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Jörg Haider: VW hegt erhebliche Zweifel an offizieller Unfallversion

18. Oktober 2008 in Deutschland, Europa

Wie wir aus mehreren Quellen unabhängig voneinander erfahren haben, ging es heute Morgen kurz durch die bundesdeutsche Medienlandschaft, daß der Automobilkonzern VW erhebliche Zweifel an einem “natürlichen Unfallhergang” hegt. So kann es natürlich nur Zufall sein, daß kurz nach der Veröffentlichung dieser Nachricht niemand mehr etwas davon wissen wollte und fast alle Medien diese Meldung aus ihrem Programm nahmen; zum Beispiel die BILD, die anfangs noch fragte “War Haiders Unfall Sabotage?” nur um kurz darauf den Artikel zu löschen.

Auf der Seite der österreichischen Zeitung Heute läßt sich im Interview mit VW-Sprecher Peter Thul weiterhin lesen:

„Fakt ist, dass der Landeshauptmann zu schnell war. Ich will nicht Raser verharmlosen, aber in dieser Kurve ist dieses Tempo fahrphysikalisch kein Problem. Warum der Unfall passierte, können wir nicht erklären (…) Der Phaeton ist neben dem Audi A8 das bestgesicherte Auto überhaupt. Da müsste schon eine Werkstatt dran herumgefummelt haben.”

Auch die britische Zeitung The Sun beruft sich auf die Aussagen von Thul, nachdem sie Haider erstmal kräftig als “Neonazi” und “Faschisten” verunglimpft:

“It is a fact that Haider was going too fast, but such a speed on that curve is not a problem for the car’s physics (…) The Phaeton and Audi A8 are the safest of all. You’d need the key to manipulate the electronics, so someone at a garage would have to tamper with it.”

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Wolfgang Eggert: Aus dem Verkehr gezogen? (Nachtrag)

17. Oktober 2008 in Deutschland, Europa

Diskussionen um den „Diana-Tod“ des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider – aufgegriffen und zusammengestellt von Wolfgang Eggert

Viele offene Fragen

Die Medien ließen in der Vergangenheit eigentlich nie eine Gelegenheit aus, den smarten österreichischen “Rechtspopulisten” Jörg Haider schlecht Aussehen zu lassen. Sie blieben diesem alten Brauch auch treu, als ihr Lieblingsfeind mit gebrochenem Genick und Rückgrat am 11. Oktober 2008 unweit von Klagenfurt aus seinem verunfallten Auto gezogen wurde: Ebenso fix wie unisono wurde das tragische Unglück dem Toten selbst in die Schuhe geschoben. Der Bordelektronik zufolge war der Kärntner Landeschef mit 140 km/h unterwegs gewesen, das doppelte der erlaubten Geschwindigkeit. Conclusio: Wer so schnell fährt, ist selber schuld wenn er draufgeht. Gegen erste Zweifel am Unfallgeschehen und aufkommende Anschlagsvermutungen schlagzeilte die veröffentlichte Meinung in dicken Lettern: Tempo zu hoch, Überlebenschance gleich Null.

Nur: Der Wahrheitsgehalt dieser (volkspädagogisch durchaus angebrachten) Formel ist durch Tausende von Unfallberichten und Statistiken widerlegt. Zwei Tage nach Haiders Unfall berichtete der User eines Internetforum: “Ich selbst hatte vor einigen Jahren, übrigens ganz in der Nähe von Dr. Haiders Unfallort, einen sehr ähnlichen Crash. (Bei mir war’s Sekundenschlaf) Das Auto: Ein MB S500L mit deutlich weniger (weil älter) Sicherheitstechnik. Das Tempo: ca.180 km/h. Meine Karre war ähnlich zerdepscht wie der Phaeton bloß die Tür war noch d’ran.´Ich: (angeschnallt) bin völlig unverletzt (bis auf ein paar Prellungen) durch die Beifahrerseite selber ausgestiegen. Soviel zu dem blanken Unsinn, dass man einen solchen Unfall ab Tempo 100 gar nicht mehr überleben kann.” Ob nun gerade dieser spezielle “Erlebnisbericht” den Tatsachen entspricht, ist schwer zu überprüfen. Nachweislich aber recht hat der Chronist, wenn er fortfährt: “Lady Di’s Wagen, gleicher Bauart wie meiner, knallte frontal mit 200 gegen einen Betonpfeiler und der einzig angeschnallte Insasse überlebte auch!” Read the rest of this entry →

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Berufsrisiko Systemkritiker? Jörg Haider bei Autounfall ums Leben gekommen

11. Oktober 2008 in Deutschland, Europa

Wie Die Presse berichtete, kam der österreichische Politiker Jörg Haider in den frühen Morgenstunden während eines Autounfalls ums Leben. Haider kam mit seinem Wagen von der Loiblpass-Bundesstraße in der Ortschaft Lambichl ab und erlag noch am Unfallort schwersten Kopf- und Brustverletzungen. Haider galt als einer der erfolgreichsten und charismatischten Systemkritiker Europas, was ihm bei der letzten Nationalratswahl einen Stimmanteil von 40% in seiner Heimat Kärnten sicherte. So werden Paralellen zu dem Tod von Uwe Leichsenring sichtbar, der seinerzeit der wohl erfolgreichste NPD-Politiker in ganz Deutschland war, bevor er 2006 ebenfalls tödlich verunglückte.

Während die österreichischen Medien Haider weitestgehend die letzte Ehre erweisen und alle öffentlichen Gebäude Trauerbeflaggung tragen, ist die Berichterstattung in bundesdeutschen Medien mal wieder bezeichnend für die veröffentlichte Stimmung in diesem Land, wo man aus der hämischen Freude über den Tod eines Menschen, weil dieser unangenehme Ansichten hatte, keinen Hehl macht.

Für das BZÖ und viele Menschen in Österreich dürfte der Tod Haiders einen großen Schock darstellen und insbesondere für die BZÖ einige Fragen aufwerfen. So fußte der Erfolg der BZÖ nach der Abspaltung von der FPÖ weitestgehend auf der Person Haider. So dürfte mit nachlassendem Erfolg wohl in Zukunft entweder ein Zusammenschluß mit der FPÖ ins Haus stehen, oder aber ein zukünftiges Dasein als unbedeutende Splitterpartei. Read the rest of this entry →

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Afghanistan: Deutsche Soldaten bei Anschlag verletzt – Holt unsere Söhne da raus

27. März 2008 in Ausland, Deutschland, Europa

Foto: dpa

In der Nacht wurden drei deutsche Soldaten bei einem Sprengstoffangriff nahe der Stadt Kundus verletzt. Zwei von ihnen schwer, einer leicht, wie das Einsatzführungskommandos in Potsdam mitteilte. Die beiden Schwerverltzten werden im Laufe des Tages in Deutschland zur Behandlung eintreffen. Im Süden des Landes kam es zu einem Feuergefecht zwischen dänischen Soldaten und Taliban. Bei dem Gefecht wurde einer der dänischen Soldaten und ein weiterer schwer verletzt. Die Zahl der getöteten ausländischen Soldaten beläuft sich damit auf 33. Wieviele Europäer sollen noch für diesen imperialistischen Angriffskrieg der USA ihr Leben lassen? Wenn der radikale Islam bekämpft werden soll, dann bitte schön in unseren Heimatländern und nicht durch Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Genausowenig wie Türken oder Afghanen sich in deutsche Belange einzumischen haben, genausowenig haben wir uns in die Belange anderer Staaten einzumischen und noch viel weniger haben wir das Recht gegen diese Länder Krieg zu führen, besonders dann, wenn es nicht unseren eigenen Interessen, sondern den Interessen eines anderen Staates dient, der vor allem durch die Bombardierung von Hochzeitsgesellschaften und die Folterung von Gefangenen auffiel.

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