Posts mit Schlüsselwort ‘Michael Winkler’

Gleichgültigkeit

Dienstag, Januar 29th, 2013

Schafe sind friedliche Tiere mit begrenztem Eigenwillen, die sich treiben und herumstoßen lassen. Schafen macht es nichts aus, wenn sie geschoren werden, und sie beenden ihr Leben auf der Schlachtbank. Die lebendigen Rasenmäher kennen nur ihre Arbeit, und wenn sie sich einmal äußern, dann im gegenseitigen Ansporn zu noch mehr Arbeit: Mäh, Mäh! Ihre Intelligenz haben sie vollständig an den Hirten delegiert, der seine Herrschaft mittels der Hütehunde ausübt, vor denen die Schafe allergrößten Respekt haben.

Haben Sie sich wiedererkannt? Oder wenigstens Ihren Nachbarn? Ersetzen Sie “Schafe” durch “Bürger”, “Wähler” oder “Steuerzahler”, die “Hunde” durch “Beamte”, “Polizei” oder “Justiz”, und den “Hirten” durch “Regierung”, “Abgeordnete” oder “Parteien”, und schon wird daraus eine überzeugende Beschreibung der Zustände in Merkeldeutschland. 65 Millionen ethnische Deutsche spielen bereitwillig die Rolle von Schafen, die allenfalls nach grünerem Gras, aber niemals nach Freiheit gieren.

Ich habe kürzlich eine absolut wunderbare Schafsmeinung über Bischof Williamson gelesen: Auf Grund seiner Bildung hätte er wissen müssen, daß er leugnet und die Unwahrheit sagt. Mit anderen Worten: Weil das Schaf weiß, daß ihm Gras schmeckt, soll der Hirt gefälligst auch ins Gras beißen. Auf den Gedanken, daß eine umfassendere Bildung Informationen erschließt, die das Schaf überhaupt nicht in Erwägung zieht, ist das Schaf gar nicht erst gekommen.

Nun wurden Menschen zu allen Zeiten als Schafe gehalten, die Unwissenheit der Schafe ist schließlich die Stärke der Hirten. Wundersame Geschichten über Gott, Götter und Heilige sollten die Untertanen zum Gehorsam anhalten, damit sie sich mit der gottgegebenen Obrigkeit abfinden. Die Sonne dreht sich nun mal um die Erde, selbige ist eine Scheibe und jeder Mensch hat sich mit dem abzufinden, was Gott ihm zugeteilt hat, ohne jemals nach Höherem zu streben.

Ach, das ist überholt und das wissen Sie inzwischen besser? Aber den preußischen Kadavergehorsam, die deutsche Kriegslüsternheit und die Schuld an zwei Weltkriegen akzeptieren Sie? Die Einzigartigkeit des Holocausts ist eine geschichtliche Tatsache, das Existenzrecht Israels deutsche Staatsräson und jeder, der vom Existenzrecht Deutschlands spricht, ist ein Neonazi? Oh, großartig! Das hat man Ihnen gesagt, das haben Sie so gelernt, nie hinterfragt und einfach akzeptiert.

Deutschland den Deutschen, Ausländer raus, die Juden sind unser Unglück, das Deutsche Reich besteht fort… Haben Sie sich das selbst erarbeitet oder wiederholen Sie nur Parolen, die Sie anderweitig aufgeschnappt haben? Ich bedauere, aber selbst mit diesen Ansichten wären Sie als bloßer Meinungswiederholer ebenfalls ein Schaf.

Es kommt nicht darauf an, der richtigen Herde anzugehören,
es kommt darauf an, kein Schaf zu sein! (mehr …)

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Michael Winkler: Die Fahne entfalten

Dienstag, März 8th, 2011

Vielleicht haben Sie den kleinen Farbfleck links oben bemerkt, der die Kopfzeile meiner Hauptseite, der Tageskommentare und der Pranger ziert. “Favicon” nennt man das im Jargon. Das ist ein Geschenk eines Lesers, der mir auch erklärt hat, wie das eingebunden wird. Man stellt einfach im obersten Block zwischen < head > und < /head > die Zeile < link rel="shortcut icon" href="favicon.ico" > ein. Das von mir benutzte Favicon finden Sie hier. Man braucht wirklich kein Experte in HTML zu sein, um dies zu bewerkstelligen. Und schon haben Sie die Fahne entfaltet!

Natürlich präsentiere ich da nicht die Fahne von Merkeldeutschland. Womöglich wurde die kopfstehende Fahne des Hambacher Festes 1848 noch mit Stolz präsentiert, als Flaggen der beiden deutschen Republiken dokumentieren sie vor allem die Niederlagen in zwei Weltkriegen. “Aus glorreicher Vergangenheit, durch aufgezwungene, blutige Kriege, in die Sklaverei der Gegenwart” – das drückt das republikanische Schwarz-Rot-Gold aus. Das Schwarz ganz oben, die deckende Friedhofserde, zeigt an, daß unter dieser Fahne Deutschland begraben werden sollte, unter einer Woge von Blut, damit ja nicht der Glanz der Vergangenheit erstrahle. Jetzt, in der höchsten Form der Dekadenz, ist es vollendet. Nichts leuchtet mehr, nichts gibt den Menschen Hoffnung, und wer es wagt, in der Vergangenheit zu graben, der findet nichts als Blut.

Merkeldeutschland ist das Ende einer Epoche, das Stadium des Verfalls, selbst wenn ihr noch ein oder zwei Bundeskanzler nachfolgen sollten. Der moralische und materielle Bankrott der Parteien-Demokratie, des Zerrbildes der Selbstbestimmung eines Volkes, wurde in dieser Zeit gelegt, in den Regierungsjahren der vergnügungssüchtigen, arbeitsscheuen Mañana-Kanzlerin. Ihre Nachfolger werden nur noch die Konkursmasse verwalten, bis auf den Trümmern dieses Besatzungs-Gebildes ein neues Deutsches Reich entsteht.

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Der allgegewärtige Kampf gegen Rechts

Donnerstag, Januar 20th, 2011

Und da sag noch mal einer Drogen hätten keine Nebenwirkungen...

Ist es nicht schön, daß sich eine geheimnisvolle Stelle so sehr um das Wohl der Heimatfront sorgt, daß sie die Feldpost der Soldaten in Afghanistan systematisch sichtet? Und lieber leere Umschläge als deprimierende Berichte zustellt? Einer solchen Fürsorge erfreuten sich nicht mal die Soldaten der deutschen Wehrmacht. Deren Feldpost wurde zwar hin und wieder bombardiert oder anderweitig vom Feind vernichtet, aber nicht gelesen und zensiert. Dafür brauchen wir die Segnungen der Demokratie, bei der Menschenrechte zwar ins Grundgesetz geschrieben, aber bei jeder passenden Gelegenheit ignoriert werden. Aber vielleicht dient das ja nur dem Kampf gegen Rechts, dafür ist ja bekanntlich alles erlaubt. Wo kämen wir hin, wenn wir unsere Demokratie nicht gegen ein paar Bürger in Uniform verteidigten!

Wer die Zustände am Arbeitsplatz mit denen im Dritten Reich vergleicht, riskiert eine fristlose Kündigung, hat das hessische Landesarbeitsgericht entschieden. Dabei wissen wir doch, daß die Zustände im Dritten Reich unvergleichlich sind. Ich meine, pünktliche Eisenbahnen, die sogar im russischen Winter noch nach Fahrplan verkehren, Autobahnen ohne Schlaglöcher, Sommer ohne Merkelwetter, Volksbefragungen, Solidarität unter Volksgenossen, saubere, sichere Straßen, subventionierte Luxusreisen für einfache Arbeiter statt für Abgeordnete – wer möchte schon damit vergleichen werden? Schließlich kämpft die Demokratie unablässig gegen Rechts, da dürfen solche Zustände gar nicht erst einreißen!

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Michael Winkler: Rettet die CSU

Dienstag, April 8th, 2008

Die CSU droht bei der Wahl am 28. September ihre absolute Mehrheit im bayerischen Landtag zu verlieren. Nun habe ich mich aber so an diese Splittergruppe gewöhnt, daß ich mich erbarme und ein paar Tips zum Überleben der bavarozentrischen Stammtischpartei beisteuern möchte. Aber, wie so oft, wird die CSU mich wieder ignorieren. Und wenn nicht – für dieses ganze Maßnahmenpaket verlange ich mit 100.000 Euro viel weniger Geld, als ein Unternehmensberater für die einstimmende Problemanalyse kassieren würde, in welcher die weise Erkenntnis stünde, daß die CSU derzeit Probleme hat, ihre gewohnten Ergebnisse einzufahren.

Die CSU hat es ja auch besonders schwer. Früher hatte sie unverwechselbare Markenzeichen, wie den allseits herumpolternden Franz Josef Strauß. Der Mann hat es damals verstanden, sein Privatvermögen zu versiebenfachen, ohne daß ihm allzu häufig Korruption nachgesagt worden wäre. Gut, Starfighter und HS30, aber wer erinnert sich da noch daran? Aber, wie der Lateiner bestimmt gesagt hätte: Quod licet Josephi, non licet Diadochi. So konnte schon sein erster Nachfolger Max Streibl nicht mehr mit “Saludos Amigos!” von seiner nebensächlichen Reiseaffäre ablenken. (mehr …)

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