NPD-Eklat? Mecklenburger Landtag will Zuschauer wegen Beifallsbekundung bestrafen
10. August 2011 in Deutschland
Daß die BRD schon lange Politik gegen das Volk macht pfeifen mittlerweile schon die Spatzen von den Dächern. Daß aber die Besucher einer Landtagssitzung angeklagt werden sollen, weil sie nach dem Willen der Demokraten zur falschen Zeit geklatsch haben ist auch in dieser Republik eine Neuigkeit.
Wie die Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) berichten, planen die Demokraten des Schweriner Landtags Strafanzeige gegen die Besucher einer Landtagssitzung wegen “Störung der Tätigkeit eines Gesetzgebungsorgans nach Paragraph 106 b des Strafgesetzbuches” erstatten. Die NNN schreibt weiter “Die Besucher sollen auf der letzten Sitzung des Landtages am 1. Juli von der Zuschauertribüne des Plenarsaals aus eine NPD-Provokation mit Beifall und Jubel unterstützt sowie Abgeordnete der demokratischen Landtagsfraktionen beschimpft haben.”
Aber worin genau bestand die “Provokation” der NPD, welche die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinriss? Die NPD hatte ein im Rahmen des von den Demokraten geplanten Abrisses des Schweriner Sportplatzes Paulshöhe ein Transparent mit der Aufschrift “Heimat und Kultur erhalten” entrollt, was für einen Demokraten vergleichbar mit Weihwasser für den Teufel zu sein scheint. So soll eine Abgeordnete der SPD dann auch gleich in ganz demokratischer Manier versucht haben das Transparent zu bespucken. Da sieht man mal wieder, was die SPD von Heimat und Kultur halten. Daß die Zuschauer darauf mit Beschimpfungen reagieren ist mehr als nur verständlich und sogar noch eine vergleichsweise friedliche Reaktion.
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