Na endlich: Wer kein Deutsch spricht, fliegt raus
5. September 2008 in Deutschland, Multikultur
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Die Wertheimer Labortechnik-Firma Witeg macht sich derzeit beim bundesddeutschen Gutmenschentum unbeliebt, weil sie von ihren Angestellten doch tatsächlich verlangt, daß diese doch bitte Deutsch sprechen mögen. Ein durchaus begrüßenswerter Schritt, den der Geschäftsführer Elmar Swiegot damit begründet, daß “die Wahrung unseres Qualitätsstandards einer präzisen Kommunikation badarf” und zu dieser Kommunikation gehört in Deutschland nunmal die deutsche Sprache, auch wenn dies manchen Speichelleckern durchaus mißfallen dürfte.
Zu den ersten Kritikern gehört der Hagener Bernd Waas, der doch tatsächlich glaubt, daß die Firma Witeg “gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz” verstoße. Waas bietet den Lernunwilligen auch gleich einen Ratschlag: “Bei einer Kündigung können Mitarbeiter – mit bester Aussicht auf Erfolg – auf Schadensersatz und Schmerzensgeld klagen.” Schaut man sich die hiesigen Richter an, deren Karrieren durchaus von ihrer politischen Korrektheit abhängig sind, ist dies gar nicht so abwegig. Auch das Wirtschaftsministerium in Baden-Würtemberg findet die Entscheidung der Firma Witeg “äußerst problematisch” und gibt somit zumindest indirekt eine Anweisung an die Richterschaft.
Wo kämen wir denn auch hin, wenn in der Bunten Republik Deutschland die allgemein gültige Sprache Deutsch wäre und eine Firma erwartet, daß ihre Angestellten diese Sprache auch beherrschen. Das wäre ja diskriminierend und rassistisch und wenn der Zentralrat dafür Entschädigung verlangen könnte, auch antisemitisch.


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