Posts mit Schlüsselwort ‘Rechte’

Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt

Donnerstag, Januar 20th, 2011

Immer wenn es darum geht, sich seine Rechte nicht nur durch leere Worte, sondern auch durch Taten zu erkämpfen, ist es auf nationaler Seite verdächtig ruhig. Gerade in Anbetracht des anstehenden Trauermarsches in Dresden sollte sich der eine oder andere überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist im Kessel zu verharren und sich mit Flaschen und Steinen bewerfen zu lassen oder ob andere Aktionsformen nicht vielleicht angebrachter wären. Ein Haufen Deutscher, der schön brav im Kessel verharrt lockt jedenfalls niemanden hinter dem Ofen hervor. Deshalb sei an dieser Stelle ein Textauszug wiedergegeben, wie ER sich sein Recht gegenüber dem Pöbel erkämpft hat.

Wir marschierten nun den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück, um zu unserem Quartier zu gelangen, und da mußte nun allerdings endlich Front gemacht werden. Nachdem man durch Schreien und beleidigende Zurufe die Hundertschaften nicht aus der Ruhe hatte bringen können, griffen die Vertreter des wahren Sozialismus, der Gleichheit und Brüderlichkeit, zu Steinen. Damit war unsere Geduld zu Ende, und so hagelte es zehn Minuten lang links und rechts vernichtend nieder, und eine Viertelstunde später war nichts Rotes mehr auf den Straßen zu sehen.

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Die Ewiggestrigen – Kein Kölsch für Nazis

Sonntag, September 7th, 2008

“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.” (Ignazio Silone)

Zu Zeiten der Judenverfolgung im Dritten Reich gehörte es unter anderem zum guten Ton in Gaststätten Menschen jüdischer Herkunft nicht zu bedienen. Glücklicherweise ist heutzutage im “freiesten Staat auf deutschem Boden” alles anders und kein Mensch wird mehr wegen seiner Ansichten oder seiner Herkunft diskriminiert. So zumindest will sich die BR Deutschland öffentlich darstellen. In der Realität zeichnet sich freilich ein ganz anderes Bild und aus den Juden wurden Nazis, oder alle, die man dafür hält oder die als solche bezeichnet werden, weil sie nicht in die Dogmen dieser Republik passen.

So ist natürlich auch nur die logische Konsequenz, daß man ebenso wie seinerzeit den Juden heutzutage den nationaldenkenden Deutschen die Bedienung in bestimmten Gaststätten verweigert. Früher hing man solche Aktionen freilich nicht an die große Glocke, aber heutzutage scheint es bei solchen Aktionen einfach einen gewissen Exhibitionismus zu geben. So riefen eine gewisse Sabine Baumgart sowie Peter Zimmermann und Markus Hemken alle Kölner Gaststättenbetreiber dazu auf, sich an einer großangelegten Aktion unter dem Titel “Kein Kölsch für Nazis” zu beteiligen. Während es im Dritten Reich Wirten also ohne weiteres möglich war auch weiterhin Juden zu bewirtschaften, verlangt das faschistische Gutmenschentum in dieser Republik schon ein Bekenntnis zum grenzenlosen Haß gegenüber Andersdenkenden. (mehr …)

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