Posts mit Schlüsselwort ‘SED’

Gesine Lötzsch und der Kommunismus

Dienstag, Januar 11th, 2011

Gesine Lötzsch

Gregor Gysi, eine der SED-Altlasten in der Linkspartei, hat erklärt, seine Partei sei keine kommunistische, sei es nie gewesen und würde es auch nie sein. Ich weiß nicht, wie es um die sonstigen Geschichtskenntnisse des Herrn Gysi bestellt ist, das Wissen um die Ursprünge seiner Partei entspricht dem einer zurechtgezimmerten Knoppschen Dokumödie. Die Partei, in die er einstmals eingetreten ist, nannte sich SED, Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, weil sie sich aus zwei früheren Parteien zusammengeschlossen hat, der SPD und der KPD. Wobei dieses K, richtig, kommunistisch heißt. Die Partei sah sich auch stets in der Erbfolge von Marx, Engels, Lenin und Stalin – wobei letzterer nach seinem Ableben weggekürzt wurde. Nach dem Ende der DDR wurde aus der SED zunächst die PDS, die “Partei des Demokratischen Sozialismus”, wobei, wie die gelernte FDJ-Propagandasekretärin Merkel sicher noch wissen dürfte, der Sozialismus die Vorstufe des Kommunismus bedeutet. Genau diesen Sozialismus wollte diese Partei also herbeiführen, und was danach kommt, dürfte wohl klar sein. Heute firmiert diese Partei als Linkspartei, wobei sie jedoch ganz eindeutig alle kommunistischen Feiertage einhält. Die Parteiführung pilgert einmal im Jahr zur Gedenkstätte für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, und das eben nicht, weil die beiden Herrschaften zufällig wie Gregor Gysi jüdische Vorfahren haben, sondern weil sie eine ganz bestimmte Partei gegründet haben: die KPD.

Wenn also das Gesinchen der Linken (Lötzsch statt Schwan, wobei ich bei dem Namen immer noch an glückliche Kühe denken muß) vom Kommunismus spricht, dann spricht sie von den Wurzeln ihrer Partei. Es ehrt sie sogar, daß sie anders als die Genossin Kasner nicht zur gewendeten Merkel wurde, sondern zu ihren einmal erlangten Überzeugungen steht. Niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu bauen, und geschützt vom antifaschistischen Schutzwall hielten den Sozialismus in seinem Lauf weder Ochs noch Esel auf. Gesinchen ist nur weniger geschickt im Tarnen und Täuschen als der mit allen Wassern gewaschene Gregor Gysi, sie sagt gerade heraus, was sie meint und wohin die Partei marschiert. Da sagen wir doch: Danke! Und anschließend wenden wir uns schaudernd ab.

Michael Winkler

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Schwerin: Die Rechten sind böse, weil die Linken Randale machen

Sonntag, Mai 23rd, 2010

So oder so ähnlich könnte man den folgenden Beitrag vom NDR dokumentieren, der sich gegen die Eröffnung eines Modegeschäftes in Schwerin richtet, das auch Kleidung der Marke Thor Steinar verkauft:

Für die Herrenmenschen, äh Gutmenschen in Schwerin ist das freilich schon zu viel des Guten, sodaß wie so oft üblich mal wieder zum Angriff geblasen wird. An vorderster Front dabei ist natürlich die 1. Propagandadivision NDR, das Schlachschiff Kristin Richter (Jusos) und auch die Trabi-Infanterie in Form der Schweriner Bürgermeisterin Angelika Gramkow (PDS/Linke) darf nicht fehlen. Letztere trat 1978 der SED bei und machte seit 1981 in der SED für die Kreisleitung Schwerin Karriere. Als Führungspersonal der DDR kennt sie sich also sehr gut mit einem Regime aus, das selbst vor der Ermordung von Kritikern keinen Halt macht. Alles zum Schutze der einzig wahren Demokratie versteht sich. Wie uns gesagt wurde sollen Rechtsextreme übrigens auch Socken und Schuhe tragen – Genossin Gramkow schreiten Sie ein.

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Leserbeitrag: Der Wolf im Schafspelz – Anmerkungen zum US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama

Sonntag, Juli 27th, 2008

Wer am vergangenen Donnerstag nach Berlin blickte, konnte sich nur wieder einmal verwundert, wenn nicht entsetzt, die Augen reiben. Nach offiziellen Angaben kamen rund 200.000 jubelnde Zuschauer an die Siegessäule, um den US-Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Barack Obama, zu sehen, und seiner Rede an die Deutschen und die Europäer zuzuhören. Schon lange ist es her, daß ein Politiker in Berlin einen solchen Menschenauflauf und eine derartige Begeisterung unter der Menge ausgelöst hat. Schließlich ist es schon eine Weile her, als die Menschen in Berlin das letzte mal zu, vom Staat erzwungenen, politischen Veranstaltungen kamen, um beispielweise den Parteibonzen, des mittlerweile untergegangenen, SED-Regimes zuzujubeln.
Dies ist auch der entscheidende Unterschied zur Situation in der vergangenen Woche. Die Menschen, die kamen, um Barack Obama zu sehen, kamen freiwillig und die Begeisterung war nicht erzwungen. Wer die Szenerie beobachtete, konnte den Eindruck gewinnen, dort wird ein bekannter Popstar gefeiert. Auch das darauf folgende Medienecho erweckte eher den Eindruck, daß dieser Mann tatsächlich eine Art “Polit-Messias”, zu dem er immer wieder von den Medien stilisiert wird, mindestens aber der bereits neugewählte Präsident der USA ist. Auch das deutsche Fernsehen brachte Live-Übertragungen dieser Polit-Veranstaltung, wie sonst nur zu besten Bundestagswahlkampfzeiten.

Aber was sind die Gründe dafür? Warum wird er von den Medien so gefeiert? Wer ist dieser Mann und was will er? Und vorallem, was haben wir Deutsche von ihm zu erwarten? (mehr …)

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“Grüne” für die Legalisierung von Kindesmißbrauch

Mittwoch, September 14th, 2005

Daniel Cohn-Bendit, jüdischer Spitzenkanditat der Grünen für die Europawahl, der das Amt des EU-Präsidenten anstrebt, beschreibt in seiner Autobiographie “Der große Bazar”, erschienen im Trikont-Verlag, sein perverses Verhältnis zu Kindern. Damit ist Cohn-Bendit jedoch nicht der einzige Grüne, auch Volker Beck, der rechtspolitische Sprecher der Grünen plädiert für eine Änderung des Strafrechtes zugunsten Pädophiler. (mehr …)

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