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So geht man mit kriminellen Ausländern um: Türkei verurteilt deutsches Drogenmädchen zu 7 1/2 Jahren

19. Juli 2008 in Ausland, Deutschland

Während in der BR Deutschland kriminelle Ausländer mit Samthandschuhen angefaßt werden, jammert die BILD schon seit Monaten, wie schlecht das arme Drogenmädchen Sabrina Mittendorf doch behandelt würde. Sabrina war daran beteiligt, 20 Kilo Heroin von Antalya nach Deutschland zu schmuggeln, wurde aber auf dem Weg zum Flughafen von der türkischen Polizei aufgegriffen und festgenommen. In der Untersuchungshaft brachte sie ein Baby zur Welt, was die Hoffnung auf ein niedriges Urteil nährte. Statt dem von der BILD erhofften Freispruch, entschied das Gericht auf 7 1/2 Jahre Haft. Ein Urteil, das wie wir finden überaus gerechtfertigt ist und durchaus höher hätte ausfallen können. Wer derartige Mengen Drogen schmuggelt oder auch nur als Gefallen für einen Freund mitnimmt, nimmt bewußt die Abhängigkeit und den Tod von zahlreichen Menschen in Kauf. Für derartige Taten ist Gnade oder Mitleid fehl am Platz.

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Auch hier Fälle mangelnder Integration? – Jugendkriminalität in der Türkei

2. April 2008 in Deutschland, Europa

„Warum nimmt mich denn keiner ernst?“, fragt die Elfjährige ungeduldig die Polizisten, die sie umringen. „Ich habe ihn getötet, ich.“ Noch immer wollen die Beamten ihr nicht glauben, bis ihnen die DNA-Analyse die Sprache verschlägt. Tatsächlich hat die Elfjährige den neunjährigen Schüler Yusuf aus der Nachbarschaft getötet. Nicht einfach nur getötet. Mit 109 Messerstichen in einen qualvollen Tod geschickt.

Die türkischen Polizisten sind in Sachen Jugendkriminalität viel gewöhnt. Das aber hatten auch sie noch nicht erlebt. Yusuf war schmächtig, die Messerstiche hatten darauf hingedeutet, dass der Täter kein Erwachsener gewesen sein konnte. „Ich habe Yusuf nicht gemocht“, sagt das Mädchen, das allmählich begreift, was es getan hat. Yusuf war das jüngste von sieben Geschwistern. Der Vater war an Krebs gestorben, die älteste Schwester wurde von einem Lastwagen überrollt, und Yusuf war bereits zweimal operiert worden. Am 22. Januar drückte sein Großvater ihm 20 türkische Lira in die Hand und schickte ihn zum Zigarettenholen. Er durfte sich noch ein Päckchen Chips kaufen, in die Tasche steckte er 10 Lira Wechselgeld und schlenderte zurück nach Hause. Plötzlich stand das Mädchen im Weg, schubste ihn in ein leerstehendes Haus, packte ihn, warf ihn an die Wand, drosch auf ihn ein, stach mit einem Messer 109 Mal zu, nahm die zweimal 5 Lira, ging nach Hause und legte sich auf ihr Bett. Read the rest of this entry →

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