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Michael Winkler: Deutschlandisierung

17. Mai 2011 in Archiv

Michael Winkler

Es war einmal ein kleines, neutrales Land, das irgendwie zum Westen gehörte, dabei aber so nahe an der östlichen Supermacht lag, daß ihm unterstellt wurde, eher dem Osten zuzugehören. Finnland gehörte einstmals zu Schweden und wurde im Zuge der Napoleonischen Kriege russisch. Seit Ende 1917 ist Finnland unabhängig. Josef Stalin versuchte 1939 das Land einzugemeinden, allerdings wurde die Sowjetunion durch den heftigen Widerstand der tapferen Finnen überrascht. Die gewaltige Sowjetunion mußte sich mit einem Pyrrhussieg zufrieden geben. Ab 1941 trat Finnland an der Seite von Deutschland zur Rückrunde an. Da die Finnen nicht auch noch von den Westmächten bekriegt wurden, haben sie seit 1947 einen Friedensvertrag.

Finnland blieb unbesetzt, es wurde in der Folgezeit Handelspartner des Westens und schloß gleichzeitig Freundschaftsverträge mit der Sowjetunion ab. Man hatte damals Verständnis für die besondere Lage der Finnen, eingeklemmt zwischen den Blöcken, zum ewigen Kompromiß verdammt. Vielleicht könnte man das als den Grashalm zwischen den Zehen des Giganten bezeichnen, der sich beugt, flexibel ist, nicht weiter stört – und trotzdem in ständiger Gefahr schwebt, ausgerissen zu werden. Die offizielle Bezeichnung war “Finnlandisierung”. Gleichzeitig war das eine privilegierte Position, denn Finnland konnte zwischen den beiden Blöcken vermitteln. Deshalb fand die europäische Sicherheitskonferenz (KSZE) in Helsinki statt.

Damit hätten wir den Hintergrund des obigen Titels erarbeitet. Klein ist Finnland nur, wenn man die Nachbarschaft betrachtet. Mit 338.145 km² ist Finnland nur wenig kleiner als Merkeldeutschland (357.093 km²), allerdings mit knapp sechs Millionen gegen 82 Millionen Einwohner. Der entscheidende Unterschied ist jedoch das, was im Kopf der Menschen stattgefunden hat: Die Finnlandisierung steckte in den Köpfen der Anderen, der Betrachter, der Außenstehenden. Die Deutschlandisierung hingegen steckt in den Köpfen der Deutschen selbst, zumindest in den Köpfen und Reden des offiziellen Deutschlands.

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André Lüders – Frei, Sozial und National

15. Mai 2011 in Archiv

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Gelungene Integration – Die ausländischen Fachkräfte

15. Mai 2011 in Archiv

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Michael Winkler: Kaufe jetzt, zahle später!

11. Mai 2011 in Archiv

Im folgenden Artikel geht es um Griechenland, um andere europäische Länder, um Gier, Schulden und Bankrott, um menschliche Größe und bürokratische Kleinlichkeit. Wirtschaft und Mißwirtschaft werden angesprochen, die Demokratie und sogar die Zukunft.

Stellen Sie sich vor, Sie werden volljährig und beziehen ein eigenes Einkommen. Das passiert tagtäglich und die Folgen sind durchaus nicht spektakulär: Sie werden kreditwürdig. Jetzt lasse ich Sie auch noch heiraten und einen Hausstand gründen. Da fallen mir uralte Begriffe ein: Aussteuer und Mitgift. Die eigenen Ersparnisse, Hochzeitsgeschenke, Gaben der Eltern und Schwiegereltern, sowie die ominöse Aussteuer haben es früher erlaubt, einen eigenen Hausstand zu gründen. Wobei ich mit “früher” ausnahmsweise nicht das ausgehende Mittelalter meine, sondern fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Die Familie zog in eine Neubauwohnung – damals wurde sehr viel gebaut – und richtete sich ein, so gut die Mittel es erlaubten. Die Wohnung wirkte zunächst spartanisch, nach und nach wurde hinzugekauft, der billige Kompromiß aus der Gründerzeit landete schließlich auf dem Sperrmüll. Nach zehn bis zwanzig Jahren war die Wohnung fertig eingerichtet.

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Denkverbote: Wenn man keine Neger mag

9. Mai 2011 in Archiv

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Washington DC – Negergang beim Einklauen

9. Mai 2011 in Archiv

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by Eibicht

Anmerkungen zur Demokratur und zum Totalverzicht, zum Verlust von Demokratie und nationaler Identität

8. Mai 2011 in Archiv

Zum nachfolgenden Beitrag bitte ich die Leser zunächst drei Wahlkampfplakate, zwei der SPD und eines der CDU, zu betrachten:

1) SPD 1949
2) SPD 1963
3) CDU-Wahlkampfplakat

Also das SPD Bundestagswahlplakat von 1949 mit der Abbildung der Grenzen Deutschlands einschließlich der Ostgebiete/Oder-Neiße-Gebiete sowie Westpreußen und Posen, mit der Beschriftung: „Vorwärts für ein freies Deutschland. SPD.“ Dann das SPD-Wahlkampfplakat aus dem Jahre 1964, mit Deutschland in den Grenzen vom 31. 12. 1937, zusätzlich mit unserer Nationalfahne Schwarz-Rot-Gold und der Beschriftung: „Mit der SPD für ein freies, soziales und geeintes Deutschland.“ Sowie dann das CDU-Wahlkampfplakat, hier ebenfalls abgebildet Deutschland in den Grenzen vom 31. 12. 1937, also einschließlich Ostdeutschlands, die Oder-Neiße-Gebiete: Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig. Hier mit der Aufschrift versehen: „Das ganze Deutschland soll es sein. Zum ungeteilten Vaterland durch die CDU.“

Durch die oberhalb wiedergegebenen/anklickbaren Wahlkampfplakate von SPD und CDU bekannte man sich seinerzeit, und dies leider nur zeitweilig!, auch zur Menschenwürde und den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen, weiterhin und gleichbedeutend: zur nationalen Identität, nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, zur nationalen Würde und Ehre, zur historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit. Man bekannte sich zu einer normalen nationalen Identität, so wie sie jedes andere Volk der Welt auch für sich als selbstverständlich in Anspruch nimmt. Horribile dictu: Aber dies alles dauerte nur bis gegen Ende der 60er Jahre.

Ab 1969 folgte dann der Gang in die politisch umnachtete und bis heute andauernde nationale Würdelosigkeit: den TOTALVERZICHT auf Ostdeutschland und das Sudetenland. Riesige deutsche Heimat- und Siedlungsgebiete, die niemals zuvor polnisch oder tschechisch waren, wurden preisgegeben. Gebiete in einer territorialen Größenordnung wie sie selbst zahlreiche, hunderte Staaten in der UN nicht erreichen, von der Bevölkerung ganz zu schweigen, die 1945 ausgetrieben wurden, durch den polnischen und tschechischen Imperialismus menschenleer gemacht wurden. [Die Geschichte ist das Auge der Wahrheit. So schreibt Prof. Dr. Werner Frauendienst, Mannheim, auch Mitherausgeber der seinerzeitigen Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, herausgegeben vom Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte: „Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer geholt. Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde.“ Und bei dem tschechischen Imperialismus gegenüber den Sudetendeutschen und das Sudetenland war dies nicht anders!]

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Michael Winkler: Adolf Hitler

3. Mai 2011 in Archiv

Michael Winkler

Geboren wurde der Mann, darüber sind sich alle Historiker und sogar alle sonstigen Interessierten einig, am 20. April 1889. Das heißt, er hätte – und einige Leute haben das wohl – kürzlich seinen 122. Geburtstag feiern können. Offiziell gestorben ist er am 30. April 1945, also mit 56 Jahren. Eine Leiche oder anderweitige bestattungsfähige Überreste gibt es nicht, die wurden sorgfältig vernichtet. Laut Gerüchten, Spekulationen oder Geschichten hat er sich jedoch nach Argentinien, Neuschwabenland oder zur Mondbasis abgesetzt. Außerdem habe er sich verjüngt und regiere noch immer über eine “dritte Macht”, welcher alle anderen Mächte der Erde untertan sind.

Wir dürfen mit einiger Sicherheit davon ausgehen, daß Adolf Hitler tatsächlich tot ist. Selbst wenn er 1945 überlebt hat, das menschliche Leben ist endlich und älter als 120 ist nachweislich noch niemand geworden. Also, sagen wir es gerade heraus: Der Mensch, die Person Adolf Hitler ist tot. Er wird nicht wiederkehren, nicht wieder auferstehen. Ich fürchte, ich werde diesen Satz noch ein paar Mal wiederholen müssen in diesem Artikel.

Was nicht tot ist, sind die Spekulationen über Hitler. Wer hat ihn aufgebaut, wer gefördert? Wer hat ihn finanziert?

Die Ausgangslage ist folgende: Ein Österreicher, der sich nach Deutschland abgesetzt und dort freiwillig zum Militär gemeldet hat, war während des ersten Weltkriegs so unauffällig, daß er das Kriegsende als Gefreiter erlebt hat. So ein Krieg ist ein munteres Planstellen-Schießen, da gibt es ständig Beförderungschancen, weil der bisherige Posteninhaber in eine Kugel, ein Bajonett oder eine Granate gelaufen ist. Wer auffällt, sei es durch Tapferkeit oder organisatorisches Können, rückt in die frei werdenden Positionen auf. Wer folglich vier Jahre als Gefeiter abschließt, der hat es vermieden, in dieser Weise aufzufallen.

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Carlos Schneider: Demokratie?

29. April 2011 in Archiv

Ein gutes Beispiel heutzutage gelebter Demokratie beobachten wir an dem Parteiausschlussverfahren, welches an dem von Medien und intellektueller Klasse gescholtenen und vom Bürger gern gelesenen Thilo Sarrazin betrieben wurde. Da macht sich ein politisches Schwergewicht in einem Buch Luft und schreibt nieder, was die Masse der deutschen Bürger bewegt, und die Möchtegern-Staatsintelligenz erstarrt in Entsetzen und ereifert sich in einem wild entschlossenen „Der Mann muß weg“. Jetzt ist aus die Maus, Verfahren beendet, Sarrazin darf bleiben. Andrea Nahles und Klausimausi Wowereit glücklich, Sigmar Gabriel sauer – so beschreibt es die BamS (BLÖD am Sonntag für die, die es nicht wissen) in ihrer Osterausgabe. Was war passiert?

Die Gründe für den für Sarrazin positiven Ausgang des Verfahrens analysiert das Blatt für mich logisch nachvollziehbar wie folgt. SPD-Chef Sigmar Gabriel, der Sarrazin lt. BamS einen „Hobby-Darwin“ nannte und ihn bezichtigte, mit seinem Buch eine „Anleitung zur Menschenzucht“ geschrieben zu haben, wollte den ehemaligen Berliner Finanzsenator und Bundesbanker um jeden Preis weg haben. Gegen seine Bestrebungen agierten jedoch Nahles und Wowereit, weil „sie wollten auf jeden Fall verhindern, dass das Parteiausschlussverfahren den laufenden Landtagswahlkampf in Berlin überschattet“ und, Zitat: Ein Parteistratege: „Wir müssen alle Kraft in Berlin stecken. Geht die Wahl dort schief, wird es dauerhaft eng für die SPD. Dieses Wissen hat im Sarrazin-Verfahren eine wichtige Rolle gespielt.“ In Umfragen liegt die grüne Künast derzeit vorn, was wurde also gemacht?

Lt. BamS war seit Wochen diskret ein Kompromiss vorbereitet worden. Am Gründonnerstag wurden alle 4 Anträge auf Parteiausschluß zurückgezogen gegen Sarrazin’s Erklärung, „dass er in seinem Buch nicht die Umsetzung sozialdarwinistischer Theorien vertrete, keine Migranten diskriminieren und keine Grundsätze der SPD habe verletzen wollen“. Erst viel Wind um nichts und nun ein Kuhhandel, oder nicht?

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Der Kindsmörder – Martin! hieß er – und er war in der Partei!

29. April 2011 in Archiv

Nein, nicht Martin Bormann von der NSDAP ist gemeint, sondern ein gewisser Martin N.: Der Maskenmann! – Jener ‘schwarze Mann’, welcher während etwa zwanzig Jahren in Schullandheimen, Zeltlagern und Schlafzimmern trauter Wohnungen kleine Jungen heimsuchte und mindestens drei ermordete. Und eben dieser Martin N. war nicht in der NSDAP sondern in der SPD. Erst in Bremen, dann in Hamburg und wo auch sonst noch.

Und was hat das mit der Partei zu tun?

Leider einiges, diente solch angebliche Harmlosigkeit doch als beste Tarnung, verschaffte gewisses Ansehen. Genau so wie pünktliche Miete, Hausordnung beachten, Treppe putzen, Wassergeld zahlen, sowie alle andere Beliebtheit. Besser: Beliebigkeit! Eine weithin beliebte Beliebigkeit, die einem Mörder ermöglichte, als zwar eigenartiger aber ‘harmloser’ Zeitgenosse zu gelten und sogar Lehramtsanwärter sein.

Weil solche von Haus aus harmlos sind? Beamte, ob ganz oder gleichsam? Leute, die den Rest des Lebens vom Staat, also auf unser aller Kosten leben wollen – und sonst nichts? Ausnahme bieten da nur für öffentliche Sicherheit unerlässliche Amtsträger: Polizisten u. ä.!

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Gerd Walther: Staatskrise oder Anerkennung des Bundesverfassungsgerichts – Nach München muß jetzt Regensburg am 4. Mai Farbe bekennen

29. April 2011 in Archiv

Das Bundesverfassungsgericht hatte – vor der Medienmafia gut getarnt – in den Entscheidungsgründen zu einer Sache bezüglich § 130 (4) StGB am 4. November 2009 zum Holocaustmaulkorbparagraph 130 (3) gesprochen und diesen faktisch außer Kraft gesetzt. In mehreren inzwischen stattgefundenen Auschwitz-Prozessen sollte oder konnte – entweder aus Vorsatz oder aus Unkenntnis – daraus leider kein brauchbarer Nutzen auf dem Wege zur Freiheit Deutschlands geschlagen werden. Die positiven Aspekte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts waren noch nicht genügend in das öffentliche Bewußtsein gehoben worden. Das wird sich jetzt ändern.

Zum einen ging Horst Mahler am 12. März der Beschluß des Landgerichts München I zu, mit dem dessen Wiederaufnahmeantrag seines Falles als unbegründet zurückgewiesen wurde. Allerdings hatte das Landgericht die Sache nicht blockiert, sondern zügig entschieden, so daß Mahler einen großen Schritt Karlsruhe näher gekommen ist. Bei ihm ist jetzt nur noch die Beschwerdeinstanz Oberlandesgericht zu absolvieren.

Zum anderen wird am 4. Mai um 13.00 Uhr im Saal 205 des Amtsgerichts Regensburg, Augustenstraße 5, ein weiterer Auschwitz-Prozeß mit Gerd Walther stattfinden. In diesem Leugnungsprozeß geht es nicht darum, den Fall schnellstmöglich nach Karlsruhe zu bringen, weil Karlsruhe bereits gesprochen hatte. In Regensburg geht es darum, die Folgerungen aus dem Wunsiedel-Beschluß einzelfallbezogen durchzusetzen.

Im Vorfeld hatte Walther Verfahrenseinstellung durch die Staatsanwaltschaft gemäß § 170 (2) StPO mangels Tatverdachts und beim Amtsgericht Antrag auf Nichtzulassung der Anklage aus Rechtsgründen unter Hinweis der durch das Bundesverfassungsgericht neu ventilierten Rechtslage gestellt. Sein Antrag wurde vom Gericht nicht beachtet.

Richterin Schimke-Kinskofer bleibt dabei aber strafprozessual „im grünen Bereich“. Denn die Nichtbeachtung im jetzigen Stadium eines Vorlageantrages an das Bundesverfassungsgericht gemäß Art. 100 GG ist beanstandungsfrei, weil das Gericht nur dann vorlegen muß, wenn es eine Rechtsnorm anwenden müßte, die es ohne jeden Zweifel für grundgesetzwidrig hält. Eine Vorlage wäre sogar unzulässig, wenn das Gericht den für möglich gehaltenen Konflikt mit dem Grundgesetz durch verfassungskonforme Auslegung der zweifelhaften Norm vermeiden kann. Das ist jetzt am 4. Mai in Regensburg der Fall. Sicher wird auf jeden Fall sein, daß Regensburg zu einem Mosaiksteinchen auf dem Wege zu einer veränderten Rechtslage Rechnung tragenden Gerichtspraxis durch Walther mit seinem Rechtsanwalt Ulli Boldt gemacht wird.

Interessant wird neben dem eigentlichen Rechtsweg jetzt auch sein, wie sich die Politische Klasse der BRD mit ihrem Fundament Holocaust in Sachen Maulkorbparagraph 130 (3) StGB verhält. Einerseits tut sie im Moment noch so, als ob Karlsruhe sich dazu noch gar nicht geäußert hätte, andererseits möchte sie noch den Schein eines Rechtsstaates aufrechterhalten. Ihr ist durchaus bewußt, daß sie, falls sie weiterhin die Untergerichte auf Teufel komm raus anweist, „Holocaustleugner“ auf jeden Fall zu verurteilen, eine virtuelle Staatskrise mit dem Bundesverfassungsgericht heraufbeschwört, zumal in Karlsruhe sowieso schon die Lunte am Pulverfaß wegen der Euro-Klage unter Führung Karl Albrecht Schachtschneiders glimmt.

Dem System ist durchaus diese gefährliche Gemengelage aus Holocaust- und Finanzproblem bewußt. Und das angesichts des Zerfalls seiner Hauptpartei CDU. Wir werden sehen, wie es sich entscheidet. Anerkennung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts oder offene deutschfeindlichen Diktatur des Finanzkapitals. Wir gehen also herrlichen Zeiten entgegen.

Gerd Walther
Zossen, den 20 April 2011

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Internes

27. April 2011 in Archiv

Wie Ihr sicherlich gemerkt habt, hatten wir in den vergangenen Tagen ein paar technische Probleme, die hoffentlich mittlerweile behoben sind. Außerdem fehlt uns momentan das Personal alle Probleme immer umgehend zu richten und neue Beiträge einzustellen.

Wir werden in den nächsten Tage alle eBriefe der letzten Tage beantworten und neue Beiträge einstellen. Wer bei unserem Personalnotstand aushelfen möchte, der melde sich bitte bei uns. Momentan suchern wir vor allen Dingen Autoren.

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Michael Winkler: Geldspeicher

27. April 2011 in Archiv

Darf ich Sie in ein kleines, halbwegs geschlossenes Wirtschaftssystem einladen? Es ist sehr klein, überaus theoretisch und würde so niemals funktionieren, aber es zeigt, wie ein Problem entsteht. Also, da wäre einmal die Solomon Reichenstein KG, die alles produziert, was unser Wirtschaftssystem braucht. Herr Solomon Reichenstein hat natürlich wichtigere Dinge zu tun, als in seiner Fabrik zu arbeiten, dafür beschäftigt er Herrn Heinrich Schaffer. Jeden Abend zahlt Herr Reichenstein seinem Arbeiter den Lohn aus, und weil wir in einem sehr kleinen Wirtschaftssystem sind, bekommt er 10 Euro. Ach nein, lieber 10 Rubel, denn wer weiß, wie lange es den Euro noch geben wird.

Herr Schaffer nimmt also seine 10 Rubel und geht in den Einkaufsladen von Alfons Krämer, bei dem er alles bekommt, was er so zum Leben braucht. Und Herr Krämer geht am nächsten Morgen mit den 10 Rubeln zu Herrn Reichenstein, um das einzukaufen, was Herr Schaffer am Abend bei ihm haben möchte. Wie gesagt, alles sehr theoretisch, und spätestens, wenn Frau Judith Reichenstein eine neue Halskette braucht, holt sie die 10 Rubel aus der Kasse und wir sind wirtschaftlich am Ende. Deshalb kommen Frauen in dieser Wirtschaft erst gar nicht vor.

Nun fällt Herrn Reichenstein ein, daß er gerne ein “kleines Vermöijen” hätte. Wozu, wird in “Anatevka” ausführlich erklärt, deshalb gehe ich darauf an dieser Stelle nicht ein. Herr Krämer tätigt einen Einkauf und soll dafür plötzlich 20 Rubel hinlegen. Er macht große Augen und erinnert sich daran, daß dieses Wirtschaftssystem nur halbwegs geschlossen ist, er also zur Bank gehen und sich dort die fehlenden 10 Rubel leihen kann. Herr Reichenstein legt die 10 zusätzlichen Rubel beiseite, hat damit sein “kleines Vermöijen” und kann von nun an, wie in Anatevka, oft in die Synagoge zum Beten gehen.

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Alexander Merow: George Orwells 1984 – Bald schreckliche Realität?

24. April 2011 in Archiv

George Orwell ist für mich einer der Großen der neueren Literatur und hat mitseinem Roman
1984 ein hervorragendes Werk geschaffen, das heute mehr denn jeBeachtung verdient. Ich selbst, als Autor der Beutewelt-Romane, habe das Buchmehrfach gelesen und finde noch immer neue Aspekte, die mich zum Nachdenkenanregen.

Doch nicht jeder hat etwas für Dystopien wie 1984, Beutewelt, Schöne neue Welt und wie sie alle heißen übrig. Mancher Zeitgenosse will nicht über Dinge wie Überwachungsstaaten, Welttyranneien und ähnliche beängstigende Themennachdenken. „Das ist doch übertrieben! Das ist alles Angstmache!“, sagt sich der eine oder andere Wohlstandsbürger des Westens sicherlich und versucht weiterhin „guter Dinge“ zu bleiben, so wie es ihm beigebracht wurde. Allerdings scheint die Anzahl derer, die die Warnungen in den oben genannten Büchern zunehmend ernster nehmen, doch langsam anzuwachsen.

Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt sind in den letzten Jahren offenbar ins Nachdenken gekommen und erkennen, dass im Hintergrund der großen Weltpolitik Dinge ablaufen, welche einen zukünftigen, länderübergreifenden Überwachungsstaatals nicht mehr unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Neben den offen erkennbaren Bestrebungen einer kleinen Seilschaft aus Superreichen, Medienbossen und Monopolisten, eine Weltregierung unter ihrer Schirmherrschaft ins Leben zu rufen, wird auch die immer unverblümtere Zensur und die Unterdrückung „politisch unkorrekter“ Meinungen erkennbar.

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Michael Winkler: Horizonterweiterung

20. April 2011 in Archiv

Michael Winkler

Ich weiß nicht, ob der Superlativ verdient ist, ob es wirklich DIE bekannteste Reise von allen ist, zumindest im deutschsprachigen Raum. Ich denke aber, so ziemlich jeder wird irgendwie wissen, daß ein gewisser Herr Goethe, Johann Wolfgang von, sich mal durch Italien getrieben hat. Da gibt es ein Gemälde. wo der Herr wie hingegossen herumliegt, mit weißem Reisemantel und einem schwarzen Hut, der die Ausmaße eines Sombreros erreicht.

Ich habe die Daten natürlich nachgeschlagen: die Reise dauerte vom September 1786 bis zum Mai 1788, also 19 Monate brutto, und, da Herr Goethe am 28. August 1749 geboren worden war, trat er diese Reise im Alter von 37 Jahren an. Diese Reise ist das klassische Beispiel einer Bildungsreise, mit dem schönen Zweck der Horizonterweiterung.

Der Herr Goethe konnte sich diese Reise leisten, war er doch zum einen ein bekannter Schriftsteller, zum anderen ein Staatsbediensteter in führender Stellung, nach heutiger Auffassung ein Staatssekretär oder Minister, wenn auch “nur” in einem kleinen Doudez-Herzogtum mit vielleicht 100.000 Einwohnern. Reisen war in dieser Zeit eine Beschäftigung für Privilegierte, heutzutage wären 19 Monate fernbleiben vom Arbeitsplatz am Stück schon fast ein Ausstieg, denn selbst für ein “Sabbatical” ist das schon sehr lang.

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Lampedusa ist Schlampedusa – Die angeblichen ‘Flüchtlinge aus Afrika’ und anderswo!

16. April 2011 in Archiv

Zuerst sollten wir und auch sonst alle uns in diesem Zusammenhang von der Wortwahl ‘Flüchtlinge’ verabschieden, welche uns ständig in Presse, Funk und Fernsehen eingehämmert wird!

Unter Flüchtlingen versteht man allgemein Menschen, welche in der Regel ob einer unmittelbaren oder ersichtlich drohenden Gefahr für Freiheit, Leib und Leben fliehen. Menschen, die keine andere Wahl haben, weil sie sonst versklavt und/oder getötet werden; oder durch die Zustände in ihrer Heimat sicher sterben bzw. schwersten Schaden leiden. Solche verständlichen Ursachen wären in letzteren Fällen z.B. Erdbeben, Fluten, Dürre und vergleichbar ‘höhere Gewalt‘, also sog. Naturkatastrophen!

Doch all dies trifft auf jene ‘Flüchtlinge’ NICHT zu, die mittlerweile zu Tausenden das kleine italienische Eiland Lampedusa wie Lemminge berennen und letztlich gleichsam überschwemmen!

Die Wahrheit vorsätzlich vernebelnd, spricht die ‘Veröffentlichkeit’ inzwischen vielfach von ‘Migranten’. Wieder so ein dreistes Beispiel, wie mit den stets vieldeutigen Fremdworten echte Bedeutung verdreht bzw. verschwiegen wird.

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Michael Winkler: Migration

13. April 2011 in Archiv

Michael Winkler

Ein gewisser Wandertrieb steckt im Menschen, er hat dazu geführt, daß der Mensch die ganze Erde besiedelt hat. Eltern produzieren einen Überschuß an Kindern, schließlich leben mehr Menschen an einem Ort, als dieser ernähren kann, folglich ziehen die Jungen davon und gründen in einigem Abstand eine neue Ansiedlung. Die Verbreitung verläuft exponentiell und dient der Erhaltung der Art, da Katastrophen nur einen Teil und eben nicht die ganze Menschheit auslöschen.

Dieses Ausbreitungsschema durchzieht die ganze Natur. Wir sehen es sehr gut in Katastrophengebieten, seien es Vulkanausbrüche, Waldbrände oder Erdrutsche – was heute wüst und leer erscheint, ist nächstes Jahr schon ergrünt und in zwanzig Jahren stehen dort Bäume. Nur wer genau hinsieht, entdeckt noch die Hinweise auf die weitgehend vergessene Katastrophe. Die Natur arbeitet außerdem mit “Stellenbeschreibungen”. Es gibt den “Kleinpflanzenfresser”, den “Großpflanzenfresser”, den “Pflanzenbefruchter”, den “Kleinräuber”, den “Großräuber”, den “Aasfresser”, den “Insektenvertilger”… Die Stellen werden überall besetzt, und wenn die Stelle frei ist, wachsen Tierarten in sie hinein.

Nach dem Aussterben der Dinosaurier, die diese Stellen besetzt hatten, rückten die Säugetiere nach. Landsauerier, Meeressaurier, Flugsaurier – jetzt leben dort überall Säugetiere. Betrachten wir die deutsche Wirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg, so finden wir dort dasselbe Prinzip: Die Großen waren ausgestorben oder zurechtgestutzt worden, jetzt gab es Platz für neue Mitspieler, für Kleine, die eine Chance bekamen. Grundig war eine solche Nachkriegsgründung, die Autofirma Borgward oder das Versandhaus Neckermann gehören dazu. Diese Firmen waren eine Zeitlang sehr erfolgreich, sie besetzten frei gewordene “Stellen”.

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Liebe Sylvia, wir freuen uns auf Dich!

10. April 2011 in Archiv

Sylvia Stolz

Wir müssen das, was wir denken, sagen. Wir müssen das, was wir sagen, tun. Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein. – Alfred Herrhausen (1930 – ermordet 1989)

So könnte man RAin Sylvia Stolz in Ihrem Berufsethos als Anwältin charakterisieren. Unlängst hat sie vor dem Bayerischen Anwaltsgerichtshof in 13-tägiger Verhandlung wiederholt ihren Standpunkt für eine staatliche Souveränität ohne Fremdherrschaft standhaft vertreten. Deutsche Tugenden, wie Aufrichtigkeit und Wissenschaftlichkeit wurden ihr als anwaltliche Pflichtverletzung vorgeworfen und mit 39 Monaten Haft, 5 Jahren Berufsverbot und Ausschluß aus der Rechtsanwaltschaft bestraft.

Am
13. April 2011, 800 Uhr findet vor der JVA
Münchener Straße 33
86551 Aichach b. Augsburg

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Prof. Michael Nier: Deutschland und die Macht der Finanzbranche

7. April 2011 in Archiv

Man wird die großen politischen Fragen nicht entschlüsseln, wenn man sie nicht auf ihren ökonomischen Kern zurückführen kann. Große politische Interessen haben immer eine politökonomisch erklärbare Grundlage. Der verzweifelte Versuch, den Euro zu erhalten und in Windeseile eine immer weiter verschärfte EU-Diktatur der “Vereinigten Staaten von Europa” zu zimmern, hat ökonomische Ursachen.

Mit dem Euro ist für die Finanzbranche der USA, Großbritanniens und des EU-Raumes ein Raum schrankenlosen Profitierens entstanden. Manche sprechen von den beiden häßlichen Geschwistern Dollar und Euro. Der ganze Kontinent sollte verschuldet werden, um einen nicht abreißenden Strom von Geld aus den Schuldzinsen zu produzieren. Da derzeit die Verschuldung der meisten EU-Länder (Staat, Banken, Unternehmen und Bürger) von diesen nicht mehr getragen werden kann, sollen wenigstens die Bankschulden gerettet werden. Bankschulden werden in Staatsschulden verwandelt, die ja letztlich immer Bürgerschulden sind. Dafür versucht man jetzt sogar eine direkte Diktatur des Finanzkapitals einzurichten.
Im Interview der FAZ-Redakteure Dyrk Scherff und Christian Siedenbiedel vom 26.12.2010 mit dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer läßt dieser die Katze aus dem Sack.

Die FAZ fragte: “Es wird ja sogar wieder über einen europäischen Währungsfonds diskutiert.” Darauf antwortete Mayer: “Der Vorschlag ist vom Frühjahr. Es sollte jetzt nicht mehr debattiert, sondern beschlossen werden. Im Januar nimmt der Druck der Märkte wieder zu, dann muß klar sein, wohin die Reise geht.”

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Michael Winkler: Von Arkadien nach Utopia (Fortsetzung)

6. April 2011 in Archiv

Michael Winkler

Arkadien ist eine Landschaft in Zentralgriechenland und steht zugleich für eine ländliche Idylle. In Arkadien wurden romantische Vorstellungen vom ruhigen Landleben eingebracht, wobei nicht die schwere, bodenbearbeitende Tätigkeit des Bauern, sondern das scheinbar leichtere Los des Hirten idealisiert wurde. Was die Hirten in dieser Vorstellung so getrieben haben, beschreibt der schöne Begriff des “Schäferstündchens”. “Arkadiens goldene Tage”, von denen ein Studentenlied kündet, umfassen die Zeit von der Dorischen Landnahme bis zu den Perserkriegen, also in etwa das zwölfte bis sechste vorchristliche Jahrhundert. Der Name Utopia entstammt einer Erzählung von Thomas Morus und beschreibt eine perfekt geordnete Gesellschaft. Die davon abgeleitete Utopie steht, je nach Kontext, für eine Spinnerei oder eine Vision für eine zukünftige, bessere Welt.

Urarkadien

Natürlich bestand das Leben der Arkadier nicht aus einer endlosen Folge von Schäferstündchen. Wir befinden uns hier in der späten Bronze- und frühen Eisenzeit. Die Arkadier waren die Hinterwäldler der damaligen Zeit. Die Griechen der Küstenstädte haben in dieser Zeit die Republik entwickelt und die Küsten des Mittelmeers, östlich in Kleinasien und westlich in Sizilien bis hinauf nach Marseille besiedelt. Die Arkadier lagen abseits dieser Entwicklungen. Dort gab es keine großen berühmten Städte, sondern nur größere Dörfer.

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