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30. July 2010

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Nutzungshinweis: Aufgrund der bundesdeutschen Rechtssprechung, welche Artikel 19 der Menschenrechtskonventionen mißachtet, wird allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland der Besuch dieser Seiten und aller Unterseiten strikt untersagt. Wer in der BR Deutschland wohnhaft ist, und diese Seiten und deren Unterseiten dennoch besucht, verstößt gegen das hiermit verhangene virtuelle Hausverbot gemäß Revision gegen das Urteil vom LG Bonn – Az.: 10 O 457/99 vom 16.11.1999 durch das OLG Köln – Az.: 19U2/00 vom 25.8.2000, bestätigt durch das Landgericht München – Az. 30 O 11973/05 vom 25. Oktober 2006. Dieses digitale Hausverbot hat die Gültigkeit eines reellen Hausverbots.

Krefelder Forum Freies Deutschland: Zu klein geschrieben – 1800 € Geldstrafe

Finden die politischen Tribunale am Amtsgericht Krefeld mittlerweile im Monatsrhythmus statt? Freitag, den 19. März 2010, waren jedenfalls L. S. und O. H. an der Reihe. Die beiden Angeklagten hatten am 12. Januar 2009 an einer Mahnwache von NPD und Jungen Nationaldemokraten auf dem Krefelder Neumarkt teilgenommen. Die Mahnwache ist die Miniform einer Demonstration. L. S. war Anmelder und Veranstaltungsleiter. In antiimperialistischem Geiste solidarisierten sich die Demonstranten mit den von Israel im Gaza-Ghetto überfallenen Palästinern, damals ein brandaktuelles Thema.

Dazu hielten je nach Zeuge zwei, vier, fünf Mann ein Transparent: „Juden raus aus Palästina“, wobei jedes Wort in einer neuen Zeile stand. Auf Höhe der beiden unteren Zeilen befand sich das JN-Logo rechts daneben. Das Transparent wurde im Gerichtssaal vorgeführt. Tatsächlich war „aus Palästina“ ein wenig kleiner geschrieben als „Juden raus“. Ein grafisch geschultes Auge konnte die Absicht des Grafikers spüren, das JN-Logo gut zur Geltung zu bringen und nicht in die Ecke zu quetschen. Er hätte besser einen Jurakurs besuchen sollten.

Nach den Zeugenaussagen, auch denen der Antifaschisten, konnten offensichtlich alle Passanten und Gegendemonstranten den gesamten Text lesen, wenn sie ihn aus ihrem Blickwinkel überhaupt einsehen konnten. Es gab offenkundig auch keinen, der sich verhetzt fühlte. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Volkan T.: Deutsche Kartoffeln

“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer, CDU-Integrationsbeaufragte)

Ursprünglich zeigte dieser Werbespot das Pfanni-Logo und war ein Beitrag beim Internationalen Werbefilmfestival Spotlight, wo dieses Video den dritten Platz der Fachjury belegte und in der Zuschauergunst sogar auf Platz 2 rangierte. Die Firma Pfanni distanzierte sich inzwischen von diesem Beitrag und kündigte rechtliche Schritte an. Auch Spotlight entfernte das Video und alle Informationen dazu von seiner Seite. Erstellt wurde das Video von Christoph Ischinger von der HFF München mit Musik von Volkan T. (aka (DJ) TR Bass & Sayko Usta), der sich in einem seiner Lieder selbst wie folgt charakterisiert: “Ich bin Volkan, 90 Kilo schwer, 1,76 groß, dein Kampf wird erschwert. Bin treu, bin heftig, immer beschäftigt, ein Schlag in die Rippen ist von mir immer deftig.“

Dee Ex: Stellungnahme zum Artikel auf Netz gegen Nazis

Naja… Auch wenn ich mich so langsam immer mehr zum Lieblingsobjekt der linken Verschwörungsbewegung entwickle, möchte ich doch auch den normal gebliebenen Menschen dieser Welt treu bleiben und Euch die folgende Neuigkeit nicht vorenthalten: Ein aufmerksamer Bürger hat mich darauf hingewiesen, dass ich heute einen Artikel im Netz-gegen-Nazis bekommen habe!

Auch für die Unterstützung, bzw. die mehr oder weniger freiwillige Werbung durch dieses – ich muss leider sagen – “rassistische” Portal, möchte ich anstandshalber danken. Warum “rassistisch”? Na ganz einfach: Wer pauschal alles Pro-Deutsche als potentiellen Nazi an den Pranger stellt, ist in meinen Augen ein Rassist. Die Damen und Herren dieser Seite handeln nicht klardenkend, sondern lassen sich von ihren Vorurteilen lenken, ohne sich selbst mit dem “angeblichen” Feind beschäftigt zu haben. Eine Verleumdung macht die Runde – alles und jeder wird somit unbewusst oder gar willkürlich(?) manipuliert, einen Menschen oder eine Minderheit aus der Gesellschaft auszugrenzen, weil man sich ja dort für einen “besseren” Menschen hält, als den oder die man zu Unrecht anklagt. Hätte sich das “Netz-gegen-Nazis” über mich informiert, wären sie ganz sicher auf mein Dementi zu dem Artikel der Jungle World gestoßen, den man – einfallsreich, wie man ist – dort lieber 1-zu-1 übernahm und sich somit ebenfalls strafbar machte.

Tja – was soll ich dazu noch sagen? Unsere Gesellschaft geht den Bach herunter und die, die eigentlich Böses bekämpfen wollen, erkennen nicht, dass sie selbst das Böse sind. Leider schützt Unwissenheit vor Strafe nicht – also liebe “Nazi-Jäger” – Ihr solltet Euch künftig lieber mit den Menschen auseinandersetzen, die Ihr Euch um jeden Preis zum Feind machen wollt. Ich denke nicht, dass Ihr in der Position seid, über mich urteilen zu können. Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mich an, aber versucht nicht, gegen mich anzukommen. Am Ende kann ich Euch nämlich nicht mehr helfen. Auch IHR braucht mich!! Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Poker

Kennen Sie dieses Kartenspiel? Wenn nicht, muß ich Sie enttäuschen, das Spiel in seinen zahlreichen Varianten ist hier nicht das Thema. Wenn Sie Boris Becker ausnehmen wollen wie eine Weihnachtsgans, kaufen Sie sich ein Buch “Poker für Anfänger”, das genügt. Der spielt bei Pokerturnieren ohnehin nur als Fallobst und Werbeträger mit.

Ich möchte hier nur auf das “Endspiel” einer Runde eingehen. Sie haben Ihre Karten in der Hand, Sie bewerten Ihr Blatt und dann setzen Sie – oder Sie steigen aus. Hierbei geht es um Geld und um Psychologie. Ich setze 100 – und Sie? Sie haben drei Möglichkeiten. Entweder Sie steigen aus, dann habe ich gewonnen. Oder Sie setzen ebenfalls 100, dann werden die Karten aufgedeckt und das bessere Blatt hat gewonnen. Oder Sie setzen 200, dann muß ich unter diesen drei Möglichkeiten wählen.

Ich kann aber auch das Zehnfache setzen. Jetzt denken Sie hoffentlich, ich hätte ein bombensicheres Blatt. Und wenn Sie ebenfalls in die Vollen gehen, muß ich annehmen, SIE hätten das bombensichere Blatt. Ebenso gut kann es sein, daß keiner ein gutes Blatt hat und wir beide bluffen. In den Casinos sind die Einsätze limitiert, aber das ist etwas für Angsthasen. Neben Haus und Hof und der Rente Ihrer Oma haben Sie doch noch zwei gesunde Nieren, die Sie einsetzen können… Ja, wir sind in einem ganz großen Turnier, es geht um alles. Wer verliert, ist für immer ruiniert – deshalb erhöht er den Einsatz weiter, in der Hoffnung, daß der Mitspieler doch noch aufgibt. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Rolf Winkler: Demontage der Wirtschafts-Lokomotive

Am 18. Januar 2010 meldete die „Berliner Morgenpost“: Pfusch im Regierungsviertel kostet 70 Millionen Euro.
Das Berliner Regierungsviertel, wurde mit etwa 30% ausländischen Billiglohnarbeitern errichtet. Wo eigentlich waren Wiesehügel und die Gewerkschaft(en)?

Unterdessen wurden deutsche Bauarbeiter, von ca. 2,2 Mio. Anfang der 1990er auf heute noch etwa 500-600.000, in die Arbeitslosigkeit und Hartz4 geschickt.

Auch die Bauzulieferindustrie blieb nicht verschont. Ich erinnere mich, daß z. B.: für das Kanzleramt der gelb bis ockerfarbene Jura-Marmor aus dem bayerischen Altmühltal wegen nationalsozialistischer Belastung nicht zur Gestaltung kommen durfte. Italienischer Marmor dagegen gilt als unbelastet bzw. entnazifiziert.

Das war kein Schicksalsschlag. Der Niedergang der Bauindustrie wurde beginnend der 1990er Jahre politisch forciert. Es folgte – fast logisch möchte man meinen – die symptomatische Zerschlagung des größten deutschen Bauunternehmens, der Philipp Holzmann AG. Diese zog sich bis 2002 hin, als der Konzern endgültig Insolvenz anmelden mußte. Auch Interventionen des Bundeskanzlers Schröder, der Ende 1999 – kurz vor Weihnachten – in einer rührseligen PR-Aktion die Holzmänner mit Bürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe retten wollte, konnte nicht helfen? Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Trajanou Panagiotis: …und plötzlich sind die Deutschen verrückt geworden?

Vieles wird heute erzählt —und wird überall laut hörbar, vom “Ufer” der Deutschen her— über die Griechen. Sogar die wohlgeformte Venus ist zu diesem Kampf der Eindrücke mobilisiert und miteinbezogen worden …Eindrücke und Analysen zu Themen, die im Zusammenhang mit der angeblichen Meinung des deutschen Volkes, zu Lasten nicht nur des griechi schen, sondern auch der restlichen Völker des Mittelmeerraums, stehen. Sie werden als “Pigs” hoch- und als “Schweine” hinuntergeworfen …oder zumindest wird die Sache so von einigen “Meinungsforschern” namhafter deutscher Medien behandelt …Medien, deren —auf Bestellung— “manipu lierten” Umfragen wir gar nicht trauen, da wir generell schon wissen wer ihre Herren sind und folglich auch welche Interessen sie vertreten.

Dennoch, selbst wenn die Sache so aussieht, haben wir kein Problem mit dem Urteilsvermögen des deutschen Volkes umzugehen …welches Urteil es auch sein mag. Wir erwarten nicht, dass uns unsere Eigenschaften —als griechisches Volk— von den Deutschen erklärt werden. Europa —oder der Rest der Welt— ist nicht auf die Deutschen angewiesen, um zu erfahren was die Griechen für ein Volk sind. Ob manche Völker “Faulenzer” oder “Betrüger” sind, wird nicht mit Hilfe irgendwelcher deutschen Umfragen festgestellt, sondern durch geschaffene Werke über Jahrhunderte hinweg. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Die neue D-Mark

Seit Ausbruch der Griechenland-Krise ist der Euro wieder in den Fokus der Währungsskeptiker geraten. Selbst in den qualitätsfreien Massenmedien kommen inzwischen Skeptiker zu Wort, auch wenn der offizielle Tenor lautet, daß die Mauer noch in fünfzig und in hundert Jahren stehen wird… also der Euro. Bei der Mauer glaubten selbst am Nachmittag des 9. November 1989, daß diese “ewig” stehen bleibe. Bei dem Euro ist es ähnlich, da kann von heute auf morgen die “Ewigkeit” zu Ende sein.

Ich werde in letzter Zeit öfter auf eine bevorstehende Währungsreform angesprochen, deshalb schreibe ich diesen Artikel, der durchaus die Überschrift “Wann kommt die Währungsreform?” tragen könnte. An dieser Stelle möchte ich gleich vorausschicken, daß die Währungsreform eine Maßnahme der Phase 5 ist, der strengen staatlichen Ordnung. Die Begründung lasse ich später folgen, nach dem theoretischen Teil. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Das Wort zum Sonntag: Stell´ dir vor es ist…

Stell´ dir vor, es gibt Krieg und keiner geht hin, dann kommt der Krieg zu euch!
Stell´ dir vor, es ist Wirtschaftskrise und keiner geht hin, dann kommt die Krise zu euch!
Stell´dir vor, es ist Trauermarsch und alle gehen immer und ständig hin!

Wir haben eine Wirtschaftskrise. Hat dies schon jemand im rechten Lager mitbekommen? Kann es sein, dass zwischen all´ den Trauermärschen landauf, landab kaum Zeit bleibt um sich um so etwas unnützes wie Ökonomie und daraus resultierende soziale Spannungen zu kümmern? Es zeugt schon von einer gehörigen Ignoranz, wenn man lediglich ein paar Artikel zu diesem Thema findet, hingegen die Thematik Geschichte fast täglich abgehandelt wird. Allein wenn ich die Demokalender der diversen rechten Internetseiten oberflächlich durchstöbere, finde ich auf die Schnelle folgende Veranstaltungen zum Thema Trauermarsch: Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Jürgen Gansel: Die Systemkrise beginnt im kommunalen Unterbau

In den Städten und Gemeinden brechen finanzpolitisch alle Dämme

Daß die Wirtschaftskrise zur Systemkrise wird, kann man landesweit an den Kommunen studieren. Wegen wegbrechender Steuereinnahmen bei ungebremster Ausgabenpolitik für nichtdeutsche Interessen stecken Bund und Länder in der Finanzklemme. Den Kostendruck wälzen sie auf die Kommunen ab, die sich kaputtsparen müssen.

Wer wissen will, wie es um die Stabilität des staatlichen Unterbaus bestellt ist, muß in diesen Tagen nur eine x-beliebige Stadtratssitzung besuchen. Angesichts der Finanznot brennt in den Kommunen die Luft, die vielfach selbst ihren sozioökonomischen Pflichtaufgaben nicht mehr nachkommen können – von liebgewonnenen soziokulturellen Aufgaben ganz zu schweigen. Besonders hart trifft es die Stadtkämmerer und Finanzbürgermeister, deren jahrelanges Bemühen um Haushaltssolidität innerhalb einiger Monate zunichte gemacht wurde. Ihre Einnahmequellen sprudeln kaum noch: die existenznotwendigen Gewerbesteuern brechen aufgrund der globalen Absatzkrise ein, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit spülen immer weniger Einkommenssteuern in die Kassen, die Mehrwertsteuer-Einnahmen sinken, weil die Menschen kaum noch konsumieren, die Geldzuflüsse aus der Grundsteuer stagnieren und die Bagatellsteuern (Hunde- oder Zweitwohnungssteuer) bringen sowieso nichts ein. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Klaus Rainer Röhl: Reiche sind immer verdächtig

Vor langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und alle drüben im Osten sich einen guten Sozialismus wünschten und Flüchtlinge aus den deutschen Ostprovinzen noch nicht Flüchtlinge genannt werden und schon gar nicht ihre furchtbaren Erlebnisse bei der Vertreibung berichten durften und Angela Merkel mit ihrer FDJ-Gruppe Lieder von den heldenhaften Sowjetsoldaten sang „die uns befreit von der Fron“, da gab es auch im Ostfernsehen nicht nur den ganzen Abend Propaganda und Aufbaufilme. Die sah kein Mensch, das hatten die Herrscher längst begriffen. So sendete man viele alte deutsche Ufa-Filme mit Musik und Liebe, die schon zu Goebbels’ Zeit das Herz erfreut hatten, und damit nicht alle Leute „Tatort“ und andere Krimis im Westfernsehen guckten, gab es ab 1970 auch eine eigene Krimiserie. Sie hieß „Polizeiruf 110“ und war sehr erfolgreich. Die Kriminalbeamten traten noch in Uniform auf, nannten sich gegenseitig „Genosse“ und jagten Kriminelle, die es im Sozialismus eigentlich nicht geben sollte und die es dennoch gab, weil das „alte Denken“, der Egoismus und die „Geldgier“ noch zu sehr in den Menschen steckten. Besonders, wenn sie, vom „Westen“ aufgehetzt, den Sozialismus sabotieren, und was ganz besonders verwerflich schien, „Geschäfte machen“ wollten. Schieber, Schwarzhändler und Diebe, die Volkseigentum einfach beiseite brachten und dann in den Westen schmuggelten, Volksschädlinge, die des Volkes Polizei schnell unschädlich machen musste, zumal sie, zur Verdeckung ihrer Straftaten, vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckten. Die Genossen Kommissare hatten alle Hände voll zu tun. Dabei verlor man nie aus den Augen, dass die wahren Verbrecher ja jenseits der Grenze im Westen lebten, die alten Nazis, die Nato-Generale, die Revanchisten (= die Vertriebenen) und die vielen Kapitalisten.

Ein Glück, dass Honecker später ein für allemal festhielt: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!“ Vorbei, verweht, vergessen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Kampf ohne Fahne

“Signa inferre!” So lautete der Angriffsbefehl der römischen Legionen. “Tragt die Zeichen hinein!” – und zwar die Feldzeichen der Legion in die gegnerischen Reihen. Diese Feldzeichen markierten die eigene Angriffsspitze, also das Vorrücken der eigenen Truppe. Fiel das Feldzeichen, so kündigte das oft genug die Niederlage in der Schlacht an. Feldzeichen in feindlicher Hand wurden mit größter Anstrengung zurückerobert.

“Und die Fahne flattert uns voran!” Adler, Löwe, Wolf – Feldzeichen waren nicht besonders auffällig, deshalb wurden sie schließlich durch bunte, weithin sichtbare Fahnen ersetzt. Wer zu den Fahnen gerufen wurde, unternahm keinen Sonntagsausflug, sondern wurde vom Militär eingezogen. Die blutigen, von Kugeln zerfetzten Fahnen aus der Schlacht wurden den triumphierenden Truppen bei der Siegesparade vorangetragen. Für ein Regiment war es schmachvoll, in einer Schlacht die Fahne zu verlieren, auf der anderen Seite brachte es Ruhm und Ehre ein, eine Fahne des Feindes zu erobern. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

An ihren Zeichen sollt Ihr sie erkennen…

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien:

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften:

Hebräische Schriftzeichen zum Vergleich:

Jürgen Voß: Sonderrechte für Migranten?

Maria Böhmer

Maria Böhmer

Sehr geehrte Frau Professorin Böhmer,

in den Medien werden Sie nicht selten zitiert, Migranten seien eine Bereicherung für die autochtone Gesellschaft. Das mag manchmal durchaus zutreffen, hängt oft vom Herkunftsland, von der Qualifikation des Betreffenden ab – als ich steuerpflichtig im Ausland arbeitete, war ich vermutlich auch eine Bereicherung für mein Gastland; doch das Gegenteil scheint nicht selten einzutreten, wie die beiliegende Darstellung “Lustiger Migranten-Stadl” vermuten läßt.

Warum gestehen deutsche Behörden Migranten “Sonderrechte” zu, wie sie anbei beschrieben werden? Warum räumen Justizbehörden einen “Migrantenbonus” ein (sollten Ihnen davon nichts bekannt sein, lasse ich Ihnen gern entsprechende Gerichtsurteile zur Überprüfung zukommen)? Offensichtlich sind deutsche Behörden von der puren Angst vor Reaktionen von Migranten vornehmlich türkischer bzw. arabischer Abstimmung besessen – und vor dem Aufschrei der tonangebenden Gutmenschen, Medien etc. Wird unser Sozialstaat nicht durch solche “Rücksichtnahmen” weiter geschädigt? Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Phase 2,99

Ich werde in den letzten Wochen immer wieder aufgefordert, doch endlich die Phase 3 zu setzen. Ja, es gibt Anzeichen für Versorgungsmängel, doch diese sind partiell, sie reichen noch nicht aus, um die allgemeine Phase 3 auszurufen. Ja, es ist eine Ausnahmesituation, daß 52 Kilometer Autobahn mehrere Tage gesperrt werden müssen, weil die Mittel fehlen, sie zu räumen. Es ist eine Ausnahmesituation, wenn Städten und Landkreisen das Streusalz ausgeht. Ein bißchen gravierender ist die fehlende Tiefkühlkost, die nicht mehr in jedem Dorfladen regelmäßig angeliefert wird. Und ja, es ist ärgerlich, wenn das gewohnte Katzenfutter nicht mehr im Regal steht. Das sind aber noch keine echten Versorgungsmängel, sondern nur zeitweilige Störungen in der Versorgungskette. Die Autobahn ist wieder offen und die Kommunen haben jetzt gute neun Monate Zeit, um die blödsinnigen Studien über den Klimawandel zu entsorgen und dafür genügend Streusalz einzulagern.

Ich gebe zu, daß ich mich letztes Jahr verschätzt habe. Ich hatte damals erwartet, daß die Bundesregierung nach den Wahlen handelt, war es doch jene Koalition geworden, auf die Merkel und Westerwelle schon seit Jahren hingearbeitet hatten. Mit der spätrömischen Dekadenz, auf die Schnelle ein Reichtums-Beschleunigungsgesetz für Erben, Hoteliers und gutverdienende Eltern zu verabschieden und ansonsten mit dem Regieren bis zu den Wahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai zu warten, habe ich wirklich nicht gerechnet. Sicher, es gab Anzeichen, die fortgesetzte Arbeitsverweigerung der Kanzlerin ist als “präsidialer Führungsstil” längst sprichwörtlich geworden. Die Begründung dafür, Rücksicht auf eine große Koalition aus zwei gleichstarken Partnern, war dank der umfassend hilfsbereiten SPD schon damals fadenscheinig, heute ist sie gänzlich weggefallen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Rolf Winkler: Moderne Blaustrümpfe

Mit dem Begriff Blaustrumpf wurde ich erstmalig 1988 als junger Kollege von Bernfried S., Leiter eines größeren Architektur- und Ingenieurbüros konfrontiert.

Blaustrümpfe wurden Frauen, die sich für politische und bürgerliche Rechte der Frauen in der Gesellschaft einsetzten, genannt. Datieren läßt sich der Beginn auf etwa Mitte des 19. Jahrhunderts.

Heute, seit Ende der 1960er Jahre sind das die Feministen. Eine Frauenbewegung, die – nach Lexikon – für ein neues Selbstverständnis der Frau eintritt und die Aufhebung der traditionellen Rollenverteilung anstrebt.

Hat der Feminismus in der BRD zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation der Frauen beigetragen?

Um es kurz zu sagen: Mitnichten, Frauen und Mädchen sind noch nie so radikal wie heute im öffentlichen Raum, also in dem sie umgebenden Milieu, in den Druck-Medien (bereits in Kindermagazinen), im Film, auf den Bühnen, im gesamten Kunst- und Kulturbetrieb schlechthin und darüber hinaus besonders in der Werbung zum Objekt der Begierde niederer Instinkte degradiert worden. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Karlheiz Weißmann: Interregnum

Am 4. Juni 1945 kommentierte die Times die deutsche Lage mit den Worten: “Deutschland befindet sich seit dem Tag des Sieges in Europa im Zustand eines Interregnums …” An das “Interregnum” fühlten sich viele Deutsche nach der Kapitulation erinnert, an jene Zeit im Mittelalter, als das Fehlen aller staatlichen Autorität zum Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung geführt hatte, begleitet von Mord, Vergewaltigung, Raub, Plünderung und Terror.

Die wichtigste Ursache der “autoritätslosen, der schrecklichen Zeit” lag in der totalen Niederlage selbst. Für ihre Planungen waren die Alliierten davon ausgegangen, daß nach der Invasion der deutsche Widerstand im Westen relativ schnell zusammenbrechen werde. Dann sollte bei Besetzung des Reichsgebiets die Verwaltung unter Aufsicht der Sieger weiterarbeiten. Daß diese Absicht im Widerspruch zur Kriegführung gegen Zivilbevölkerung und Infrastruktur und auch im Widerspruch zu den Säuberungsplänen stand, scheint niemandem aufgefallen zu sein.

Tatsächlich funktionierten die deutschen Stellen nur bis zum Zeitpunkt der Besetzung. In manchen Fällen bereitete man sich sogar auf die Machtübernahme der Alliierten vor. Aber in dem Augenblick, in dem die gegnerischen Truppen einrückten, brach die Administration zusammen. Amtsräume, Schulklassen und die Schalter von Post oder Bahn standen verwaist, die Kassen waren leergeräumt, wichtige Unterlagen der Behörden verschwunden. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Hochverrat

Hochverrat ist nach allgemeiner Ansicht eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt. Es übertrifft den einfachen Mord und steht auf einer Stufe mit dem Massenmord. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein noch schlimmeres Verbrechen konstruiert, der Völkermord. Wobei der Völkermord nur dann als Verbrechen gilt, wenn Sieger das den Verlierern vorwerfen, denn Sieger begehen niemals Völkermord. Was die Spanier den Indios angetan haben, die Nordamerikaner den Indianern und was die Israelis den Palästinensern antun, ist deshalb kein Völkermord, zumindest wird es nur selten als solcher bezeichnet. Liest man die Geschichte in den Büchern der “seriösen” deutschen Historiker, gewinnt man den Eindruck, daß Völkermord überhaupt nur von Deutschen begangen werden kann, denn in der blutigen Kolonialgeschichte finden diese Herrschaften nur einen einzigen Völkermord: 1904 die Niederschlagung des Herero-Aufstands. Engländer, Franzosen, Spanier, Portugiesen und sogar Niederländer und Belgier haben Ströme von Blut vergossen, gegen welche die Deutschen bloß Rinnsale zu verantworten haben, aber eben “gar niemals nicht” einen Völkermord. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Video: Handfeste Abreibung für übereifrigen Kulturbereicherer

Während in der Bundesrepublik Deutschland ältere Menschen von ausländischen Kulturbereicherern zusammengeschlagen werden, während alle anderen nur zuschauen, gibt es in den USA ältere Menschen, die sich von gewissen Subjekten nichts gefallen lassen und somit durchaus als gutes Beispiel fungieren können.

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Werner Hanitzsch: Es war die Hölle – Dresden 13. Februar 1945

Gegen 21.30 Uhr heulten die Sirenen. Es war wieder einmal Fliegeralarm. In den vergangenen Jahren hatte ich schon so viele Stunden bei Fliegeralarm nachts im Keller verbracht, daß ich mich schon daran gewöhnt hatte und gar nicht mehr ängstlich war. Allerdings, diese Nacht sollte mich das Fürchten lehren.

In aller Eile begaben wir uns in den am nächsten stehenden Zug und suchten als erstes die behinderten Menschen, um ihnen in den Luftschutzkeller zu helfen. Unsere Hilfestellung wurde verständlicherweise sehr stark erschwert durch die anderen Leute, die ja alle versuchten, so schnell wie möglich in den Keller zu kommen, und deshalb fast panikartig zu den Türen drängten. Alles schrie angsterfüllt durcheinander in dem Bestreben, seine nächsten Angehörigen entweder nicht zu verlieren oder wiederzufinden. Es war noch nichts geschehen, aber es herrschte bereits ein entsetzliches Chaos.

In der Mitte des Waggons saß ein etwa 10-jähriges Mädchen. Sie weinte und rief: “Kann mir denn niemand helfen?” “Was ist mit dir?” fragte ich. Unter Tränen sagte sie mir, daß sie gelähmt sei und nicht laufen könne. Ich nahm sie sofort in meine Arme und trug sie in den Keller. Währenddessen fielen in nächster Nähe die ersten Bomben. Es pfiff, heulte, knallte und splitterte entsetzlich. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

Michael Winkler: Konspiration

Ich möchte es gleich am Anfang sagen: Konspiration ist das Ende von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Sie ist eines der Symptome für einen verrottenden Staat, aber nicht die Krankheit selbst. In einer funktionierenden Demokratie mit Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt müssen nur Verbrecher konspirative Praktiken pflegen, politisch interessierte Bürger brauchen das nicht. Die Untergrundarbeit von Verbrechern, auch wenn es sich dabei um Organisierte Kriminalität handelt, ist noch keine Konspiration. Die effektive Verteilung von Kokain, der Handel mit osteuropäischen Frauen und alles andere, worin ein Michel Friedman verwickelt war, ist mangels politischer Zielsetzung keine Konspiration.

Eine Konspiration hat politische Ziele, die nicht unbedingt auf eine Revolution und den Umsturz der Regierung ausgerichtet sein müssen. Konspiration in der DDR arbeitete auf die “Republikflucht” hin, auf ein Verlassen des repressiven Unrechtssystems. Konspiration in der BRD ist nötig geworden, um gegen die staatliche Propaganda anzukämpfen, um die letzten Reste der deutschen Seele zu retten. Konspiration in der BRD ist bereits nötig, um politische Versammlungen störungsfrei abzuhalten. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »

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