Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt
Donnerstag, Januar 20th, 2011Immer wenn es darum geht, sich seine Rechte nicht nur durch leere Worte, sondern auch durch Taten zu erkämpfen, ist es auf nationaler Seite verdächtig ruhig. Gerade in Anbetracht des anstehenden Trauermarsches in Dresden sollte sich der eine oder andere überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist im Kessel zu verharren und sich mit Flaschen und Steinen bewerfen zu lassen oder ob andere Aktionsformen nicht vielleicht angebrachter wären. Ein Haufen Deutscher, der schön brav im Kessel verharrt lockt jedenfalls niemanden hinter dem Ofen hervor. Deshalb sei an dieser Stelle ein Textauszug wiedergegeben, wie ER sich sein Recht gegenüber dem Pöbel erkämpft hat.
GHTime Code(s): nc ncWir marschierten nun den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück, um zu unserem Quartier zu gelangen, und da mußte nun allerdings endlich Front gemacht werden. Nachdem man durch Schreien und beleidigende Zurufe die Hundertschaften nicht aus der Ruhe hatte bringen können, griffen die Vertreter des wahren Sozialismus, der Gleichheit und Brüderlichkeit, zu Steinen. Damit war unsere Geduld zu Ende, und so hagelte es zehn Minuten lang links und rechts vernichtend nieder, und eine Viertelstunde später war nichts Rotes mehr auf den Straßen zu sehen.

