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Blaue Narzisse: Bundestag „genervt“: Petition gegen das Sozialversicherungsabkommen mit der Türkei

24. Februar 2011 in Deutschland, Multikultur

Volksabstimmungen und direkte Demokratie – was in anderen Ländern zu den höchsten Gütern der politischen Kultur gehört und fester Bestandteil der Verfassungen ist, gilt den deutschen Spitzenpolitikern gemeinhin als überflüssig und „gefährlich“, da der Bürger ja sowieso keine Ahnung habe. Widerwillig hat der Bundestag nun jedoch seit einigen Jahren ein E-Petitionen-System im Internet eingerichtet, bei dem Bürgern das Gefühl vermittelt wird, jemand würde sich abseits von Wahlen allen Ernstes für ihre Meinung interessieren. Nun haben die Bürger dieses – ziemlich benutzerunfreundlich gestaltete – Petitionensystem einmal verwendet und anstatt sich über dieses Zeichen der Überwindung der Politikverdrossenheit zu freuen, sind unsere Politiker das, was sie wohl immer sind, wenn der Bürger sich zu Wort meldet: genervt.

Über 11.000 Bundesbürger haben nach einer umfangreichen Bewerbung der Petition in Internetblogs, auf Internetseiten und in sozialen Netzwerken ihre Unterschrift unter die von einem A. Weber erstellte Petition gegen das Sozialversicherungsabkommen mit der Türkei von 1964 gesetzt. So viele, dass sich der Bundestag nun mit der Petition beschäftigen wird, obgleich das Ergebnis schon klar sein dürfte. Angesichts der Tatsache, dass Bundesbürger sich für Politik interessieren und gegen Ungerechtigkeiten demonstrieren, titelt auch der linksliberale Spiegel gleich besorgt: „Anti-türkische Petition nervt den Bundestag“.

Deutsche Krankenversicherung kommt für Behandlung von Türken in der Türkei auf

Zunächst gilt es zu klären, was das Sozialversicherungsabkommen mit der Türkei von 1964 überhaupt besagt und warum es zu einer derartigen Ablehnung im Volk gekommen ist. Das Abkommen sieht vor, dass deutsche Krankenversicherungen für medizinische Dienstleistungen in der Türkei, von Familienangehörigen eines in Deutschland lebenden Türken, aufkommen. Hierin liegt eine Ungleichbehandlung der Beitragszahler begründet, denn im Unterschied zu türkischen Beitragszahlern, dürfen deutsche Beitragszahler ihre Eltern ebenso wenig mitversichern, wie Familienangehörige, die im Ausland leben.

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Volksoffensive: Vorteile in der Krankenversicherung – aber nicht für Deutsche

17. November 2010 in Deutschland, Multikultur

Es klingt fast unglaublich: Türken werden gegenüber Deutschen im Krankenversicherungssystem privilegiert. In Deutschland werden Kinder und Ehepartner kostenlos über die Familienversicherung mitversichert. Eine Mitversicherung von Eltern ist dabei ausgeschlossen. Nicht jedoch bei türkischen Bürgern, deren Eltern noch in der Türkei leben: sie werden kostenlos vom deutschen System mitversichert.

Im „deutsch-türkischem Abkommen über soziale Sicherheit“ von 1964 ist geregelt, dass in der Türkei lebende Angehörige eines in Deutschland lebenden Türkens mit zum Versichertenkreis zählen. Zwar werden die Kosten der Krankenversicherung zuerst von den türkischen Kassen übernommen, jedoch anschließend durch die deutschen Krankenkassen wieder erstattet. Diese Besonderheit des Sozialversicherungsrechts ist der Bestimmung zu verdanken, dass jeweils der Vertragspartner bestimmen kann, wer zum Familienkreis gezählt wird (Art. 15a). In der Türkei nimmt man eine großzügigere Definition vor und zählt auch die Eltern eines Versicherten dazu, sodass von einer Benachteiligung deutscher Versicherter im eigenen Land gegenüber ausländischen Versicherten gesprochen werden muss.

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Türkei: Schaf mit Menschengesicht geboren

18. Januar 2010 in Ausland

Zuweilen sagt man den Türken nach, sie hätten eine überaus innige Beziehung zu ihren Schafen. Normalerweise sind derartige Aussagen als ein Affront gedacht, aber zuweilen kann einem die Realität schon ein Schnippchen schlagen. So kam in einem Dorf bei Izmir jüngst ein Schaf zur Welt, welches das Gesicht eines Menschen trägt. Angeblich soll das Schaf zu viel Vitamin A zu sich genommen haben und hat deshalb nunmehr eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Bonusmeilenritter Cem Özdemir von den Grünen. Genauere Untersuchungen sollen Aufschluß über die Herkunft des Tieres geben.

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Essen: Trotz Ausländer-Krieg, Politische Correctness überwiegt

29. Juli 2008 in Deutschland

“Noch einen Schritt weiter über die Viehofer Straße, und eine Grenze ist überschritten. Sie ist unsichtbar, es gibt keinen Warnhinweis auf herkömmlichen Straßenkarten der Stadt Essen. Dabei gelten hinter der Linie andere Gesetze. An der Viehofer Straße beginnt der “gefährliche Ort”. So nennt die hiesige Polizei den nördlichen Teil der Essener Innenstadt.

Alle zwei Wochen machen sich etwa ein Dutzend Polizeibeamte in olivgrünen Einsatzoveralls auf den Weg, begleitet von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsdienstes. Die genaue Personenzahl soll nicht verraten werden, “damit sich die Gegenseite nicht darauf einstellen kann”, betont die Polizei.

Der “gefährliche Ort” umfasst drei Dutzend Straßen. Die Beamten betreten schummrige Teestuben und orientalische Cafés, die sich gern als “Kulturvereine” bezeichnen, Imbissbuden, Telefonshops,
Interneträume. Es ist eine in Teilen zwielichtige Infrastruktur der libanesischen “Gemeinde”, zu der in Essen rund 5000 Menschen gezählt werden. Die Ordnungshüter verlangen bei Bedarf Personalausweise, Konzessionsbelege. Sie werden oft mit widerwilliger Höflichkeit und abschätzigen Blicken bedacht, als beträten sie fremdes Hoheitsgebiet. In Essen wird ein Phänomen bekämpft, das auch in anderen deutschen Städten zu beobachten ist. Polizisten sprechen von “Parallelwelten” und “Angsträumen”. Migrationspolitikern stockt der Atem angesichts solcher Ausdrücke. Doch die Beamten finden für ihre Erfahrungen keine anderen Worte mehr. Sie wagen sich nur mit Verstärkung in solche Gegenden, weil sie bei ihren Kontrollen Pöbeleien und körperliche Angriffe riskieren.” Read the rest of this entry →

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So geht man mit kriminellen Ausländern um: Türkei verurteilt deutsches Drogenmädchen zu 7 1/2 Jahren

19. Juli 2008 in Ausland, Deutschland

Während in der BR Deutschland kriminelle Ausländer mit Samthandschuhen angefaßt werden, jammert die BILD schon seit Monaten, wie schlecht das arme Drogenmädchen Sabrina Mittendorf doch behandelt würde. Sabrina war daran beteiligt, 20 Kilo Heroin von Antalya nach Deutschland zu schmuggeln, wurde aber auf dem Weg zum Flughafen von der türkischen Polizei aufgegriffen und festgenommen. In der Untersuchungshaft brachte sie ein Baby zur Welt, was die Hoffnung auf ein niedriges Urteil nährte. Statt dem von der BILD erhofften Freispruch, entschied das Gericht auf 7 1/2 Jahre Haft. Ein Urteil, das wie wir finden überaus gerechtfertigt ist und durchaus höher hätte ausfallen können. Wer derartige Mengen Drogen schmuggelt oder auch nur als Gefallen für einen Freund mitnimmt, nimmt bewußt die Abhängigkeit und den Tod von zahlreichen Menschen in Kauf. Für derartige Taten ist Gnade oder Mitleid fehl am Platz.

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PKK entführt deutsche Bergsteiger

13. Juli 2008 in Ausland, Deutschland, Multikultur

Vor wenigen Tagen entführte die kurdische PKK drei deutsche Bergsteiger. Als Grund nannte die PKK die “feindselige Politik” der Bundesregierung gegen das kurdische Volk und gegen die PKK. Na gut, so kann man sich täuschen. Da füttert man Hundertausende Kurden hierzulande auf Kosten der Steuerzahler durch und schon gilt man als feindselig. Da hilft eigentlich nur noch die sofortige Abschiebung der Kurden in ihr Heimatland. Wenn wir dafür drei Deutsche lebend zurückbekommen eigentlich ein gutes Geschäft für beide Seiten. Selbst Claudia Roth dürfte damit einverstanden sein, denn nach eigener Aussage macht sie ja Türkei-Politik und in der Türkei hat man die Kurden auch nicht gerne.

Natürlich wären wir um zahlreiche Kulturbereicherungen ärmer, wie zum Beispiel, naja lassen wir das. In Köln feierte die PKK gestern übrigens ein Fest zu Ehren ihrer Jugend. Daß so ein Fest nicht in der Türkei, sondern in Köln stattfindet ist eigentlich schon bezeichnend. Wer einmal die Worte “Heil”, “Führer” und “Kampf” in einem Satz hören möchte, kann bei diesem Fest der gelebten Völkerverständigung ja mal vorbeischauen. Kurdisch ist übrigens Amtssprache, mit Deutsch kommt man nicht allzu weit, soviel zur Verständigung. Read the rest of this entry →

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Deutschland vs Türkei: Mittwoch gehts rund…

22. Juni 2008 in Deutschland, Europa, Multikultur

Hiermit distanzieren wir uns von allen im Video getätigten Aussagen, allerdings halten wir dieses Lied für einen anschaulichen Beitrag zur Diskussion zum kommenden Spiel der Europameisterschaft zwischen Deutschland und der Türkei.

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Iren lehnen die EU-Verfassung ab – Wie geht es weiter?

15. Juni 2008 in Deutschland, Europa, Wahlen

Nachdem wir uns gestern an dieser Stelle schon kurz bei den Iren für ihr Nein zur EU-Verfassung bedankt haben, ist es nunmehr an der Zeit, zu resümieren. Während bei den Bürgern der Länder, in denen man wohlwissentlich keine Abstimmung durchgeführt hat, die Freude siegt, daß die in Reformvertrag geänderte EU-Verfassung durch die Iren abgelehnt wurde, sucht man in der Politik derweil einen Weg um die EU-Verfassung über die mittlerweile zweite Ablehnung durch die europäischen Bürger dennoch durchzusetzen. Schon bei der letzten Abstimmung votierten vor allen Dingen die Franzosen und die Niederländer gegen die EU-Verfassung, was schlußum dazu führte, daß man es in diesen Ländern der Bundesrepublik gleich tat und schlichtweg die Verfassung im Parlament absegnete, während der Bürger salopp gesagt die Schnauze halten durfte. Diese Vorgehensweise nennt sich heutzutage Demokratie. Früher nannte man es Diktatur, wenn der oder die Herrscher einfach gegen den Willen des Volkes und über das Volk hinweg Entscheidungen trafen, aber heutzutage hat man dafür viel euphemistischere Ausdrücke. Read the rest of this entry →

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Auch hier Fälle mangelnder Integration? – Jugendkriminalität in der Türkei

2. April 2008 in Deutschland, Europa

„Warum nimmt mich denn keiner ernst?“, fragt die Elfjährige ungeduldig die Polizisten, die sie umringen. „Ich habe ihn getötet, ich.“ Noch immer wollen die Beamten ihr nicht glauben, bis ihnen die DNA-Analyse die Sprache verschlägt. Tatsächlich hat die Elfjährige den neunjährigen Schüler Yusuf aus der Nachbarschaft getötet. Nicht einfach nur getötet. Mit 109 Messerstichen in einen qualvollen Tod geschickt.

Die türkischen Polizisten sind in Sachen Jugendkriminalität viel gewöhnt. Das aber hatten auch sie noch nicht erlebt. Yusuf war schmächtig, die Messerstiche hatten darauf hingedeutet, dass der Täter kein Erwachsener gewesen sein konnte. „Ich habe Yusuf nicht gemocht“, sagt das Mädchen, das allmählich begreift, was es getan hat. Yusuf war das jüngste von sieben Geschwistern. Der Vater war an Krebs gestorben, die älteste Schwester wurde von einem Lastwagen überrollt, und Yusuf war bereits zweimal operiert worden. Am 22. Januar drückte sein Großvater ihm 20 türkische Lira in die Hand und schickte ihn zum Zigarettenholen. Er durfte sich noch ein Päckchen Chips kaufen, in die Tasche steckte er 10 Lira Wechselgeld und schlenderte zurück nach Hause. Plötzlich stand das Mädchen im Weg, schubste ihn in ein leerstehendes Haus, packte ihn, warf ihn an die Wand, drosch auf ihn ein, stach mit einem Messer 109 Mal zu, nahm die zweimal 5 Lira, ging nach Hause und legte sich auf ihr Bett. Read the rest of this entry →

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Türkischer Provider sperrt Indymedia

29. März 2008 in Deutschland, Europa

Wer immer nach Zensur ruft, der ist auch irgendwann selbst betroffen wie das linke Portal Indymedia nunmehr in der Türkei feststellen durfe. Indymedia ist vielen Menschen bekannt als ein linksradikales Internetportal, das im Namen des Antifaschismus immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende aufruft und sich allerorten für ein Verbot von rechtsgerichteten Parteien und Organisationen einsetzt und stetig darauf drängt Internetseiten, die nicht dem verquerem Weltbild von Indymedia entsprechen, zu verbieten. So könnte man meinen, daß wir nun froh wären, daß das Portal nunmehr zumindest in der Türkei mit seinen eigenen Waffen geschlagen wird. Das Problem des verqueren Verständnises von Meinungsfreiheit dieses Portals und seiner Anhänger löst dieses Problem jedoch nicht. Stattdessen heulen sich die Genossen jetzt erstmal aus, daß nun auch sie von der Medizin betroffen sind, die sie anderen nur zu gerne verabreichen. Nichtsdestotrotz hat auch ein Portal wie Indymedia seine Daseinsberechtigung und sei es nur um Menschen zu zeigen, daß der neue Faschismus sich Antifaschismus nennt, wie Ignazio Silone und Theodor Adorno seinerzeit schon warnten.

Auf Indymedia selbst wird zur Solidarität aufgerufen. Was wäre da naheliegender als diesen Worten auch Taten folgen zu lassen und in türkischen Bevölkerungshochburgen in Deutschland Demonstrationen anzumelden. Wir schlagen Duisburg-Marxloh und Berlin-Kreuzberg vor. Für die Gesundheit der Teilnehmer haften wir allerdings nicht, das sind nämlich die Geister, die Indymedia jahrelang rief.

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Türkei: Prozeßbeginn gegen Drogenmädchen Sabrina A.

27. März 2008 in Ausland, Deutschland, Multikultur

Am Dienstag begann in der Türkei der Prozeß gegen die 20-jährige Sabrina A. wegen Drogenschmuggel und Bandenkriminalität. Sabrina sitzt bereits seit acht Monaten in Untersuchungshaft in die Türkei und harrt nun einer möglichen Haftstrafe von 15 Jahren, sollte sie verurteilt werden. Bereits am ersten Verhandlungstag lehnte der türkische Richter eine Freilassung unter Auflagen strikt ab. In der Türkei weiß man anscheinend wie man mit kriminellen Ausländern umzuspringen hat, im Gegensatz zu Deutschland, wo es für kriminelle Ausländer gerade mal einen Klapps auf die Hand gibt, bevor sie wieder auf die Bevölkerung losgelassen werden. Daß 80% aller Täter in Berlin mit zehn oder mehr Straftaten einen sogenannten Migrationshintergrund haben, spricht eine deutliche Sprache.

Sabrina wurde im Juli 2007 festgenommen, als sie fünf Kilogramm Heroin über Antalya nach Deutschland schmuggeln wollte. Mit ihr zusammen wurden zwei Türken festgenommen, bei denen die Polizei weitere 15 kg Heroin fand. Sabrina beteuert indes, daß sie nicht gewußt habe, daß sich im Koffer Drogen befanden und daß sie den Koffer nur aus Hilfsbereitschaft zu einem Türken mitnahm, den sie im Urlaub kennenlernte. Vielleicht hat Sabrina nunmehr für die Zukunft gelernt von welchen Personenkreisen sie sich fernhalten sollte, wetten würden wir darauf nicht.

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Oh’ wie schade… (Nachtrag zu den Ausschreitungen nach dem Spiel Türkei vs Schweiz)

16. November 2005 in Ausland, Europa, Sport

Istanbul: Nach einem 2:0 Sieg im Hinspiel in Bern gelang es der Schweiz trotz eines 4:2 Sieges der türkischen Mannschaft in Istanbul das Ticket für die Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 zu lösen. Die Türkei ist damit ausgeschieden. Ein Dank und Glückwunsch an die Eidgenossen. Read the rest of this entry →

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