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Noch mehr Sozialismus bei den Mieten

Samstag, Februar 2nd, 2013

Erst vor wenigen Tagen erklärten wir, dass einer der Hauptgründe für steigende Mietpreise der zunehmende Sozialismus ist, der durch eine fehlgeleitete Politik immer mehr Risiko für Vermieter schafft, die dann entweder die Mieten erhöhen oder sich ganz aus dem Geschäft der Vermietung zürückziehen und somit zu einer Verknappung führen, die wiederum auch zu höheren Mieten führt (siehe auch: Steigende Mieten und niemand will schuld sein).

Da der Sozialismus ja laut allen seinen Vertreter niemals falsch sein kann sondern durch Menschen immer nur falsch implementiert wurde, siehe Kuba oder die DDR, kommt in der sozialistischen Einheitspartei bestehend aus FDP, CDU, SPD, Grüne, Linke natürlich niemand auf den Gedanken, dass die eigene Politik Schuld sein könnte. So ist es kaum verwunderlich, dass die künstlich durch Sozialismus geschaffenen Probleme mit noch mehr Sozialismus gelöst werden sollen. Merke: Wer sich beim ersten Versuch durch eine Wand zu rennen eine Gehirnerschütterung zuzieht, der hat es einfach noch nicht genügend versucht durch eine Wand zu rennen.

Getreu diesem Motto hat der Bundesrat nun auch eine Deckelung von Mietpreiserhöhungen auf 15% über drei Jahre beschlossen, egal was Mieter und Vermieter davon halten. Mieter und Vermieter könnten sich etwa auf großzügige Renovierungsarbeiten und im Gegenzug auf eine Mieterhöhung von 18% über drei Jahre einigen, aber das dürfen sie nicht mehr. Und was ist wenn plötlich aufgrund der Euro-Krise die Inflation auf jährlich 20% steigt? Dann hat der Vermieter halt Pech gehabt. Was ist wenn durch die gestiegene Inflation die Bundesregierung entscheidet auf allen Besitz eine Hypothek zu legen, wie es nach dem 2. Weltkrieg geschah? Auch hier hat der Vermieter Pech gehabt. Und was ist wenn die Kinder eines Frührentners ausziehen und seine Frau stirbt und er viel lieber eine kleinere Wohnung hätte sich das aber nicht leisten kann, weil Vermieter die Deckelung der Mietpreiserhöhung durch die Preiserhöhung von Neumieten ausgleichen muss? Dann hat der Rentner das Glück zumindest noch eine günstige Wohnung zu haben. Doch was ist, wenn ein Mann und eine Frau zusammenziehen und ein Kind haben und die kleine Einzimmerwohnung nicht mehr ausreicht? Dann haben sie halt Pech gehabt, weil der Renter lieber günstig in seiner fünf-Zimmer Wohnung bleibt und weil die Familie aufgrund der höheren Neumieten sich keine grössere Wohnung leisten kann.

Dies alles sind Fragen, über die sich jeder Vermieter Gedanken macht, aber warum sollte ein Berufspolitiker sich mit solchen Lapalien beschäftigen. Das Ziel ist Sozialismus und in der Politik muss man ja weder Leistung bringen noch Verstand haben um fürstlich bezahlt zu werden. (mehr …)

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