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Innenminister Friedrich will “radikalisierte Blogger” verfolgen

8. August 2011 in Deutschland

Hans-Peter Friedrich

Nach allen bisherigen Erkenntnissen war der Attentäter von Norwegen, Anders Behring Breivik, ein Mitglied der Freimaurer und radikaler Vertreter Israels und des Zionismus. Das stört die bundesdeutschen Granden der etablierten Politik freilich nicht einen Zusammenhang zwischen Breivik und der deutschen Nationalbewegung herzustellen und in üblicher Manier Verbote von allem zu fordern, was auch nur im Entferntestens rechts ist. Daß dabei auch der Überwachungsstaat ausgeweitet werden soll ist für die da oben natürlich wieder die Sahne auf dem Kuchen.

Die Vorreiterrolle hierbei nimmt der CDU-Innenminister Hans-Peter Friedrich ein, welcher der Anonymität im Internet ein Ende setzen will, wobei insbesondere “radikalisierte Blogger” betroffen sein sollen. Freidrich fragt dann auch ganz scheinheilig: “Normalerweise stehen Menschen mit ihrem Namen für etwas ein. Warum nicht auch ganz selbstverständlich im Internet?” Die Antwort ist einfach. So sind es nämlich Friedrich und Konsorten die einen mit ihrer Gesinnungsjustiz und den gewalttätigen Übergriffen gerade erst in die Anonymität treiben. Fast jeder nationale Aktivist dürfte schonmal Besuch vom BKA zwecks Hausdurchsuchung gehabt haben und eingeworfene Scheiben und abgebrannte Autos nationaler Aktivisten sind längst keine Seltenheit mehr.

Friedrich sollte allerdings nicht glauben, daß man sich alles gefallen lassen wird. Uns würde es jedenfalls nicht wundern, wenn der eine oder andere “radikalisierte Blogger” es denen da oben mit gleicher Münze heimzahlt, denn auch Innenminister haben Privatadressen. Zudem können wir uns durchaus vorstellen, daß “radikalisierte Blogger” nicht die einzigen sind, die dem ganzen deutschen Bundestag gerne den Dankbarkeitsorden “Eichenbaum am Bande” verleihen würden. Sollte Friedrich irgendwelche privaten Daten von irgendwem offenlegen, dann dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch das Privatleben Friedrichs offengelegt wird.

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Wikileaks DNS lahmgelegt

4. Dezember 2010 in Archiv

Nach diversen Attacken auf DNS-Server und Sperrungen durch zahlreiche Internetfirmen, kann Wikileaks derzeit nicht mehr unter den üblichen Adressen http://www.wikileaks.org/ und http://www.wikileaks.ch/ aufgerufen werden. Wer die Seite dennoch aufrufen möchte, kann dies direkt über die Server-IP tun: http://213.251.145.96/

Von Wikileaks mag man halten, was man will, wenn aber Seiten angegriffen und gesperrt werden, so werden wir unser Möglichstes tun dem entgegenzuwirken.

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So arbeitet die “unabhängige” Presse in der BRD

4. Dezember 2010 in Deutschland, Gesellschaft

“Wir handeln geheime Dinge ab (…) und das muß ein Zuschauer, Zuhörer oder Leser nicht erfahren.”

“Der Mehrwert besteht einfach darin, daß wir die Wahrheit erfahren (…) und die dann nicht schreiben oder senden dürfen.”

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Neues Jugendschutzgesetz: Zensur auf Demokratisch

1. Dezember 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Die BRD hebt sich immerzu damit hervor demokratisch und ohnehin der “freieste Staat auf deutschem Boden zu sein” und übersieht geflissentlich, daß jedes Jahr tausende ihrer Bürger wegen Meinungsverbrechen verfolgt und interniert werden und es auch sonst mit Meinungs- und Pressefreiheit in dieser Republik nicht weit her ist. Der einzige Dorn im Auge dieser Simulation eines demokratischen Rechtsstaates ist das Internet, weil es dort viele Seiten wie diese hier gibt, wo sich Menschen frei von staatlichen Denkverboten und Zensur austauschen können. So verwundert es kaum, daß die BRD immer neue Schlachten gegen die Freiheit des Internet schlagen will und meint somit den Krieg gegen Dissidenten gewinnen zu können.

Die neueste Waffe dieser Heuchler und Dienstwagenhuren soll eine Novelle des Jugendschutzgesetzes sein. Laut dieser Novelle sollen alle bundesdeutschen Betreiber von Internetseiten ab dem 01. Januar 2011 alle Inhalte überprüfen, ob diese auch den Jugendschutzbestimmungen entsprächen, diese klassifizieren und schließlich neben einem Hinweis auf die Altersfreigabe auch Maßnahmen treffen um Jugendlichen den Zugang zu verhindern. Was für kommerzielle Angebote sicherlich möglich, wenn auch mit hohen Kosten verbunden ist, dürften private Betreiber nicht schaffen. Wer nämlich ein Forum oder einen Blog betreibt, der müßte sich tausende von Seiten und Kommentaren durchlesen um zu sehen, ob da nicht vielleicht jemand irgendetwas Verbotenes gesagt hat. Aber keine Sorge liebe Kinder, RTL und Sat1 bringen auch weiterhin im frühen Abendprogramm Gewalt und Pornografie. Zusätzlich sollen alle Seiten ein Jugendschutzprogramm installieren, das ausgelesen werden kann, um automatisch Inhalte zu sperren. Wer darin einen Trojaner oder sonstige staatliche Schadsoftware vermutet, der liegt wahrscheinlich genau richtig.

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Kopp Verlag: »Das ist zum Piepen komisch!« – Exklusiv-Interview mit Eva Herman

19. November 2010 in Deutschland

Aufgrund einer Anfrage des Kopp Verlages sehen wir uns gezwungen diesen Text zu entfernen.

Der Hausmeister

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Axel Fischer fordert Vermummungsverbot und Radiergummi fürs Internet

16. November 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Axel Fischer, CDU

Manche Politiker sind so eifrig in ihrem Drang vorauseilenden Gehorsam zu zeigen, daß ihre Aussagen einfach nur lächerlich wirken und damit für Gelächter sorgen. Dazu gehört auch der CDU-Politiker Axel Fischer, der unlängst ein Vermummungsverbot und einen Radiergummi für das Internet forderte. So lächerlich dies auch klingen mag, die Idee hinter solchen Aussagen ist die Angst der Machthaber vor einem Bereich, den sie nur schwerlich kontrollieren können – das Internet. Was Fischer hier fordert ist nichts weiter als eine Ausweispflicht für alle Internetnutzer und staatliche Möglichkeiten unbequeme Inhalte ganz einfach aus dem Internet zu löschen, egal wo sie sich befinden. Ziel solcher Aktionen sind natürlich Seiten wie die Seite auf der Sie sich gerade befinden.

Was hier mitspielt ist die Angst der Politik vor dem eigentlichem Souverän einer Demokratie – dem Volk. Immer mehr Menschen verlassen sich nämlich nicht nur auf die gleichgeschalteten “unabhängigen und überparteilichen” Medien, sondern wollen sie selbst ein Bild machen. Sei es von den vermeintlichen Anschlägen auf das World Trade Center, von gewissen Vorkommnissen in der Politik oder gar von geschichtlichen Begebenheiten, deren offene Erwähnung alleine bereits alle Staatsanwaltschaften auf den Plan ruft.

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Hans Püschel: Leserbrief zum Parteitag der NPD in Hohenmölsen

16. November 2010 in Deutschland, Gesellschaft

Eins vornweg, Hans Püschel ist nicht irgendwer, sondern der Bürgermeister des Städtchens Krauschwitz in Sachsen-Anhalt für die SPD. Püschel entschied sich als Zuschauer dem Parteitag der NPD in Höhenmölsen beizuwohnen, während dessen die Vereinung von NPD und DVU beschlossen wurde. Seine Erfahrungen wollte Püschel via Leserbrief der Mitteldeutschen Zeitung zukommen lassen, die sich ganz nach ihrem Motto “Überparteilich und Unabhängig” dazu entschloß, eine Veröffentlichung zu verweigern. Der geneigte Leser möge sich selbst ein Bild machen, warum die Mitteldeutsche Zeitung Angst vor einer Veröffentlichung hat:

Spricht es für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz, wenn von allen öffentlichen Seiten auf eine unliebsame politische Gruppierung eingeschlagen wird? Da mir derartige Erscheinungen bereits vor 1990 nicht gefielen und ich mich dann automatisch mehr auf die Seite der Geschlagenen als der Schläger stelle, war es mir ein Bedürfnis, der Sache auf den Grund zu gehen und mich selbst zu überzeugen, was an den allseits Verteufelten so dran ist. Ich hab mich also am letzten Samstag in die Höhle des Löwen, ins Bürgerhaus nach Hohenmölsen begeben.

Da es leicht regnete, konnte ich unauffällig einen Schirm mit nehmen für den Fall, etwas Stabiles in der Hand haben zu müssen. Der Eingang war nicht passierbar mit dem Vermerk, die linken Demonstranten hätten die Eingangstür beschädigt. Über Nebeneingang und den Weg einer fünf Euro teuren Besucherkarte wurde ich eingelassen, hab an der Garderobe Mantel und „Bewaffnung“ abgelegt und mich in den ziemlich vollen Saal gedrängt. Zu meinem Erstaunen war der angefüllt mit Menschen, wie man sie an jedem anderen Ort auch begegnen kann. Viele junge Leute, Frauen, sogar Kinder. Ich war fast etwas enttäuscht: Beinahe wie auf einem SPD-Parteitag! Keine Springerstiefel, keine Schlägertypen. Und in den folgenden rund eineinhalb Stunden hab ich in den (allerdings manchmal zu lauten) Redebeiträgen kaum einen Satz gefunden, den ich nicht selbst hätte unterschreiben können! Diese Leute suchen offensichtlich auch nur nach Wegen, um Deutschland aus seiner kranken Situation heraus zu führen.

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MMnews: USA zensieren Schulden-Spot

8. November 2010 in Gesellschaft, Nordamerika, USA-Berichte, Wirtschaft

In US-Medien darf ein Fernsehspot nicht gezeigt werden, der auf die bedrohliche Schuldenlage des Landes hinweist. Das Stück sollte in den Werbeblöcken laufen, doch die großen Sender lehnen ab.

Die US-Gruppe „Bürger gegen Regierungsverschwendung“ wollte per TV über die Konsequenzen der Staatsverschuldung aufklären. Doch der 60-Sekunden-Spot darf in den großen US-Fernsehnetzwerken nicht laufen. Die Ausstrahlung des Videos wurde verboten. Die “Werbefilm” erinnert an einen ähnlichen Eklat aus dem Jahre 1986 mit dem Titel „The Deficit Trials“, den die großen Fernsehsender ebenfalls nicht ausstrahlten.

Der Videoclip versetzt den Zuschauer ins Jahr 2030 nach China. Dort hält ein chinesischer Professor einen Vortrag über den Fall großer Imperien. Während im Hintergrund des Professors Bilder der Vereinigten Staaten gezeigt werden, erklärt er den Studenten Aufstieg und Fall großer Reiche: Read the rest of this entry →

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Hört Hört – SZ entdeckt die BRD-Zensur

18. Juli 2010 in Archiv

Normalerweise lassen wir ja kaum ein gutes Haar an dem gleichgeschalteten BRD-Medienmainstream. Ab und an findet aber auch ein blindes Huhn mal ein Korn, wie diesmal die SZ, der es wohl weniger um Meinungsfreiheit geht als um die Gefahr, daß auch sie ins Visier “BR-demokratischer” Meinungsfahnder geraten könnte. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Lesern dennoch den Artikel “Bund der Vertreibenden” nicht vorenthalten, da endlich auch mal ein BRD-Presseerzeugnis zu der stetigen steigenden Zensur in diesem “freiestem Staat auf deutschem Boden” Stellung nimmt. Hervorhebungen im Text wurden durch uns gemacht.

Diese Art der Zensur ebenso wie die staatliche Zensur sind freilich nichts Neues und in der BRD schon seit Jahrzehnten an der Tagesordnung ohne daß der gemeine Bürger überhaupt mitbekommt, was ihm da vorenthalten wird. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die BRD nicht von anderen totalitären Staaten, mit dem einzigen Unterschied, daß die totalitären Staaten daraus kein Geheimnis machen, während sich die BRD weiterhin als freiheitlicher Staat profiliert.

“Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt.

‘Kampagne gegen rechte Zeitungen’ heißt ein neuer Appell, der dafür sorgen soll, dass sechs rechte bis rechtsextreme Blätter aus deutschen Kioskregalen verschwinden. Rund 40 Organisationen haben zum Start schon unterzeichnet. Antifaschistische Gruppen dominieren die Liste, daneben gibt es Einrichtungen wie den Antisexistischen Infoladen Neukölln, aber auch die SPD-Jugend und Verdi sind dabei. Auf der Website der Kampagne – pushforward.blogsport.de – wird wortreich erklärt, warum die Titel Zuerst, Junge Freiheit, Deutsche Militärzeitschrift, Deutsche Stimme, Preußische Allgemeine Zeitung und National-Zeitung gefährlich sind und wie man es anstellen will, “diese menschenverachtenden Zeitungen aus der Öffentlichkeit zu verbannen”.

Der erste Vorschlag zielt auf die Kioskbesitzer ab. Die müsse man direkt ansprechen und über die Gefahr in ihren Regalen aufklären, heißt es. Doch Vorsicht: “Es gibt natürlich auch Kioskbetreiber, die sehr genau wissen, was sie da anbieten und auf Kritik entsprechend reagieren”, heißt es in dem Aufruf. Read the rest of this entry →

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Google veröffentlicht Liste der staatlichen Zensur

21. April 2010 in Ausland, Deutschland, Europa, Gesellschaft

“Ein Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.” (Frank Wiedekind)

Da es sich bei Google um ein Unternehmen handelt, das auf einen großen Marktanteil angewiesen ist, muß sich Google zwangsweise an die Gesetze und Wünsche der jeweiligen Staaten halten, in denen Google vertreten ist. Eine nunmehr veröffentliche Liste von Google zeigt dabei, daß die Bundesrepublik Deutschland auf Platz 2 der Staaten liegt, die Zensur bei Google üben. Insgesamt stellte die Bundesrepublik vergangenes Jahr 188 Zensuranfragen an Google – zusätzlich zu der Liste der bundesdeutschen Zensurmaßnahmen, die Google bereits implementiert hat, wie etwa die Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Fast alle anderen europäischen Länder haben weniger als 10 Zensuranfragen an Google gestellt und viele dieser Länder haben nicht einmal implementierte Zensurlisten. Rechnete man den Zensuranfragen der Bundesrepublik die Zensurliste hinzu, wäre die BR Deutschland mit ziemlicher Sicherheit sogar auf Platz 1 der Google-Liste zu finden. Zusätzlich fragte die Bundesrepublik die Benutzerdaten von 458 Personen an.

Daß es sich hier um eventuelle Urheberrechtsverletzungen handeln könnte, widerlegte indes ein Unternehmenssprecher: “Die gegen Videoinhalte gerichteten Anfragen bezögen sich nicht auf Copyright-Verstöße, wie man vermuten könnte, sagt der Konzernsprecher – sondern auf Probleme wie Verleumdungen, illegale Inhalte, …”. Illegale Inhalte sind im “freiesten Staat auf deutschem Boden” derer viele, wie viele Menschen wissen, die unwissend der tatsächlichen (Un)rechtslage in dieser Republik gewisse Ansichten äußerten, die hierzulande einfach nicht in die staatlich verodneten Dogmen passen. Nun mag es manche Besserwisser geben, die vermeinen, daß man sich halt an Gesetze halten müsse, nur ist es leider so, daß sich Staaten Gesetze in einer Art und Weise zurechtlegen wie sie ihnen passen. Neben dem 3. Reich und der DDR ist gerade die Bundesrepublik Deutschland ein durchaus treffendes Beispiel.

Da wir selber durch Zensur betroffen sind, wissen wir durchaus wovon wir reden. Read the rest of this entry →

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Freud’scher Versprecher: Wolfgang Schäuble & die Informationskontrolle

6. Dezember 2009 in Deutschland

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Deutschlandpolitik: Deshalb zensieren sie unser Internet

12. November 2009 in Deutschland

Ein Anblick, der Politikern Schweißperlen auf die Stirn treibt: Kinder, die sich unabhängig informieren

Ein Anblick, der Politikern Schweißperlen auf die Stirn treibt: Kinder, die sich unabhängig informieren

Wer sich fragt, warum unsere Politiker derzeit mit brachialer Gewalt daran arbeiten, unser Internet zu zensieren, findet eine Antwort in den Ergebnissen einer Untersuchung des „Kinderbarometers“. Aus denen resultiert nämlich, daß Kinder den Fernseher immer häufiger ausgeschaltet lassen. Dafür setzen sie sich nach der Schule an den Computer, der fast immer Zugriff auf das Internet ermöglicht. Nur noch fünf Prozent der Neun- bis 14-Jährigen haben keinen Zugang zu einem Rechner im Elternhaus, in neun Prozent der Haushalte fehlt der Fernseher.

Diese Entwicklung ist für unsere Politiker sehr bedrohlich, weil sie im Internet, anders als im Fernsehprogramm, ihre geschickt als Propaganda verpackten gesellschaftlichen und politischen Lügen nicht unter Kontrolle haben. Das wissen sie. Deshalb wollen sie endlich auch unser Internet kontrollieren. Der moralische Einstieg, um dergestalte Zensurgesetze durchzuboxen, ist der vermeintliche Schutz sexuell mißbrauchter Kinder, denen natürlich solche Internetsperren nicht im Mindesten helfen.

In der siebten Klasse besitzt fast die Hälfte der Kinder einen eigenen Computer, oft ausgestattet mit Internetzugang. Zwar ist der Fernsehkonsum im Schnitt noch immer leicht höher als die Computernutzung, doch die Werte nähern sich an. Das eigens für sie gemachte Kinderprogramm empfinden 30 Prozent der Kinder als langweilig. Der Fernseher wird nur mehr zum Lückenfüller, den mehr als ein Drittel der Kinder nur nutzt, wenn sich keine andere Beschäftigung bietet. Read the rest of this entry →

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“In Diktaturen brennen Bücher”: Angela Merkel echauffiert sich über Zensur in China

16. Oktober 2009 in Ausland, Deutschland

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Während in der BR Deutschland Menschen wegen unerwünschter Meinungsäußerungen für Jahre im Gefängnis sitzen, ihren Arbeitsplatz verlieren, vogelfrei durch die Medien gehetzt werden und die Bundesrepublik tagtäglich neue Bücher, Internetseiten und Lieder verbietet, hielt es Angela Merkel für nötig mit erhobenem Finger auf China zu zeigen.

Dies geschah während eines verbalen Schlagabtauschs auf der Frankfurter Buchmesse zwischen Angela Merkel und chinesischen Diplomaten. Nachdem Xi Jinping darauf hinwies, das Armutsproblem von 1,3 Milliarden Chinesen gelöst zu haben, konnte Merkel nicht mehr innehalten und spuckte hervor: “In Diktaturen werden Bücher verbrannt und verboten.” Wer sollte sich damit eigentlich besser auskennen als eine Frau, welche die DDR als IM Erika mit stützte und nichtmal mit der Wimper zuckt, wenn Menschen wie der Wissenschaftler Germar Rudolf für mehrere Jahre ins Gefängnis wandern, weil sie Bücher veröffentlichen, die diesem System ein Dorn im Auge sind. Read the rest of this entry →

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ARD im Interview mit Wladimir Putin (unzensiert)

5. September 2008 in Ausland, Deutschland, Europa

Manch einer wird das Interview der ARD mit Wladimir Putin verfolgt haben. Dem einen oder anderen dürften dabei auch gewisse Schnitte aufgefallen sein. Keine Sorge, die ARD zensiert natürlich nicht. Die Schere ist bestimmt nur auf die Festplatte gefallen, von der das Interview abgespielt wurde. Um dieses unglaubliche Mißgeschick der ARD ein wenig auszumerzen, stellen wir unseren Lesern hiermit die unzensierte Abschrift des Interviews zur Verfügung. Alle fettgedruckten Passagen fielen bei der ARD dem Zensor zum Opfer:

Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit so aus – damit meine ich Politik, aber auch Presse: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Situation getrieben?

Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?

Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali

Wladimir Putin: Ich Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben. Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel- oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen – unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen –, wird sinken. Read the rest of this entry →

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Türkischer Provider sperrt Indymedia

29. März 2008 in Deutschland, Europa

Wer immer nach Zensur ruft, der ist auch irgendwann selbst betroffen wie das linke Portal Indymedia nunmehr in der Türkei feststellen durfe. Indymedia ist vielen Menschen bekannt als ein linksradikales Internetportal, das im Namen des Antifaschismus immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende aufruft und sich allerorten für ein Verbot von rechtsgerichteten Parteien und Organisationen einsetzt und stetig darauf drängt Internetseiten, die nicht dem verquerem Weltbild von Indymedia entsprechen, zu verbieten. So könnte man meinen, daß wir nun froh wären, daß das Portal nunmehr zumindest in der Türkei mit seinen eigenen Waffen geschlagen wird. Das Problem des verqueren Verständnises von Meinungsfreiheit dieses Portals und seiner Anhänger löst dieses Problem jedoch nicht. Stattdessen heulen sich die Genossen jetzt erstmal aus, daß nun auch sie von der Medizin betroffen sind, die sie anderen nur zu gerne verabreichen. Nichtsdestotrotz hat auch ein Portal wie Indymedia seine Daseinsberechtigung und sei es nur um Menschen zu zeigen, daß der neue Faschismus sich Antifaschismus nennt, wie Ignazio Silone und Theodor Adorno seinerzeit schon warnten.

Auf Indymedia selbst wird zur Solidarität aufgerufen. Was wäre da naheliegender als diesen Worten auch Taten folgen zu lassen und in türkischen Bevölkerungshochburgen in Deutschland Demonstrationen anzumelden. Wir schlagen Duisburg-Marxloh und Berlin-Kreuzberg vor. Für die Gesundheit der Teilnehmer haften wir allerdings nicht, das sind nämlich die Geister, die Indymedia jahrelang rief.

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