Posts mit Schlüsselwort ‘Nordamerika’

Detroit: Das sozialistische Utopia

Samstag, Juli 27th, 2013

In der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts galt Detroit als eine der reichsten Städte der Welt mit hohen Löhnen und einem weitreichenden Wohlstand, ein glänzendes Beispiel für Unternehmergeist und Eigenverantwortung. Henry Ford baute hier das legendäre Model T, das nicht nur den Autobau revolutionierte, sondern für die Arbeiter in der Industrie auch neue Maßstäbe in Sachen Arbeitszeit und Löhnen setzte und das im positiven Sinne, denn Ford war der Ansicht, wer die besten Arbeiter haben möchte, der muss diese besser entlohnen und ihnen mehr Freizeit geben. So geht die 40-Stunden Woche und das Wochenende nicht etwa auf Gewerkschaften zurück, wie diese oftmals behaupten, sondern auf Henry Ford.

Das kapitalistische Detroit war reich, geschäftig und attraktiv.

Dies begann sich im Jahr 1962 zu ändern, als die sozialistischen Demokraten an die Macht kamen. Der schottische Geschichtswissenschaftler Alexander Tytler sagte einmal, dass Demokratie nur existieren kann bis die Wähler bemerken, dass sie sich die Großzügigkeit der Staatskasse wählen können, was zur Folge hat, dass sie ab diesem Zeitpunkt nur noch denjenigen wählen, der ihnen die meisten Vorteile aus der Staatskasse sichert.

Die Strategie der Demokraten und allgemein aller Sozialisten ist es die unproduktiven Teile der Gesellschaft für ihre Stimmabgabe zu entlohnen indem sie diese Vorteile aushändigen, gemeinhin in Form von unverdienten Sozialleistungen. Die Kosten dafür dürfen freilich die produktiven Teile der Gesellschaft tragen. So war Detroit die vergangenen 60 Jahre die politische Spielwiese für die Demokraten, da sie dank eindeutig geklärter Machtverhältnisse eine Politik ganz nach ihren Wünschen und Idealen durchsetzen konnten, eine Politik, die laut sozialistischen Idealen und sozialistischen Propaganda für Gleichheit und Wohlstand für alle sorgt, was gemeinhin als “soziale Gerechtigkeit” bezeichnet wird. (mehr …)

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Zwischen Rundfunkgebühr und Medienabgabe

Sonntag, März 24th, 2013

programmstoerung

Wer in Deutschland weder den öffentlich-rechtlichen Propagandafunk konsumieren oder mit seinem Mobiltelefon keine Musikdateien kopieren möchte, der braucht dies nicht zu tun, schließlich herrscht ja auch in der BRD noch ein gewisses Maß an Freiheit. Leider hört die Freiheit allerdings genau da auf, wo man für das, woran man kein Interesse hat auch nicht bezahlen möchte. Rundfunkgebühr ebenso wie Medienabgabe sind in Deutschland Zwangsabgaben, die man zu entrichten hat, ob man an diesen Angeboten Interesse hat oder nicht. Im Endeffekt handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als um eine Steuer, die bestimmten Interessengruppen zugute kommt.

In libertäreren Staaten wäre so etwas undenkbar, aber der Deutsche lässt ja viel mit sich machen und das Ende der Fahnenstange dürfte gefühlsmäßig erst jenseits der 100% Abgabenlast erreicht sein. Zum Vergleich: Auch die USA betreiben öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender zum Preis von 1,5 Milliarden Dollar für 311 Millionen Menschen. Deutschland mit knapp einem Viertel der Bevölkerung hingegen gibt mit 9,5 Milliarden Dollar (7,5 Milliarden Euro) mehr als sechsmal soviel aus. Wer jetzt glaubt, dass die zahlreichen Regionalangebote für diese hohen Kosten verantwortlich sind, der irrt sich – das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA alleine besteht aus 354 Sendern, wozu nicht nur regionale Angebote gehören, sondern auch Angebote für verschiedene Interessengruppen, wie etwa den Heimwerker-Kanal oder den Wissenschafts-Kanal. Eine gesonderte Steuer gibt es in den USA dafür nicht. Im Schnitt kostet das öffentlich-rechtliche Medienangebot in den USA $4,82 per Einwohner; in Deutschland ist es mit umgerechnet $117,28 über 24 mal so viel.

Dafür gibt es in Deutschland ganz im Gegensatz zu den USA und anderen freiheitlicheren Staaten aber auch eine Medienabgabe auf alle möglichen Arten von Speichermedien. Wer sich etwa in Deutschland ein etwas moderneres Mobiltelefon kauft, der zahlt dabei 36 Euro als Medienabgabe, weil das Telefon schließlich dazu benutzt werden könnte Musikdateien zu kopieren. Wer sich eine Speicherkarte für seine Digitalkamera kauft um damit Familienfotos zu machen wird natürlich auch zur Kasse gebeten, denn anders als für Familienfotos lassen sich Speicherkarten auch zum Kopieren von Musikdateien nutzen. Gleiche Argumentation gilt freilich auch für Computer, CDs, DVDs, und sogar Drucker, denn man könnte ja irgendwas vervielfältigen, woran die GEMA irgendein ein Recht haben könnte und soll daher schonmal vorsorglich bezahlen. Ebenso wie bei den Rundfunkgebühren sind es viele “könnte”, die im Endeffekt ein überaus einträgliches Geschäft sind. (mehr …)

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Attentat in Aurora – Diskussion um das amerikanische Waffengesetz

Samstag, Juli 21st, 2012

Wie eigentlich fast immer wenn eine Schusswaffe benutzt wird um ein Attentat zu begehen, entfachen gewisse Interessengruppen eine Diskussion um Waffengesetze zu verschärfen. Die Verfassung der Vereinigten Staaten erlaubt es ihren Bürgen ausdrücklich Waffen zu besitzen und zu tragen. Von den Gründervätern war dies als Schutzmaßnahme gedacht, damit sich das Volk gegen eine allzu totalitäre Politkaste zur Wehr setzen kann und in der Lage ist sich vor Kriminellen zu verteidigen, wenn der Staat dies nicht kann. In Anbetracht dieser durchaus weisen Voraussicht, ist es kein Wunder, daß diese Interessengruppen am Liebsten alle Waffen konfiszieren würden. Da kommt so ein Attentat natürlich gerade Recht, denn zumindest ein signifikanter Teil der apathetischen Masse macht sich um die Konsequenzen keine Gedanken.

Mittlerweile ist bekannt, daß der Attentäter von Aurora auch eine Bombe gebaut und diese in seiner Wohnung verstaut hatte. Glaubt denn jemand allen Ernstes, daß wenn er sich keine Waffe legal hätte kaufen können, er das Attentat nicht begangen hätte? Vielmehr ist es doch so, daß ein bewaffneter Kinobesucher sich zur Wehr setzen und so viele Leben hätte retten können. Traurigerweise haben die Politik und der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten das öffentliche Tragen von Waffen unmöglich gemacht, sodaß die Attentäter und Kriminellen, die sich nicht um Gesetze scheren weiterhin Waffen tragen, während sich das Volk nicht mit geeigneten Mitteln verteigen darf und gerade bei derartigen Attentaten die Zahl der Opfer weitaus höher ist als sie hätte sein dürfen.

Das Problem sind nicht zu lasche Waffengesetze, sondern zu strenge Waffengesetze, die es dem Bürger nicht erlauben sich mit geeigneten Mitteln zu verteidigen. Ebenso wie der Bürger das Rechts haben sollte sich gegen eine totalitäre Politkaste zu verteidigen, sollte er das Recht haben sich gegen Kriminelle zu verteidigen und sollte dabei der eine oder andere Kriminelle ums Leben statt ins Gefängnis kommen, so ist das halt Berufsrisiko.

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Jürgen Liminski: Europäer sollten die Tea Party ernst nehmen – und lernen

Sonntag, November 7th, 2010

Demonstration der Tea Party vor dem Weißen Haus: Selbstbestimmung statt Flucht in den Staat Foto: Wikipedia/dbking

Man könnte die Kommentare der meisten deutschen Medien über die Wahlen in Amerika schon vorher schreiben, und der Tenor dürfte sein: Der Erfolg der Republikaner sei einigen verrückten Gestalten geschuldet, die sie mit Hilfe der Tea Party in politische Geiselhaft genommen hätten. Dazu ein paar Bilder von Sarah Palin oder der jungen Christine O’Donnell, am besten schreiend oder sonst irgendwie schrill auftretend. Es ist ja so einfach, ein paar Beispiele zu hochzuhalten und damit sich und die Zuschauer oder Leser zu manipulieren.

Aber was die selbstherrlichen Abkanzler in den Redaktionen nicht ahnen und vermutlich auch nicht wissen wollen: Diese Wahl markiert nicht nur die politische Einhegung des Medienlieblings Barack Obama – Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus, möglicherweise sogar im Senat –, sondern auch das Aufkommen eines Phänomens, das in Europa ebenfalls Schule machen könnte.

Neue Ausdrucksformen des Volkswillen

Denn hinter und mit der Tea Party manifestiert sich eine Bewegung, die die Bedeutung des Staates und der etablierten Parteipolitiker in Schranken weist, die der wirkliche Souverän, das Volk, setzt. Es ist die Suche nach neuen Ausdrucksformen des Volkswillens, die von den blassen und blasierten Funktionären weder kontrolliert noch usurpiert werden können.

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Leserbeitrag: Der Wolf im Schafspelz – Anmerkungen zum US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama

Sonntag, Juli 27th, 2008

Wer am vergangenen Donnerstag nach Berlin blickte, konnte sich nur wieder einmal verwundert, wenn nicht entsetzt, die Augen reiben. Nach offiziellen Angaben kamen rund 200.000 jubelnde Zuschauer an die Siegessäule, um den US-Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Barack Obama, zu sehen, und seiner Rede an die Deutschen und die Europäer zuzuhören. Schon lange ist es her, daß ein Politiker in Berlin einen solchen Menschenauflauf und eine derartige Begeisterung unter der Menge ausgelöst hat. Schließlich ist es schon eine Weile her, als die Menschen in Berlin das letzte mal zu, vom Staat erzwungenen, politischen Veranstaltungen kamen, um beispielweise den Parteibonzen, des mittlerweile untergegangenen, SED-Regimes zuzujubeln.
Dies ist auch der entscheidende Unterschied zur Situation in der vergangenen Woche. Die Menschen, die kamen, um Barack Obama zu sehen, kamen freiwillig und die Begeisterung war nicht erzwungen. Wer die Szenerie beobachtete, konnte den Eindruck gewinnen, dort wird ein bekannter Popstar gefeiert. Auch das darauf folgende Medienecho erweckte eher den Eindruck, daß dieser Mann tatsächlich eine Art “Polit-Messias”, zu dem er immer wieder von den Medien stilisiert wird, mindestens aber der bereits neugewählte Präsident der USA ist. Auch das deutsche Fernsehen brachte Live-Übertragungen dieser Polit-Veranstaltung, wie sonst nur zu besten Bundestagswahlkampfzeiten.

Aber was sind die Gründe dafür? Warum wird er von den Medien so gefeiert? Wer ist dieser Mann und was will er? Und vorallem, was haben wir Deutsche von ihm zu erwarten? (mehr …)

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YAF: Politisch überkorrekter Kuchenverkauf

Donnerstag, März 27th, 2008

In den 1960er Jahren gründete sich an amerikanischen Universitäten die Organisation Young Americans for Freedom; eine Vereinigung konservativer Studenten mit dem Ziel ein Gegengewicht zur linkslastigen Studentenbewegung zu bilden. Zu den berühmtesten Mitgliedern dieser Gruppe zählt wohl der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan. Anfang der 1990er löste dich Vereinigung weitestgehend auf, wurde aber in den vergangen Jahren wiederbelebt und macht seither mit politisch unkorrekten Veranstaltungen von sich reden. So auch vergangene Woche, als die YAF zu einem Affirmative Action Kuchenverkauf einlud. Bei Affirmative Action handelt es sich um ein Program, das sogenannten Minderheiten den Einstieg in Universitäten erleichtert, indem Extrapunkte bei Einstellungstests an Universitäten und auf Arbeitsplätzen verteilt werden. Bei dem Affirmative Action Kuchenverkauf hielten die Mitglieder der YAF dieser Politik einen Spiegel vors Gesicht, indem sie den Kuchen an Minderheiten für 50 Cent verkauften, während alle anderen das Doppelte zahlen sollten.

Aus Protest verteilten linkslastige Studentengruppen kostenlos Donuts und Plätzchen mit kleinen Zetteln auf denen stand “Multikultur ist Stärke”. Offenbar waren die Zettel mit “Krieg ist Frieden” und “Freiheit ist Sklaverei” schon vergeben. Einen schönen Gruß an George Orwell an dieser Stelle.

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Ron Paul: Das Ende der Dollar-Hegemonie

Donnerstag, März 20th, 2008

Vor hundert Jahren wurde die Angelegenheit „Dollar-Diplomatie“ genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1989 entwickelte sich diese Politik weiter, hin zu einer „Dollar-Hegemonie“. Aber nach all diesen Jahren des großen Erfolgs nähert sich unsere Dollar-Herrschaft ihrem Ende.

Es wird zu Recht allgemein behauptet, dass diejenigen, welche das Gold besitzen, die Gesetze machen. In früheren Zeiten war allgemein akzeptiert, dass ein fairer und ehrlicher Handel den gegenseitigen Austausch wirklicher Werte erfordert. In den Anfängen war der einfache Tauschhandel von Gütern üblich. Später wurde entdeckt, dass Gold eine universelle Anziehungskraft erfährt und den geeigneten Ersatz für den umständlichen, beschwerlichen Tauschhandel darstellte. Gold erleichterte nicht nur den Austausch von Gütern und Dienstleistungen, sondern diente als Wertaufbewahrungsmittel für diejenigen, welche den Wert für schwerere Zeiten aufbewahren wollten.

Obwohl sich das Geld naturgemäß auf den Handelsmärkten entwickelte, maßten sich Regierungen, deren Macht wuchs, die monopolartige Kontrolle über das Geld an. In manchen Zeiten garantierten Regierungen die Qualität und Reinheit des Goldes, aber mit der Zeit lernten Regierungen, mehr auszugeben als sie einnahmen. Neue oder höhere Steuern zogen das Missfallen der Leute auf sich, sodass es nicht lange dauerte, bis Könige und Kaiser lernten, wie sie ihre Währungen inflationieren konnten – indem sie den Goldgehalt der Münzen reduzierten und dabei glaubten, ihre Untertanen entdeckten den Betrug nicht. Doch die Leute bemerkten immer recht schnell diese Machinationen und protestierten energisch. (mehr …)

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