Posts mit Schlüsselwort ‘Neusprech’

Zeitgenössiche Literatur im Visier bundesdeutscher Neusprechler

Montag, Januar 28th, 2013

Wenn es nach David Hugendick von der Zeit geht, handelt es sich bei der Entstellung von Büchern nicht um eine Vergehen, sondern um eine Lappalieö zumindest solange wie die Bücher nur politisch korrekt aufgearbeitet werden. So soll nicht mehr der Autor eines Buches bestimmen dürfen, welche Worte er auch für die Zukunft zu verwenden hat, sondern der Zeitgeist in Form von politisch korrekten Politikern und deren Lakaien in den Redaktionsstuben. Erzählungen eines Zeitzeugen, Rollenprosa, emotionale Wortwahl – all dies soll nicht mehr möglich sein, wenn es nach einem David Hugendick geht.

Schaut man sich an, was sich heutzutage alles zu Literatur äußern und diese auch noch verunstalten darf, sollte man sich allerdings schon fragen, ob man in Zukunft nicht gerne die Möglichkeit hätte mit den Hugendicks dieser Welt so zu verfahren, wie sie es heutzutage mit Astrid Lindgren und anderen Autoren tun. Die Antwort kann nur ein deutliches Nein sein, denn gerade das kritische Hinterfragen anderer Positionen ist es, was den Freidenker vom Zensor unterscheidet. Der Zensor will nicht hinterfragen und sich damit auseinandersetzen, warum jemand wie auch immer denkt oder warum er bestimmte Worte verwendet, er will die Gleichmacherei zum Zwecke der Gleichmacherei, denn er lebt in der ständigen Angst bei einem Vergleich zwischen ihm und seinem Gegenpart den Kürzeren zu ziehen.

Wir jedenfalls werden die alten Editionen unserer Bücher behalten und unseren Kindern überlassen, nicht weil wir, wie Hugendick meint, so sehr am Wort Neger hängen, sondern weil wir es unseren Kindern ermöglichen wollen das Buch so zu lesen, wie der Autor es aus welchen Gründen auch immer geschrieben hat. Unsere Kinder sollen dann gefälligst selbst entscheiden, was sie von der Wortwahl des Autors halten.

Wenn der liberalen Kaste zeitgenössische Literatur aufgrund bestimmter Wortwahl mißfällt, haben sie die Möglichkeit eigene Literatur zu schreiben und diese auf dem Markt als Konkurrenzprodukt anzubieten, nur besteht hier halt wieder die Gefahr der kritischen Auseinandersetzung mit anderen Werken, wobei wir zumindest davon ausgehen, dass die modernen Liberalen auch hier den Kürzeren ziehen würden.

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Wien: Neger gesucht

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Im Rahmen der politischen Korrektheit und planmäßigen Volksverdummung ist es heutzutage leider nicht mehr erwünscht die Dinge beim Namen zu nennen. War der Begriff Neger früher durchaus ein geläufiger Begriff (10 kleine Negerlein, Negerkuß, etc.), hat das Ministerium für Neusprech diesen Begriff in den letzten Jahren derart negativ belegt, daß jeder, der es heutzutage wagt diesen Begriff auch nur anzudeuten von den Medien direkt als Neonazi oder Rassist diffamiert wird. Was für diese zweifelsohne eine Beleidigung ist dürfte für andere Menschen durchaus ein Kompliment sein, hebt es einen doch von den demokrötischen Quacksalbern und gutmenschlichem Gesocks ab, selbst wenn man sich mit diesen Begriffen nicht identifiziert.

Der ORF schoß mit seiner politischen Korrektheit den Vogel ab um einen jungen Mann zu beschreiben, der eine 24-jährige Frau grundlos niederstach. Statt den Täter einfach als Neger zu beschreiben, ergibt sich der ORF in eine ellenlange Beschreibung nur um nicht das Wort Neger zu benutzen: “Der Täter wird auf etwa 35 Jahre geschätzt und ist ca. 1,70 Meter groß. Laut dem Opfer ist er von untersetzter Statur und hat einen dunklen Teint. Der Gesuchte trug einen Dreitagebart und hat eine eher große Nase, relativ dicke Lippen und ein rundliches Gesicht mit dickeren Backen.” (mehr …)

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