20. Mai 2008 in Deutschland, Multikultur
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| Ahmad O. |
Vor wenigen Tagen berichteten wir, daß der 23-jährige Afghane Ahmed O. seine gerade 16 Jahre alte Schwester Morsal O. mit 20 Messerstichen tötete, weil diese sich nicht an das fanatisch-muslimische Ehrverständnis der Familie hielt (siehe auch: “Ehren”mord: 16-jährige Afghanin von Bruder ermordet). Eine Tat, die man in muslimischen Kulturen euphemistisch als Ehrenmord bezeichnet, weil die Familie glaubt, daß nur die Ermordung des Delinquenten die Familienehre wieder herstellen könne.
Während sich Morsal nur zu Schulden kommen ließ andere Ansichten zu haben als ihre Familie, machte Ahmad seiner Familie als Krimineller viel Ehre. Jedenfalls scheint die kriminelle Karriere von Ahmad für die Familie kein Problem gewesen zu sein.
So fiel Ahmad erstmals der Polizei im Jahre 2001 wegen Diebstahl auf. In der Folgezeit fiel Ahmad sechs mal wegen Körperverletzung auf. 2004 bedrohte er einen anderen Afghanen nach einem Bordellbesuch mit einer Gaspistole. Im November 2006 begann er mit Gewalt gegen seine Schwester, bedrohte sie mit einem Messer und schlug sie immer wieder zusammen. 2007 stach er im Rahmen einer Feier einem Gast zweimal in den Rücken, wurde in die Intensivtäterkartei aufgenommen und zu einem Jahr und fünf Monaten Haft verurteilt, die er aber erst Ende Mai antreten sollte. 2003 wurde Ahmad zum Paß-Deutschen, selbst nachdem er mehrmals straffällig wurde. Offenbar kein Problem für die Behörden und noch weniger ein Grund zur Abschiebung.
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