Posts mit Schlüsselwort ‘DDR’

Notwendige Konsequenz: SPD-Bürgermeister Hans Püschel kandidiert für die NPD

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Hans Püschel

Vor wenigen Wochen berichteten wir über den SPD-Bürgermeister von Krauschiwtz, Hans Püschel (siehe hier und hier). Püschel hatte seinerzeit einen Parteitag der NPD besucht und kam dabei zu ganz und gar nicht konformen Ansichten. So fand er nicht nur heraus, daß nationaldenkende Deutsche so gar nicht den Vorurteilen aus den Medien entsprechen, sondern auch, daß diese Menschen dieses Land sogar zum Positiven verändern wollen. Aber da nicht sein kann was nicht sein darf, lief die SPD gegen Püschel Sturm und das obwohl Püschel die SPD in Sachsen Anhalt mit gründete und seit 1990 mit einer siebenjöhrigen Unterbrechung in Krauschwitz für die SPD als Bürgermeister kandidiert. Eigentlich sollte schon am Montag über den Parteiausschluß Püschels aus der SPD entschieden werden. Diesem kam Püschel allerdings zuvor und trat aus der SPD aus. Laut Püschel erinnerte ihn das Verhalten innerhalb der SPD an ein Gericht in der DDR, das ihn in den 80er Jahren verurteilte, weil er mit der Solidarnosc sympathisierte. Gefahr für die Demokratie sieht Püschel nicht etwa von Seiten der NPD, sondern von den etablierten Parteien.

Folgerichtig wird Püschel im kommenden März als Direktkandidat für die NPD in Sachsen-Anhalt kandidieren.

Auf Seiten der SPD reagiert man indes empört. Rüdiger Erben, der Kreisvorsitzende der SPD im Burgenlandkreis pochte noch einmal darauf, wie wichtig es war auf einen Parteiausschluß von Püschel zu drängen. Daran zeigt sich wieder einmal, daß Demokratie eigentlich vollkommen unnütz ist, solange Parteien entscheiden, wer gewählt werden darf und wer nicht. Daß Püschel nämlich durchaus fähig ist und gute Arbeit geleistet hat, stellt niemand in Abrede, alleine seine nonkonformen Ansichten stören.

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Leserbeitrag: Der Wolf im Schafspelz – Anmerkungen zum US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama

Sonntag, Juli 27th, 2008

Wer am vergangenen Donnerstag nach Berlin blickte, konnte sich nur wieder einmal verwundert, wenn nicht entsetzt, die Augen reiben. Nach offiziellen Angaben kamen rund 200.000 jubelnde Zuschauer an die Siegessäule, um den US-Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Barack Obama, zu sehen, und seiner Rede an die Deutschen und die Europäer zuzuhören. Schon lange ist es her, daß ein Politiker in Berlin einen solchen Menschenauflauf und eine derartige Begeisterung unter der Menge ausgelöst hat. Schließlich ist es schon eine Weile her, als die Menschen in Berlin das letzte mal zu, vom Staat erzwungenen, politischen Veranstaltungen kamen, um beispielweise den Parteibonzen, des mittlerweile untergegangenen, SED-Regimes zuzujubeln.
Dies ist auch der entscheidende Unterschied zur Situation in der vergangenen Woche. Die Menschen, die kamen, um Barack Obama zu sehen, kamen freiwillig und die Begeisterung war nicht erzwungen. Wer die Szenerie beobachtete, konnte den Eindruck gewinnen, dort wird ein bekannter Popstar gefeiert. Auch das darauf folgende Medienecho erweckte eher den Eindruck, daß dieser Mann tatsächlich eine Art “Polit-Messias”, zu dem er immer wieder von den Medien stilisiert wird, mindestens aber der bereits neugewählte Präsident der USA ist. Auch das deutsche Fernsehen brachte Live-Übertragungen dieser Polit-Veranstaltung, wie sonst nur zu besten Bundestagswahlkampfzeiten.

Aber was sind die Gründe dafür? Warum wird er von den Medien so gefeiert? Wer ist dieser Mann und was will er? Und vorallem, was haben wir Deutsche von ihm zu erwarten? (mehr…)

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Die Anglisierung Deutschlands

Samstag, April 12th, 2008

Ich, als ehemaliger DDR-Bürger, musste, wie alle anderen auch, in der Schule Russisch lernen. Wir machten Subotnik (unbezahlte Arbeit an Samstagen), erholten uns auf der Datsche (Garten mit Bungalow) und machten dort ein Prasnik (Essen und Trinken). Diese, und manche anderen russischen Worte, kennen die meisten Menschen der ex-DDR noch. Doch nicht ein einziges russisches Wort ist in den Duden, die gesamtdeutsche Rechtschreibregelung, übernommen worden.

Aber wie anders sieht es mit der deutschen Sprache heute aus??

In den ersten Jahrzehnten nach dem Kriegsende gehörte es für alle ausländischen Sangeskünstler, bis hin zu Elvis, selbstverständlich zum guten Ton auch Deutsch zu singen. Und heute? Die wenigen deutschen Liedermacher, wie Reinhard Mey, haben nicht die geringste Chance auf einem deutschen Sender gehört werden zu können. Ein Sender nach dem anderen, auch alle ARD-Sender – die unseren Euro kassieren – schließt sich dem anglo/amerikanischen Einheitsbrei an. (mehr…)

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Michael Winkler: Hymnisches

Mittwoch, März 26th, 2008

Heil Dir im Siegerkranz,
Herrscher des Vaterlands,
Heil Kaiser Dir!
Fühl in des Thrones Glanz,
die hohe Wonne ganz,
Liebling des Volks zu sein!
Heil Kaiser Dir!

Ja, das ist die deutsche Kaiserhymne, die erste Strophe. Solche Loblieder entstehen nur selten spontan, oft genug sind sie Auftragsarbeiten, und sei es auch nur der hungrige Magen, der den Dichter beauftragt, sich die Dankbarkeit des Herrschers zu sichern. Immerhin, es gab damals noch kein heuschreckenkontrolliertes Krawall-Fernsehen, also hat man diesen Text garantiert nicht mittels “Deutschland sucht die Kaiser-Hymne” erwählt. Es gab auch keine rotzfreche Gruppe von Dummschwätzern, welche die eingesandten Entwürfe zerfleddert haben.

Text und Melodie einer Nationalhymne kann man befehlen, aber nicht die Gefühle, mit der sie gesungen wird. Nach allem, was wir heute wissen und was uns das öffentlich-rechtliche Geschichtskorrektur-Fernsehen noch nicht ausgeredet hat, wurde die Kaiserhymne gern und inbrünstig gesungen, das heißt, die Menschen empfanden das, was sie mit diesen Worten ausgedrückt haben. (mehr…)

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