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Hört Hört – SZ entdeckt die BRD-Zensur

18. Juli 2010 in Archiv

Normalerweise lassen wir ja kaum ein gutes Haar an dem gleichgeschalteten BRD-Medienmainstream. Ab und an findet aber auch ein blindes Huhn mal ein Korn, wie diesmal die SZ, der es wohl weniger um Meinungsfreiheit geht als um die Gefahr, daß auch sie ins Visier “BR-demokratischer” Meinungsfahnder geraten könnte. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Lesern dennoch den Artikel “Bund der Vertreibenden” nicht vorenthalten, da endlich auch mal ein BRD-Presseerzeugnis zu der stetigen steigenden Zensur in diesem “freiestem Staat auf deutschem Boden” Stellung nimmt. Hervorhebungen im Text wurden durch uns gemacht.

Diese Art der Zensur ebenso wie die staatliche Zensur sind freilich nichts Neues und in der BRD schon seit Jahrzehnten an der Tagesordnung ohne daß der gemeine Bürger überhaupt mitbekommt, was ihm da vorenthalten wird. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die BRD nicht von anderen totalitären Staaten, mit dem einzigen Unterschied, daß die totalitären Staaten daraus kein Geheimnis machen, während sich die BRD weiterhin als freiheitlicher Staat profiliert.

“Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt.

‘Kampagne gegen rechte Zeitungen’ heißt ein neuer Appell, der dafür sorgen soll, dass sechs rechte bis rechtsextreme Blätter aus deutschen Kioskregalen verschwinden. Rund 40 Organisationen haben zum Start schon unterzeichnet. Antifaschistische Gruppen dominieren die Liste, daneben gibt es Einrichtungen wie den Antisexistischen Infoladen Neukölln, aber auch die SPD-Jugend und Verdi sind dabei. Auf der Website der Kampagne – pushforward.blogsport.de – wird wortreich erklärt, warum die Titel Zuerst, Junge Freiheit, Deutsche Militärzeitschrift, Deutsche Stimme, Preußische Allgemeine Zeitung und National-Zeitung gefährlich sind und wie man es anstellen will, “diese menschenverachtenden Zeitungen aus der Öffentlichkeit zu verbannen”.

Der erste Vorschlag zielt auf die Kioskbesitzer ab. Die müsse man direkt ansprechen und über die Gefahr in ihren Regalen aufklären, heißt es. Doch Vorsicht: “Es gibt natürlich auch Kioskbetreiber, die sehr genau wissen, was sie da anbieten und auf Kritik entsprechend reagieren”, heißt es in dem Aufruf. Read the rest of this entry →

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Wähler als Ratten – Das Demokratieverständnis von Thomas Kirchner

13. Juni 2010 in Deutschland, Europa

Thomas Kirchner

In einer Demokratie sollte es normalerweise jedem Menschen freistehen zu wählen, was er für richtig hält. In solch einer Demokratie wäre es die Aufgabe der Medien neutral zu berichten um es dem Wähler zu erlauben sich selber ein Bild zu formen. Insbesondere in der BRD sind wir von diesem Idealfall Lichtjahre entfernt. Menschen, die Dinge abseits des linken Medienmainstreams aussprechen werden diffamiert, beleidigt und öffentlich bloßgestellt. Die Wähler dieser Menschen werden als potentielle Mörder oder Idioten abgetan, damit auch ja niemand wagt sich eine unabhängige Meinung zu bilden und diese auch bei Wahlen auszudrücken. Normalerweise läuft diese Hetze eher unterschwellig ab und wird von den meisten Zeitungslesern gar nicht erst wahrgenommen. Einen Faux Pas in dieser Hinsicht leistete sich allerdings ein gewisser Thomas Kirchner von der Süddeutschen Zeitung, der die Wähler der niederländischen Freiheitspartei (PVV) pauschal als Ratten bezeichnete und in fünf kleinen Absätzen der Partei jegliche Daseinsberechtigung absprach. So behauptete Kirchner in fälschlicher und diffamierender Weise, daß die gesamte Partei nur Geert Wilders als Mitglied habe und Wilders ein Rattenfänger sei – die Wähler im Umkehrschluß daher Ratten.

Seinen Höhepunkt erreichte Kirchner allerdings, als er als bedauernswert bezeichnete, daß mittlerweile auch kleinere Parteien in den Parlamente drängen und sich am demokratischen Prozeß beteiligen. Kirchner ist also ein BRD-Bürger durch und durch, der eigentlich sehr damit zufrieden ist, daß Wahlen nur pro forma abgehalten werden um den Schein zu wahren, aber die Politik immer die gleiche bleibt. Früher hätte man solch einen Schreiberling als Systemhure bezeichnet, allerdings haben wir genug Anstand und Kenntnis des Strafrechts um solche Worte nicht zu verwenden, egal wie passend sie auch sein mögen.

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