Posts mit Schlüsselwort ‘Freiheit’

Demokratie oder Freiheit?

Freitag, Februar 8th, 2013

Der arabische Frühling wurde gefeiert als ein Bringer von Demokratie und der Freiheit von Unterdrückung. Dass Freiheit und Demokratie nicht synonym sind zieht dabei kaum jemand in Erwägung. So führte der arabische Frühling zur demokratisch gewählten Unterdrückung all derer, die nichts mit den islamischen Gesetzen anfangen können. Die Tyrannei von Diktatoren wurde durch die Tyrannei der Masse ersetzt.

Genau aus diesem Grund muss das Ziel libertärer Politik und libertärer Lebensweise nicht der demokratische Prozess der Tyrannei des Kollektivs über das Individuum sein, sondern das Individuum muss im Zentrum der Interessen stehen. Die oberste Regel muss lauten, dass der Wille der Masse nicht die individuelle Freiheit beschneiden darf.

Demokratie ist nicht gleichbedeutend mit Freiheit, sie ist ein Werkzeug das zur Beibehaltung von Freiheit genutzt werden kann. Wahre Freiheit kann existieren, wenn man sie vor Korrumpierung durch den Willen von Mehrheiten und Minderheiten beschützt – das heisst die individuelle Souveränität zu schützen und sie nicht der populären Souveränität zu opfern. (mehr …)

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Denkansatz: Was ist libertäre Politik?

Dienstag, Juni 12th, 2012

Wolltest Du schon immer mal selbstbestimmt leben ohne die Zwänge einer politischen Kaste, die sich in alle Bereiche Deines Lebens einmischt?

Jede politische Richtung verspricht die einzig wahre und unantastbare Lösung für alle gegenwärtigen und zukünftigen Probleme zu haben und alles was Du tun mußt ist jede Form von Selbstbestimmung an “die da oben” abgeben.

Genau hier setzt die libertäre Politik an. Sie gibt nicht vor die Lösung zu sein und ein Paradies auf Erden zu erschaffen, sie gibt dem Menschen die Möglichkeit verschiedene Dinge auszuprobieren, sodaß sich jeder das aussuchen kann, was ihm am Nächsten liegt und die einzige Aufgabe der Politik ist es diese Freiheit zu bewahren.

Die libertäre Politik gibt jedem Menschen die Freiheit genau das zu tun was er für richtig hält, aber er darf dies niemandem aufzwingen. Wenn die eigenen Ideen allerdings erfolgreich sind werden sich recht schnell Mitstreiter finden. Genau das ist die Idee libertärer Politik – die beste Idee setzt sich durch, nicht weil ihre Waffen überlegen sind, sondern weil sich die Menschen ihr in freier Selbstbestimmung anschließen. Es ist die Idee, daß niemand die beste Lösung für unsere Probleme kennen kann und daß wir die Freiheit haben müssen selbst nach dieser besten Lösung zu suchen und selbst wenn wir diese gefunden haben, andere immer noch die Freiheit haben eine bessere Lösung zu finden. Libertäre Politik ist freie Marktwirtschaft, aber gewiss nicht die freie Marktwirtschaft der Bonzokraten, sondern der Ideen. (mehr …)

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Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt

Donnerstag, Januar 20th, 2011

Immer wenn es darum geht, sich seine Rechte nicht nur durch leere Worte, sondern auch durch Taten zu erkämpfen, ist es auf nationaler Seite verdächtig ruhig. Gerade in Anbetracht des anstehenden Trauermarsches in Dresden sollte sich der eine oder andere überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist im Kessel zu verharren und sich mit Flaschen und Steinen bewerfen zu lassen oder ob andere Aktionsformen nicht vielleicht angebrachter wären. Ein Haufen Deutscher, der schön brav im Kessel verharrt lockt jedenfalls niemanden hinter dem Ofen hervor. Deshalb sei an dieser Stelle ein Textauszug wiedergegeben, wie ER sich sein Recht gegenüber dem Pöbel erkämpft hat.

Wir marschierten nun den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück, um zu unserem Quartier zu gelangen, und da mußte nun allerdings endlich Front gemacht werden. Nachdem man durch Schreien und beleidigende Zurufe die Hundertschaften nicht aus der Ruhe hatte bringen können, griffen die Vertreter des wahren Sozialismus, der Gleichheit und Brüderlichkeit, zu Steinen. Damit war unsere Geduld zu Ende, und so hagelte es zehn Minuten lang links und rechts vernichtend nieder, und eine Viertelstunde später war nichts Rotes mehr auf den Straßen zu sehen.

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Michael Winkler: Freiheit

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Freiheit – was ist das? Kurz und prägnant läßt sich das nur mit einem Sinnspruch beantworten: Freiheit ist das, was du erst bemerkst, wenn es nicht mehr da ist. Wir nehmen den Ausdruck “schrankenlose Freiheit” als Steigerung hin, dabei ist eine beschränkte Freiheit schon keine Freiheit mehr.

Frei – das heißt allein. Ein Musiktitel aus ferner Vergangenheit, den ich nicht mehr zuordnen kann. Die völligee Freiheit, die hatte vielleicht der “Westman” in den Büchern von Karl May, der ohne jegliche Bindung die Prärie durchstreift, seine Nahrung selber schießt und sein Nachtlager aufschlägt, wo immer es ihm beliebt. Eine Freiheit, die es im schon damals regulierten Europa nicht mehr gegeben hatte. Dort hieß eine solche Freiheit “Landstreicherei” und wurde von der Obrigkeit mißtrauisch überwacht.

Aus der schrankenlosen Freiheit wurde in Europa die bürgerliche Freiheit, eine der Gemeinschaft angepaßte eingeschränkte Freiheit. Es ist die Freiheit, im Stadtpark nach Lust und Laune spazieren zu gehen, ohne den Rasen zu betreten, weil das verboten ist. Kinder dürfen toben, aber bitte nicht im Hinterhof, wo es die Nachbarschaft stört, und nur zu bestimmten Zeiten. Bürgerliche Freiheit ist ein Korsett, das stützt und vorteilhaft formt, aber zugleich einschränkt und behindert. (mehr …)

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Rita Breuer: Mobbing gegen kopftuchfreie Mädchen

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

kopftuch

In unserer Multikulti-Republik wird das Tragen des Kopftuchs von Politiker immer wieder mit persönlicher Freiheit, persönlicher Entfaltung und vielen anderen Euphemismen bezeichnet. Doch wie frei die “Kopftuchmädchen” wirklich sind und welche Zwänge dahinter stecken, erforschte jetzt die Islamwissenschaftlerin Rita Breuer.

Im Frühjahr 2008 begannen die türkischstämmigen, gut integrierten Eltern der 14-jährigen Aylin sich Sorgen zu machen. Das Mädchen hatte sich über Jahre völlig unbeschwert und altersgemäß entwickelt, besuchte eine Hauptschule in Rheinland-Pfalz und hatte zahlreiche türkische wie deutsche Freundinnen. Wie aus dem Nichts traten plötzlich Ängste auf, Appetitlosigkeit, ständige Kopfschmerzen, schließlich wollte Aylin nicht mehr zur Schule gehen. Die besorgten Eltern suchten ärztliche Hilfe und folgten dem Rat, mit dem Mädchen eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aufzusuchen.

Nach mehreren intensiven Sitzungen mit Aylin bat die Therapeutin die Eltern zu einem Gespräch. Einen wirklichen Reim konnte auch sie sich auf das Störungsbild des sonst so aufgeschlossenen jungen Mädchens nicht machen. Wie nebenbei erwähnte Aylins Mutter dabei, dass die Zahl der Kopftuchträgerinnen an Aylins Schule stetig steige und ihre Tochter sich schon einmal über dumme Bemerkungen beklagt habe, die sie täglich zu hören bekam. Stil:

“Willst Du aussehen wie eine Deutsche?” Oder: “Das Kopftuch ist unsere Ehre – hast Du keine?” Und: “Deinen Eltern ist es wohl egal, wie über Dich geredet wird.” Die darauf angesprochene Aylin kämpfte mit den Tränen und sagte schließlich: “Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im Ramadan mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels mobben mich total.” Das also war der Grund für die Schulmüdigkeit der 14-Jährigen. (mehr …)

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