance für ein klares und richtungsweisendes Zukunftsprogramm verpaßt

Große Zukunftsentwürfe kommen anders zustande als das derzeitige Programm der NPD.

Sie liegen nicht jahrelang in der Schublade um dann als ungeeignet erkannt zu werden. Nach der Kritik aus den Verbänden und zwei Gegenentwürfen hatte die Programmkommission des Parteivorstandes mit der Fassung vom 17.04.2010 zu retten versucht, was nicht zu retten war. Diese Version lag den Delegierten fristgerecht vor, enthielt aber weiterhin schwere Mängel und Flüchtigkeitsfehler. Mit einem Coup versuchte der Parteivorstand den selbstverschuldeten Dilemma zu entrinnen: Den Delegierten wurde zu Beginn des Parteitages, sozusagen mit der Eintrittkarte, ein neuer Entwurf (Fassung 12. Mai 2010) auf lachsfarbenen Papier vorgelegt, der die Grundlage jeglicher Beratungen sein sollte. Der § 19 der Parteisatzung ist hier ziemlich klar: „Der Parteivorstand hat alle eingegangenen Anträge spätestens zwei Wochen vor der Tagung den Verbänden zur Information ihrer Delegierten schriftlich mitzuteilen.“ Doch die Parteitagsregie war wild entschlossen sich über alle Einwände hinwegzusetzen. Anstatt über die fristgerecht eingereichten Programmalternativen zu beraten, die etwa mit dem Antrag des Kreisverbandes Eichsfeld „Unser Weg zu einer neuen Ordnung“ in klarer Stringenz vorlagen, warfen sich Sachsen-Fraktion, Tagungspräsidium und Vorstand die Bälle zu, um ein „politikfähiges“ Programm durchzupeitschen. Die Delegierten folgten murrend. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Dirk Zimmermann: Der Selbstanzeiger Prozeß – Teil 2: Nachgeladen

Es ist mal wieder soweit. Der Zeitpunkt der zweiten Runde in der Auseinandersetzung um Wahrheit und Gerechtigkeit ist festgelegt. An keinem geringeren Tag als am 21. Juni 2010, der Tag der Sonnenwende, werde ich nun ein weiteres Mal im Interesse unserer Ahnen und unserer Nachkommen, vor einem BRD-Gericht das Recht auf Selbstbestimmung einklagen. Selbstbestimmung deshalb, weil die Entwicklung und das Bewußtwerden meiner Identität – ich fühle mich als Deutscher – von einem eklatant widersprüchlichen Geschichtsdiktat massiv gestört wird. Soweit gehend sogar, daß jedes Ausscheren und auch nur das Hinterfragen des Geschichtsbildes, das uns so maßgeblich beeinflußt, mit harten Strafen sanktioniert wird. Außerdem sollte auch erwähnt werden, daß es nicht nur darum geht, die Hoheit über die Entwicklungslinie des deutschen Volkes („wer waren wir, wer sind wir, was sollen wir werden“), das zu Gunsten Weniger konditioniert wird, wieder dem Souverän zu übergeben. Sondern es soll aufgezeigt werden, daß auch der einzelne Mensch einen satanischen und heimtückischen Angriff auf seine kognitiven Fähigkeiten erfährt. Das Recht auf Glauben, Wissen und Gewißheit, die Erinnerung am Vergangenen und die Planung des Zukünftigen wird ihm entrissen und durch den Zwang des mechanischen Kopfnickens ersetzt. Der Mensch wird zum Vieh degradiert, gemolken, geschert, geschlachtet. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Nachtrag zur Währungsreform

Währungsreform 1948

Wir schreiben den 21. Juni 1948. Die Reichsmark ist Geschichte, zumindest in den drei westlichen Besatzungszonen. In der russischen Ostzone überlebt sie noch ein paar Tage, bis dort die Ostmark eingeführt wird. Die neuen Scheine sind Made in USA, quietschbunt und heißbegehrt. Über Nacht füllen sich die Auslagen der Geschäfte, was es seit Jahren nur auf dem Schwarzmarkt gegeben hatte, war jetzt wieder für alle zu haben. Zumindest für jene, die diese Warenfülle bezahlen konnten. Die D-Mark hatte das Licht der Welt erblickt und damit war das Wirtschaftswunder eingeleitet. Der Rest war dann Arbeit, viel, viel Arbeit.

Wie waren die Bedingungen der Währungsreform 1948? Als erstes gab es das “Kopfgeld”: Für jeden, ob Säugling oder Greis, gab es zuerst 40 D-Mark und dann noch einmal 20, die 1:1 getauscht wurden. Der Familienvater mit zehn Kindern mußte also 720 Reichsmark abgeben, um 720 D-Mark zu erhalten, es gab keine bedingungslose Auszahlung. Dank der Mangelwirtschaft war es kein Problem, das Geld aufzutreiben, alte Reichsmark hatten die Leute genug.

Für Geschäftsleute gab es eine Grundausstattung, sie durften pro Beschäftigten weitere 60 Reichsmark 1:1 in D-Mark umtauschen. Bei den Beträgen müssen wir die Zeit berücksichtigen. Damals wurden Arbeitslöhne wöchentlich und in bar ausbezahlt, in den sprichwörtlichen Lohntüten. Die Löhne waren damals gering, diese 60 D-Mark entsprachen ungefähr einem Wochenlohn. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Ruhe bewahren!

Der Mai war ein Katastrophen-Monat für Deutschland und ein schwerer Schlag ins Kontor für die Nichtstuer-Regierung. In der Krise, die den Euro an die Grenze des Zerreißens gebracht hat, haben Berlusconi und Sarkozy die Richtung bestimmt, Merkel am Nasenring hinterhergezogen und sie eifrig mit dem Scheckbuch winken lassen. Bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen hat die schwarz-gelbe Regierung die Bundesratsmehrheit verloren. Ich weiß nicht, ob Angela Merkel schon begriffen hat, was das heißt. Jedenfalls hat sie die Zeit untätig verstreichen lassen. Untätig? Natürlich nicht, die Dame hat ein paar Fernreisen unternommen, ein paar Ausstellungen eröffnet und ein paar unbeachtete Reden gehalten. Mit anderen Worten: Sie war einfach zu beschäftigt um zu arbeiten.

Am 25. Mai kündigte Roland Koch seinen Rücktritt an, die letzte Integrationsfigur auf dem rechten Flügel der CDU. Am 31. Mai trat Horst Köhler zurück. Da fällt einem nur das Sprichwort ein, wonach die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Dieses Sprichwort gründet sich auf Beobachtungen. Die Ratten kennen das Schiff von innen, sie wissen deshalb, wie es um das morsche Holz bestellt ist. Sie sind also die Insider, die mehr wissen als andere, und sich deshalb in Sicherheit bringen, bevor der Seelenverkäufer absäuft. Wir dürfen folglich davon ausgehen, daß Koch und Köhler wissen, daß der Rumpf der Deutschlandic aufgeschlitzt ist, obwohl die Bordkapelle noch Tanzmusik spielt. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Angelika Willig: Die Natur ist stärker

Schwierig: Frauen im Zweifrontenkrieg zwischen »Gender-Mainstreaming« und »neuem Sexismus«

»Erkenne die Lage! Wo steht der Feind?« lautet eine häufig zitierte Formulierung des konservativen Denkers Carl Schmitt. Gerade Konservative können diese Mahnung gebrauchen, denn immer wieder orten sie den Feind dort, wo er vor dreißig oder vierzig Jahren stand, und erkennen nicht die neuen Fronten, die sich inzwischen gebildet haben.

Ein aktuelles Beispiel ist die Frauenfrage. Da wird das »Gender Mainstreaming« zum Lieblingsfeind aller Traditionsbewußten, als sei das Geschlecht des Menschen ein »Wert«, den man gegen freche Aufklärer verteidigen müsse. Das Geschlecht ist aber eine biologische Tatsache, um die niemand herumkommt.

Auch die 68er sind mit ihrem Programm der Emanzipation längst an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Wer erinnert sich nicht an die Fernsehdiskussion zwischen Verona Feldbusch und einer baß erstaunten Alice Schwarzer, daß es inzwischen Frauen gibt, die hübsch, schlau, charmant und erfolgreich sind – und manchmal sogar Kinder bekommen. Solche Frauen verkörpern das Scheitern der eifernden Emanzen.
Das »Gender Mainstreaming« entpuppt sich so als alberne bürokratische Maßnahme zur Rettung der verlorenen linken Hegemonie. Das kostet eine Menge Geld, das anderswo dringend gebraucht würde. Der Effekt dürfte jedoch so ziemlich null sein. Das erinnert an den »Kampf gegen rechts«, der ebenfalls in die Tasche von Leuten arbeitet, die sonst wahrscheinlich Schwierigkeiten hätten, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Rolf Winkler: Reisebericht Südmitte (Slowenien – Italien – Österreich – Deutschland)

Dieser Bericht erhebt weniger Anspruch auf touristische Belange, sondern soll die Eindrücke des Verfassers wiedergeben, die die üblichen Reiseführer nicht beschreiben. Von der Schönheit der Länder und ihren freundlichen Menschen. Über die Zurückeroberung kultureller Grenzen. Von Völkern und Ländern dessen Wunsch nach Erhalt bzw. Erlangung von Freiheit, Tradition und Identität ungebrochen besteht.

Rolf Winkler

Kurz vor Pfingsten 2010 eröffnete sich mir die Möglichkeit einer Mitreise an die slowenische Adriaküste. Es bedurfte keiner langen Überlegung, ich packte meine sieben Sachen einschließlich Fahrrad, um einen langen Wunsch – die Überquerung der Alpen, möglichst über den legendären Brennerpaß (1.375 ü. NN) per Muskelkraft – zu realisieren.

Die Reise begann am Freitagvormittag des 21. Mai zwar im Regen, jedoch bequem im Wohnwagen in München. Auf der Autobahn kamen wir gut voran, vorbei an Rosenheim – Salzburg – durch den 6,5 km langen Tauerntunnel – nach Spittal a. d. Drau, über den Knoten Villach – durch den fast 8 km langen Karawankentunnel (höchste Punkt fast 1.000 m ü. d. Meeresspiegel) auf slowenisches Staatsgebiet.

Die slowenische Autobahn ist ähnlich der Brennerautobahn auf freistehenden Stützen errichtet und in einem tadellosen modernen Zustand. Nach meinem Erleben ist auch die Infrastruktur auf neuestem Stand. Slowenien ist seit 2004 Mitglied der EU.

Auf dem Autobahnring um die Hauptstadt Ljubljana (Laibach) kamen wir im Schrittempo vorwärts und hatten am frühen Abend die 570 km bis zum Campingplatz Potoroz vor Istrien zur kroatischen Grenze geschafft. Der slowenische Küstenabschnitt beträgt 43 km. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

In eigener Sache: Sommerzeit ist Urlaubszeit

In diesem Sinne gönnen wir uns eine längst überfällige Auszeit und machen bis zum 8. Juni Ferien. Bevor unserer Abreise haben wir noch einen ziemlich langen Artikel von Rolf Josef Eibicht veröffentlicht, der den geneigten Leser einige Zeit beschäftigen dürfte.

Während unserer Abwesenheit werden wir nur sporadisch eigene Artikel veröffentlichten sofern es der Interzugang an unserem Urlaubsort zuläßt. Die Kommentarfunktion wird auch weiterhin bedient und eingesandte Artikel (auch Fundstücke) werden weiterhin veröffentlicht. Falls Ihr liebe Leser also Lust und Zeit habt selber Artikel zu schreiben, schickt diese zur Veröffentlichung ein. Der Hausmeister wird sich um alles weitere kümmern.

Ansonsten empfehlen wir Euch die Tageskommentare von Michael Winkler und die Beiträge auf Altermedia.

Euch ebenfalls eine schöne Sommerzeit.

Der Nonkonformist

Rolf Josef Eibicht: Zu den deutschen Schicksalsfragen – Totalverzicht und Demokratur

Heimatvertriebene als Stimmvieh mißbraucht, Demokratie zur Demokratur verkommen – Anmerkungen zu den größten politischen Verbrechen der deutschen Nachkriegsrepublik: den an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen und den an unserer Demokratie, die zu einer Demokratur, zu einer Mitte-Links-Parteienoligarchie wurde

- Ein historischer Ausgleich und Kompromiß sind unabdingbar -

Die Geschichte ist das Auge der Wahrheit und wird einmal auch zur Tat werden müssen!

Vorabbemerkung: Wer primär einen Schnellüberblick möchte, oder wem alles zu viel Text ist, was jedoch bei diesen Schicksalsfragen unumgänglich ist, der mag sich auch mit den letzten 5 Seiten begnügen – die auch eine Art ungeschminkte Zusammenfassung sind. Und zwar ab der dazugehörigen Überschrift: >Zum Stimmviehmißbrauch, Totalverzicht und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur. – Ohne die real existierende Demokratur hätte es keinen Totalverzicht gegeben, auch nicht ohne die Nötigung und Erpressung beim “Zwei-plus-vier-Vertrag”< .

Wir müssen die Probleme und Schicksalsfragen immer in einem unabdingbaren Gesamtzusammenhang sehen, also ganzheitlich, wenn wir wirklich Abhilfe oder Veränderungen schaffen wollen. Daran orientiert sich das Folgende:

Der Mensch hat nur so lange Werte und Rechte wie er sie sich bewahren kann. Werte sind Wertsetzungen. Um Werte muß gerungen werden. Sie müssen verteidigt werden. Neu geschaffen werden, wenn sie verloren gingen. Weil dies ganz zentral etwas mit unserer Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit zu tun hat. Und weil der Einzelne nicht ohne die Gemeinschaft sein kann, hat es auch ganz zentral mit dem Großen und Ganzen, mit dem Allgemeinwohl zu tun.

Ein wirklich auch funktionierendes Allgemeinwesen hat allen Bürgern Recht und Gerechtigkeit zu verbürgen. Weil jeder Mensch einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat hat, die Freiheit des Einzelnen und das Wohl der Gesamtheit ist unabdingbar zu sichern und zu gewährleisten. Werte heißt Kampf um Werte, wie Wahrheit immer Kampf um Wahrheit, Recht immer Kampf um das Recht und Gerechtigkeit immer Kampf um die Gerechtigkeit ist. Ansonsten gilt: “Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind, den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund.” So unnachahmlich Albert Camus. Zudem: “Die Verbindlichkeit von Werten und Rechten hängt auch von der Energie ab, mit der wir für sie einstehen.” So Hellmut Diwald treffend. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

In eigener Sache: Macht mit, klärt auf

In den letzten paar Tagen konnten wir einen drastischen Anstieg der Besucherzahlen auf unserer Seite erkennen, dem wir natürlich auf den Grund gehen wollten. Ein Blick in unsere Statistiken ergab, daß zahlreiche Leser einen Verweis zu unserer Seite in der Kommentarfunktion zu den Artikeln diverser großer Online-Zeitungen verbreiteten. Der dortigen Zensur entgegneten sie damit, daß sie andere Kommentatoren dazu aufforderten am Ende jedes Kommentars einen Verweis auf unsere Seite einzufügen. Eine Taktik, die überraschend gut funktionierte und die Zensoren zur Weißglut trieb. Während es ein Leichtes ist einen Kommentar zu löschen, ist dies schon schwerer, wenn auf fast jeder Kommentarseite ein Verweis erscheint.

Für diesen Einsatz möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken und auch andere Leser bitten nach der gleichen Taktik zu verfahren. Das muß nicht unbedingt ein Verweis auf Der Nonkonformist sein, sondern auch auf andere nonkonforme Nachrichtenseiten wie etwa Altermedia. Nur durch Aufklärung können wir genug Menschen erreichen und ein Umdenken in den Köpfen einleiten.

Der Nonkonformist

Wien: Neger gesucht

Im Rahmen der politischen Korrektheit und planmäßigen Volksverdummung ist es heutzutage leider nicht mehr erwünscht die Dinge beim Namen zu nennen. War der Begriff Neger früher durchaus ein geläufiger Begriff (10 kleine Negerlein, Negerkuß, etc.), hat das Ministerium für Neusprech diesen Begriff in den letzten Jahren derart negativ belegt, daß jeder, der es heutzutage wagt diesen Begriff auch nur anzudeuten von den Medien direkt als Neonazi oder Rassist diffamiert wird. Was für diese zweifelsohne eine Beleidigung ist dürfte für andere Menschen durchaus ein Kompliment sein, hebt es einen doch von den demokrötischen Quacksalbern und gutmenschlichem Gesocks ab, selbst wenn man sich mit diesen Begriffen nicht identifiziert.

Der ORF schoß mit seiner politischen Korrektheit den Vogel ab um einen jungen Mann zu beschreiben, der eine 24-jährige Frau grundlos niederstach. Statt den Täter einfach als Neger zu beschreiben, ergibt sich der ORF in eine ellenlange Beschreibung nur um nicht das Wort Neger zu benutzen: “Der Täter wird auf etwa 35 Jahre geschätzt und ist ca. 1,70 Meter groß. Laut dem Opfer ist er von untersetzter Statur und hat einen dunklen Teint. Der Gesuchte trug einen Dreitagebart und hat eine eher große Nase, relativ dicke Lippen und ein rundliches Gesicht mit dickeren Backen.” Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Laokratie

Im Altgriechischen gibt es zwei Worte für “Volk”: Laos und Demos. Wobei Demos noch eine andere Bedeutung hat: So wird beim Sud von Färberlösungen der Schaum auf dem Kessel genannt, der die Verunreinigungen enthält und abgeschöpft und weggeworfen wird. Dieser Abschaum und das Volk werden recht ähnlich geschrieben, es ändern sich nur die Betonungszeichen. Die Ähnlichkeit ist noch größer als zwischen “Volksvertreter” und “Volksverräter”. Vermutlich gab es im alten Griechenland Kollegen von mir, die ganz bewußt “Demokratie” als “Herrschaft des Abschaums” ausgesprochen haben.

Um solche “Betonnungsfehler” (bringen ein Schiff zum Kentern) auszuschließen, möchte ich die mißratene Form dieser Herrschaft als Demokratie bezeichnen und die gelungene Form als Laokratie. Und wenn Sie in völliger Unkenntnis des Altgriechischen unsere repräsentative Parteien-Demokratie als “Herrschaft des Abschaums” aussprechen, dann erkennen das oft nicht einmal Altphilologen.

Die Volksherrschaft taucht in der menschlichen Entwicklung mehrfach auf. Sie entsteht gleich nach dem Faustrecht, sobald die Primaten gelernt haben, sich zu organisieren. Schon Schimpansenhorden verfügen über eine intakte Basisdemokratie, wobei der muskelstarke Prügelchef gelegentlich von mehreren Hordenmitgliedern seines Amtes, seiner Staatsbürgerschaft und seines Lebens enthoben wird. Diese Regierungsform paßt wunderbar zu kleinen Gemeinschaften, in denen jeder die Stärken des Anderen kennt. Da gibt es einen Jagdhäuptling und einen Kriegshäuptling, eine Schamanin und eine Medizinfrau, die sich durch ihre Sachkunde und ihre Erfolge für ihr Amt qualifiziert haben. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Politbonzen fordern harten Sparkurs

In den letzten Tagen wurden die sonst so scheinheiligen Bonzen in den Parlamenten immer deutlicher, daß es ab sofort für die Bürger dieser Bananenrepublik ans Eingemachte geht. Die BRD ist beinahe Bankrott also soll gespart werden. Aber bitte nicht an so wichtigen Dingen wie Waffen für Israel, Nobelkarossen für Bonzen, K(r)ampf gegen Rechts oder Prachtvillen für Bankster. Nein, gespart werden soll bei so Nebensächlichkeiten wie der Bildung, bei den sozial Schwachen, bei den Kindern, aber allen voran bei den Deutschen. Darüber sind sich die Politiker von Linkspartei bis CDU einig, nur gibt es noch ein paar Streitpunkte zu Detailfragen wo mehr eingespart werden soll. Wenn nämlich die Sozialhilfe eingestrichen wird, dann betrifft das nämlich auch die hierzulande lebenden Ausländer und das wollen Integrationspolitiker natürlich verhindern. Da soll dann doch lieber bei der Rente gespart werden, denn die meisten Rentner sind Deutsche. Steuererhöhungen sind natürlich auch im Gespräch, die Frage ist nicht mehr ob die Mehrwertsteuer ansteigen wird, sondern um welchen Prozentsatz.

Dabei gäbe es durchaus Posten, die man problemlos streichen könnte ohne daß sich etwas ändern würde. Ein Langzeitarbeitsloser würde ganz bestimmt keinen schlechteren Außenminister als Guide Westerwelle abgeben und auch die Hausfrau von nebenan könnte problemlos einen Wolfgang Schäuble ersetzen, denn Mutter Beimer weiß, Geld was man nicht hat, kann man nicht ausgeben selbst wenn der nette Bankster einem frisch polierte Dienstwagen verspricht. Politikerdiäten ließen sich ganz leicht durch Hanfseile ersetzen, damit die Bonzen in den Parlamenten ihre Dankesorden “Laternenpfahl am Hanfseil” entgegen nehmen könnten. Natürlich müßten die Politiker dann auch auf ihre Dienstreisen verzichten, denn so ein um den Hals getragener Laternenpfahl verstößt nunmal gegen die Gepäckvorschriften der meisten Fluglinien.

“Einzelfall” des Tages: Frau vor U-Bahn gestoßen

Wie die Polizei Frankfurt berichtet entging eine 20-jährige Frau in der Frankfurter U-Bahn nur knapp dem Tod. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnte die junge Frau nur gerade so retten bevor sie von der eintreffenden U-Bahn U3 überrollt worden wäre. Die Frau versuchte sich nicht etwa das Leben zu nehmen oder stolperte ungeschickt auf die Gleise. Im Gegenteil, sie wartete mit einer Freundin am Bahnsteig auf die nächste Bahn als sich eine Gruppe von sechs bis sieben Nordafrikanern den Frauen näherte. Grundlos und unvermittelt schlug einer der Afrikaner der jungen Frau ins Gesicht und schubste sie auf die Gleise.

Von einem medialen Aufschrei, Spendenaktionen oder Lichterketten fehlt ebenso wie von den Tätern weiterhin jegliche Spur. So grausam diese Tat auch ist, beschränkt sich die Berichterstattung nur auf die Lokalzeitungen, die zudem noch versuchen die Herkunft der Täter weitestgehend zu verschleiern. Schließlich könnte es ja durchaus vorkommen, daß “Einzelfälle” dieser Art mittlerweile tagtäglich vorkommen. Damit auch ja keiner vergißt, wem wir diesen Schlamassel zu verdanken haben, hier eine Aussage der CDU-Integrationsbeauftragten Maria Böhmer über die in Deutschland lebenden Ausländer: “Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!”

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