Posts mit Schlüsselwort ‘Fussball’

Von der Gleichheit der Menschen und dünnen Fellen

Montag, Mai 13th, 2013

Alle Menschen sind gleich, so die Maxime des Mordernismus. Dass dann aber die Vertreter genau dieses Modernismus immer und überall mit zweierlei Maß messen kann man nur damit erklären, dass sie entweder nicht wissen wovon sie reden oder selbst nicht an ihre eigene Maxime glauben.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Fussball. Schon als junger Bursche merkt man auf dem Bolzplatz schnell, dass hier gänzlich andere Manieren herrschen als beim Abendessen mit den Eltern. Schimpfworte und eine rauere Gangart sind an der Tagesordnung und nicht selten wird sich über die körperlichen Eigenheiten des Gegenübers lustig gemacht. Wenn mal jemand zu weit geht, gibt es ein kleines Wortgefecht oder eine Rauferei und die Sache ist gegessen. Das Ganze zieht sich dann wie ein Strang durchs Stadion, wo manch einer als Zuschauer die gleichen Tonarten vom Bolzplatz mitnimmt. Der gegnerische Torwart heisst dann nicht mehr “Hey Du Torwart” oder “Hey Michael”, sondern schlicht und ergreifend “Du Affe”, “Du Arschloch” und sonstige Nettigkeiten.

Einer der Höhepunkte dieses Verhaltens waren die Zuschauerreaktionen auf Oliver Kahn, besonders die der gegnerischen Fans, die sich nicht scheuten Anfeindungen wie “Du Affe” auch Affenlaute nachzurufen und Bananen zu werfen. Oliver Kahn nahm es mit Humor und verspeiste auch die eine oder andere Banane. Niemand regte sich auf und die Sache war gegessen.

Problematisch wird es allerdings, wenn manche Spieler unter Gleichen doch etwas gleicher sind. Da sind Anfeindungen wie “Du Affe” schon rassistisch und folgt man den Empörungstiraden gewisser Kreise, dann gäbe es für Affenlaute und Bananenwürfe noch im Stadion die Todesstrafe.

Wenn man möchte, dass alle Menschen als gleich angesehen werden, dann bedarf es dieser unnötigen Verbote nicht, denn was macht einen Menschen gleicher als dass man ihn nach den gleichen Kriterien wie alle anderen Menschen misst. Wer allerdings ungleich behandelt werden möchte, der braucht sich nicht wundern, dass die meisten Leute mit so einem Menschen nichts zu tun haben wollen.

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Jermaine Jones stänkert gegen Joachim Löw

Donnerstag, März 27th, 2008

Jermaine Jones gehört zu den Fußballern, die alleine aufgrund ihrer exotischen Herkunft einen Platz in der Fußballnationalmannschaft von Deutschland haben. Die sportliche Leistung von Jones ist vergleichsweise mittelmäßig um nicht zu sagen schwach. Als Stürmer für den FC Schalke 04 schoß Jones in 21 Spielen gerade mal ein Tor. Auch bei seinem ehemaligen Verein, Eintracht Frankfurt, glänzte er durch Tormangel. Nur fünf mal traf er in 38 Spielen den gegnerischen Kasten. So sollte Jones, der das Produkt einer Affäre eines amerikanischen mit einer Deutschen ist, froh sein acht Minuten für Deutschland gespielt zu haben.

Stattdessen stänkerte Jones gegen den Nationaltrainer Joachim Löw, weil dieser ihn nicht für das gestrige Spiel gegen die Schweiz nominiert hatte. Ein Spiel, das mit einem 4:0 gegen den Gastgeber der kommenden Europameisterschaft Hoffnungen weckt. Jones echauffierte sich im Vorfeld zum Spiel: “Einige Spieler haben wohl einen WM-Bonus. Löw hat gesagt, dass er neue Spieler für die EM testen will. Mich hat er aber anscheinend nicht lange genug getestet.” Warum auch, sprechen die Statistiken doch eine eindeutige Sprache. Wer als Stürmer in 21 Spielen nur ein Tor macht, der taugt einfach nichts.

Sollte Löw noch Zweifel gehabt haben, ob er Jones als Quoten-Spieler zur EM mitnehmen will, haben sich diese Zweifel nunmehr hoffentlich verzogen. Ein mittelmäßiger Fußballer, der nach dazu gegen den Trainer stänkert, gehört einfach nicht in die Nationalmannschaft.

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Berliner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen WM-Planer

Dienstag, März 25th, 2008

Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bracht die NPD zahlreiche Werbematerialien wie einen Spielplan und einen WM-Planer heraus. Schon der Spielplan erweckte den Unmut einiger pathologischer Gutmenschen, die dort ein “Heil Hitler” erkannt haben wollen. Auf dem ersten Trikot war nämlich die Zahl 77 zu sehen. Eigentlich relativ unverdächtig für den geistig gesunden Menschen. Alle anderen haben daraus aber ein Zahlenspiel gemacht und behauptet, daß es in einer Mannschaft 11 Spieler gebe und wenn man 11 und 77 addiert ergebe sich die Zahl 88. Nun ist der achte Buchstabe im Alphabet nunmal das H, woraus sich dann wiederum HH ergebe und HH stehe wiederum für “Heil Hitler”. Falls Ihnen diese Argumentation wirr vorkommt, machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind bei bester geistiger Gesundheit. Wie es um Selbige bei der Berliner Staatsanwaltschaft bestellt ist, wissen wir nicht, wollen dies aber auch nicht beurteilen. (mehr …)

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Oh’ wie schade… (Nachtrag zu den Ausschreitungen nach dem Spiel Türkei vs Schweiz)

Mittwoch, November 16th, 2005

Istanbul: Nach einem 2:0 Sieg im Hinspiel in Bern gelang es der Schweiz trotz eines 4:2 Sieges der türkischen Mannschaft in Istanbul das Ticket für die Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 zu lösen. Die Türkei ist damit ausgeschieden. Ein Dank und Glückwunsch an die Eidgenossen. (mehr …)

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