Terrorgefahr: Bürger sollen Terrorverdächtige melden
Freitag, November 19th, 2010Gestern berichteten wir über neuerliche Warnungen vor Terroristen und machten deutlich, daß die Terrorgefahr doch gar nicht so schlimm sein kann, wenn sogar der Innenminister Thomas de Maziere seine Strategie in den Medien preisgibt. Bestünde wirklich Angst vor irgendwelchen Anschlägen, würde der Innenminister wohl kaum so dämlich sein seine Defensivstrategie öffentlich preiszugeben. Die ständigen Warnungen vor vermeintlichen Terroristen haben stattdessen das Ziel die Bevölkerung einzuschüchtern und empfänglich für weitere Überwachungsmaßnahmen zu machen. Wenn das nicht funktioniert, dann findet man irgendwo einen mysteriösen Koffer oder ein Terrorist scheitert nur knapp mit einem Anschlag. Hat eigentlich mal jemand mitgezählt wie viele Anschläge in den vergangenen Jahren nur knapp gescheitert sind? Offenbar sind diese Terroristen ja intelligent genug Bomben zu basteln, aber zu dämlich den Knopf zu drücken. Rein statistisch müßte so eine Bombe ja auch irgendwann mal hochgehen, egal wie dumm der Terrorist nun ist.
Auch die derzeitige Terrorwarnung verfolgt mal wieder das Ziel die Grundrecht noch weiter einzuschränken. T-Online schreibt dazu: “Unterdessen hat die dramatische Terrorwarnung der Bundesregierung den Streit über schärfere Sicherheitsgesetze neu entfacht. Die Union drängte die FDP am Donnerstag, nun doch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung zu akzeptieren.” Was genau Vorratsdaten nun mit Terroristen zu tun haben, die nach Deutschland einreisen um innerhalb weniger Tage nach ihrer Einreise einen Anschlag zu verüben, das muß die CDU noch erklären. Aber draußen ist halt wärmer als mittags und bei der nächsten Wahl werden wieder Millionen ihr Kreuz bei der CDU machen.
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