Sonntag, Januar 16th, 2011

Etwa 400 ewiggestrige Gewohnheitsbetroffene demonstrierten gestern in Berlin-Lichtenberg gegen eine Veranstaltung der NPD. Aufgerufen zu drei Demonstrationen geistiger Armut hatten die üblichen Verdächtigen aus Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und sonstigen deutschenfeindlichen Organisationen. Ein Blick auf die Fotos der Teilnehmer in der Berliner Morgenpost genügt um zu erkennen, daß es sich bei den Demonstranten wie üblich um Multikultispießer und sonstige gesitig und menschlich zu kurz Gekommene handelt.
Aber auch die Aussagen der Demonstranten sprechen durchaus für sich. So klage Stefan Unger von den Lichtenberger Jusos “Wir wollen keine Nazis in der Schule“ und begründete dies damit, daß die Max-Taut-Schule, in der normalerweise die Bezirksverordnetenversammlung von Lichtenberg tagt, ein “Ort der demokratischen Auseinandersetzung“ wäre. Für Unger ist es also demokratische Auseinandersetzung unerwünschte Meinungen zu verbieten und ausgrenzen. Na Bravo, da ist aber einer eine lupenreine Demokratte. In besseren Zeiten hätten sich selbst die meisten Hornochsen geschämt mit sowas in einer Reihe zu stehen, aber was will man von einem Volk erwarten, das eigentlich nur noch auf den Knien anzutreffen ist.
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Schlüsselworte: Jusos, Lichtenberg, Max-Taut-Schule, NPD, Stefan Unger
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Sonntag, September 7th, 2008
“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.” (Ignazio Silone)
Zu Zeiten der Judenverfolgung im Dritten Reich gehörte es unter anderem zum guten Ton in Gaststätten Menschen jüdischer Herkunft nicht zu bedienen. Glücklicherweise ist heutzutage im “freiesten Staat auf deutschem Boden” alles anders und kein Mensch wird mehr wegen seiner Ansichten oder seiner Herkunft diskriminiert. So zumindest will sich die BR Deutschland öffentlich darstellen. In der Realität zeichnet sich freilich ein ganz anderes Bild und aus den Juden wurden Nazis, oder alle, die man dafür hält oder die als solche bezeichnet werden, weil sie nicht in die Dogmen dieser Republik passen.
So ist natürlich auch nur die logische Konsequenz, daß man ebenso wie seinerzeit den Juden heutzutage den nationaldenkenden Deutschen die Bedienung in bestimmten Gaststätten verweigert. Früher hing man solche Aktionen freilich nicht an die große Glocke, aber heutzutage scheint es bei solchen Aktionen einfach einen gewissen Exhibitionismus zu geben. So riefen eine gewisse Sabine Baumgart sowie Peter Zimmermann und Markus Hemken alle Kölner Gaststättenbetreiber dazu auf, sich an einer großangelegten Aktion unter dem Titel “Kein Kölsch für Nazis” zu beteiligen. Während es im Dritten Reich Wirten also ohne weiteres möglich war auch weiterhin Juden zu bewirtschaften, verlangt das faschistische Gutmenschentum in dieser Republik schon ein Bekenntnis zum grenzenlosen Haß gegenüber Andersdenkenden. (weiterlesen …)
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